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	<title>Klaus Staeck - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Mmayer5 am 9. Februar 2026 um 12:58 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:2018-12-09 SPD Europadelegiertenkonferenz Klaus Staeck 2860.jpg|alt=|mini|Klaus Staeck 2018]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Klaus Staeck&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[28. Februar]] [[1938]] in [[Pulsnitz]], [[Amtshauptmannschaft Kamenz]]) ist ein deutscher Verleger, Satiriker und Rechtsanwalt. Von April 2006 bis Mai 2015 war er Präsident der [[Akademie der Künste (Berlin)|Akademie der Künste in Berlin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Jugend und Ausbildung ===&lt;br /&gt;
Klaus Staeck wuchs, wie sein 1943 geborener Bruder [[Rolf Staeck|Rolf]],&amp;lt;ref&amp;gt;[http://mailartists.wordpress.com/2007/12/28/rolf-staeck/ &amp;#039;&amp;#039;Rolf Staeck&amp;#039;&amp;#039;], mailartists.wordpress.com, abgerufen am 24. Mai 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; in der [[DDR]] in der Industriestadt [[Bitterfeld]] auf, wo er auch den [[Aufstand des 17. Juni|Volksaufstand vom 17. Juni 1953]] erlebte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.jugendopposition.de/themen/145352/bitterfeld Zeitzeugenbericht von Klaus Staeck zum Volksaufstand 1953 in Bitterfeld] auf&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;jugendopposition.de&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;([[Bundeszentrale für politische Bildung]]&amp;amp;nbsp;/&amp;amp;nbsp;[[Robert-Havemann-Gesellschaft]]&amp;amp;nbsp;e.&amp;amp;nbsp;V.), gesichtet am 20. März 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Schule litt er sehr unter Ungerechtigkeiten und Manipulation durch die kommunistische Ideologie.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Brecht-Benze&amp;quot; /&amp;gt; Unmittelbar nach dem Abitur im Jahre 1956 [[Flucht aus der Sowjetischen Besatzungszone und der DDR|flüchtete]] er in die Bundesrepublik, wo er in [[Heidelberg]] 1957 das Abitur am [[Bunsen-Gymnasium]]  wiederholte, da die DDR-Reifezeugnisse nicht anerkannt wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Brecht-Benze&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Setzen, Sechs! – Schulgeschichten aus Deutschland (2/3). Verpasste Chancen&amp;#039;&amp;#039;. Dokumentarfilm von Christina Brecht-Benze im Auftrag des SWR. Deutsche Erstausstrahlung am 15. Dezember 2005.&amp;lt;/ref&amp;gt; Danach arbeitete er als Bauhilfsarbeiter. Von 1957 bis 1962 studierte Staeck Jura in Heidelberg, Hamburg und Berlin, wo er sein Erstes Staatsexamen ablegte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.uni-heidelberg.de/de/universitaet/heidelberger-profile/alumni-interviews/ich-musste-mich-frueh-fuer-eine-haltung-entscheiden |titel=„Ich musste mich früh für eine Haltung entscheiden“ – Universität Heidelberg |abruf=2025-01-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Den anschließenden juristischen Vorbereitungsdienst (Referendarausbildung) schloss er mit dem Zweiten Staatsexamen ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haupt- und nebenberufliches Wirken ===&lt;br /&gt;
Bereits 1962 organisierte Staeck seine erste politische Demonstration in Heidelberg, Thema war die [[Spiegel-Affäre]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.berliner-zeitung.de/meinung/kolumne-zur-spiegel-affaere-mit-duden-zur-demo,10808020,27055670.html &amp;#039;&amp;#039;Kolumne zur Spiegel-Affäre: Mit Duden zur Demo&amp;#039;&amp;#039;], in: &amp;#039;&amp;#039;Berliner Zeitung&amp;#039;&amp;#039; vom 7. Mai 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
1965 gründete Staeck den Produzentenverlag „Edition Tangente“ (heute: „Edition Staeck“), die seit Ende der 1960er Jahre auch Auflagenobjekte ([[Multiple]]s) von international anerkannten Künstlern herausgibt.&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Staeck: &amp;#039;&amp;#039;Ohne Auftrag. Unterwegs in Sachen Kunst und Politik.&amp;#039;&amp;#039; Göttingen 2000, S. 103.&amp;lt;/ref&amp;gt; So von [[Joseph Beuys]], mit dem er seit 1968 zusammenarbeitete, [[Panamarenko]], [[Dieter Roth]], [[Nam June Paik]], [[Wolf Vostell]], [[Daniel Spoerri]], und vielen anderen. 1968 erhielt Staeck seine Zulassung als Rechtsanwalt in Heidelberg und [[Mannheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1969 organisierte Klaus Staeck eine Kunstaktion des damals noch weitgehend unbekannten Künstlers [[Christo und Jeanne-Claude|Christo]], der mit weißen Laken das [[Deutsch-Amerikanisches Institut Heidelberg|Heidelberger Amerikahaus]] vollständig verhüllte. Es war die erste künstlerische Verhüllungsaktion von Christo in Deutschland. Für Staeck entwickelte sich diese Kunstaktion zum finanziellen Desaster.