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	<title>Klaus Mahnert - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Klaus_Mahnert&amp;diff=1996421&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dieringer63: Link auf „Kurt Bauer (Historiker)“, Thomas Albrich, Klaus Eisterer und Rolf Steininger; Kleinkram</title>
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		<updated>2026-04-09T21:57:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link auf „Kurt Bauer (Historiker)“, Thomas Albrich, Klaus Eisterer und Rolf Steininger; Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Klaus Mahnert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[27. März]] [[1913]] in [[Maribor|Marburg an der Drau]]; † [[31. Jänner]] [[2005]] in [[Innsbruck]]) war österreichischer Gauinspektor für [[Tirol (Bundesland)|Tirol]] und [[Vorarlberg]] in [[Österreich in der Zeit des Nationalsozialismus]], Gemeinderat von Innsbruck und Abgeordneter der [[Freiheitliche Partei Österreichs|FPÖ]] zum [[Nationalrat (Österreich)|österreichischen Nationalrat]].&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.mahnert-online.de/klaus-kurzbiogr.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Mahnert besuchte die Volksschule in [[Mürzzuschlag]] und das Gymnasium in Innsbruck. Nach Abschluss der [[Matura]] 1931 studierte er für fünf Semester [[Rechtswissenschaften|Rechts-]] und [[Staatswissenschaften]] an der [[Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg|Universität Halle]] und brach das Studium danach ab. Während seines Studiums wurde er, wie sein Vater [[Ludwig Mahnert]] zuvor,&amp;lt;ref&amp;gt;Helge Dvorak: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft.&amp;#039;&amp;#039; Band I: &amp;#039;&amp;#039;Politiker.&amp;#039;&amp;#039; Teilband 4: &amp;#039;&amp;#039;M–Q.&amp;#039;&amp;#039; Winter, Heidelberg 2000, ISBN 3-8253-1118-X, S. 12.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1931 Mitglied der &amp;#039;&amp;#039;[[Burschenschaft]] Alemannia auf dem Pflug&amp;#039;&amp;#039; (heute &amp;#039;&amp;#039;Burschenschaft der Pflüger Halle zu Münster&amp;#039;&amp;#039;). Schließlich wurde er Verlagskaufmann. Mahnert war mit Hanna Mahnert verheiratet, das Paar hatte drei Söhne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karriere in der Zeit des Nationalsozialismus ==&lt;br /&gt;
Mahnert trat zum 19. Juni 1931 der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] bei ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 512.506)&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/27030668&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DWS&amp;quot;&amp;gt;[http://www.dws-xip.pl/reich/biografie/numery/numer276.html Klaus Mahnert] auf www.dws-xip.pl&amp;lt;/ref&amp;gt; und spielte bereits 1934 beim [[Juliputsch]] der Nationalsozialisten in Innsbruck eine wichtige Rolle. Er war damals „Brigadeinspekteur“ der [[Sturmabteilung|SA]] für Tirol und sollte nach der Ermordung des Polizeioffiziers [[Franz Hickl]] den Aufstand in Innsbruck auslösen, wozu er sich aber angesichts der Niederschlagung des Aufstandes in [[Wien]] nicht entschließen konnte.&amp;lt;ref&amp;gt;Harald Walser: &amp;#039;&amp;#039;Der Juli-Putsch 1934 in Tirol.&amp;#039;&amp;#039; In: T. Albrich, K. Eisterer, R. Steininger (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Tirol und der Anschluß. Voraussetzungen, Entwicklungen, Rahmenbedingungen 1918–1938.&amp;#039;&amp;#039; Haymon-Verlag, Innsbruck 1988, S. 331–356.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Zuge der polizeilichen Ermittlungen zur Ermordung Franz Hickls kam man auch der Tiroler Brigadeführung der SA auf die Spur. Mahnert konnte mit anderen am 13. Mai 1935 verhaftet werden; ein gegen ihn eingeleitetes Verfahren wegen Hochverrats wurde nach vier Monaten unter der Auflage eingestellt, dass Mahnert Österreich verlassen müsse. Im Deutschen Reich überwarf sich Mahnert mit der SA-Führung und wurde von der SS übernommen, die seit langem versucht hatte, die führenden Personen der illegalen NSDAP für sich zu gewinnen.&amp;lt;ref&amp;gt;Walser, 1988, S. 349.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem „[[Anschluss Österreichs]]“ an das [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutsche Reich]] begann Mahnerts politische Karriere. Mahnert gehörte zur Gruppe der sogenannten Emigranten, die der Gauleiter von Tirol, [[Franz Hofer (Gauleiter)|Franz Hofer]], nach seiner Rückkehr an die Macht im Mai 1938 an die Spitze von Verwaltung und Partei befördert hatte. Mahnert erhielt 1940 den „[[Blutorden]]“ für [[Alter Kämpfer|Alte Kämpfer]]. Er wurde SA-Sturmführer, war Kreisleiter der Imster NSDAP, Gauleiter-Stellvertreter und schließlich Gauinspekteur von Tirol und Vorarlberg.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://doewweb01.doew.at/frames.php?%2Fprojekte%2Frechts%2Fchronik%2F2005_05%2Faula.html |wayback=20160120102935 |text=Archivierte Kopie |archiv-bot=2019-04-23 07:34:28 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Von der SA wechselte er Anfang 1936 zur SS (SS-Nummer 276.178) und erreichte dort 1944 den Rang eines [[SS-Obersturmbannführer]]s.&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-III/541774&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DWS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karriere in der zweiten Republik ==&lt;br /&gt;
