<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Klaus_Gysi</id>
	<title>Klaus Gysi - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Klaus_Gysi"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Klaus_Gysi&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-26T07:39:36Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Klaus_Gysi&amp;diff=133117&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;M Huhn: die Festrede zu Goethes Geburtstag 1968; Quellennachweis</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Klaus_Gysi&amp;diff=133117&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-02-24T23:51:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;die Festrede zu Goethes Geburtstag 1968; Quellennachweis&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Fotothek df pk 0000220 043 Porträts, Prof. (Max ^) Pechstein, (Johannes^) Stroux, Kraus, Benedik, Lederer,.jpg|mini|Klaus Gysi, 1946]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-E1104-0037-001, Berlin, 1. DSV-Jahreskonferenz, Klaus Gysi.jpg|mini|Klaus Gysi auf der Jahreskonferenz des Deutschen Schriftstellerverbandes in Ost-Berlin 1966]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Klaus Gysi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[3. März]] [[1912]] in [[Berlin-Neukölln|Neukölln]]; † [[6. März]] [[1999]] in [[Berlin]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Kommunismus|kommunistischer]] [[Politiker]] ([[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]], [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]]). Im [[Kommunismus|kommunistischen]] [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus]] aktiv, war er von 1957 bis 1966 Leiter des [[Aufbau-Verlag]]s, 1956 bis 1965 als [[Inoffizieller Mitarbeiter]]  (IM) „Kurt“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gerhard Besier]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Ost-CDU, ihre Religionspolitik und das MfS.&amp;#039;&amp;#039; [[Konrad-Adenauer-Stiftung]], S. 137;  [https://www.kas.de/documents/252038/253252/HPM_03_96_6.pdf/c8df2174-a329-a96e-98c2-3af7515d7c54 kas.de] (PDF) {{&amp;quot; |Text=Klaus Gysi (geb. 1912) arbeitete seit 1957 auch als Inoffizieller Mitarbeiter »Kurt« für das MfS (BStU, ZA, MfS, AIM 3803/65)}}&amp;lt;/ref&amp;gt; für das [[Ministerium für Staatssicherheit]]  (MfS) tätig, 1966 bis 1973 [[Ministerium für Kultur (DDR)|Minister für Kultur]], 1973 bis 1978 [[Liste der Botschafter der DDR|Botschafter]] in Italien, im Vatikan und in Malta und von 1979 bis 1988 [[Staatssekretär für Kirchenfragen]] der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]. In seinen Funktionen war er mitverantwortlich für die Überwachung und Einflussnahme auf kulturelle und kirchliche Aktivitäten in der DDR, in enger Zusammenarbeit mit der [[Ministerium für Staatssicherheit|Stasi]] sowie [[Zensur in der DDR|Zensur]]-Lektoren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Gysi war Sohn des Arztes Hermann Gysi (1888–1950) und der Buchhalterin Erna Potolowsky (1893–1966).&amp;lt;ref&amp;gt;{{stolpersteine-berlin.de |Pfad=taunusstr/11/feodor-potolowsky |ID=4893 |Eintrag=Feodor Potolowsky}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Väterlicherseits stammte er aus einer Berliner Familie, deren Stammvater, der Seidenfärber Samuel [[Gysin (Geschlecht)|Gysin]] (* 1681), im frühen 18. Jahrhundert aus [[Läufelfingen]] ([[Schweiz]]) eingewandert war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HLS|21009|Gysin|Autor=[[Stefan Hess]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Über seine Mutter war er [[Judentum|jüdischer]] Herkunft.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Michael Wolffsohn]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Deutschland-Akte. Juden und Deutsche in Ost und West. Tatsachen und Legenden.&amp;#039;&amp;#039; Edition Ferenczy bei Bruckmann München, München 1995; [https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/politik/rezension-sachbuch-die-ddr-und-die-juden-11305335.html Rezension.] [[Frankfurter Allgemeine Zeitung|FAZ.net]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Klaus Gysi besuchte die Volksschule im Berliner [[Bezirk Neukölln]] und das [[Realgymnasium]]. Die Eltern ließen sich 1929 scheiden. 