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Die Kunst findet nicht im Saale statt – Der Plakatkünstler Klaus Staeck&amp;#039;&amp;#039;, Dokumentarfilm von [[Andreas Ammer]], 60 Minuten, 2019, produziert von [[SWR Fernsehen]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Anfang der 1970er Jahre ist Klaus Staeck als [[Grafiker]] im Bereich der [[Satire|Politsatire]] in der Tradition [[John Heartfield]]s tätig. In dieser Zeit begann eine enge Zusammenarbeit mit dem Göttinger Verleger [[Gerhard Steidl]]. Sein Hauptwerk umfasst bislang rund 300 Plakate, die größtenteils aus Fotomontagen bestehen, die er mit eigenen ironischen Sprüchen versieht. Seine satirischen Plakate und die von ihm kommerziell vertriebenen Postkarten-Ausgaben richteten sich häufig gegen Inhalte der Politik von [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]/[[Christlich-Soziale Union in Bayern|CSU]]. Seine Satire provozierte immer wieder Politiker in konservativen Kreisen. Dadurch kam es des Öfteren zu [[Eklat]]s und juristischen Streitigkeiten, was ihm allerdings durchaus entgegenkam, da dies seine Bekanntheit förderte.&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Staeck, &amp;#039;&amp;#039;Plakate&amp;#039;&amp;#039;, Göttingen 2000, S. 27.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Bundestagswahl 1972 wurde sein ironisches politisches Plakat &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Arbeiter! Die SPD will euch eure Villen im Tessin wegnehmen&amp;#039;&amp;#039; veröffentlicht.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-42787592.html &amp;#039;&amp;#039;Polit-Kunst: Alles ordentlich&amp;#039;&amp;#039;], in: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Spiegel]]&amp;#039;&amp;#039;, Ausgabe 44/1972, S. 197.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Plakat erreichte eine Druckauflage von 75.000 Exemplaren und ist das bekannteste seiner Motive.&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Staeck: &amp;#039;&amp;#039;Ohne Auftrag. Unterwegs in Sachen Kunst und Politik.&amp;#039;&amp;#039; Göttingen 2000, S. 44.&amp;lt;/ref&amp;gt; Insbesondere in den 1970er und 1980er Jahren waren seine Grafiken populär, so dass er von den Erlösen des Postkarten-Vertriebs leben konnte. Trotz seiner Mitgliedschaft in der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] legt er Wert darauf, nie Parteigrafiker gewesen zu sein und keine Auftragsarbeit für die SPD gemacht zu haben.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41558646.html &amp;#039;&amp;#039;Ich will runter von der Liste: Spiegel-Interview mit Klaus Staeck&amp;#039;&amp;#039;], in: &amp;#039;&amp;#039;Der Spiegel&amp;#039;&amp;#039;, Ausgabe 4/1975.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:KlausStaeckAutogramm.jpg|mini|Signatur Klaus Staeck]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1971 verfasste er mit Beuys und [[Erwin Heerich]] einen Aufruf gegen die Exklusivität des Kölner Kunstmarktes. Im selben Jahr führte er seine erste Plakat-Aktion zum Dürerjahr in Nürnberg mit seinem Plakat &amp;#039;&amp;#039;Sozialfall&amp;#039;&amp;#039;. Für das Plakat verwendete er [[Albrecht Dürer]]s Kohlezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Bildnis der Mutter&amp;#039;&amp;#039; aus dem Jahre 1514 und kombinierte es mit der Frage: &amp;#039;&amp;#039;Würden Sie dieser Frau ein Zimmer vermieten?&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Roth: &amp;#039;&amp;#039;Dürers Mutter.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 2006, S. 177.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klaus Staeck war Teilnehmer der [[Documenta 5]] in [[Kassel]] im Jahr 1972 in der Abteilung &amp;#039;&amp;#039;Parallele Bildwelten: politische Propaganda&amp;#039;&amp;#039;. (Er war auch auf der [[Documenta 6]] (1977), der [[Documenta 7]] (1982) und der [[Documenta 8]] im Jahr 1987 als Künstler vertreten.) Bis 2012 konnte Staeck rund 3.000 Einzelausstellungen im In- und Ausland präsentieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 30. März 1976 zerriss der CDU-Politiker [[Philipp Jenninger]] in der [[Deutsche Parlamentarische Gesellschaft|Parlamentarischen Gesellschaft]] in Bonn ein dort in einer Ausstellung aufgehängtes Plakat Staecks mit der Aufschrift &amp;#039;&amp;#039;Seit Chile wissen wir genauer, was die CDU von Demokratie hält&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41213444.html &amp;#039;&amp;#039;Rechtfertigung von Gewalt&amp;#039;&amp;#039;], in: &amp;#039;&amp;#039;Der Spiegel&amp;#039;&amp;#039;, Ausgabe 22/1976, S. 200–201.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Der Spiegel 25/1976, S. 10.