<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Klaus_Sander</id>
	<title>Klaus Sander - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Klaus_Sander"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Klaus_Sander&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-05T04:40:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Klaus_Sander&amp;diff=1781569&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Georg Hügler: /* Leben */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Klaus_Sander&amp;diff=1781569&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-06-21T16:30:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Biologen. Zum Verleger siehe [[Klaus Sander (Produzent)]].}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nikolaus Ludwig „Klaus“ Sander&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[17. Januar]] [[1929]] in [[Darmstadt]]; † [[21. Februar]] [[2015]] in [[Freiburg im Breisgau|Freiburg]]) war ein deutscher Biologe und Hochschullehrer. Er wirkte als ordentlicher Professor für Zoologie an der [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg|Universität Freiburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nikolaus „Klaus“ Sander studierte Biologie an der [[Technische Universität Darmstadt|Technischen Universität Darmstadt]], wo er als Diplom-Biologe das Studium abschloss. Danach nahm er das Studium an der [[Aligarh Muslim University]] in Indien bei [[Mohamad Babar Mirza]] auf, wo er 1955 mit einer Arbeit über ein parasitisches Insekt zum PhD promoviert wurde. Danach studierte er an der [[Universität Tübingen]], wo er zunächst das Staatsexamen und ein Examen als Dolmetscher für Englisch ablegte und 1958 bei [[Gerhard Krause (Biologe)|Gerhard Krause]] eine Dissertation verfasste, mit der er zum Dr. rer. nat. promoviert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sander folgte danach als wissenschaftlicher Assistent von Gerhard Krause an die [[Universität Würzburg]], wo er sich 1963 habilitierte. 1964 wurde er außerordentlicher Professor an der [[Albert-Ludwigs-Universität|Universität Freiburg]], wo er 1966 als ordentlicher Professor für Zoologie auf den Lehrstuhl für Entwicklungsbiologie berufen und Direktor des Zoologischen Instituts wurde. 1994 wurde Sander emeritiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sander erforschte vor allem embryonale Musterbildungsprozesse, also komplexe, raum-zeitlich koordinierte Vorgänge, die von einer einfachen Eizelle zum fertigen Organismus führen. Sein Untersuchungsobjekt, mit dem er sich bereits bei den Arbeiten zu seiner Doktorarbeit bei Krause beschäftigte, war die [[Zikaden|Kleinzikade]] &amp;#039;&amp;#039;Euscelis plebejus&amp;#039;&amp;#039;, an deren Beispiel er zeigen konnte, dass deren Kopf und das Hinterende durch stoffliche Faktoren festgelegt sind, die sich an unterschiedlichen Orten im Ei befinden. An seinem Lehrstuhl war unter anderem [[Christiane Nüsslein-Volhard]] 1977 als Stipendiatin der [[Deutsche Forschungsgemeinschaft|Deutschen Forschungsgemeinschaft]] tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf seinen Vorschlag von 1983 wurde der Begriff [[Phylotypisches Stadium]] eingeführt, das ein entwicklungsbiologisches Stadium beschreibt, das für einen Tierstamm (Phylum) typisch ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klaus Sander befasste sich auch mit Aspekten der Biologiegeschichte, wobei sein Interesse unter anderem dem Wirken seiner Freiburger Vorgänger [[August Weismann]] und [[Hans Spemann]] galt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sander war mehrfach Dekan der Fakultät für Biologie an der Universität Freiburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mitgliedschaften und Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* Mitglied [[Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina]] (seit 1989)&lt;br /&gt;
* Mitglied [[Heidelberger Akademie der Wissenschaften]] (seit 1991)&lt;br /&gt;
* Mitglied der [[Academia Europaea]] (seit 1994)&lt;br /&gt;
* Ehrenmitglied der [[Gesellschaft für Entwicklungsbiologie]]&lt;br /&gt;
* Gastprofessor der [[Academia Sinica]]&lt;br /&gt;
* 2001 erhielt er die [[Alexander-Kowalewski-Medaille]] (St. Petersburg)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bio1.uni-freiburg.de/pdf/laudatio-sander Laudatio der Universität Freiburg auf Klaus Sander]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Analyse des ooplasmatischen Reaktionssystems von Euscelis plebejus Fall: (Cicadina) durch Isolieren und Kombinieren von Keimteilen.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation. Math.-naturwiss. Fakultät Universität Tübingen, 1958.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;August Weismann (1834–1914).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Biologie in unserer Zeit.&amp;#039;&amp;#039; 14, 1984, S. 189–193.&lt;br /&gt;
* als Hrsg.: &amp;#039;&amp;#039;August Weismann (1834–1914) und die theoretische Biologie des 19. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;. (= &amp;#039;&amp;#039;Freiburger Universitätsblätter.&amp;#039;&amp;#039; 87/88). Rombach-Verlag, Freiburg 1985.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hans Spemann (1869–1941): Entwicklungsbiologe von Weltruf.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Biologie in unserer Zeit.&amp;#039;&amp;#039; 15, 1985, S. 112–119.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Persönliches Leid und ständige Not: Leben und Überleben von [[Friedrich Oehlkers]] und seiner jüdischen Frau in Freiburg 1933–1945.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Freiburger Universitätsblätter.&amp;#039;&amp;#039; 129, Rombach-Verlag, Freiburg 1995, S. 73–80.&lt;br /&gt;
* mit Peter E. Fässler: &amp;#039;&amp;#039;[[Hilde Mangold]] (1898–1924) and [[Spemanns Organisator|Spemann&amp;#039;s organizer]]: achievement and tragedy.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Roux&amp;#039;s Arch. Dev. Biol.&amp;#039;&amp;#039; 205, 1996, S. 323–332.&lt;br /&gt;
* mit Peter E. Fässler: &amp;#039;&amp;#039;Introducing the Spemann-Mangold organizer: experiments and insights that generated a key concept in developmental biology.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Int. J. Dev. Biol.&amp;#039;&amp;#039; 45, 2001, S. 1–11.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1012574245|LCCN=n/85/310763|VIAF=29971094}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Sander, Klaus}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Entwicklungsbiologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zoologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Albert-Ludwigs-Universität Freiburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leopoldina (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Heidelberger Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Academia Europaea]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Eberhard Karls Universität Tübingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1929]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2015]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Sander, Klaus&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Sander, Klaus Ludwig (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Biologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. Januar 1929&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Darmstadt]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=21. Februar 2015&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Freiburg im Breisgau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Georg Hügler</name></author>
	</entry>
</feed>