1931 legte er nach dem Besuch der [[Odenwaldschule]] das Abitur in [[Darmstadt]] ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war seit 1928 Mitglied des [[Kommunistischer Jugendverband Deutschlands (1920)|Kommunistischen Jugendverbandes Deutschlands]], der [[Internationale Arbeiterhilfe|Internationalen Arbeiterhilfe]] und des Sozialistischen Schülerbundes (SSB) und trat 1931 der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] bei. Zeitweise wirkte er als Jugendfunktionär der KP in [[Hessen]]. Er studierte von 1931 bis 1935 [[Volkswirtschaftslehre]] in [[Frankfurt am Main]], an der [[Sorbonne]] in [[Paris]] und in Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1931 an war Gysi in der Roten Studentenbewegung aktiv. Nach [[Machtergreifung]] der Nationalsozialisten gehörte Gysi zusammen mit Gerhard Fuchs (1899–1995), Kommunist und Widerstandskämpfer, [[Wilhelm Girnus]] und anderen zu einer Widerstandsgruppe kommunistischer Studierender, die einige Jahre lang an den Berliner Hochschulen sehr aktiv war. Die Gruppe wurde 1935 von der [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] zerschlagen. Einige Beteiligte wurden verhaftet, andere konnten ins Ausland fliehen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Michael Grüttner]]: &amp;#039;&amp;#039;Studenten im Dritten Reich&amp;#039;&amp;#039;, Paderborn 1995. ISBN 3-506-77492-1, S. 449–452.&amp;lt;/ref&amp;gt; Gysi ging 1936 nach [[Cambridge]] und wurde 1939 Mitglied der Studentenleitung der KPD in Paris. Von 1939 bis 1940 war er in französischen Lagern [[Internierung|interniert]]. Beim Einmarsch der deutschen Wehrmacht konnte er untertauchen. Mitten im Krieg kehrte er 1940 auf KPD-Beschluss mit [[Irene Gysi|Irene Lessing]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://taz.de/Dem-Heldenkind-gehoert-die-Zukunft/!565571/ &amp;#039;&amp;#039;Dem Heldenkind gehört die Zukunft.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[die tageszeitung|taz]]&amp;#039;&amp;#039;, 5. August 2005.&amp;lt;/ref&amp;gt; (Schwester von [[Gottfried Lessing]]) nach Deutschland zurück, was zu diesem Zeitpunkt ein hohes Risiko bedeutete, da die Nationalsozialisten Klaus Gysi als sogenannten „[[Halbjude]]n“ und Kommunisten verfolgten. Mit Glück und Geschick überlebten die beiden die fünf Jahre bis Kriegsende in der Illegalität Berlins und heirateten 1945. Gysi war in dieser Zeit freischaffend wissenschaftlicher Mitarbeiter des Verlags [[Hoppenstedt Firmengruppe|Hoppenstedt &amp;amp; Co.]] und weiterhin illegal politisch tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jens König |Titel=Gregor Gysi. Eine Biographie |Auflage=1. |Verlag=Rowohlt |Ort=Berlin |Datum=2005 |ISBN=3-87134-453-2 |Seiten=56 ff.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Vereinigung von SPD und KPD wurde Gysi 1946 Mitglied der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]]. Von 1945 bis 1948 war er Chefredakteur der kulturpolitischen Monatsschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Aufbau: Kulturpolitische Monatsschrift|Aufbau]]&amp;#039;&amp;#039;, von 1945 bis 1977 Mitglied des Präsidialrates, Bundessekretär und schließlich Mitglied des Präsidiums des [[Kulturbund der DDR|Kulturbundes]] und von 1949 bis 1954 Abgeordneter der [[Volkskammer]]. Von 1952 bis 1957 arbeitete er beim [[Volk und Wissen Verlag|Verlag Volk und Wissen]] und war danach bis 1966 als Nachfolger von [[Walter Janka]] Leiter des [[Aufbau Verlag|Aufbau-Verlages]]. Von 1956 bis 1964 arbeitete Gysi als [[inoffizieller Mitarbeiter]] unter dem Decknamen „Kurt“ für das [[Ministerium für Staatssicherheit]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Clemens Vollnhals]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Kirchenpolitik von SED und Staatssicherheit. Eine Zwischenbilanz&amp;#039;&amp;#039;. Ch. Links, Berlin 1996, ISBN 3-86153-122-4, S. 96 (= &amp;#039;&amp;#039;Analysen und Dokumente&amp;#039;&amp;#039;, Band 7); [https://books.google.de/books?id=7i5Ac0Taty4C&amp;amp;pg=PA96&amp;amp;hl=de books.google.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gerhard Besier]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Ost-CDU, ihre Religionspolitik und das MfS.