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	<title>Klaus Laepple - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T05:17:51Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie (https://www.duden.de/rechtschreibung/e__V_), Kleinigkeiten.</title>
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		<updated>2025-01-28T17:26:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie (https://www.duden.de/rechtschreibung/e__V_), Kleinigkeiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[File:Klaus Laepple (2014).jpg|thumb|Klaus Laepple (2014)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Klaus Laepple&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[18. Dezember]] [[1939]] in [[Aachen]]) ist ein [[Deutschland|deutscher]] Unternehmer und Spitzenfunktionär in der [[Tourismus]]branche. Bekannt wurde er bereits in den 1960er Jahren als [[Köln]]er Studentenvertreter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Beruf ==&lt;br /&gt;
Nach dem Abitur 1961 studierte Laepple an der [[Universität zu Köln]] zunächst einige Semester [[Medizin]] und wechselte 1963 zur [[Volkswirtschaftslehre]]. Dieses Studium schloss er 1971 mit dem Diplom ab. Nachdem er sich schon als Studentenvertreter für Studienreisen engagiert hatte – unter anderem von 1966 bis 1968 als stellvertretender Vorsitzender der Auslandsstelle des Deutschen [[Bundesstudentenring]]es und von 1968 bis 1972 als Mitglied des Aufsichtsrates des [[Deutscher Studenten Reisedienst|Deutschen Studenten Reisedienstes]] (DSR) – gründete er nach dem Examen eine Charterflugvermittlung und eröffnete 1974 sein Reisebüro &amp;#039;&amp;#039;Kö 27&amp;#039;&amp;#039; in [[Düsseldorf]], dessen alleiniger Gesellschafter er ab 1977 war. 2012 verkaufte er sein Reisebüro an [[TUI]]. Laepple ist CDU-Mitglied und gehörte von 2001 bis 2007 dem Parteivorstand der [[CDU]] [[Köln]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Studentenpolitik und Laepple-Urteil ==&lt;br /&gt;
Während seines Studiums interessierte sich Laepple bald für Studentenpolitik an der Universität. Er war Mitglied der [[CDU]] und des [[Ring Christlich-Demokratischer Studenten|RCDS]].&amp;lt;ref&amp;gt;Eva Schmidt-Häuer: [http://www.zeit.de/1967/01/der-provo-von-der-cdu &amp;#039;&amp;#039;Der &amp;quot;Provo&amp;quot; von der CDU.&amp;#039;&amp;#039;] Die Zeit vom 6. Januar 1967, abgerufen im April 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1965 wurde er zum [[AStA]]-Vorsitzenden gewählt und behielt dieses Amt bis 1968. Vom [[Studentenparlament]] wurde er von 1965 bis 1971 in den [[Senat]] der Hochschule entsandt. Von 1966 bis 1970 war er Vorsitzender des Landesverbandes Nordrhein-Westfalen des [[Verband Deutscher Studentenschaften|VDS]]. Laepple setzte sich für eine kooperative liberale Studentenpolitik ein und gründete zu diesem Zweck trotz seiner oben genannten Mitgliedschaften die &amp;#039;&amp;#039;Kölner Studenten Union&amp;#039;&amp;#039;, aus der 1968 die [[Deutsche Studentenunion]], deren erster Vorsitzender er wurde, und später der [[Sozialliberaler Hochschulverband|Sozialliberale Hochschulverband]] (SLH) hervorging. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In die Justizgeschichte ging Laepple ein, als er für eine von ihm im Oktober 1966 als AStA-Vorsitzender verantwortete Demonstration gegen die Fahrpreiserhöhungen der [[Kölner Verkehrs-Betriebe]] aufgrund der Sitzblockaden als Rädelsführer wegen &amp;#039;&amp;#039;geistiger [[Nötigung (Deutschland)|Nötigung]]&amp;#039;&amp;#039; verurteilt wurde. Der Rechtsstreit ging nach einem ersten Freispruch des [[Landgericht Köln|Landgerichts Köln]] bis zum [[Bundesgerichtshof]], dessen 2. Strafsenat den Freispruch aufhob und den Fall zur Neuverhandlung an das [[Landgericht Wuppertal]] zurückverwies.&amp;lt;ref&amp;gt;BGH, Urteil vom 8. August 1969, Az. {{Rspr|2 StR 171/69}} = [[Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Strafsachen|BGHSt]]&amp;amp;nbsp;23,&amp;amp;nbsp;46 (sog. Laepple-Urteil).&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur Begründung hieß es seinerzeit: &amp;#039;&amp;#039;„Die Anerkennung eines Demonstrationsrechts in dem von der Strafkammer angenommenen Maße liefe auf die Legalisierung eines von militanten Minderheiten geübten Terrors hinaus.“&amp;#039;&amp;#039; Der Vorsitzende Richter des Senats, [[Paulheinz Baldus]], wurde in einem späteren Verfahren gegen [[Aktion T4|Euthanasie]]ärzte wegen seiner eigenen [[Nationalsozialismus|NS-Vergangenheit]] von der Verteidigung als befangen abgelehnt und trat daraufhin noch vor der Entscheidung in den Ruhestand. Erst das [[Bundesverfassungsgericht]] hob entsprechende Urteile gegen die [[Friedensbewegung]] der 1970er Jahre auf.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.lsg.musin.de/geschichte/geschichte/natsoz/hitlers_juristen.htm |wayback=20100821071111 |text=&amp;#039;&amp;#039;Hitlers Juristen.