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	<title>Klaus Siebold - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Drahreg01: GNDCheck.</title>
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		<updated>2024-12-08T15:17:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;GNDCheck.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Klaus Siebold&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[12. September]] [[1930]] in [[Laubusch]]; † [[23. Juni]] [[1995]] in [[Spremberg]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Politiker]] ([[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]]). Er war [[Minister für Kohle und Energie]] der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Siebold studierte nach einer Ausbildung zum Bergmann an einer Bergingenieurschule und an der [[Parteihochschule „Karl Marx“]], die er als Bergingenieur bzw. als Diplom-[[Marxismus-Leninismus|Gesellschaftswissenschaft]]ler abschloss. Seit 1952 war er hauptamtlicher SED-Funktionär. Von 1957 bis 1959 wirkte er als Leiter eines Braunkohlewerkes, danach war er bis 1963 Leiter für Kohleindustrie beim [[Volkswirtschaftsrat der DDR|Volkswirtschaftsrat]] (VWR) bzw. bei der [[Staatliche Plankommission|Staatlichen Plankommission]]. Von 1963 bis 1965 war er stellvertretender Vorsitzender des VWR für den Bereich Kohle und Energie. Von Dezember 1965&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Neues Deutschland]]&amp;#039;&amp;#039;, 23. Dezember 1965, S.&amp;amp;nbsp;3.&amp;lt;/ref&amp;gt; bis 1971 war er Minister für Grundstoffindustrie und von November 1971&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Neues Deutschland]]&amp;#039;&amp;#039;, 30. November 1971, S. 2.&amp;lt;/ref&amp;gt; bis 1979 Minister für Kohle und Energie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 1978 unterzeichnete er in [[Maputo]] eine Vereinbarung über die Entsendung weiterer DDR-Spezialisten nach [[Mosambik]]. Seit Januar 1978 hatten Bergleute aus der DDR in den Steinkohlegruben von [[Moatize]] die Folgen einer [[Schlagwetterexplosion]] beseitigt, bei der im Jahr zuvor über 100 mosambikanische Bergleute den Tod gefunden hatten.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Neues Deutschland]]&amp;#039;&amp;#039;, 25. April 1978, S. 2.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Vorsitzender der DDR-Seite des Gemeinsamen Wirtschaftsausschusses DDR–Mosambik weilte Siebold 1978 noch zweimal in Mosambik und wurde jedes Mal von Präsident [[Samora Machel]] empfangen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Neues Deutschland]]&amp;#039;&amp;#039;, 11. Juli 1978, S. 1 und &amp;#039;&amp;#039;Neues Deutschland&amp;#039;&amp;#039;, 19. Dezember 1978, S. 2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der Energiekrise im [[Schneekatastrophe 1978/1979|Winter 1978/79]] wurde er abgelöst. Siebold hatte, als die Schneefälle im Januar 1979 die Stromversorgung der DDR gefährdeten, Flächenabschaltungen angeordnet. Dadurch fielen zahlreiche Pumpen der Fernheizungen aus und Familien mussten aus ihren kalten Wohnungen evakuiert werden. In den kalten Ställen war zudem das Jungvieh erfroren, in den Legebatterien die Hühner.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=40349078|Titel=DDR – Eigentlich teuer|Jahr=1979|Nr=31|Seiten=67}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=39868802|Titel=Ulbrichts Schatten wird größer. Die DDR im dreißigsten Jahr (I): Vorwärts in die Vergangenheit |Jahr=1979|Nr=40|Seiten=108}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Vor Beginn der Schneekatastrophe wurde Siebold auf der 9.&amp;amp;nbsp;Tagung des [[Zentralkomitee der SED|ZK der SED]] am 13./14. Dezember 1978 noch vom Kandidaten des Politbüros [[Werner Walde]] ausdrücklich gelobt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Neues Deutschland]]&amp;#039;&amp;#039;, 15. Dezember 1978, S. 5.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf der 10.&amp;amp;nbsp;Tagung des ZK am 27.&amp;amp;nbsp;April 1979 kam dann die Kritik von [[Erich Honecker]], der dazu aufforderte, die Leitungstätigkeit im Bereich des Ministeriums für Kohle und Energie entscheidend zu verbessern. „Plötzliche Abschaltungen dürfen gar nicht erst notwendig werden.“&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Neues Deutschland]]&amp;#039;&amp;#039;, 28. April 1979, S. 4.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 28.&amp;amp;nbsp;Juni 1979 erfolgte seine Abberufung als Minister durch den Vorsitzenden des Ministerrates [[Willi Stoph]]. Während seine Ablösung ohne Würdigung erfolgte, wurde dem ebenfalls abberufenen stellvertretenden Vorsitzenden der Staatlichen Plankommission [[Kurt Fichtner]] für seine geleistete Arbeit gedankt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 29. Juni 1979, S. 2.&amp;lt;/ref&amp;gt; Siebold wurde danach in die Industrie versetzt, unter anderem arbeitete er als Direktor des Braunkohlewerkes in [[Welzow]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Volkskammerwahl 1990]] war er erfolgloser Kandidat der [[Partei des Demokratischen Sozialismus|PDS]] im Wahlkreis Cottbus.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Neues Deutschland]]&amp;#039;&amp;#039;, 9. März 1990, S. 7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
Siebold wurde mit dem [[Vaterländischer Verdienstorden|Vaterländischen Verdienstorden]] in Bronze (7. Oktober 1964), in Silber (1971) sowie in Gold (7. Oktober 1974) ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gabriele Baumgartner, [[Dieter Hebig]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der SBZ/DDR. 1945–1990.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Maassen – Zylla.&amp;#039;&amp;#039; K. G. Saur, München 1997, ISBN 3-598-11177-0, S. 861.&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=klaus-siebold|lemma=Siebold, Klaus|autor=Hagen Schwärzel, [[Helmut Müller-Enbergs]]|band=2|idNum=3295}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Minister für Kohle und Energie der DDR}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2024-12-08}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Siebold, Klaus}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Energieminister (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Wirtschaft, DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens in Gold]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1930]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1995]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Siebold, Klaus&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher SED-Funktionär, Minister für Kohle und Energie der DDR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. September 1930&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Laubusch]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. Juni 1995&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Spremberg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Drahreg01</name></author>
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