&amp;#039;&amp;#039; [[Konrad-Adenauer-Stiftung]], S. 5; {{Webarchiv |url=http://www.kas.de/upload/ACDP/HPM/HPM_03_96/HPM_03_96_6.pdf |text=kas.de |format=PDF |wayback=20131016034930}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1963 war Gysi Mitglied der Westkommission und von 1966 bis 1973 der Kulturkommission des [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands#Politbüro des Zentralkomitees|Politbüros des ZK der SED]], das ihn in dieser Zeit als [[Ministerium für Kultur (DDR)|Minister für Kultur]] einsetzte, womit er auch Verantwortung trug für die [[Zensur in der DDR]]. Als Minister für Kultur hielt er am 28. August 1968 in Weimar die Festrede zu [[Johann Wolfgang von Goethe|Goethe]]s Geburtstag. Dabei versuchte er die Beteiligung der DDR an der Niederschlagung des [[Prager Frühling]]s genau eine Woche zuvor zu rechtfertigen. Er stellte dabei die Käferexistenz Gregor Samsas in der &amp;#039;&amp;#039;[[Die Verwandlung|Verwandlung]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Franz Kafka]] als Symbol der Gesinnung der Prager „Abweichler“ einerseits und Goethes &amp;#039;&amp;#039;[[Faust. Eine Tragödie|Faust]]&amp;#039;&amp;#039; als Inbegriff der wahren sozialistischen Humanität einander gegenüber.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karl Robert Mandelkow]]: &amp;#039;&amp;#039;Goethe in Deutschland. Rezeptionsgeschichte eines Klassikers&amp;#039;&amp;#039;, Band 2: &amp;#039;&amp;#039;1919–1982&amp;#039;&amp;#039;. C.H. Beck, München 1989, ISBN 3-406-07908-3, S. 215.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1967 bis März 1990 war er wieder Abgeordneter der Volkskammer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1973 bis 1978 war Gysi [[Botschafter]] in [[Italien]], im [[Vatikanstadt|Vatikan]] und in [[Malta]]. Anschließend war er von Dezember 1978 bis 1979 Generalsekretär des offiziösen DDR-Komitees für Europäische Sicherheit und Zusammenarbeit, das der Vorbereitung der [[Konferenz über Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa|KSZE]] diente. Von 7. November 1979 bis 13. Juli 1988 war Gysi, Leiter des [[Staatssekretär für Kirchenfragen|Staatssekretariats für Kirchenfragen]]. In dieser Funktion unterzeichnete er 1985 den Befehl zur Sprengung der Berliner [[Versöhnungskirche (Berlin-Mitte)|Versöhnungskirche]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1988 wird sein Ausscheiden aus „gesundheitlichen Gründen“ begründet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Maser&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Peter Maser |Titel=Kirchen und Religionsgemeinschaften in der DDR 1949–1989, Ein Rückblick auf vierzig Jahre in Daten, Fakten und Meinungen |Sammelwerk=Bibel Kirche Gemeinde |Band=41 |Auflage=1. |Verlag=Christliche Verlagsanstalt |Ort=Konstanz |Datum=1992 |ISBN=3-7673-7641-5 |Seiten=142ff}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Vorausgegangen war am 19. Februar 1988, dass [[SED-Politbüro]]mitglied [[Werner Jarowinsky]] am 19. Februar 1988 [[Werner Leich|Landesbischof Leich]] ([[Bund der Evangelischen Kirchen in der DDR|BEK]]) im [[Staatsratsgebäude]] die vertrauliche Erklärung „Zu prinzipiellen Fragen der Beziehungen zwischen Staat und Kirche“ vorträgt, ohne Gysi einzubeziehen. Die Erklärung wird erst am 14. November 1988 in der &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Allgemeine Zeitung|FAZ]]&amp;#039;&amp;#039; vollständig abgedruckt. Im Verlauf des Jahres 1988 kommt es u.&amp;amp;nbsp;a. in diesem Zusammenhang zu wiederholten Eingriffen der DDR-Zensur in die ohnehin eingeschränkte Pressearbeit der Kirchen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Maser&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1990 blieb er auch nach der Umbenennung der SED in [[Partei des Demokratischen Sozialismus|PDS]] Mitglied.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Waldfriedhof dahlem Klaus Gysi.jpg|mini|Grabstätte]]&lt;br /&gt;