&amp;#039;&amp;#039;}} Abgerufen im November 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;dazu BVerfG, Urteil vom 11. November 1986, Az. 1 BvR 713/83, 921, 1190/84 und 333, 248, 306, 497/85; {{BVerfGE|73|206}} – Sitzblockaden I mit Bezug auf das Laepple-Urteil.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein zweiter Prozess vor dem Landgericht Wuppertal fand jedoch nicht mehr statt, da die Bonner [[Große Koalition]] im Zuge der Studentenproteste von 1968 [[Amnestie]]gesetze beschlossen hatte, die auf Betreiben des [[Verband Deutscher Studentenschaften|VDS]] auch auf Straftaten aus den Jahren 1966 und 1967 angewendet wurden. In einem zivilrechtlichen Prozess um Schadensersatz wurde ein Vergleich geschlossen, und die KVB verzichteten auf ihre ursprüngliche Forderung weitestgehend.&amp;lt;!-- Beleg? --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als später Nachklang seines Engagements in der Studentenpolitik ist seine seit 1992 bestehende Mitgliedschaft im Vorstand der Bonner [[Otto-Benecke-Stiftung]] zu sehen, dessen stellvertretender Vorsitzender er seit 1996 ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tourismusfunktionär ==&lt;br /&gt;
Seit 1987 ist Laepple Mitglied und Funktionär in mehreren Tourismusverbänden: Bundesverband Mittelständischer Reiseunternehmen, [[Deutscher Reiseverband]] (DRV), [[Bundesverband der Deutschen Tourismuswirtschaft]] (BTW), [[Bundesverband der Deutschen Industrie]] (BDI). Zudem ist er seit 2002 im Beirat für Fragen des Tourismus beim Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) und Präsident des Verwaltungsrates der DZT ([[Deutsche Zentrale für Tourismus]]). Von 2000 bis 2010 war er ehrenamtlicher Präsident des DRV und seit 2002 auch des BTW.  Darüber hinaus hat er mehrere [[Aufsichtsrat]]smandate inne, so zum Beispiel beim [[Flughafen Köln/Bonn]] und in der Reiseversicherungsbranche. Er gehört dem Vorstand mehrerer Stiftungen an und ist seit 2007 Kuratoriumsvorsitzender der [[Willy Scharnow-Stiftung für Touristik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Erdbeben im Indischen Ozean 2004|Tsunami vom 26. Dezember 2004]] erreichte er es als Verbandspräsident, dass alle gestrandeten Urlauber aus der Region sofort zurückfliegen konnten, egal bei wem sie die Reise gebucht hatten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.handelsblatt.com/unternehmen/management/profil-klaus-laepple-der-bauchtouristiker-seite-2/2482318-2.html Handelsblatt vom 9. März 2005 (Seite 2)] (Zugriff Januar 2016)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Laepple ist seit 2003 Ehrenbürger der türkischen Tourismus-Stadt [[Antalya]], im gleichen Jahr erhielt er den Orden der Republik [[Tunesien]]. 2006 erhielt er den Premio de Tourismo de [[Teneriffa|Tenerife]]. Im Januar 2007 verlieh ihm Bundespräsident [[Horst Köhler]] das [[Bundesverdienstkreuz]] am Bande. 2013 erhielt er den &amp;#039;&amp;#039;Columbus-Ehrenpreis&amp;#039;&amp;#039; der [[Vereinigung Deutscher Reisejournalisten]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://vdrj.de/columbus-ehrenpreis/2013-laepple/begruendung/ |wayback=20160129022514 |text=Laudatio    }}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2014 erhielt er den Lifetime Award des [[Travel Industry Club]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.presseportal.de/pm/71942/2662290 |wayback=20160127174924 |text=Pressemitteilung vom 12. Februar 2014}} (Zugriff Januar 2016)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Klaus Laepple}}&lt;br /&gt;
* [http://www.drv.de/fileadmin/user_upload/Laepple_Maerz_2010.pdf Vita mit Bild] (PDF-Datei; 31 kB)&lt;br /&gt;
* [http://www.servat.unibe.ch/dfr/bs023046.html (Uni-Bern:)Rev-Urteil gegen Laepple-Freispruch]&lt;br /&gt;
* [http://www.servat.unibe.ch/dfr/bv073206.html (Uni Bern:) Sitzblockaden und Laepple-Urteil]&lt;br /&gt;
* [http://www.germany.travel/media/en/content/presse/de/pressemiteilungen_2011/pm_neuer_verwaltungsrat__16_11_2011.pdf Präsiden der Deutschen Zentrale für Tourismus e.&amp;amp;nbsp;V.] (PDF; 194&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=111985170X|VIAF=2605148037700088350000}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Laepple, Klaus}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tourismus (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Köln)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Düsseldorf)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:AStA-Vorstandsmitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger in der Türkei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Universität zu Köln]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SLH-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1939]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Laepple, Klaus&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Reiseverkehrskaufmann&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. Dezember 1939&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Aachen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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