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit dem Plakat spielte Staeck auf eine Aussage [[Bruno Heck]]s an: Nach dem [[Putsch in Chile 1973#Ablauf des Putsches|Putsch in Chile]] durch den General und späteren Diktator [[Augusto Pinochet]] im Jahr 1973 hatte Heck die Zustände in einem [[Estadio Nacional de Chile|Sportstadion]] in [[Santiago de Chile]], das als [[Konzentrationslager]] und Folterstätte diente, mit dem Satz beschrieben: &amp;#039;&amp;#039;Das Leben im Stadion ist bei sonnigem Wetter recht angenehm.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Süddeutsche Zeitung, 18. Oktober 1973.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13498978.html &amp;#039;&amp;#039;Gestorben: Bruno Heck&amp;#039;&amp;#039;], in: &amp;#039;&amp;#039;Der Spiegel&amp;#039;&amp;#039;, Ausgabe 39/1989.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Aktion der Abgeordneten um Jenninger, die Staeck in die Nähe der verbrannten Dichter rückte,&amp;lt;ref name=&amp;quot;InnereUhren&amp;quot;&amp;gt;Raimund Hoghe: [http://www.zeit.de/1982/40/innere-uhren-aeussere-zeichen &amp;#039;&amp;#039;Innere Uhren, äußere Zeichen – Ein Besuch bei dem Graphiker Klaus Staeck&amp;#039;&amp;#039;], in: [[Die Zeit]] Nr. 40, 1. Oktober 1982.&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde in den Medien als &amp;#039;&amp;#039;Bonner Bildersturm&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.zeit.de/1976/16/hinter-den-spiegel-zu-staecken Die Zeit Nr. 16/1976], 9. April 1976.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Ausstellung wurde nach einem Beschluss des Vorstandes der Parlamentarischen Gesellschaft noch am selben Abend geschlossen,&amp;lt;ref&amp;gt;Der Spiegel 25/1976, S. 10.&amp;lt;/ref&amp;gt; Jenninger wurde dagegen im Juni 1976 zu einer Schadensersatzzahlung von 10 [[D-Mark]] an Staeck plus 35 Mark Gebühren für Staecks Anwalt und 18 Mark Gerichtskosten verurteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41213184.html Urteil: Philipp Jenninger], in: &amp;#039;&amp;#039;Der Spiegel&amp;#039;&amp;#039;, Ausgabe 27/1976, S. 156.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch ein CDU-Politiker, der 1976 Staecks Werke mit den Hetzkarikaturen der Nationalsozialisten verglich, unterlag dem Grafiker vor Gericht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;InnereUhren&amp;quot; /&amp;gt; Anfang der 1980er Jahre erhielt Staeck vermehrt Drohbriefe mit vollem Namen und Anschrift und die Zahl der Ausstellungen im Inland ging drastisch zurück.&amp;lt;ref name=&amp;quot;InnereUhren&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-1989-1222-038, Berlin, Diskussion in AdK, Staeck, Wolf.jpg|mini|Klaus Staeck bei einer Rede im Plenarsaal der Akademie der Künste, Berlin 1989]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 1971 erhielt Staeck eine [[Gastdozent]]ur an der [[Universität Kassel|Gesamthochschule Kassel]] sowie 1986 an der [[Kunstakademie Düsseldorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch im Jahre 1989 wurde Staeck zum Korrespondierenden Mitglied in die Akademie der Künste der DDR gewählt, nach 1990 zum Ordentlichen Mitglied der [[Akademie der Künste der DDR|Akademie der Künste zu Berlin]]. Durch die Vereinigung der beiden Berliner Akademien wurde Staeck 1993 Mitglied der gemeinsamen [[Akademie der Künste (Berlin)|Akademie der Künste]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 29. April 2006 wurde Staeck auf der Mitgliederversammlung der Berliner [[Akademie der Künste (Berlin)|Akademie der Künste]] unerwartet zu deren Präsidenten gewählt. Er war Nachfolger des zurückgetretenen Schweizer Schriftstellers [[Adolf Muschg]]. Im selben Jahr brachte er sich als Kritiker einer [[Arno Breker|Arno-Breker]]-Ausstellung in Schwerin ins Gespräch,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://aktion-mehr-demokratie.de/ |titel=Aktion für mehr Demokratie – www.aktion-fuer-mehr-demokratie.de |abruf=2025-01-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; um in der gleichen Zeit eine Ausstellung für [[Johannes Heesters]] in Berlin zu organisieren, welcher der Akademie seinen Nachlass geschenkt hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/johannes-heesters-kz-besuch-ohne-gesang-a-432642.html Johannes Heesters: KZ-Besuch ohne Gesang?], in: &amp;#039;&amp;#039;Spiegel Online&amp;#039;&amp;#039; vom 22. August 2006.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 9. Mai 2009 wurde Staeck auf der Frühjahrsmitgliederversammlung der Akademie wiedergewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.art-magazin.de/newsticker/index.html?news_id=3309&amp;amp;pager_day_offset=0 |text=Akademie: Klaus Staeck wiedergewählt |wayback=20090817105622}} in &amp;#039;&amp;#039;art – Das Kunstmagazin&amp;#039;&amp;#039; vom 11. Mai 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Rahmen der Kandidatur hatte er ein „tatkräftiges Einmischen“ der Künstler „auch in den kommenden gesellschaftspolitischen Auseinandersetzungen“ angekündigt. In diesem Zusammenhang betonte Staeck auch, dass er inzwischen in den Reihen der Union akzeptiert sei, vor allem auch durch den Kulturstaatsminister [[Bernd Neumann (Politiker)|Bernd Neumann]] (CDU).