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	<title>Klarissenkloster Brixen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Klarissenkloster_Brixen&amp;diff=1136432&amp;oldid=prev</id>
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		<updated>2026-02-03T09:02:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Abschnittlink korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Brixen-Klarissenkloster.JPG|miniatur|St. Elisabeth]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Brixen Klarissenkloster zur hl. Elisabeth (14209).jpg|miniatur|Blick auf Kloster und Kirche von der westlichen Brixner Talflanke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Klarissenkloster zur hl. Elisabeth&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in [[Brixen]] ([[Südtirol]]) war die erste Niederlassung der Schwestern der [[Klara von Assisi |heiligen Klara]] im deutschsprachigen Raum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Klarissenkloster wurde noch zu Lebzeiten der [[Klara von Assisi|hl. Klara]] (1193/94–1253) gegründet. Vermutlich kamen die ersten Schwestern um 1230 nach Brixen, denn im Jahr 1236 ist bereits ein Kloster zur [[Elisabeth von Thüringen|heiligen Elisabeth]] an der Stadtmauer nachweisbar. Die Schwestern werden seither von den Brüdern des angebauten [[Franziskanerkloster Brixen|Franziskanerklosters]] betreut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Klarissenkloster entwickelte sich im Laufe der Zeit sehr gut, und viele Frauen aus [[Tirol]] traten in den Orden ein. Der örtliche Adel übertrug dem Konvent Besitz oder Einkünfte, so etwa 1281 die [[Villanders#Die Herren von Vilanders|Herren von Vilanders]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Corpus der altdeutschen Originalurkunden|Corpus der altdeutschen Originalurkunden bis zum Jahr 1300]]&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 188 (451b) ([https://tcdh01.uni-trier.de/cgi-bin/iCorpus/CorpusIndex.tcl?hea=qf&amp;amp;nav=&amp;amp;for=qfcoraltdu&amp;amp;cnt=qfcoraltdu&amp;amp;xid=CW50197 online]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Als zu Anfang des 15. Jahrhunderts eine Laxheit in der Befolgung der [[Ordensregel]] eintrat, strebte [[Kardinal]] [[Nikolaus von Kues|Nikolaus Cusanus]] als Brixner Bischof von 1452 bis 1455 erfolgreich eine Reform des Klosters an. Gegen ihn kämpften auf Seiten des Klosters einige Nonnen, darunter Maria von Wolkenstein, die Tochter des [[Oswald von Wolkenstein]] und der [[Margareta von Schwangau]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wilhelm Baum (Historiker)|Wilhelm Baum]]: &amp;#039;&amp;#039;Nikolaus von Kues und die Wolkensteiner.&amp;#039;&amp;#039; In: Jahrbuch der Oswald von Wolkenstein-Gesellschaft 1985, S. 133–165.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie sah die Rechte und die Einkünfte des Klosters beschnitten. Die Schwestern des Klosters wurden zwangsweise in [[Klausur (Kloster)|Klausur]] versetzt, indem alle Zugänge zum Kloster entweder kontrolliert oder zugemauert wurden. Magdalena Gaismair, geb. Ganner, die Ehefrau des Reformers [[Michael Gaismair]] (ermordet 1532), erhielt ihre Ausbildung am Klarissenkloster in Brixen. Da sich die Klarissen auch im Streit des Kardinals mit Erzherzog [[Siegmund (Österreich-Tirol)|Sigismund dem Münzreichen]] auf die Seite der Kirche stellten, wurden die Schwestern 1461 des Landes verwiesen. Sie fanden Aufnahme im Klarissenkloster in [[Pfullingen]], konnten aber 1464 wieder nach Brixen zurückkehren. Maria von Wolkenstein wechselte in das [[Klarissenkloster Meran]], wo sie 1478 als Äbtissin starb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1470 wurde die Klosterkirche [[Gotik|gotisiert]], 1620 [[Barock|barockisiert]] und mit einer Orgel versehen. Der Franziskanerpater und Baumeister Rufin Laxner erweiterte in den Jahren 1663 bis 1668 das Klarissenkloster und renovierte 1680 bis 1684 die Klosterkirche. 