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	<title>Klaus Roehler - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Klaus_Roehler&amp;diff=787843&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Warburg1866 am 14. Mai 2024 um 15:17 Uhr</title>
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		<updated>2024-05-14T15:17:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Klaus Roehler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. Oktober]] [[1929]] in [[Königsee]]; † [[9. Februar]] [[2000]] in [[Darmstadt]]) war ein deutscher [[Schriftsteller]] und [[Verlagslektor|Lektor]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Klaus Roehler siedelte mit 18 Jahren aus Thüringen nach Westdeutschland über, arbeitete als Porzellandreher und studierte 1955–57 Geschichte und Philosophie in Erlangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1958 heiratete er die  Schriftstellerin [[Gisela Elsner]]. Die Ehe wurde 1963 geschieden. Der gemeinsame Sohn [[Oskar Roehler]] hat sich später als Filmregisseur mit dem Leben seiner Mutter (&amp;#039;&amp;#039;[[Die Unberührbare]]&amp;#039;&amp;#039;, 2000) und im autobiographischen Roman &amp;#039;&amp;#039;Herkunft&amp;#039;&amp;#039; (2013)&amp;lt;ref name=&amp;quot;ORoehler&amp;quot;&amp;gt;Oskar Roehler: &amp;#039;&amp;#039;Herkunft&amp;#039;&amp;#039;, Berlin : Ullstein, 2013, {{DNB|1022397281}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie dem Film &amp;#039;&amp;#039;[[Quellen des Lebens]]&amp;#039;&amp;#039; (2013) mit seinen Eltern auseinandergesetzt. Sein Sohn warf ihm im Rückblick vor, ein „als Linker verkleideter Nazi“ gewesen zu sein, der von seiner Zeit in der [[Hitlerjugend]] geschwärmt habe.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.sueddeutsche.de/kultur/oskar-roehler-und-andreas-altmann-im-gespraech-wir-sind-arme-schweine-und-immer-getrieben-1.3962506 „Wir sind arme Schweine und immer getrieben“]&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Süddeutsche Zeitung Magazin&amp;#039;&amp;#039;, 4. Mai 2018, S. 32.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klaus Roehler gab 1955 sein literarisches Debüt auf der Jahrestagung der [[Gruppe 47]], veröffentlichte 1958 sein erstes Buch &amp;#039;&amp;#039;Die Würde der Nacht&amp;#039;&amp;#039; und galt seitdem als vielversprechender Autor. Es erschienen die Erzählbände &amp;#039;&amp;#039;Ein angeschwärzter Mann und andere Geschichten&amp;#039;&amp;#039; (1966), &amp;#039;&amp;#039;Ein Blick in die Zukunft jetzt gleich, im Oktober&amp;#039;&amp;#039; (1978) und &amp;#039;&amp;#039;Achtung Abgrund&amp;#039;&amp;#039; (1985). Ein umfangreicher Roman mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Samok&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Roehler, &amp;#039;&amp;#039;Samok&amp;#039;&amp;#039;, Manuskript im [[Deutsches Literaturarchiv Marbach|Deutschen Literaturarchiv Marbach]]&amp;lt;/ref&amp;gt; an dem er im letzten Lebensjahrzehnt gearbeitet hatte, blieb unvollendet. Anhaltende Bedeutung gewann Klaus Roehler, der laut [[Klaus Siblewski]] „in mehr als 30 Jahren der stilsicherste Lektor der Nachkriegszeit geworden war“, durch seine Arbeit an den Texten anderer, die Förderung neuer Talente, den Aufbau eines modernen Literaturprogramms im [[Luchterhand Literaturverlag|Luchterhand Verlag]], für den er zunächst in Berlin tätig war. Dort engagierte er sich auch während des Bundestagswahlkampfes 1965 im „Wahlkontor deutscher Schriftsteller“ für die [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] unter [[Willy Brandt]]. Zusammen mit [[Hans Magnus Enzensberger]] und Rainer Nitsche gab er die dreibändige Materialsammlung &amp;#039;&amp;#039;Klassenbuch. Ein