<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Klaus-Peter_Schulz</id>
	<title>Klaus-Peter Schulz - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Klaus-Peter_Schulz"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Klaus-Peter_Schulz&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-25T20:45:48Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Klaus-Peter_Schulz&amp;diff=1379793&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Niels Wrschowitz: /* Politik */ Sprache</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Klaus-Peter_Schulz&amp;diff=1379793&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-09T19:05:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Politik: &lt;/span&gt; Sprache&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zum deutschen Heimatforscher und Museumsleiter siehe [[Klaus-Peter Schulz (Heimatforscher)]].}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Klaus-Peter Schulz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[2. April]] [[1915]] in [[Berlin]]; † [[15. November]] [[2000]] ebenda) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Politiker]] ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]/[[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]). Er war erst für die SPD Mitglied der [[Landtag von Baden-Württemberg|Landesparlamente von Baden-Württemberg]] und [[Abgeordnetenhaus von Berlin|Berlin]], bis er 1965 in den [[Deutscher Bundestag|Deutschen Bundestag]] einzog. Nach Differenzen mit der SPD trat er 1971 aus dieser aus und der CDU bei, zu deren Bundestagsfraktion er bis zu seinem Ausscheiden aus dem Bundestag 1976 gehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Schulz war Sohn des Reichstagsabgeordneten [[Heinrich Schulz]] (1872–1932). Sein Vater war außerdem von 1919 bis 1927 Staatssekretär im Reichsinnenministerium, im Jahr 1919 war er Vizepräsident der Verfassungsgebenden Deutschen Nationalversammlung und gehörte dem Reichstag von 1912 bis 1930 an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klaus-Peter Schulz besuchte von 1925 bis 1930 das [[Walther Rathenau-Schule|Grunewald-Gymnasium]] und anschließend bis 1933 das [[Französisches Gymnasium Berlin|Französische Gymnasium]] in Berlin. Nach dem Abitur erlernte er den Beruf des [[Redakteur]]s. Von 1935 bis 1939 arbeitete Schulz als Ressortleiter bei der &amp;#039;&amp;#039;[[Kreuzzeitung]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Ursula Heukenkamp: &amp;#039;&amp;#039;Unterm Notdach: Nachkriegsliteratur in Berlin 1945–1949.&amp;#039;&amp;#039; Erich Schmidt Verlag, 1996. S. 555.&amp;lt;/ref&amp;gt; Parallel studierte er ab 1936 an den [[Humboldt-Universität zu Berlin|Universitäten in Berlin]] und [[Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald|Greifswald]] Medizin. Im Jahr 1944 legte er die Prüfung ab, ein Jahr später die [[Promotion (Doktor)|Promotion]]. Von 1937 bis 1945 war er als Unterarzt der Reserve Mitglied der [[Wehrmacht]], allerdings nicht an kriegerischen Ereignissen beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1946 betätigte er sich wieder bei verschiedenen Zeitungen und Radiosendern. Er war Redakteur beim &amp;#039;&amp;#039;[[Der Tagesspiegel|Tagesspiegel]]&amp;#039;&amp;#039; in Berlin und Chefredakteur der Zeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Der Sozialdemokrat]]&amp;#039;&amp;#039;. Außerdem gab er von 1948 bis 1949 die Wochenzeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Debatte&amp;#039;&amp;#039; heraus. Bis in die 1960er Jahre arbeitete er weiterhin für den Rundfunk, so war er von 1960 bis 1963 Berlin-Korrespondent des [[Südwestfunk]]s und von 1962 bis 1966 Leiter des Berliner Büros der [[Deutsche Welle|Deutschen Welle]]. Eine Willy-Brandt-Biographie veröffentlichte er 1961 unter dem [[Pseudonym]] &amp;#039;&amp;#039;Jan Peter Berkrandt&amp;#039;&amp;#039;, andere Texte unter &amp;#039;&amp;#039;Ludwig Loy&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Georges Zurga&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1978 wurde Schulz wegen Kindesmisshandlung zu zehn Monaten Haft ohne Bewährung verurteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel |ID=40616393 |Autor= |Titel=Biblisches Maß |Jahr=1978 |Nr=7}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Schulz war bereits 1931 der SPD beigetreten, der er bis zum Verbot durch die [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] 1933 angehörte. Nach dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] trat er 1945 erneut in die SPD ein. 1950 wurde er Mitglied der [[Europa-Union]]. Von 1952 bis 1956 war er Mitglied des ersten [[Landtag von Baden-Württemberg|Landtags von Baden-Württemberg]] und von Februar 1963 bis September 1965 des [[Abgeordnetenhaus von Berlin|Berliner Abgeordnetenhauses]]. Anschließend war er als Vertreter [[Berliner Bundestagsabgeordneter|Berlins Abgeordneter]] im [[Deutscher Bundestag|Deutschen Bundestag]], dem er für drei Wahlperioden von 1965 bis 1976 angehörte. Während dieser Zeit war er auch 1970 Mitglied des Präsidiums der Europa-Union. Am 14. Oktober 1971 trat er aufgrund von Differenzen mit der Parteispitze aus der SPD-Fraktion aus und wurde somit [[Fraktionsloser Abgeordneter|fraktionslos]]. Nachdem er bereits Probleme mit der [[Ostpolitik der Bundesrepublik Deutschland bis 1990|Ostpolitik]] von [[Willy Brandt]] kundgegeben hatte, trat er schließlich aus der SPD aus, als die Partei seine Initiative zur Direktwahl der deutschen Abgeordneten ins [[Europäisches Parlament|Europäische Parlament]] blockierte. Er traf sich daraufhin mit [[Rainer Barzel]], dem damaligen Vorsitzenden der [[CDU/CSU-Bundestagsfraktion]], und trat dieser am 19. Oktober 1971 bei.