Im Juni 1948 wurde Mahnert zu elf Jahren Haft verurteilt, aber bereits im Dezember 1949 begnadigt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.mahnert-online.de/klaus90.html Klaus Mahnert zum 90. Geburtstag]&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwischen 1950 und 1958 war er kaufmännischer Angestellter und danach selbständiger Verlagskaufmann beim Fachverlag für Fremdenverkehr. Von 1966 bis 1973 war er Geschäftsführer der &amp;#039;&amp;#039;Neuen Front&amp;#039;&amp;#039;, von 1949 bis 1956 die Parteizeitung des [[Verband der Unabhängigen|VdU]] und danach der [[Freiheitliche Partei Österreichs|FPÖ]] (1973 in &amp;#039;&amp;#039;Neue Freien Zeitung&amp;#039;&amp;#039; umbenannt); er blieb dies bis 1981.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mahnert war 1956 Gründungsmitglied der FPÖ. Von 1965 bis 1973 war er Mitglied im Gemeinderat Innsbruck. In seiner Wahlbroschüre der FPÖ hatte er mit dem Hinweis geworben, seine „politische Tätigkeit als Nationalsozialist gegen das Dollfuß-Schuschnigg-Regime habe zum Abbruch seines Studiums und zu einer fast einjährigen Haft (1933/34)“ geführt, „die sich jedoch als ungeeignetes Mittel erwies, jugendliche Begeisterung zu dämpfen“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel |ID=46274846 |Titel=Berufliches: Klaus Mahnert |Jahr=1965 |Nr=45 |Seiten=186 |Datum=1965-11-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mahnert war vom 9. Juni 1959 bis 30. März 1966 Landesparteiobmannstellvertreter der FPÖ Tirol, von 1967 bis 1968 Vorsitzender des Programmausschusses der FPÖ (Erarbeitung des sog. Bad Ischler Programms) und Mitglied der Bundesparteileitung der FPÖ sowie Abgeordneter zum Nationalrat (IX.-X. GP, 1959–1966). Besonderes Engagement wird Mahnert in der Schul- und Europapolitik sowie in Angelegenheiten von Südtirol zugeschrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Liste der Parteiobleute der Freiheitlichen Partei Österreichs]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Innsbrucker Gemeinderat wirkte er im Finanzkontrollausschuss, dem Koordinationsausschuss für die [[Olympische Winterspiele 1976|XII. Olympischen Winterspiele]] (1976) und im Wohnungsausschuss mit.&amp;lt;ref&amp;gt;Auszug aus dem Protokoll der Sitzung des Innsbrucker Gemeinderats vom 24. Februar 2005, http://www.mahnert-online.de/klaus-tod.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* Träger des [[Verdienstkreuz des Landes Tirol|Verdienstkreuzes des Landes Tirol]] (1978)&lt;br /&gt;
* Ehrenringträger der Landeshauptstadt Innsbruck (1980)&lt;br /&gt;
* Ehrenmitglied der FPÖ&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* Klaus Mahnert: &amp;#039;&amp;#039;Mildernde Umstände. Bericht über den Lebensabschnitt 1913–1943.&amp;#039;&amp;#039; Unveröffentlichtes Manuskript, Innsbruck 1977.&lt;br /&gt;
* Klaus Mahnert: &amp;#039;&amp;#039;Brückenbauer. Bericht über meinen zweiten Lebensabschnitt seit 1950.&amp;#039;&amp;#039; Unveröffentlichtes Manuskript, Innsbruck 1991.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Helge Dvorak: &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft]].&amp;#039;&amp;#039; Band I: &amp;#039;&amp;#039;Politiker.&amp;#039;&amp;#039; Teilband 8: &amp;#039;&amp;#039;Supplement L–Z.&amp;#039;&amp;#039; Winter, Heidelberg 2014, ISBN 978-3-8253-6051-1, S. 59–61.&lt;br /&gt;
* Harald Walser: &amp;#039;&amp;#039;Der Juli-Putsch 1934 in Tirol.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Thomas Albrich]], [[Klaus Eisterer]], [[Rolf Steininger]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Tirol und der Anschluß. Voraussetzungen, Entwicklungen, Rahmenbedingungen 1918–1938.&amp;#039;&amp;#039; Haymon-Verlag, Innsbruck 1988, ISBN 3-85218-034-1, S. 331–356.&lt;br /&gt;
* [[Kurt Bauer (Historiker)|Kurt Bauer]]: &amp;#039;&amp;#039;Sozialgeschichtliche Aspekte des nationalsozialistischen Juliputsches 1934.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation, Wien 2001.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Parlament-at|01026}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=120039419|VIAF=59904575}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mahnert, Klaus}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verurteilte Person (NS-Täter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgeordneter zum Nationalrat (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FPÖ-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer am Juliputsch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Verdienstkreuzes des Landes Tirol]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenringträger der Stadt Innsbruck]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1913]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2005]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kreisleiter (NSDAP)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Mahnert, Klaus&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Politiker (NSDAP, FPÖ), Abgeordneter zum Nationalrat&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. März 1913&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Maribor|Marburg an der Drau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=31. Januar 2005&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Innsbruck]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichischer Emigrant in Deutschland]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dieringer63</name></author>
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