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	<title>Klaus Matthiesen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Leerzeichen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv B 145 Bild-F055059-0024, Köln, SPD-Parteitag, Matthiesen.jpg|mini|Klaus Matthiesen, 1978]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Klaus Matthiesen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[15. Februar]] [[1941]] in [[Wagersrott|Gangerschild]], [[Kreis Schleswig-Flensburg]]; † [[9. Dezember]] [[1998]] in [[Düsseldorf]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Politiker]] ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er amtierte von 1983 bis 1985 als Minister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und von 1985 bis 1995 als [[Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen|Minister für Umwelt, Raumordnung und Landwirtschaft]] des Landes [[Nordrhein-Westfalen]]. Von 1973 bis 1983 war er Vorsitzender der SPD-[[Fraktion (Politik)|Fraktion]] im [[Schleswig-Holsteinischer Landtag|Landtag von Schleswig-Holstein]], dieselbe Position übernahm er von 1995 bis 1998 im [[Landtag Nordrhein-Westfalen|Landtag von Nordrhein-Westfalen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Beruf ==&lt;br /&gt;
Nach der [[Mittlere Reife|Mittleren Reife]] machte Matthiesen zunächst eine Ausbildung für den [[Mittlerer Dienst|mittleren Dienst]] der [[Deutsche Bundespost|Deutschen Bundespost]] in [[Eckernförde]]. Anschließend absolvierte er ein Studium der [[Sozialarbeit]] an der [[Fachhochschule]] für Sozialarbeit in [[Kiel]], das er mit dem [[Staatsexamen]] beendete. Danach war er als Jugendbildungsreferent bei der Evangelischen Akademie Schleswig-Holstein tätig. Ab 1968 arbeitete Matthiesen als Dozent der [[Erwachsenenbildung]] in der [[Akademiezentrum Sankelmark|Akademie Sankelmark]], einer [[Bildungseinrichtung]] des [[Deutscher Grenzverein|Deutschen Grenzvereins]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klaus Matthiesen war verheiratet und hatte zwei Kinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partei ==&lt;br /&gt;
Seit 1962 war Matthiesen Mitglied der SPD. Er gehörte dem [[SPD Schleswig-Holstein|SPD-Landesvorstand von Schleswig-Holstein]] und ab 1975 auch dem SPD-Bundesvorstand an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die [[Landtagswahl in Schleswig-Holstein 1975|Landtagswahlen 1975]] und [[Landtagswahl in Schleswig-Holstein 1979|1979]] war Matthiesen Spitzenkandidat der SPD für das Amt des [[Ministerpräsident]]en von Schleswig-Holstein. Bei der Wahl 1975 konnte die CDU ihre absolute Mehrheit mit 50,4 % der Stimmen verteidigen, Matthiesen blieb [[Oppositionsführer]]. Bei der Wahl 1979 konnten die SPD (41,7 %), ihr vorgesehener Koalitionspartner [[Freie Demokratische Partei|FDP]] (5,7 %) und der von der [[Fünf-Prozent-Hürde]] befreite [[Südschleswigscher Wählerverband|SSW]] (1,4 %) zusammen rund 9000 Stimmen mehr auf sich vereinigen als die [[CDU]] (48,3 %) von Ministerpräsident [[Gerhard Stoltenberg]]. Aufgrund besonderer Bestimmungen des Landeswahlrechts bei der Mandatszuteilung konnte die CDU jedoch mit einem Sitz Vorsprung ihre [[absolute Mehrheit]] verteidigen, sodass Matthiesen auch im zweiten Anlauf nicht Ministerpräsident werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgeordneter ==&lt;br /&gt;
Vom 24. Mai 1971 bis zu seiner Mandatsniederlegung am 5. Oktober 1983 war Matthiesen Mitglied des [[Landtag Schleswig-Holstein|Landtages von Schleswig-Holstein]]. Vom 3. Mai 1973 bis zum 12. April 1983 war er Vorsitzender der SPD-[[Fraktion (Politik)|Landtagsfraktion]] und Oppositionsführer. Nach der [[Landtagswahl in Schleswig-Holstein 1983|Landtagswahl 1983]] gab er den Fraktionsvorsitz an den SPD-Spitzenkandidaten [[Björn Engholm]] ab und war bis zu seiner Mandatsniederlegung stellvertretender Fraktionsvorsitzender. Klaus Matthiesen ist viermal in Folge als direkt gewählter Abgeordneter des [[Wahlkreis]]es Nr.&amp;amp;nbsp;1 ([[Flensburg]]-West) in den schleswig-holsteinischen Landtag eingezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom 30. Mai 1985 bis zu seiner Mandatsniederlegung am 4. November 1998 gehörte Matthiesen dem [[Landtag von Nordrhein-Westfalen]] an, immer als direkt gewählter Abgeordneter des [[Wahlkreis]]es Nr.&amp;amp;nbsp;138 ([[Kreis Unna|Unna]]&amp;amp;nbsp;III – [[Hamm]]&amp;amp;nbsp;I). Vom 1. Juni 1995 bis zum 3. November 1998 war er SPD-Fraktionsvorsitzender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffentliche Ämter ==&lt;br /&gt;
Am 3. Oktober 1983 wurde Matthiesen als Minister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in die von [[Ministerpräsident]] [[Johannes Rau]] (SPD) geführte [[Landesregierung]] von [[Nordrhein-Westfalen]] berufen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMP09-81.pdf#page=3 |titel=Vereidigung eines Mitglieds der Landesregierung |autor= |hrsg=Landtag Nordrhein-Westfalen |werk=Plenarprotokoll 9/81 |seiten=4599 |datum=1983-10-05 |format=PDF; 2 MB |abruf=2016-05-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Landtagswahl 1985 wurde das Ministerium um den Bereich Umwelt erweitert und Klaus Matthiesen am 5. Juni 1985 zum Minister für Umwelt, Raumordnung und Landwirtschaft ernannt. Im schwülen Sommer 1992 entfachte der Umweltminister in einer [[Pressekonferenz]] eine Debatte mit der Behauptung, tägliches Duschen sei „ökologischer Unsinn“, er dusche nur einmal in