Gysi lebte in [[Berlin-Johannisthal]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://waldstrasse.georgiu.de/tag/gysi |titel=Waldstraße in Johannisthal |werk=waldstrasse.georgiu.de |abruf=2022-05-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er starb am 6. März 1999 im Alter von 87 Jahren und wurde auf dem [[Waldfriedhof Dahlem|Dahlemer Waldfriedhof]] in [[Berlin-Zehlendorf]] bestattet. (Grablage Feld 013-22) &amp;#039;&amp;#039;[[Der Spiegel]]&amp;#039;&amp;#039; schrieb in seinem Nachruf, Gysi sei „jahrzehntelang das eloquente kultur- und kirchenpolitische Aushängeschild“ der DDR gewesen; der großbürgerlich geprägte Kulturfunktionär habe „weltmännisch, aber linientreu“ gehandelt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel |ID=10210214 |Titel=Gestorben: Klaus Gysi |Jahr=1999 |Nr=11 |Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Christoph Dieckmann (Journalist)|Christoph Dieckmann]] bezeichnete Gysi 2008 als „hochkultivierte[n] Zyniker“ und Teil des „roten Adels der DDR“.&amp;lt;ref&amp;gt;Christoph Dieckmann: [https://www.zeit.de/2008/23/Gysi-Portrait &amp;#039;&amp;#039;Gysi: Schuldig oder nicht?&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 23/2008.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klaus Gysi war dreimal verheiratet und hatte sieben Kinder,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Gunnar Decker |url=https://www.nd-aktuell.de/artikel/1116563.eine-verspaetete-bestattung.html |titel=Eine verspätete Bestattung.Kulturminister, Verleger, Botschafter, Ehemann, Vater. Im Kino: Der Dokumentarfilm „Der Funktionär“ |werk=[[Neues Deutschland]] |datum=2019-04-11 |abruf=2019-04-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Barbara Wurm |Titel=Filmisches Essay über Klaus Gysi: „Die DDR ist aktuell“ |Sammelwerk=[[die tageszeitung|taz]] |Datum=2019-04-11 |Online=https://taz.de/Filmisches-Essay-ueber-Klaus-Gysi/!5584814/ |Abruf=2019-06-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; darunter:&lt;br /&gt;
* [[Gabriele Gysi]] (geboren 1946) ist Schauspielerin und reiste 1985 aus der DDR aus.&lt;br /&gt;
* [[Gregor Gysi]] (geboren 1948) arbeitete in der DDR als Rechtsanwalt. Von 1990 bis 1993 war er Vorsitzender der PDS und ist bis heute einer der prominentesten Politiker der [[Die Linke|Linken]].&lt;br /&gt;
* [[Andreas Goldstein]] (geboren 1964) ist [[Theaterwissenschaft]]ler und [[Regisseur]]. Er drehte über Gysi den Dokumentarfilm „[[Der Funktionär]]“ (2018).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.phoenix.de/sendungen/dokumentationen/der-funktionaer-a-1690245.html &amp;#039;&amp;#039;Der Funktionär. Film von Andreas Goldstein&amp;#039;&amp;#039;.] Information des Fernsehsenders [[Phoenix (Fernsehsender)|Phoenix]] zum Film; abgerufen am 2. Juli 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen und Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1969:  [[Banner der Arbeit]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bundesstiftung&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Bernd-Rainer Barth, Helmut Müller-Enbergs |url=https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/recherche/kataloge-datenbanken/biographische-datenbanken/klaus-gysi |titel=Klaus Gysi |werk=Biographische Datenbank der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur |hrsg=Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur |sprache=de |abruf=2025-03-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1970:  [[Verdienstmedaille des Ministeriums für Staatssicherheit|Erinnerungsmedaille des Ministeriums für Staatssicherheit]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bundesstiftung&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1970:  [[Jubiläumsmedaille „Zum Gedenken an den 100. Geburtstag von Wladimir Iljitsch Lenin“|Lenin-Erinnerungsmedaille]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bundesstiftung&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1962:  [[Vaterländischer Verdienstorden]] in Silber, 1972 in Gold, 1982 Ehrenspange zum Vaterländischen Verdienstorden&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bundesstiftung&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1977:  [[Karl-Marx-Orden]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bundesstiftung&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1987:  [[Stern der Völkerfreundschaft|Großen Stern der Völkerfreundschaft]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bundesstiftung&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1987:  [[Ehrendoktor]] der [[Friedrich-Schiller-Universität Jena]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bundesstiftung&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Christen und Kirchen in der DDR]]&lt;br /&gt;
* [[Juden in der DDR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=klaus-gysi|lemma=Gysi, Klaus|autor=[[Bernd-Rainer Barth]], [[Helmut Müller-Enbergs]]|band=1|idNum=1186}}&lt;br /&gt;