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel |ID=44916393 |Autor= |Titel=Später oder so |Jahr=1971 |Nr=43 |Seiten=31}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In der fünften Wahlperiode war Schulz von Januar 1967 bis Oktober 1968 noch stellvertretendes Mitglied des Auswärtigen Ausschusses, dem er anschließend bis zum Ende der Wahlperiode als ordentliches Mitglied angehörte. In der sechsten und siebten Wahlperiode gehörte er dem Auswärtigen Ausschuss wieder als stellvertretendes Mitglied an. Von 1973 bis 1977 war er zudem noch Mitglied des Europäischen Parlaments (MdEP).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Insel der Freiheit&amp;#039;&amp;#039;. Offenbach am Main, 1948.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sorge um die Deutsche Linke&amp;#039;&amp;#039;. Köln/Berlin, 1954.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Martin Luther|Luther]] und [[Karl Marx|Marx]] im Spannungsfeld unserer Zeit&amp;#039;&amp;#039;. Stuttgart/Köln, 1956.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Opposition als politisches Schicksal&amp;#039;&amp;#039;. Köln, 1958.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Kurt Tucholsky]]&amp;#039;&amp;#039;. Hamburg, 1959.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039; Willy Brandt. Schicksalsweg eines deutschen Politikers&amp;#039;&amp;#039;. 1961&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Berlin zwischen Freiheit und Diktatur&amp;#039;&amp;#039;. Berlin, 1962.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Proletarier - Klassenkämpfer - Staatsbürger. 100 Jahre deutsche Arbeiterbewegung&amp;#039;&amp;#039;. München, 1963.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Auftakt zum Kalten Krieg. Der Freiheitskampf der SPD in Berlin 1945-46&amp;#039;&amp;#039;. Berlin, 1965.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Reichstag gestern - morgen&amp;#039;&amp;#039;. Berlin, 1969.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ich warne&amp;#039;&amp;#039;. Stuttgart, 1972.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die ehrbaren Erpresser&amp;#039;&amp;#039;. Freiburg im Breisgau/Basel/Wien, 1976.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Berlin und die Berliner&amp;#039;&amp;#039;. Freiburg im Breisgau/Basel/Wien, 1977.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Liebe ist der Sinn&amp;#039;&amp;#039;. Berlin, 1980.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ein perfekter Rufmord. Tatsachenbericht über die Ausschaltung eines Unbequemen&amp;#039;&amp;#039;. Berlin, 1984.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Konrad Adenauer|Adenauers]] Gegenspieler. Begegnungen mit [[Kurt Schumacher]] und Sozialdemokraten der ersten Stunde&amp;#039;&amp;#039;. Freiburg im Breisgau, 1989.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Authentische Spuren. Begegnungen mit Personen der Zeitgeschichte&amp;#039;&amp;#039;. Boppard am Rhein, 1993.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|9783980330343|Seite=247}}&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Vierhaus]], [[Ludolf Herbst]] (Hrsg.), Bruno Jahn (Mitarb.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der Mitglieder des Deutschen Bundestages. 1949–2002.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 2: &amp;#039;&amp;#039;N–Z. Anhang.&amp;#039;&amp;#039; K. G. Saur, München 2002, ISBN 3-598-23782-0, S. 795–796.&lt;br /&gt;
* [[Ditmar Staffelt]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Wiederaufbau der Berliner Sozialdemokratie 1945/46 und die Einheitsfrage – ein Beitrag zur Nachkriegsgeschichte der unteren und mittleren Organisationsgliederungen der SPD&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Peter Lang 1986, ISBN 978-3-8204-9176-0, S. 433.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118762508}}&lt;br /&gt;
* {{Landtag Baden-Württemberg|959}}&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/be6d1b74-3b2e-4910-8376-016dd916cd2f/ Nachlass Bundesarchiv N 1370]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118762508|LCCN=n50002594|VIAF=85180779}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schulz, KlausPeter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berliner Bundestagsabgeordneter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Baden-Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Europäischen Parlaments für Deutschland vor 1979]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Parlamentarischen Versammlung des Europarats für Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CDU-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1915]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2000]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schulz, Klaus-Peter&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Berkrandt, Jan Peter (Pseudonym); Loy, Ludwig (Pseudonym); Zurga, Georges (Pseudonym)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SPD, CDU), MdL, MdA, MdB, MdEP&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. April 1915&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. November 2000&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Niels Wrschowitz</name></author>
	</entry>
</feed>