der Woche. In Zeitungsumfragen wurde der SPD-Mann daraufhin unter anderem als „Schmuddel-Minister“ bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel |ID=9281832 |Titel=Klaus Matthiesen und das Duschen |Jahr=1992 |Nr=29 |Seiten=211}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die SPD bei der [[Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen 1995|Landtagswahl 1995]] nach 15 Jahren ihre [[Mehrheit|absolute Mehrheit]] eingebüßt hatte und daher eine Koalition mit [[Bündnis 90/Die Grünen Nordrhein-Westfalen|Bündnis 90/Die Grünen]] einging, schied Matthiesen, der als Gegner von „[[Rot-grüne Koalition|Rot-Grün]]“ galt, am 24. Mai 1995 aus der Landesregierung aus, um den Vorsitz der SPD-Landtagsfraktion zu übernehmen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel |ID=9185479 |Titel=Dramatische Fehler |Jahr=1995 |Nr=22 |Seiten=16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Koalitionsverhandlungen zwischen SPD und Bündnis 90/Die Grünen zogen sich bis Anfang Juli 1995 hin, sodass Ministerpräsident [[Johannes Rau]] die Leitung des Ministeriums für Umwelt, Raumordnung und Landwirtschaft geschäftsführend selbst wahrnahm,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMP12-1.pdf#page=3 |titel=Begrüßung durch die Geschäftsführende Präsidentin |autor= |hrsg=Landtag Nordrhein-Westfalen |werk=Plenarprotokoll 12/1 |seiten=3 |datum=1995-06-01 |format=PDF; 849 kB |abruf=2016-05-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; bis am 17. Juli 1995 schließlich [[Bärbel Höhn]] (Bündnis 90/Die Grünen) zur neuen Ministerin dieses Ressorts ernannt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMP12-5.pdf#page=5 |titel=Vorstellung und Vereidigung der Mitglieder der Landesregierung |autor= |hrsg=Landtag Nordrhein-Westfalen |werk=Plenarprotokoll 12/5 |seiten=137 |datum=1995-09-13 |format=PDF; 2,4 MB |abruf=2016-05-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Fraktionsvorsitzender der SPD fuhr Matthiesen nach eigenem Bekunden einen Kurs der „klaren Kante“ gegenüber dem Koalitionspartner Bündnis 90/Die Grünen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel |ID=9122849 |Titel=Firma Rau &amp;amp; Söhne |Jahr=1996 |Nr=48 |Seiten=58}}&amp;lt;/ref&amp;gt; So befürwortete er gegen die Umweltministerin der gemeinsamen Regierung, [[Bärbel Höhn]], den Bau der Müllverbrennungsanlage in Köln. Im Gegenzug musste die SPD entgegen ihrer Überzeugung im Landtag einen Antrag der CDU für den „Großen Lauschangriff“ ablehnen. Mit seinem Gegenüber in der ansonsten von gegenseitigen Sticheleien geprägten rot-grünen Koalition, dem Grünen-Fraktionsvorsitzenden [[Roland Appel (Politiker)|Roland Appel]], verband Matthiesen jedoch eine besondere persönliche Freundschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tod ==&lt;br /&gt;
Am 4. November 1998 legte Klaus Matthiesen sein Mandat im Landtag von Nordrhein-Westfalen und einen Tag vorher auch den SPD-Fraktionsvorsitz nieder, um sich einer neuen Aufgabe außerhalb der Politik zu widmen. Er wurde Vorstandsvorsitzender des Kölner Entsorgungsunternehmens [[Interseroh|Interseroh AG]]. Nur einen Monat später starb er überraschend in der Nacht zum 9. Dezember 1998 im Schlaf in seinem Düsseldorfer Haus.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://magazin.spiegel.de/EpubDelivery/spiegel/pdf/8390181 Der Spiegel 1998 Nr=51 Seite 242]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Kabinett Rau II]] – [[Kabinett Rau III]] – [[Kabinett Rau IV]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|111495768}}&lt;br /&gt;
* {{Landtag Schleswig-Holstein|284}}&lt;br /&gt;
* {{NRW Landtag|ID=01112}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Landwirtschafts- und Umweltminister Nordrhein-Westfalen&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste SPD-Fraktionsvorsitzende im Landtag Nordrhein-Westfalen&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste SPD-Fraktionsvorsitzende im Schleswig-Holsteinischen Landtag&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=111495768|VIAF=62176388}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Matthiesen, Klaus}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fraktionsvorsitzender (SPD Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ernährungsminister (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Schleswig-Holstein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fraktionsvorsitzender (SPD Schleswig-Holstein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Parteivorstand]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landwirtschafts- und Forstminister (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Umweltminister (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Raumordnungsminister (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1941]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1998]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Matthiesen, Klaus&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SPD), MdL&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. Februar 1941&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wagersrott|Gangerschild]], Kreis Schleswig-Flensburg&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. Dezember 1998&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Düsseldorf]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dabefewulu</name></author>
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