* Karin Hartewig: &amp;#039;&amp;#039;A German Jewish Communist of the Second Generation. The Changing Personae of Klaus Gysi.&amp;#039;&amp;#039; In: Jonathan Fraenkel, [[Dan Diner]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Dark Times, Dire Decisions: Jews and Communism&amp;#039;&amp;#039;. Oxford University Press, New York 2004, ISBN 978-0-19-518224-8, S. 255–274 (= &amp;#039;&amp;#039;Studies in Contemporary Jewry&amp;#039;&amp;#039;, Band 20).&lt;br /&gt;
* [[Hans-Dieter Schütt]] (rsHg.): &amp;#039;&amp;#039;Klaus Gysi. Zwischen Buch und Botschaft&amp;#039;&amp;#039;. Hefte zur DDR-Geschichte, »Helle Panke« e.&amp;amp;nbsp;V., 2019.&lt;br /&gt;
* [[Gabriele Gysi]], [[Gregor Gysi]]: &amp;#039;&amp;#039;Unser Vater. Ein Gespräch&amp;#039;&amp;#039;. Aufbau, Berlin 2020, ISBN 978-3-351-03842-7.&lt;br /&gt;
* Felix Corley: [https://www.independent.co.uk/arts-entertainment/obituary-klaus-gysi-1084358.html &amp;#039;&amp;#039;Obituary: Klaus Gysi.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[The Independent]]&amp;#039;&amp;#039;, 31. März 1999 (englisch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/suche?term=klaus%20gysi Gysi, Klaus]. ([[Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur]])&lt;br /&gt;
* [https://www.kommunismusgeschichte.de/article/detail/gysi-klaus Gysi, Klaus.] In: &amp;#039;&amp;#039;Wer war wer in der DDR?&amp;#039;&amp;#039;; kommunismusgeschichte.de&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116938587}}&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=PToo2mMMK88 Other Europe: Interview with Klaus Gysi. 25. September 1987. Berlin, East Germany.] youtube.com&lt;br /&gt;
* [https://zefys.staatsbibliothek-berlin.de/list/title/zdb/2532889X/ Neues Deutschland Online-Archiv.] ZEFYS, [[Staatsbibliothek zu Berlin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Minister für Kultur der DDR&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Botschafter der DDR in Italien&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116938587|LCCN=n84179429|VIAF=37354286}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gysi, Klaus}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KJVD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überlebender des Holocaust]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Minister für Kultur (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:PDS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgeordneter der Volkskammer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Botschafter der DDR]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Botschafter in Italien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Botschafter in Malta]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Botschafter beim Heiligen Stuhl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Botschafter beim Malteserorden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufbau-Verlag]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Karl-Marx-Ordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens (Ehrenspange)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Sterns der Völkerfreundschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Banners der Arbeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Funktionär des Kulturbundes der DDR]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Religion, DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Geschlechts Gysin|Klaus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Inoffizieller Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Friedrich-Schiller-Universität Jena]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zensur (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1912]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1999]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gysi, Klaus&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus, Politiker (SED, PDS), MdV, DDR-Kulturminister&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. März 1912&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin-Neukölln|Neukölln]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. März 1999&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;M Huhn</name></author>
	</entry>
</feed>