&amp;lt;ref&amp;gt;Mitteldeutsche Zeitung, 4. Mai 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2012 erneut wiedergewählt, trat er seine dritte und (satzungsgemäß) letzte Amtszeit bis zum Mai 2015 als Akademiepräsident an. Seit 2015 ist er Ehrenpräsident der Akademie der Künste, Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 2015 eröffnete in der Berliner Akademie der Künste eine Staeck-[[Werkschau]] unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Kunst für alle&amp;#039;&amp;#039;. Gezeigt werden die Plakatkunst des Grafikers sowie Kunstobjekte aus der Edition Staeck. Auch eine Mohammed-Karikatur ist dabei. Im Rahmenprogramm der Ausstellung gibt es eine Diskussion zum Thema Charlie Hebdo unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Nicht Einknicken!&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.deutschlandfunk.de/klaus-staeck-politische-werkschau-eines-zornigen-mannes.807.de.html?dram:article_id=314618 Klaus Staeck – Politische Werkschau eines zornigen Mannes], Rezension von Oliver Kranz im [[Deutschlandfunk]] vom 18. März 2015, abgerufen am 24. Mai 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Staeck schrieb viele Jahre regelmäßig vierzehntäglich eine [[Kolumne]] in der [[Berliner Zeitung]] (bis April 2021) und in der [[Frankfurter Rundschau]] (bis Februar 2025).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist Mitglied im [[PEN-Zentrum Deutschland]]. 1997 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des [[Willy-Brandt-Kreis]]es.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.willy-brandt-kreis.de/inhalt/mitglieder.htm |titel=Mitglieder des Willy-Brandt-Kreises |hrsg=Willy-Brandt-Kreis |abruf=2018-10-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 16. April 2020 sendete das [[SWR Fernsehen]] den von [[Andreas Ammer]] produzierten Dokumentarfilm &amp;#039;&amp;#039;Die Kunst findet nicht im Saale statt – Der Plakatkünstler Klaus Staeck&amp;#039;&amp;#039; über den Künstler, in dem sich zudem der Verleger [[Gerhard Steidl]], der SPD-Politiker [[Martin Schulz]], ehemalige Mitarbeiterinnen der &amp;#039;&amp;#039;Akademie der Künste Berlin&amp;#039;&amp;#039; und sein Bruder [[Rolf Staeck]] über Staeck äußern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politische Ämter und Funktionen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:2015-12 Klaus Staeck SPD Bundesparteitag by Olaf Kosinsky-3.jpg|mini|Klaus Staeck auf dem Bundesparteitag der SPD 2015 in Berlin]]&lt;br /&gt;
Seit 1. April 1960 ist Staeck Mitglied der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]].&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Staeck, Ernst Volland: &amp;#039;&amp;#039;Kunst und Politik. Politische Arbeiten aus vier Jahreszeiten.&amp;#039;&amp;#039; Wetzlar 2012, S. 66.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1969 kandidierte Staeck erfolglos für den Heidelberger Stadtrat und wurde Mitglied des Kreisvorstandes der SPD und der [[Jusos|Jungsozialisten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist Beisitzer im Vorstand des Förderkreises [[Darmstädter Signal]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.darmstaedter-signal.de/vorstand-des-foerderkreises/ |titel=Vorstand des Förderkreises |werk=darmstaedter-signal.de |abruf=2019-01-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1973 war er Vorsitzender des Vereins [[Free International University]] (FIU) und gründete die Initiative &amp;#039;&amp;#039;Aktion für mehr Demokratie&amp;#039;&amp;#039;. Staeck ist seit 1977 Einzelmitglied und seit 2016 Ehrenmitglied der [[Kulturpolitische Gesellschaft|Kulturpolitischen Gesellschaft (Bonn)]], für die er sich fast seit Anbeginn an engagierte.&amp;lt;ref&amp;gt;Kulturpolitische Gesellschaft e.&amp;amp;nbsp;V. Mitgliederinfo 1•2023 Seite 14: &amp;#039;&amp;#039;Künstler und kulturpolitischer Aktivist, von Olaf Schwencke&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1983 wurde er Mitglied im Beirat der [[Humanistische Union|Humanistischen Union]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2004–2013 war Staeck Mitglied des Kultursenats des Landes [[Sachsen-Anhalt]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/polit-kuenstler-klaus-staeck-ich-lasse-mich-nicht-instrumentalisieren-a-305623.html Polit-Künstler Klaus Staeck: &amp;#039;&amp;#039;Ich lasse mich nicht instrumentalisieren&amp;#039;&amp;#039;] in &amp;#039;&amp;#039;Spiegel Online&amp;#039;&amp;#039; vom 24. Juni 2004.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitate ==&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Ich versuche weiter, ein Störer der bequemen Verhältnisse zu sein. &amp;#039;&amp;#039;Nichts ist erledigt&amp;#039;&amp;#039;, lautet mein Credo. Die unverschuldet Schwachen gegen den Übermut der Starken zu verteidigen, darum geht es mir nach wie vor. Wenn ich irgendwo Ungerechtigkeit wittere, will ich etwas dagegen tun.&lt;br /&gt;
