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	<title>Klaus Nonnenmann - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T17:39:30Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Klaus_Nonnenmann&amp;diff=292756&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Jossi2: ergänzt nach DLL, DNB</title>
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		<updated>2025-09-22T22:12:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ergänzt nach DLL, DNB&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Klaus Nonnenmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. August]] [[1922]] in [[Pforzheim]]; † [[11. Dezember]] [[1993]] ebenda) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Schriftsteller]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Klaus Nonnenmann war der Sohn eines Kaufmanns. Er besuchte ein Gymnasium in seiner Heimatstadt und bestand 1941 das [[Abitur]]. Anschließend wurde er zum [[Reichsarbeitsdienst]] und danach zur [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]] einberufen. Am [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] nahm er als [[Bordfunkerabzeichen|Bordfunker]] teil, wurde zweimal abgeschossen und kam in amerikanische [[Kriegsgefangener|Kriegsgefangenschaft]]. Nach Kriegsende begann er ein Studium der Soziologie, Romanistik und Germanistik an den Universitäten [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg|Heidelberg]], [[Universität Hamburg|Hamburg]] und [[Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main|Frankfurt am Main]], das er jedoch wegen einer im Krieg erworbenen [[Tuberkulose]]-Erkrankung abbrechen musste. Er lebte von da an als [[freier Schriftsteller]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klaus Nonnenmann schrieb anfangs Gedichte und kleinere Prosawerke für verschiedene Zeitungen und Zeitschriften sowie den Rundfunk. Viele seiner frühen Arbeiten erschienen in der Zeitschrift [[Akzente (Zeitschrift)|Akzente]]. Daneben war er als [[Verlagslektor|Lektor]] für den [[Walter Verlag]] tätig, mit dessen Leiter [[Otto F. Walter]] er befreundet war und in dem auch seine ersten größeren Werke erschienen. Nonnemann lebte zu dieser Zeit mit seiner Ehefrau in [[Frankfurt am Main]]. Einige Bekanntheit erlangte er durch seinen Debütroman &amp;#039;&amp;#039;Die sieben Briefe des Doktor Wambach&amp;#039;&amp;#039;, ein verspielt-skurriles Buch, aus dem er 1959 vor der [[Gruppe 47]] las. Bei seinem zweiten Roman &amp;#039;&amp;#039;Teddy Flesh&amp;#039;&amp;#039; (1964) handelt es sich um eine formal ungewöhnlich ambitionierte und wiederum sehr versponnene Aussteigergeschichte, die von der Kritik mit Werken von [[Laurence Sterne|Sterne]] und [[Jean Paul]] verglichen wurde. Da jedoch auch dieser Roman Nonnenmann nicht den erhofften Durchbruch beim Publikum brachte und der Freitod seiner ersten Frau den Autor stark erschüttert hatte, zog er sich vom [[Literaturbetrieb]] zurück. Zudem machten gesundheitliche Probleme mehrere längere Krankenhausaufenthalte erforderlich. Von 1959 bis 1971 lebte Nonnenmann in einem alten Bauernhaus in [[Gaienhofen]] am [[Bodensee]], danach mit seiner zweiten Ehefrau in [[Straubenhardt]]-Feldrennach. Bis 1977 arbeitete er fast nur noch als [[Dramaturg]] und Hörspiellektor für den [[Süddeutscher Rundfunk|Süddeutschen Rundfunk]]. Mitte der 80er Jahre kehrte er nach der Trennung von seiner zweiten Frau nach Pforzheim zurück, wo er bis zu seinem Tod lebte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Versuche, Nonnenmanns Werke in den achtziger und neunziger Jahren und postum der Leserschaft nahezubringen, waren bis auf seinen anhaltend beliebten Erstlingsroman weitgehend erfolglos. Wie zu Lebzeiten ist Nonnenmann auch nach seinem Tod ein literarischer Außenseiter und Geheimtipp geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klaus Nonnenmann war seit 1970 Mitglied des [[Verband Deutscher Schriftsteller|Verbands Deutscher Schriftsteller]] und seit 1971 des [[P.E.N.|PEN]]-Zentrums der Bundesrepublik Deutschland. 1964 erhielt er den Förderpreis des [[Südwestfunk]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die sieben Briefe des Doktor Wambach.&amp;#039;&amp;#039; Roman. Walter Verlag, Olten u.&amp;amp;nbsp;a. 1959 (Taschenbuchausgabe: dtv 127, 1963).&lt;br /&gt;
