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	<title>Klara Hitler - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Klara_Hitler&amp;diff=158005&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Schmeissnerro: /* Herkunft */</title>
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		<updated>2026-04-12T10:19:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Herkunft&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Klara Hitler (Kubizek).jpg|miniatur|hochkant|Klara Pölzl, vereh. Hitler]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Klara Hitler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[12. August]] [[1860]] als &amp;#039;&amp;#039;Clara Pölzl&amp;#039;&amp;#039; in [[Spital (Gemeinde Weitra)|Spital]];&amp;lt;ref&amp;gt;Pfarre [[Pfarrkirche Spital bei Weitra|Spital]], [https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/st-poelten/spital/01%252C2%252C3%252F03/?pg=39 Tauf-, Trauungs- und Sterbebuch 01,2,3/03, 1827–1890, S. 39], abgerufen am 28. Dezember 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; † [[21. Dezember]] [[1907]] in [[Linz]]-[[Urfahr]])&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Klara Hietler&amp;#039;&amp;#039; starb im Haus &amp;#039;&amp;#039;Blüthenstraße 9&amp;#039;&amp;#039; an &amp;#039;&amp;#039;Sarcoma pectoris&amp;#039;&amp;#039;; [[Urfahrer Josefskirche|Stadtpfarrkirche Urfahr]], [https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/oberoesterreich/linz-stadtpfarre-urfahr/306%252F1907/?pg=33 Sterbefälle – Duplikate 1907, 1. Jänner bis 31. Dezember 1907, o.p.]&amp;lt;/ref&amp;gt; war eine [[Österreich-Ungarn|österreich-ungarische]] [[Haus- und Familienarbeit|Hausfrau]]. Als dritte Ehefrau von [[Alois Hitler]], den sie am 7. Jänner 1885 in [[Braunau am Inn|Braunau]] geheiratet hatte,&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|nwi|11|01|1885|4.|Familien-Nachrichten. Vom 3. bis 10. Jänner|NAME=[[Neue Warte am Inn]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde sie Mutter von sechs Kindern, ihr drittes war der spätere Diktator [[Adolf Hitler]]. Klara Pölzl zählt zur [[Familie Hitler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Herkunft ===&lt;br /&gt;
Klara Pölzl stammte aus dem [[Häusler|Kleinhäuslertum]] des [[Waldviertel]]s an der [[Böhmen|böhmisch]]-[[Österreich|österreichischen]] Grenze in [[Österreich-Ungarn]]. Sie kam als Tochter des [[Gütler]]s Johann Bap. Pölzl (1828–1902)&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Johannes Baptist Pölzl&amp;#039;&amp;#039;; (* 24. Mai 1828 in Spital bei Weitra; † 9. Jänner 1902 ebd.), ehelicht am 15. September 1848 Johanna Hüttler.&amp;lt;/ref&amp;gt; und dessen Gattin Johanna Hüttler (1830–1906)&amp;lt;ref&amp;gt;(* 19. Jänner 1830 in Spital bei Weitra; † 8. Februar 1906 ebd.), ehelicht am 15. September 1848 Johann Pölzl.&amp;lt;/ref&amp;gt; im Haus Spital Nr. 24 auf die Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie hatte insgesamt zwölf Geschwister,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://ancestors.familysearch.org/de/KZPD-S31/theresia-p%C3%B6lzl-1868-1938 Theresia Pölzl] auf ancestors.familysearch.org&amp;lt;/ref&amp;gt; neun starben schon im Kindesalter, ein zehnter, &amp;#039;&amp;#039;Josef Pölzl&amp;#039;&amp;#039; (1857–1878), mit 21. Lediglich die unverheiratete &amp;#039;&amp;#039;Johanna&amp;#039;&amp;#039; (1863–1911), die in Klaras Haushalt wohnte, buckelig und streitbar war, und &amp;#039;&amp;#039;Theresia&amp;#039;&amp;#039; (1868–1938),&amp;lt;ref&amp;gt;(* 30. Mai 1867 in Spital bei Weitra; † 31. Juli 1935 ebd.). Im Sterbebuch ist vermerkt: &amp;#039;&amp;#039;Versehen. Die Verstorbene ist die Tante d. Adolf Hittler d. jetzigen Führers Deutschlands. Beim Begräbnis waren auch Abordnungen der N.S.D.A.P. da. (Weitra – Zwettl.)