 |Sprache=de&lt;br /&gt;
 |Autor=Klaus Staeck&lt;br /&gt;
 |Quelle=Interview mit [[Die Tageszeitung]] vom 28. Februar 2018&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Klaus Staeck im Interview mit Pascal Beucker |Titel=„David hat eine reale Chance gegen Goliath“ |Sammelwerk=Die Tageszeitung: taz |Datum=2018-02-28 |ISSN=0931-9085 |Seiten=4 |Online=https://taz.de/Plakatkuenstler-Staeck-ueber-sein-Werk/!5484708/ |Abruf=2018-03-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text= Kulturpolitik ist für ihn Gesellschaftspolitik, Freiheit eine Verpflichtung und politische Einmischung eine unverzichtbare Grundhaltung. Provokation ist ihm immer nur Mittel, nie Zweck, geht es doch um gesellschaftliche Verantwortung…Klaus Staeck, der engagierte Sozialdemokrat, hat mit seinem Wirken der Neuen Kulturpolitik als Gesellschafts- und Demokratiepolitik Leben und Inhalt gegeben.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 So aus der Begründung der 2016 verliehenen Ehrenmitgliedschaft der [[Kulturpolitische Gesellschaft|Kulturpolitischen Gesellschaft (Bonn)]].&lt;br /&gt;
 |Autor=Olaf Schwencke&lt;br /&gt;
 |Quelle=in Kulturpolitische Gesellschaft e.&amp;amp;nbsp;V. Mitgliederinfo 1•2023 Seite 14: &amp;#039;&amp;#039;Künstler und kulturpolitischer Aktivist, von Olaf Schwencke&amp;#039;&amp;#039;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Audio ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://www.deutschlandfunk.de/zeitzeugen-im-gespraech-der-kuenstler-klaus-staeck-100.html Klaus Staeck „Die Satire lebt mit dem Zweifel“]&amp;#039;&amp;#039;, [https://download.deutschlandfunk.de/file/dradio/2025/01/25/zeitzeugen_im_gespraech_der_kuenstler_klaus_staeck_dlf_20250125_1105_dda5d45f.mp3 55.01 Minuten Audio-Version],  von [[Stefan Koldehoff]], [[Deutschlandfunk]] &amp;quot;Zeitzeugen im Gespräch&amp;quot;, 25. Januar 2025 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellungen ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einzelausstellungen (Auswahl)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1960: Heidelberg, Haus Buhl&lt;br /&gt;
* 1965: Prag, Galerie Viola&lt;br /&gt;
* 1967: Ithaca, N.Y., Museum of Art&lt;br /&gt;
* 1970: Frankfurt am Main, Galerie Lichter&lt;br /&gt;
* 1972: Zürich, Galerie Bischofberger; Bonn, Galerie Magers&lt;br /&gt;
* 1973: Düsseldorf, Kunsthalle; Heidelberg, Kunstverein&lt;br /&gt;
* 1974: Bern, Kunstmuseum&lt;br /&gt;
* 1975: Bochum, Galerie m; Berlin (West), Neue Gesellschaft für Bildende Kunst; Eindhoven, Stedelijk Van Abbe-Museum (mit [[John Heartfield]])&lt;br /&gt;
* 1976: Stockholm, Kulturhuset; Berlin (Ost), Galerie Arkade; Bonn, Parlamentarische Gesellschaft; Budapest, Künstlerklub; Zürich, Galerie Daniel Keel&lt;br /&gt;
* 1977: Bochum, Museum (mit John Heartfield)&lt;br /&gt;
* 1978: Frankfurt am Main, Kunstverein; Berlin (West), Kongresshalle; Arhus, Rathaus&lt;br /&gt;
* 1979: Duisburg, Lehmbruck-Museum; Wien, Künstlerhaus&lt;br /&gt;
* 1980: Hannover, Kunstverein&lt;br /&gt;
* 1981: Rostock, Heinrich-Mann-Club; Dresden, Galerie Comenius (mit Rolf Staeck); Berlin (Ost), Galerie Unter den Linden&lt;br /&gt;
* 1983: Breda, de Beyerd; Oslo, Hennie-Onstad-Kulturzentrum; Berlin (West), Haus am Lützowplatz&lt;br /&gt;
* 1985: Malmö, Kunsthalle&lt;br /&gt;
* 1986: Darmstadt, Kunsthalle (mit [[Tomi Ungerer]])&lt;br /&gt;
* 1987: Leipzig, Galerie der Hochschule für Grafik und Buchkunst&lt;br /&gt;
* 1988: Berlin (Ost), Akademie der Künste; München, Stadtmuseum; Moskau, Zentrum der Fotojournalisten; Palermo, Teatro Massimo&lt;br /&gt;
* 1989: San Francisco, Camera work&lt;br /&gt;
* 1990: Göteborg, Kunstmuseum&lt;br /&gt;
* 1991: Madrid, Museo Espanol de Arte Contemporáneo&lt;br /&gt;
* 1992: Rio de Janeiro, Biblioteca Publica&lt;br /&gt;
* 1993: Istanbul, Taksim Sanat Galerisi&lt;br /&gt;
* 1994: Jerusalem, Old Bezalel University; Los Angeles, Hammer Museum&lt;br /&gt;
* 1995: Chaumont, Sonderausstellung beim 6. Festival d’Affiches&lt;br /&gt;
* 1996: Hardheim, Reum AG (Retrospektive); Helsinki, Staatsbibliothek&lt;br /&gt;
* 1997: Berlin, Festspielgalerie (mit [[Manfred Butzmann]]); Hamburg, KX auf Kampnagel;&amp;amp;nbsp;Rühstädt/Brandenburg,&amp;amp;nbsp;Naturpark Elbtalaue, Plakatausstellung&lt;br /&gt;
