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	<title>Klaus Erforth - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Klaus Erforth&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. Juli]] [[1936]] in [[Berlin]]) ist ein deutscher [[Regisseur]] und [[Theaterleiter]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://books.google.de/books?id=aN0hAQAAIAAJ&amp;amp;q=%22Klaus+Erforth%22+1936&amp;amp;dq=%22Klaus+Erforth%22+1936&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=RYs2UtrTFeiY4wTe8YDQBw&amp;amp;ved=0CFEQ6AEwBw Biographische Daten von Klaus Erforth in: &amp;#039;&amp;#039;Humboldt&amp;#039;&amp;#039;, Ausgaben 135-137, Goethe-Institut, 2002, Seite 59]&amp;lt;/ref&amp;gt; Erforth war einer der erfolgreichsten Theaterregisseure der [[DDR]]. Seit 1990 war er als künstlerischer Leiter des Vereins &amp;#039;&amp;#039;Sonnenuhr e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; tätig und leitet seit 2004 in Zusammenarbeit mit Kerstin Janewa das &amp;#039;&amp;#039;Ensemble KALIBANI&amp;#039;&amp;#039; am [[Theater RambaZamba]], das er 1990 mit [[Gisela Höhne]] in Berlin gründete. Seit Januar 2011 ist die Gruppe KALIBANI unter dem KALIBANI e.&amp;amp;nbsp;V., einer Ausgründung aus dem Sonnenuhr e.&amp;amp;nbsp;V., zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Theaterarbeit ==&lt;br /&gt;
Klaus Erforth studierte von 1954 bis 1956 an der Staatlichen Schauspielschule [[Berlin-Schöneweide]] (heute: [[Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch]]) und arbeitete danach als Schauspieler in Berlin, wirkte auch in Filmen mit. 1960 begann er eine [[Regieassistenz]] in [[Potsdam]], wo er ebenfalls als Schauspieler tätig war. Daraufhin ließ er sich bei [[Wolfgang Heinz (Schauspieler)|Wolfgang Heinz]] an der [[Akademie der Künste der DDR]] als Meisterschüler zum Regisseur ausbilden und war Assistent bei [[Benno Besson]]. Eine weitere Regieassistenz am [[Berliner Ensemble]] bei [[Manfred Wekwerth]] folgte, bis Erforth 1968 selbst am Berliner Ensemble und, als Gastregisseur, in [[Görlitz]] insbesondere [[Bertolt Brecht|Brecht]] inszenierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1970 wechselte Erforth ans [[Deutsches Theater Berlin|Deutsche Theater Berlin]], wo er bis 1990 blieb. Er inszenierte dort, sehr häufig gemeinsam mit [[Alexander Stillmark]], unter anderem Stücke von [[Friedrich Schiller|Schiller]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Kabale und Liebe]]&amp;#039;&amp;#039;), [[Volker Braun]] (&amp;#039;&amp;#039;Die Kipper&amp;#039;&amp;#039;), [[Pablo Neruda]] (&amp;#039;&amp;#039;Glanz und Tod des Joaquim Murieta&amp;#039;&amp;#039;), [[Athol Fugard]] (&amp;#039;&amp;#039;Die Insel&amp;#039;&amp;#039;), [[Wolfgang Borchert]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Draußen vor der Tür]]&amp;#039;&amp;#039;), [[Heiner Müller]] (&amp;#039;&amp;#039;Traktor&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Schlacht&amp;#039;&amp;#039;) [[Federico García Lorca]] (&amp;#039;&amp;#039;Yerma&amp;#039;&amp;#039;) sowie Bearbeitungen etwa von [[Franz Kafka]] (&amp;#039;&amp;#039;Der Bau&amp;#039;&amp;#039;). Er arbeitete mit vielen renommierten Schauspielern zusammen wie [[Jutta Wachowiak]], [[Alexander Lang]], [[Walfriede Schmitt]] oder [[Christian Grashof]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für seine Inszenierung des Stücks &amp;#039;&amp;#039;Die Insel&amp;#039;&amp;#039; von Fugard erhielt Erforth 1976 den [[Kunstpreis der DDR]]. Dennoch wurde er in der Folge wiederholt mit Aufführungsverboten oder unbegründeten Stückabsetzungen konfrontiert, so etwa bei seiner Inszenierung von Volker Brauns &amp;#039;&amp;#039;Der Sonnenstaat&amp;#039;&amp;#039; im Jahr 1978, [[Ulrich Plenzdorf]]s &amp;#039;&amp;#039;Legende vom Glück ohne Ende&amp;#039;&amp;#039; im Jahr 1986 oder Heiner Müllers &amp;#039;&amp;#039;Germania Tod in Berlin&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2019-04 |url=http://www.theaterkanal.de/theater/deutschland/berlin/198/mein-ergeiz-geht-auf-eine-bunte-jacke---ehrung-fuer-klaus-erforth/ |text=Mein Ergeiz geht auf eine bunte Jacke - Ehrung für Klaus Erforth |archivebot=2019-04-23 06:59:37 InternetArchiveBot}} - Artikel des [[ZDFtheaterkanal]]s vom  17. Oktober 2006.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gastregieen führten ihn in die [[BRD]] und ins europäische Ausland. Erforth arbeitete auch als Dozent an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1986 begann Erforth, der 1976 Vater eines geistig [[Behinderung (Sozialrecht)|behinderten]] Sohnes wurde, eine Theaterarbeit mit so genannten geistig behinderten Kindern. Nachdem er 1990 die Arbeit am Deutschen Theater beendet hatte, gründete er gemeinsam mit seiner langjährigen Lebensgefährtin Gisela Höhne den Verein &amp;#039;&amp;#039;Sonnenuhr e.