Lesebuch zu den Klassenkämpfen in Deutschland&amp;#039;&amp;#039; heraus, einen „radikaldemokratischen Eintrag ins Lesebuch der damaligen Oberstufe“ ([[Lothar Müller (Journalist)|Lothar Müller]]). Von  1973 bis zu seinem Tod lebte Klaus Roehler in Darmstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als literarische Figur wurde er die Hauptperson im Roman &amp;#039;&amp;#039;Ohne Paul&amp;#039;&amp;#039; (2008) von [[Brigitte Burmeister]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Brigitte Burmeister |Titel=Ohne Paul |Datum=2008 |ISBN=978-3-00-024880-1 |Fundstelle=Vorbemerkung |Online=https://brigitte-burmeister.de/wp-content/uploads/2018/02/Ohne-Paul.pdf |Format=PDF |KBytes= |Zitat=Der Roman handelt von einer nicht erfundenen Person: dem Schriftsteller und Lektor Klaus Roehler (1929–2000) und arbeitet mit Dokumenten aus dessen Nachlass.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* Die Würde der Nacht: 7 Erzählungen. Piper, München 1958, {{DNB|454072368}}&lt;br /&gt;
* Ein angeschwärzter Mann und andere Geschichten. Suhrkamp, Frankfurt a.&amp;amp;nbsp;M. 1966, {{DNB|457954817}}&lt;br /&gt;
* Ein Blick in die Zukunft jetzt gleich, im Oktober. Luchterhand, Darmstadt und Neuwied 1978, {{DNB|780428218}}&lt;br /&gt;
* Achtung Abgrund: Erzählung. Transit, Berlin 1985, {{DNB|850916690}}&lt;br /&gt;
* Gisela Elsner, Klaus Roehler: Triboll, Lebenslauf eines erstaunlichen Mannes. Walter, Olten u. Freiburg 1956, {{DNB|451096746}}&lt;br /&gt;
* Gisela Elsner, Klaus Roehler: Wespen im Schnee: 99 Briefe und ein Tagebuch. Aufbau, Berlin 2001, {{DNB|963109499}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herausgaben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Klassenbuch 1-3. Ein Lesebuch zu den Klassenkämpfen in Deutschland 1765–1850. Luchterhand, Darmstadt und Neuwied 1972 (mit Hans Magnus Enzensberger und Rainer Nitsche), {{DNB|730061906}}&lt;br /&gt;
* Das Autobuch: Geschichten und Ansichten. Luchterhand, Darmstadt und Neuwied 1983, {{DNB|831199628}}&lt;br /&gt;
* Liebesgedichte: Eine Luchterhand-Anthologie. Darmstadt und Neuwied 1983, {{DNB|840061722}}&lt;br /&gt;
* Das Wahlkontor deutscher Schriftsteller in Berlin 1965: Versuch einer Parteinahme. Transit, Berlin 1990 (mit Rainer Nitsche), {{DNB|901228036 }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Klaus Siblewski: Der Lektor, der ein Autor war. In: SZ, 15. Februar 2000&lt;br /&gt;
* Lothar Müller: Der grobe Freund. In: FAZ, 16. Februar 2000&lt;br /&gt;
* Peter Bichsel: Meine Reisen mit Klaus Roehler. In: Frankfurter Rundschau, 17. Februar 2000&lt;br /&gt;
* {{NDB|21|713|713|Roehler, Klaus|Stephan Braese|116581883}} {{DNB|901228036}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116581883}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116581883|LCCN=n80159305|VIAF=93863102}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Roehler, Klaus}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verlagslektor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oskar Roehler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1929]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2000]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Roehler, Klaus&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Autor und Lektor&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. Oktober 1929&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Königsee]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. Februar 2000&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Darmstadt]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Warburg1866</name></author>
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