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	<title>Klarissenkloster Cheb - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T01:42:21Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Klarissenkloster_Cheb&amp;diff=2486976&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Manha28: /* Liste der Äbtissinnen */</title>
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		<updated>2024-08-03T14:00:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Liste der Äbtissinnen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Cheb Klára 1.jpg|mini|Barocke Klarakirche in Cheb, nach Plänen von [[Christoph Dientzenhofer]]]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Klarissenkloster Eger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein Kloster der [[Klarissen]] in Eger, der heutigen tschechischen Stadt [[Cheb]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Cheb klášter klarisek 2.jpg|mini|Seitenansicht des Klostertraktes ]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kostel svaté Kláry (Cheb), půdorys.png|mini|Grundriss ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Ansiedlung von Klarissen vor Ort geht zurück auf die Jahre unmittelbar vor 1270, jedoch führte ein Stadtbrand in jenem Jahr dazu, dass Chronisten berichten, dass das Kloster 1288 wieder aufgebaut worden war. Nach dem Historiker und Volkskundler Vinzenz Pröckl soll das Kloster auf eine gemeinschaftliche Stiftung der Egerer Patrizierfamilien Hecht und [[Schmidl von Seeberg|Seeberg]] zurückgehen,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Vincenz Pröckl |Titel=Eger und das Egerland: historisch, statistisch und topographisch dargestellt |Verlag=Medau |Datum=1845 |Seiten=319}}&amp;lt;/ref&amp;gt; die auch das [[Franziskanerkloster Eger|Franziskanerkloster]] in Eger stifteten. Der erste sichere urkundliche Nachweis ist eine Schenkung König [[Ottokar II. Přemysl|Ottokars II.]] im Jahre 1273.&amp;lt;ref&amp;gt; Siegl, S. 3–5. &amp;lt;/ref&amp;gt; Das Kloster zählte zum [[Bistum Regensburg]], auch die Lage im [[Egerland]] innerhalb der privilegierten Stadt führte zu einer besonderen Stellung. Das erhalten gebliebene [[Salbuch]] wurde vom ehemaligen Egerer Stadtarchivar [[Karl Siegl]] untersucht, es enthält Abschriften wichtiger Dokumente. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits Anfang des 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts zählten zum Kloster zahlreiche Besitzungen in den umliegenden Dörfern, so in Rohr, Kornau, Ensenbruck, Ulrichsgrün, Pilmersreut, Stabnitz, Hartessenreut, Triesenhof, Ober- und Unterpilmersreut, Oberndorf, Sirmitz und Besitz zu Gehag.&amp;lt;ref&amp;gt; Siegl, S. 6. &amp;lt;/ref&amp;gt; Weitere Erwerbungen folgten. Darunter auch 1347 das Dorf Grün, welches später den Namen Nonnengrün (heute [[Hluboká]], Gemeinde [[Milhostov]]) annahm. Käufe oder Schenkungen des Klosters stehen unter anderem mit der Familie von [[Notthafft (Adelsgeschlecht)|Notthafft]] in Verbindung, vor allem mit dem Familienzweig auf [[Burg Vildštejn (Skalná)|Burg Wildstein]]. Neben dem Grundbesitz sorgten die Nonnen für weitere Erwerbsquellen.&amp;lt;ref&amp;gt; Siegl, S. 21 &amp;lt;/ref&amp;gt; Sie fertigten Einfassungen von Reliquien und Heiligenbildern aus Silber- und Golddraht, sowie Wachskerzen. Weiterhin arbeiteten sie in einer Zucker- und Lebkuchenbäckerei und produzierten Spezialitäten wie Nonnen-Griefen oder Maschellen, Nonnen-Kräpfchen, Nonnen-[[Kolatsche]]n oder Nonnen-Zwieback. Außerdem verkauften sie als Heilmittel Schlag- und Magenwasser und [[Mithridatikum|Mithridat]]. Das von den Nonnen gefertigte Egerer [[Antependium]] ist eine romanische Stickerei, die im Bezirksmuseum Eger zu besichtigen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Liste der Äbtissinnen ==&lt;br /&gt;
Die ersten Äbtissinnen des Klosters sind nur durch einzelne Dokumente nachweisbar:&amp;lt;ref&amp;gt; Siegl, S. 16ff. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Adelheid von Lobhaus, 1270&lt;br /&gt;
* Margaretha, 1313, 1317&lt;br /&gt;
* Mechthilde, 1347&lt;br /&gt;
* Katharina, 1351&lt;br /&gt;
* Agnes, 1372, 1374&lt;br /&gt;
* Margaretha von Kornbühl, 1391, 1392, 1395&lt;br /&gt;
* Katharina Ebran, 1436&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1465 ist die Abfolge der Äbtissinnen bis zur Auflösung des Klosters bekannt:&lt;br /&gt;
* Felizitas Trautmann, 1465–1470&lt;br /&gt;
* Ursula Pirk, 1470–1474&lt;br /&gt;
* Barbara Brumann, 1474–1489&lt;br /&gt;
* Kunigunde Gradl, 1489–1499&lt;br /&gt;
* Katharina von [[Schmidl von Seeberg|Seeberg]], 1499–1531&lt;br /&gt;
* Gräfin Ursula [[Schlik|Schlick]], 1531–1554&lt;br /&gt;
* Margaretha von Au, 1554–1559&lt;br /&gt;
* Anna Beyl, 1559–1565&lt;br /&gt;
* Apollonia Funk, 1565–1579&lt;br /&gt;
* Magdalena Lochner, 1579–1593&lt;br /&gt;
* Ursula Helm, 1593–1606&lt;br /&gt;
* Katharina Rudisch, 1606–1636&lt;br /&gt;
* Margaretha Schmölz, 1637–1638/39&lt;br /&gt;
* Helene Imer, 1638/39–1641&lt;br /&gt;
* Klara Mayer, 1641–1652&lt;br /&gt;
* Euphrosine Moser von Öttingen, 1652–1671&lt;br /&gt;
* Caecilia Walther, 1671–1679&lt;br /&gt;
* Johanna Pentz, 1679–1688&lt;br /&gt;
* Bernhardina [[Vetterl von Wildenbrunn]], 1688–1723&lt;br /&gt;
* Angela Friesel, 1723–1731&lt;br /&gt;
* Praxedis [[Brusch von Neuberg|Brusch]], 1731–1741&lt;br /&gt;
* Maria Katharina Nonner, 1741–1768&lt;br /&gt;
* Maria Lucia Zemsch, 1768–1782&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Karl Siegl]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Salbuch der Egerer Klarissinnen vom Jahr 1476&amp;#039;&amp;#039;. Sonderdruck der Zeitschrift Mitteilungen des Vereins der Geschichte der Deutschen in Böhmen. Prag 1905.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Church of Saint Clara (Cheb)|St. Klara Kirche}}&lt;br /&gt;
* [http://www.tic.mestocheb.cz/DE/vismo/dokumenty2.asp?id_org=100428&amp;amp;id=235842 Klostergeschichte beim Touristeninformationszentrum der Stadt Eger]&lt;br /&gt;
* [http://www.galeriecheb.cz/galerie/klara_d.htm St. Klara bei galeriecheb.cz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Klarissenkloster|Cheb]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Cheb]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Cheb]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Kloster in Tschechien|Cheb]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kloster (13. Jahrhundert)|Cheb]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Cheb)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholische Kirche in Tschechien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religion (Cheb)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christentum im Okres Cheb]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Manha28</name></author>
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