* 1998: Wien, Arbeiterkammer&lt;br /&gt;
* 1999: Heidelberg, Kunstverein; Bremen, Universität&lt;br /&gt;
* 2001: Lyon, URDCA&lt;br /&gt;
* 2002: Havanna, [[Fundación Ludwig de Cuba]]; Berlin, Gewerkschaftshaus; Köln, [[Heinz Holtmann|Galerie Heinz Holtmann]]&lt;br /&gt;
* 2003: Frankfurt/Oder, Museum Junge Kunst (mit [[Jochen Gerz]]); Ankara, Goethe-Institut&lt;br /&gt;
* 2004: Leipzig, Moritzbastei, Brüssel, Club Corbeau; Stuttgart, Stadtbücherei&lt;br /&gt;
* 2005: Berlin,&amp;amp;nbsp;Willy-Brandt-Haus;&amp;amp;nbsp;Plauen, Galerie im Malzhaus,&amp;amp;nbsp;Hamburg-Harburg, Sammlung Falckenberg&lt;br /&gt;
* 2006: Brandenburg an der Havel, [[Kunsthalle Brennabor]]; Chemnitz, Kunstsammlungen&lt;br /&gt;
* 2007: Tübingen, Kunsthalle; Rostock, Kunsthalle;&amp;amp;nbsp;Bitterfeld, Galerie am Ratswall&lt;br /&gt;
* 2008: Berlin, Akademie der Künste, &amp;#039;&amp;#039;Kunst und Revolte. intermedia ’89 Dokumente aus dem Archiv von Klaus Staeck&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2009: Berlin, Berlinische Galerie, &amp;#039;&amp;#039;Schöne Aussichten&amp;#039;&amp;#039; Retrospektive&amp;amp;nbsp;(gemeinsam mit der Ausstellung&amp;amp;nbsp;[[John Heartfield]]: &amp;#039;&amp;#039;Zeitausschnitte&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* 2011: Berlin, Akademie der Künste, &amp;#039;&amp;#039;Sigmar Polke. Eine Hommage. Bilanz einer Künstlerfreundschaft Polke/Staeck&amp;#039;&amp;#039;;&amp;amp;nbsp;Potsdam,&amp;amp;nbsp;Altes Waisenhaus, &amp;#039;&amp;#039;Fotogen und Plakativ&amp;#039;&amp;#039; (gemeinsame Ausstellung mit Manfred Butzmann)&lt;br /&gt;
* 2013: Berlin, Akademie der Künste, &amp;#039;&amp;#039;Arte Postale. Bilderbriefe, Künstlerpostkarten, Mail Art&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2014: Pirmasens,&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Arte Postale&amp;#039;&amp;#039;; Berlin, Neue Nationalgalerie &amp;#039;&amp;#039;Klaus Staeck. Die Kunst findet nicht im Saale statt&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2015: Berlin, Akademie der Künste, &amp;#039;&amp;#039;KUNST FÜR ALLE. Multiples, Grafiken, Aktionen aus der Sammlung Staeck&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2017: Güstrow&lt;br /&gt;
* 2018: Essen, [[Museum Folkwang]], &amp;#039;&amp;#039;Sand fürs Getriebe&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2020: Potsdam, [[Villa Schöningen]], &amp;#039;&amp;#039;HEIMWEH&amp;#039;&amp;#039;, Fotografien (gemeinsam mit Till Brönner)&lt;br /&gt;
* 2021: Potsdam, [[Gedenkstätte Lindenstraße 54/55]], &amp;#039;&amp;#039;Politische Plakate REVISITED!&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2023: Heidelberg, [[Justizzentrum]], &amp;#039;&amp;#039;Satire vor Gericht&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2024: Stuttgart, [[Staatsgalerie Stuttgart|Staatsgalerie]] (im Graphik-Kabinett), &amp;#039;&amp;#039;Vorsicht Kunst! Das politische Plakat von Klaus Staeck&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.staatsanzeiger.de/nachrichten/staatsgalerie-stuttgart-ausstellung-mit-den-werken-des-graphikers-klaus-steack/ Staatsanzeiger Kunst und Politik vom 2. August 2024: &amp;#039;&amp;#039;Staatsgalerie Stuttgart: Ausstellung mit den Werken des Graphikers Klaus Staeck, von Eva-Maria Schlosser&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 4. August 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2024/2025: Plakatwand in der Sammlung der [[Neue Nationalgalerie|Neuen Nationalgalerie]] Berlin&lt;br /&gt;
* 2025: Trier, Galerie Walderdorff, &amp;#039;&amp;#039;Klaus Staeck – Was der Allgemeinheit nützt&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gruppenausstellungen (Auswahl)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1969: Heidelberg, intermedia 69&lt;br /&gt;
* 1971: Frankfurt am Main, experimenta 4&lt;br /&gt;
* 1976: Warschau, 6. Plakatbiennale; Berlin (Ost), Intergrafik&lt;br /&gt;
* 1977: Kassel, [[documenta]] 6&lt;br /&gt;
* 1982: Kassel, documenta 7&lt;br /&gt;
* 1987: Kassel, documenta 8&lt;br /&gt;
* 2026: &amp;#039;&amp;#039;GERMAN POP ART - Zwischen Provokation und Mainstream. Die Sammlung Heinz Beck zu Gast in der LUDWIGGALERIE&amp;#039;&amp;#039;, [[Ludwiggalerie Schloss Oberhausen|LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen]], 25. Januar 2026 bis 3. Mai 2026&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* Klaus Staeck, Text von Dieter Adelmann: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunst findet nicht im Saale statt. Politische Plakate&amp;#039;&amp;#039;; [[Rowohlt Verlag]] 1976, ISBN 3-498-06114-3.&lt;br /&gt;
* Klaus Staeck (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;ADAC ade.&amp;#039;&amp;#039; Mit Beitr. von Reiner Klingholz und Ulrich von Alemann. Steidl, Göttingen 1990, ISBN 978-3-88243-151-3.&lt;br /&gt;