** Leicht veränderte Neuausgabe: Frankfurter Verlagsanstalt, Frankfurt/M. 1987&lt;br /&gt;
** Neuauflagen: Klöpfer und Meyer, Tübingen 2001 (Taschenbuchausgabe 2007); Unionsverlag, Zürich 2012.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vertraulicher Geschäftsbericht.&amp;#039;&amp;#039; Erzählungen. Walter Verlag, Olten u.&amp;amp;nbsp;a. 1961.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kongreß der Zauberer.&amp;#039;&amp;#039; Erzählungen. Schönwald, Essen 1963; Neuausgabe: Frankfurter Verlagsanstalt, Frankfurt/M. 1992.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Teddy Flesh oder Die Belagerung von Sagunt.&amp;#039;&amp;#039; Roman. Walter Verlag, Olten u.&amp;amp;nbsp;a. 1964 (Taschenbuchausgabe: Fischer Bücherei 847, 1967; Neuausgabe: Frankfurter Verlagsanstalt, Frankfurt/M. 1988).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Herbst.&amp;#039;&amp;#039; Erzählungen. Luchterhand, Darmstadt u.&amp;amp;nbsp;a. 1977.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Brief.&amp;#039;&amp;#039; Drei Erzählungen (enthält: &amp;#039;&amp;#039;Der Brief&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Der Tod des Romanisten&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Der Stein von Cefalú&amp;#039;&amp;#039;). De Scriptum, Uhldingen 1998.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ein Lächeln für morgen. Orte und Zeiten.&amp;#039;&amp;#039; Klöpfer und Meyer, Tübingen 2000.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Funkarbeiten ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Elektrokardiogramm.&amp;#039;&amp;#039; Funkerzählung. Süddeutscher Rundfunk, 3. Februar 1963 (28&amp;#039;30&amp;quot;).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://hoerspiele.dra.de/detailansicht/1412366 Eintrag in der ARD-Hörspieldatenbank]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Traumschrank.&amp;#039;&amp;#039; Hörspiel für Kinder (mit Monika Nonnenmann). Süddeutscher Rundfunk, 3. Februar 1980 (41&amp;#039;20&amp;quot;).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://hoerspiele.dra.de/detailansicht/1448799 Eintrag in der ARD-Hörspieldatenbank]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herausgeberschaft ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schriftsteller der Gegenwart. Deutsche Literatur. 53 Porträts.&amp;#039;&amp;#039; Walter Verlag, Olten u.&amp;amp;nbsp;a. 1963.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Andrea Klimt: Art. &amp;#039;&amp;#039;Klaus Nonnenmann.&amp;#039;&amp;#039; In: Lutz Hagestedt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Literatur-Lexikon. Das 20. Jahrhundert. Biographisch-Bibliographisches Handbuch.&amp;#039;&amp;#039; Band 44: Nebelthau, Otto – Och, Sheila. De Gruyter, Berlin 2025, Sp. 433–435. &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;„Teddy Flesh“ und Gaienhofen. Zur Erinnerung an Klaus Nonnenmann (1922–1993).&amp;#039;&amp;#039; Ausstellungskatalog, Gemeinde Gaienhofen 1994.&lt;br /&gt;
* Jochen Greven: &amp;#039;&amp;#039;„Wer hat mit Gold zu tun … dem Anfang und Ende?“ Klaus Nonnenmann in Pforzheim.&amp;#039;&amp;#039; Deutsche Schiller-Gesellschaft, Marbach am Neckar 2002 (Spuren 59).&lt;br /&gt;
* Gerhard Köpf: &amp;#039;&amp;#039;Der Schatten von Kafkas Puppe. Ein Feuilleton.&amp;#039;&amp;#039; epubli, Berlin 2017.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118950142}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118950142|LCCN=nr/92/35636|VIAF=37134155}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Nonnenmann, Klaus}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Roman, Epik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Pforzheim)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1922]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1993]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Nonnenmann, Klaus&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Schriftsteller&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. August 1922&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Pforzheim]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. Dezember 1993&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Pforzheim]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jossi2</name></author>
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