1720 wurden sechs Schwestern zur Gründung eines [[Klarissenkloster Hall in Tirol|Klarissenklosters]] nach [[Hall in Tirol]] geschickt. Im Jahre 1782 entging das Kloster der Aufhebungswelle unter Kaiser [[Joseph II. (HRR)|Josef II.]], weil es direkt dem Brixner Fürstbischof unterstellt war. Von 1796 bis 1797 wurde es jedoch während der [[Koalitionskriege|napoleonischen Kriege]] als Lazarett verwendet, und von 1806 bis 1814 verbot die bayerische Regierung die Aufnahme von Novizinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute beherbergt das Kloster ca. 20 [[Klarissen]], die streng klausuriert leben und sich dem Gebet und den Arbeiten im Haus widmen. Die Schwestern betreiben auch eine Hostienbäckerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Legende nach hat die heilige Klara den Brixner Schwestern einen [[Setzling]] eines Birnbaums geschickt. Diese Birnen wachsen, nachdem sie in der Laufe der Zeit immer wieder umgepfropft wurden, immer noch im Garten des Klarissenklosters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten in der Klosterkirche ==&lt;br /&gt;
* [[Antonius von Padua |Antonius]]kapelle mit einem Bild des Heiligen (um 1657) von P. Antonius Lener&lt;br /&gt;
* Wandgemälde mit Szenen aus dem Leben der [[Elisabeth von Thüringen |heiligen Elisabeth]] (1885) von P. Johannes Maria Reiter&lt;br /&gt;
* Bilder auf dem Hochaltar (Almosenspende der hl. Elisabeth, 1787) und den Seitenaltären (Anbetung der Hirten; hl. Joachim und Anna mit Maria, um 1787) von  Johann Mitterwurzer&lt;br /&gt;
* Kreuzwegstationen (1773) von Joseph Giner aus [[Thaur]]&lt;br /&gt;
* Gebetschor der Klarissen über dem Kirchengewölbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten im Kloster ==&lt;br /&gt;
Der 25-teilige Klara-Zyklus. Ein Bilderzyklus zum Leben der hl. Klara des Barockmalers [[Franz Sebald Unterberger]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Leo Andergassen]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Icones Clarae. Kunst aus dem Brixner Klarissenkloster. Arte dal Convento delle Clarisse di Bressanone.&amp;#039;&amp;#039; [[Diözesanmuseum Brixen|Diözesanmuseum]] Hofburg, Brixen 1999. &lt;br /&gt;
* [[Hermann Hallauer]]: &amp;#039;&amp;#039;Nikolaus von Kues und das Brixener Klarissenkloster.&amp;#039;&amp;#039; In: Mitteilungen und Forschungsbeiträge der Cusanus-Gesellschaft 6 (1967), S. 75–123 (neu in: ders.: &amp;#039;&amp;#039;Nikolaus von Kues, Bischof von Brixen 1450–1464. Gesammelte Aufsätze&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. von [[Erich Meuthen]]. Bozen 2002, S. 257–301).&lt;br /&gt;
* Siegfried Volgger: &amp;#039;&amp;#039;Das Klarissen- und Franziskanerkloster in Brixen.&amp;#039;&amp;#039; Bozen 1996.&lt;br /&gt;
* Florentin Nothegger: &amp;#039;&amp;#039;Brixen / Tirol, Klarissen – Franziskaner.&amp;#039;&amp;#039; In: Alemania Franciscana Antiqua XVII, S. 243–254.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Klarissenkirche St. Elisabeth und Kloster in Brixen}}&lt;br /&gt;
* [https://franziskaner.at/kloster-brixen/ Klarissenkloster Brixen  – Homepage]&lt;br /&gt;
* {{orden|w|b|brixen-klarissen}}&lt;br /&gt;
* {{DenkmalSüdtirol|14209}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=46.711736 |EW=11.658209 |type=landmark |region=IT-BZ}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=4341159-9|REMARK=daneben auch GND 16278496-X}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klarissenkloster|Brixen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kloster in Südtirol|Brixen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kloster (13. Jahrhundert)|Brixen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Brixen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Brixen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tiroler Franziskanerprovinz|Brixen Klarissen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Brixen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christentum (Trentino-Südtirol)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholisches Kloster in Italien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hutch</name></author>
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