* Klaus Staeck (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ohne Auftrag. Unterwegs in Sachen Kunst und Politik.&amp;#039;&amp;#039; Steidl, Göttingen 2000, ISBN 3-88243-739-1.&lt;br /&gt;
* Klaus Staeck (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Plakate.&amp;#039;&amp;#039; Steidl, Göttingen 2000.&lt;br /&gt;
* Klaus Staeck: &amp;#039;&amp;#039;Schluss mit lustig&amp;#039;&amp;#039;. Comic-Biographie von Zeichner und Texter [[Willi Blöß]], Willi Blöß Verlag, [[Aachen]], www.kuenstler-biografien.de, 1. Auflage, 2008, 27 S.&lt;br /&gt;
* Klaus Staeck: &amp;#039;&amp;#039;Schöne Aussichten. Eine Retrospektive&amp;#039;&amp;#039;. Katalog zur Ausstellung vom 29. Mai bis 31. August 2009 in der Berlinischen Galerie, mit Texten von [[Matthias Flügge]], Uwe Loesch, Uli Mayer-Johanssen, Jörn Merkert, Gerhard Steidl, [[Wolfgang Thierse]], Thomas Wagner, [[Steidl Verlag]], ISBN 978-3-86521-979-4 (Buchhandel) und ISBN 978-3-940208-07-1 (Museum).&lt;br /&gt;
* Klaus Staeck (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Rasterfahndung/[[Sigmar Polke]]&amp;#039;&amp;#039;, Steidl, Göttingen 2010, ISBN 978-3-86930-283-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1970: 1. Zille-Preis für sozialkritische Grafik in Berlin&lt;br /&gt;
* 1978: [[Deutscher Kritikerpreis]] für den Bereich Bildende Kunst&lt;br /&gt;
* 1989: [[Ludwig-Thoma-Medaille]] der Stadt München&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.adk.de/de/akademie/mitglieder/index.htm?we_objectID=54148 |titel=Staeck |sprache=de |abruf=2025-01-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1996: [[Gustav-Heinemann-Bürgerpreis]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1999: Kulturgroschen (höchste Auszeichnung des [[Deutscher Kulturrat|Deutschen Kulturrates]])&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.kulturrat.de/detail.php?detail=2481&amp;amp;rubrik=2 |text=Deutscher Kulturrat gratuliert Klaus Staeck zum 75. Geburtstag |wayback=20130306030955}}, Mitteilung &amp;#039;&amp;#039;Deutscher Kulturrat&amp;#039;&amp;#039; vom 28. Februar 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2007: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Großes Bundesverdienstkreuz]]&lt;br /&gt;
* 2010: &amp;#039;&amp;#039;Walk of Fame des Kabaretts&amp;#039;&amp;#039; in Mainz (Stern, eingelassen in das Straßenpflaster der Fußgängerzone zwischen dem [[Unterhaus – Mainzer Forum-Theater|Mainzer Unterhaus]] und dem [[Deutsches Kabarettarchiv|Deutschen Kabarettarchiv]], zugleich der 65. &amp;#039;&amp;#039;Stern der Satire&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* 2011: [[Max-Pechstein-Preis]] (Ehrenpreis)&lt;br /&gt;
* 2014: Integrationspreis der [[Europäische Gesellschaft Diaphania|Europäischen Gesellschaft Diaphania]]&lt;br /&gt;
* 2015: [[August-Bebel-Preis]], der durch [[Günter Grass]] initiierte Preis geht an Menschen, die sich ähnlich wie [[August Bebel]] um die deutsche soziale Bewegung verdient gemacht haben. Die Laudatio hielt Christina Rau, die Witwe des früheren Bundespräsidenten [[Johannes Rau]], im [[Willy-Brandt-Haus]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.klaus-staeck.de/aktuelles/index.php |text=Klaus Staeck erhält August-Bebel-Preis |wayback=20150525020321}}, Mitteilung unter &amp;#039;&amp;#039;Aktuelles&amp;#039;&amp;#039; vom 6. Mai 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2017: [[Verdienstorden des Landes Berlin]], verliehen vom Regierenden Bürgermeister von Berlin, [[Michael Müller (Politiker, 1964)|Michael Müller]]&lt;br /&gt;
* 2018: [[Richard-Benz-Medaille für Kunst und Wissenschaft]] der Stadt Heidelberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* Ingeborg Karst-Staeck (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Klaus Staeck. Die Reichen müssen noch reicher werden. Politische Plakate&amp;#039;&amp;#039;; Rowohlt Verlag 1973, ISBN 3-499-25040-3.&lt;br /&gt;
* [[Stephan von Wiese]] (Vorw.): &amp;#039;&amp;#039;Brennpunkt 2. Die Siebziger Jahre, Entwürfe, Joseph Beuys zum 70. Geburtstag, 1970–1991&amp;#039;&amp;#039;, [[Museum Kunstpalast|Kunstmuseum Düsseldorf im Ehrenhof]], Düsseldorf 1991&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Bittner]]: &amp;#039;&amp;#039;Ich mische mich ein! Klaus Staeck.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Ich mische mich ein. Markante deutsche Lebensläufe.&amp;#039;&amp;#039; Horlemann Verlag, Bad Honnef 2006, ISBN 3-89502-222-5.&lt;br /&gt;
* [[Robert Eberhardt]]: &amp;#039;&amp;#039;Atelierbesuch Klaus Staeck&amp;#039;&amp;#039;, Wolff Verlag, Berlin 2011, ISBN 978-3-941461-08-6.&lt;br /&gt;