&amp;amp;nbsp;V. – Werkstatt der Künste für Menschen mit geistiger Behinderung und Andere&amp;#039;&amp;#039;, dessen Künstlerischer Leiter er wurde. Im Jahr darauf gründete er ebenfalls mit Höhne das integrative [[Theater RambaZamba]]. Das Theater RambaZamba entwickelte sich zu einem international renommierten Theater, welches auch hin und wieder Gemeinschaftsproduktionen mit dem Deutschen Theater bestritt und der [[Volksbühne Berlin]] bestreitet. So etwa die [[Matinee]] &amp;#039;&amp;#039;Der Mord an den nutzlosen Essern – Euthanasie im Dritten Reich&amp;#039;&amp;#039;, eine Gemeinschaftsproduktion des &amp;#039;&amp;#039;Sonnenuhr e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; mit [[Giora Feidman]], so genannten behinderten Musikern und den Schauspielern des Deutschen Theaters im Jahr 1993.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1992 gab Erforth ein [[Benefizkonzert]] gemeinsam mit [[Ludwig Güttler]] und dem Bläserchor der Stephanus-Stiftung Berlin-Weißensee im [[Berliner Schauspielhaus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1999 nahm er im Berliner [[Friedrichstadtpalast]] die Verleihung des Deutschen Kinderkulturpreises vom Deutschen Kinderhilfswerk e.&amp;amp;nbsp;V. an den Verein &amp;#039;&amp;#039;Sonnenuhr e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; entgegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2006 erhielt der 70-jährige Erforth, der gleichzeitig sein 50-jähriges Bühnenjubiläum feierte, das [[Bundesverdienstkreuz am Bande]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2022-03 |url=http://kobinet-nachrichten.org/cipp/kobinet/custom/pub/content,lang,1/oid,13065/ticket,g_a_s_t |text=Bundesverdienstkreuz für Klaus Erforth |archivebot=2022-03-09 14:47:02 InternetArchiveBot}} - Artikel auf kobinet-nachrichten.org vom 16. Oktober 2006.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie ==&lt;br /&gt;
* 1971: [[Optimistische Tragödie (1971)|Optimistische Tragödie]] (TV)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Theater (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* 1969: [[Bertolt Brecht]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Manifest&amp;#039;&amp;#039; (Brechtabend Nr. 5) – Regie mit [[Alexander Stillmark]] ([[Berliner Ensemble]])&lt;br /&gt;
* 1969: [[Wsewolod Witaljewitsch Wischnewski|Wsewolod Wischnewski]]: &amp;#039;&amp;#039;Optimistische Tragödie&amp;#039;&amp;#039; – Regie mit [[Isot Kilian]] / Alexander Stillmark (Berliner Ensemble)&lt;br /&gt;
* 1973: [[Volker Braun]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Kipper&amp;#039;&amp;#039; – Regie mit Alexander Stillmark ([[Deutsches Theater (Berlin)|Deutsches Theater Berlin]])&lt;br /&gt;
* 1974: [[Pablo Neruda]]: &amp;#039;&amp;#039;Glanz und Tod des Joaquin Murieta&amp;#039;&amp;#039; – Regie mit Alexander Stillmark (Deutsches Theater Berlin – Probebühne)&lt;br /&gt;
* 1975: [[Henrik Ibsen]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Ein Volksfeind]]&amp;#039;&amp;#039; – Regie mit Alexander Stillmark (Deutsches Theater Berlin – Kammerspiele)&lt;br /&gt;
* 1979: [[Heiner Müller]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Schlacht (Theaterstück)|Die Schlacht]]&amp;#039;&amp;#039; – Regie mit Alexander Stillmark ([[Städtische Bühnen Erfurt]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1976: Verleihung des [[Kunstpreis der DDR|Kunstpreises der DDR]] für die Aufführung „Die Insel“ von Fugard&lt;br /&gt;
* 2002: Verleihung des [[Verdienstorden des Landes Berlin|Berliner Verdienstordens]] an Klaus Erforth und Gisela Höhne&lt;br /&gt;
* 2004: Verleihung des [[Berliner Bär (B.Z.-Kulturpreis)|Kulturpreises der B.Z.]] an Klaus Erforth und Gisela Höhne&lt;br /&gt;
* 2006: Verleihung des [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Bundesverdienstkreuzes am Bande]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[C. Bernd Sucher]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Theaterlexikon]]. Autoren, Regisseure, Schauspieler, Dramaturgen, Bühnenbildner, Kritiker.&amp;#039;&amp;#039; Von Christine Dössel und [[Marietta Piekenbrock]] unter Mitwirkung von Jean-Claude Kuner und C. Bernd Sucher. 2. Auflage. Deutscher Taschenbuch-Verlag, München 1999, ISBN 3-423-03322-3, S.&amp;amp;nbsp;164 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Klaus Erforth ist der künstlerische Leiter der Gruppe Kalibani, ehemals Theater RambaZamba: http://kalibani.jimdo.com&lt;br /&gt;
* [http://www.theater-rambazamba.org/Ensemble_E/bioerforth.php Biographie Klaus Erforths auf der Website des Theater RambaZamba]&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm2165814}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1061677761|VIAF=311645818}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Erforth, Klaus}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterregisseur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Hochschule für Schauspielkunst Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Verdienstordens des Landes Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Darstellender Künstler (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Darstellender Künstler (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1936]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Erforth, Klaus&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Regisseur und Theaterleiter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. Juli 1936&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]], Deutschland&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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