&amp;#039;&amp;#039;; [https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/st-poelten/spital/03%252F04/?pg=53 Sterbebuch Spital 03/04 (1891–1938), fol. 35.]&amp;lt;/ref&amp;gt; die den wohlhabenden Bauern &amp;#039;&amp;#039;Anton Schmidt&amp;#039;&amp;#039; (1867–1935)&amp;lt;ref&amp;gt;(* 30. Mai 1867 in Spital bei Weitra; † 31. Juli 1935 ebd.).&amp;lt;/ref&amp;gt; heiratete, erreichten ein höheres Alter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwandtschaft mit Alois Hitler ===&lt;br /&gt;
Klara war die Enkelin des Bauern [[Johann Nepomuk Hiedler|Johann Nepomuk Hüttler]], dessen Bruder Johann Georg Hiedler der Stiefvater von Adolf Hitlers Vater [[Alois Hitler]] gewesen war. Hüttler veranlasste 1876 – Jahre nach dem Tod von Hiedler und Alois Hitlers Mutter [[Maria Anna Schicklgruber]] –, dass Hiedler als Alois’ leiblicher Vater eingetragen wurde. Hiedler und Hüttler gelten bei Historikern als wahrscheinlichste Kandidaten für die leibliche Vaterschaft Alois Hitlers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klara Pölzl war demnach eine Nichte zweiten Grades von Alois Hitler (bei der offiziellen Vaterschaft Johann Georg Hiedlers), oder seine Halbnichte (bei Vaterschaft Johann Nepomuk Hüttlers).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehe mit Alois Hitler ===&lt;br /&gt;
Nach dem Pflichtschulbesuch wurde Klara Pölzl im Alter von 16 Jahren Hausangestellte bei Alois Hitler. Auf Drängen von dessen zweiter Ehefrau Franziska, geb. Matzelsberger, wurde sie aus dem Haushalt entfernt. 1884 erkrankte Franziska Hitler allerdings an [[Tuberkulose]], sodass der „Onkel“ Klara bat, zurückzukehren, um seine Frau zu pflegen. Als Franziska Hitler 1884 verstarb, war Klara bereits schwanger. Am 7. Jänner 1885 heiratete sie in Braunau den 23 Jahre älteren Alois Hitler, dessen Geliebte sie gewesen war.&amp;lt;ref&amp;gt;Pfarre [[Stadtpfarrkirche St. Stephan (Braunau)|St. Stephan]], [https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/oberoesterreich/braunau-am-inn/207%252F1885/?pg=1 Trauungen – Duplikate 1885, 1. Jänner bis 31. Dezember 1885, 2. Eintrag], abgerufen am 7. März 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Aufgrund des engen Verwandtschaftsverhältnisses musste für die Eheschließung eine kirchliche [[Dispens]] erteilt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Tomb Hitler&amp;#039;s parents.JPG|miniatur|Grab von Klara und [[Alois Hitler]] in [[Leonding]], aufgelöst 2012. Den Grabstein hatte Adolf Hitler selbst entworfen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Solveig Grothe |url=https://www.spiegel.de/geschichte/fund-in-oesterreich-ein-ganz-anderer-blick-auf-die-kindheit-von-adolf-hitler-a-fb64f4b6-2fbd-422a-9892-1affaf1491fc |titel=Dachbodenfund in Österreich: »Ein ganz anderer Blick auf die Kindheit von Adolf Hitler« |werk=Der Spiegel |abruf=2021-02-23 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;]] Aus der Ehe gingen sechs Kinder hervor, vier Söhne und zwei Töchter. Bis auf [[Adolf Hitler|Adolf]] und [[Paula Hitler]] starben alle Kinder früh. Die ersten zwei Kinder erlagen den Folgen der [[Diphtherie]]: Ende 1887 starb der 1885 geborene Gustav, Anfang 1888 Ida im Alter von 15 Monaten. Erst der am 20. April 1889 um 6:30&amp;amp;nbsp;Uhr im &amp;#039;&amp;#039;Gasthof zum Pommer&amp;#039;&amp;#039; in [[Braunau am Inn]] als Klaras drittes Kind geborene Adolf&amp;lt;ref&amp;gt;Im Taufregister wurde er als &amp;#039;&amp;#039;Adolfus&amp;#039;&amp;#039; eingetragen. {{Internetquelle|autor=[[Stadtpfarrkirche St. Stephan (Braunau)|Stadtpfarrkirche St. Stephan]]|url=https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/oberoesterreich/braunau-am-inn/103%252F03/?pg=176 |titel=Matriken Braunau am Inn, Taufregister 03, Taufen 1881–1891|werk=Matricula Online|abruf=2023-02-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; überlebte das Kindesalter. Der am 17. Juni 1892 geborene Otto verstarb am 23. Juni im Alter von sieben Tagen an [[Hydrocephalus]]. Im März 1894 kam Edmund auf die Welt, der am 29. Juni 1900 im Alter von sechs Jahren an [[Masern]] starb. Als letztes Kind wurde Paula 1896 geboren, sie starb im Juni 1960.&amp;lt;ref name=&amp;quot;oonOtto&amp;quot;&amp;gt;[https://www.nachrichten.at/nachrichten/thema/Der-Fehler-in-Adolf-Hitlers-Biografie;art180211,2246423 &amp;#039;&amp;#039;Der Fehler in Adolf Hitlers Biografie&amp;#039;&amp;#039;] in Oberösterreichische Nachrichten (nachrichten.at) am 30. Mai 2016, mit Originalbelegen aus dem Geburtsregister und der Sterbemeldung der &amp;#039;&amp;#039;Neue Warte am Inn&amp;#039;&amp;#039; vom 2. Juli 1892.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;KurierOtto&amp;quot;&amp;gt;[https://kurier.at/wissen/hitler-hatte-laut-dokumenten-in-braunau-juengeren-bruder/201.758.651 &amp;#039;&amp;#039;Hitler hatte jüngeren Bruder&amp;#039;&amp;#039;] in kurier.at am 31. Mai 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ihr Mann Alois Hitler am Samstag, dem 3. Jänner 1903, plötzlich verstarb, wurde der Gemeindevorstand Joseph Mayrhofer (Amtszeit: 1897–1906)&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Josephus&amp;#039;&amp;#039; Mayrhofer (* 6. Februar 1869 in Leonding-Langwied; †), Vater des NS-Funktionärs Josef Mayrhofer (1894–1974).&amp;lt;/ref&amp;gt; Vormund ihrer Kinder Adolf und Paula.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Psychohistorische Einschätzung===&lt;br /&gt;
[[Psychoanalytiker]] wie etwa [[Arno Gruen]] gehen davon aus, dass Adolf Hitlers Beziehung zu seinem Vater Alois durch Gewalt geprägt war. Seine Mutter dagegen habe ihn „vergöttert“. Da seine zwei älteren Geschwister kurz vor seiner Geburt gestorben waren, habe die Mutter stets gefürchtet, auch ihr drittes Kind zu verlieren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;VinnaiKriegstraumata&amp;quot;&amp;gt;Gerhard Vinnai: [https://www.vinnai.de/Kriegstraumata_und_Faschismus.pdf &amp;#039;&amp;#039;Kriegstraumata und Faschismus – Zur Genese von Hitlers Vernichtungsantisemitismus&amp;#039;&amp;#039;]. In: [[Psychosozial (Zeitschrift)|&amp;#039;&amp;#039;Psychosozial&amp;#039;&amp;#039;]] 29, 2006, Heft 105, S. 125–134 ([[PDF]]; 101 kB).&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieses Spannungsverhältnis habe einen prägenden Einfluss auf Hitlers Persönlichkeitsentwicklung gehabt: Die Mutter habe den Sohn nicht vor den Züchtigungen des Vaters schützen können, ihn aber, ausgleichend, vergöttert und dadurch in einem Machtspiel gegen den Vater benutzt. Das Kind habe die Mutter als schwach und verachtenswert erlebt, so wie sein Vater sie wahrgenommen habe. Gleichzeitig habe der Sohn die Mutter gegen den Vater beschützen wollen. Diese Situation habe das Kind in innere Konflikte gestürzt, denen es nur durch Entfremdung von sich selbst und seinen Bedürfnissen habe ausweichen können. Durch diese Entfremdung habe sich nur eine schwache Identität entwickelt. Die innere Leere sei durch gewalttätige Fantasien und aufgesetzte Posen überspielt worden.&amp;lt;ref&amp;gt;Arno Gruen: &amp;#039;&amp;#039;Der Fremde in uns.