* Alain Weill: &amp;#039;&amp;#039;Encyclopédie de l&amp;#039;affiche&amp;#039;&amp;#039;. Éditions Hazan, Paris 2011, ISBN 978-2-7541-0582-8, S. 372–373 m. Abb.&lt;br /&gt;
* Museum Folkwang (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Klaus Staeck. Sand fürs Getriebe&amp;#039;&amp;#039;. Katalog zur Ausstellung vom 9. Februar bis 8. April 2018 im Museum Folkwang Essen. Edition Folkwang/Steidl, Göttingen 2018, ISBN 978-3-95829-435-6.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Franziska Brinkmann&lt;br /&gt;
   |Titel=Satire vor Gericht. Eine Auseinandersetzung mit den Politsatire-Plakaten Klaus Staecks aus rechtlicher und kunsthistorischer Perspektive&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Bild und Recht – Studien zur Regulierung des Visuellen&lt;br /&gt;
   |Nummer=8&lt;br /&gt;
   |Verlag=Nomos&lt;br /&gt;
   |Ort=Baden-Baden&lt;br /&gt;
   |Datum=2021&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-7489-2265-0&lt;br /&gt;
   |Kommentar=Dissertation, Universität Freiburg i.Br., 2020; unter CC-BY 4.0&lt;br /&gt;
   |Online=https://www.nomos-elibrary.de/index.php?doi=10.5771/9783748922650&lt;br /&gt;
   |Abruf=2021-10-27&lt;br /&gt;
   |DOI=10.5771/9783748922650}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118616609}}&lt;br /&gt;
* [https://klaus-staeck.de/ klaus-staeck.de]&lt;br /&gt;
* [https://my.matterport.com/show/?m=jcP6idEYBix Virtueller Rundgang] durch das Büro von Klaus Staeck&lt;br /&gt;
* [https://steidl.de/Kuenstler/Klaus-Staeck-0627404556.html?SID=TMq7vBh6370c Klaus Staeck Publikationen im Steidl Verlag]&lt;br /&gt;
* [http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-40350088.html Eine Zensur findet gelegentlich statt: Klaus Staeck über den deutschen Umgang mit politischer Kunst]&lt;br /&gt;
* Christel Heybrock: [http://www.kunstundkosmos.de/Bildende-Kunst/Staeck-SlgZundel.html Klaus Staeck Frühe Plakate 1969–1989]. 2010 (mit Beispielen)&lt;br /&gt;
* [http://www.deutschlandfunk.de/plakatkuenstler-klaus-staeck-ich-kann-ungerechte.911.de.html?dram:article_id=411608 Deutschlandfunk (DLF) Kulturfragen. Debatten und Dokumente vom 25. Februar 2018: &amp;#039;&amp;#039;Plakatkünstler Klaus Staeck „Ich kann ungerechte Verhältnisse nicht ertragen“&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr5/wdr5-denk-ich-an-europa/audio-klaus-staeck-europa-ist-die-grosse-hoffnung-100.amp WDR 5 (Westdeutscher Rundfunk) Denk’ ich an Europa vom 9. Oktober 2021: &amp;#039;&amp;#039;Klaus Staeck: „Europa ist die große Hoffnung“&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [https://www.deutschlandfunk.de/zeitzeugen-im-gespraech-der-kuenstler-klaus-staeck-100.html Deutschlandfunk Zeitzeugen im Gespräch vom 25. Januar 2025: &amp;#039;&amp;#039;Stefan Koldehoff im Gespräch mit dem Künstler Klaus Staeck&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [https://vimeo.com/1008365046?share=copy#t=0 &amp;#039;&amp;#039;Die Kunst findet nicht im Saale statt – Der Plakatkünstler Klaus Staeck&amp;#039;&amp;#039;] Andreas Ammer, Erstsendung am 16. April 2020 im SWR (Laufzeit 60 min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Träger des Gustav-Heinemann-Bürgerpreises}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118616609|LCCN=n80125272|VIAF=76566754}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Staeck, Klaus}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsanwalt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verleger (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grafikdesigner (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Karikaturist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Plakatkünstler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler der Mail Art]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler (documenta)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Verdienstordens des Landes Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Akademie der Künste (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Akademie der Künste (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im PEN-Zentrum Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Darmstädter Signals]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildender Künstler (Heidelberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Flüchtling]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1938]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Staeck, Klaus&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Grafikdesigner, Karikaturist und Jurist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. Februar 1938&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Pulsnitz]], [[Amtshauptmannschaft Kamenz]], [[Sachsen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mmayer5</name></author>
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