&amp;#039;&amp;#039; dtv, München 2002, S. 65 ff.; vgl. Gerhard Vinnai: &amp;#039;&amp;#039;Hitler. Scheitern und Vernichtungswut. Zur Genese des faschistischen Täters.&amp;#039;&amp;#039; Psychosozial-Verlag, Gießen 2004, ISBN 3-89806-341-0.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klara Hitler wird von dem frühen Hitler-Biografen [[Fritz Chelius]] als „eine schlichte, arbeitsame Hausfrau“ geschildert, „deren ganze Sorge dem Werden und Wohlergehen der Kinder galt“.&amp;lt;ref&amp;gt;Chelius, S. 10.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Ehe Alois Hitlers mit Klara wird von verschiedenen Bekannten, die in Braunau am Inn, [[Passau]], [[Hafeld]], [[Lambach]] und [[Leonding]] in der Familie verkehrten, als durchaus glücklich bezeichnet. [[Robert G. L. Waite]] wies darauf hin, dass Alois Hitler seine Frau und die Kinder sehr häufig verprügelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Krankheit und Tod ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1905 verkaufte Klara Hitler das Haus in Leonding und bezog mit ihren beiden minderjährigen Kindern und ihrer Schwester Johanna Pölzl eine Wohnung in Linz, die im 3. Stock des Hauses Humboldtstraße 31 lag. Ihre zwei Stiefkinder waren zu der Zeit schon ausgezogen: [[Alois Hitler junior|Alois Hitler d.&amp;amp;nbsp;J.]] ging in Linz Gelegenheitsarbeiten nach, [[Angela Hitler]] hatte 1903 den Beamten Leo Raubal geheiratet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klara Hitler überlebte ihren Gatten nur um wenige Jahre. Am 14. Jänner 1907 konsultierte sie ihren jüdischen Hausarzt [[Eduard Bloch (Mediziner)|Eduard Bloch]] wegen Schmerzen in der Brust. Bloch stellte [[Brustkrebs]] als Ursache für die Schmerzen fest und riet Klara Hitler zu einer [[Mastektomie|Brustamputation]]. Am 18. Jänner 1907 wurde ihr die erkrankte Brust in einer einstündigen Operation im [[Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Linz|Linzer Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern]] entfernt. Nach der Operation verblieb sie noch 20 Tage im Krankenhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wolfgang Zdral]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Hitlers: die unbekannte Familie des Führers.&amp;#039;&amp;#039; Campus, 2005, ISBN 3-593-37457-9, S.&amp;amp;nbsp;42. {{Google Buch |BuchID=kMFwAgAAQBAJ |Seite=42}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 16. Mai 1907 übersiedelte sie in die damals unabhängige [[Urfahr#Stadt Urfahr (1882–1919)|Stadt Urfahr]], in eine Dreizimmerwohnung im 1. Stock des Hauses Blütenstraße 9. Von November 1907 an wurde sie täglich von Bloch zu Hause besucht und behandelt. Er versorgte in ihren letzten sieben Wochen die [[Ulcus|ulzerierende]] Wunde mit [[Iodoform]]-[[Gaze]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Rudolph Binion]]: &amp;#039;&amp;#039;… dass ihr mich gefunden habt: Hitler und die Deutschen, eine Psychohistorie.&amp;#039;&amp;#039; Klett-Cotta, 1978, ISBN 3-12-910860-2, S. 32.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit dieser damals üblichen, allerdings sehr schmerzhaften Behandlungsmethode wurde versucht, den Krankheitsherd zu verätzen. Gegen die Schmerzen erhielt sie [[Morphin]].&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Zdral: &amp;#039;&amp;#039;Die Hitlers: die unbekannte Familie des Führers.&amp;#039;&amp;#039; Campus, 2005, ISBN 3-593-37457-9, S. 45. {{Google Buch |BuchID=kMFwAgAAQBAJ |Seite=45}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 21. Dezember 1907 um zwei Uhr morgens starb Klara Hitler im Alter von 47 Jahren in Urfahr&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|lvb|25|12|1907|4.|- Todesfälle|NAME=[[Oberösterreichisches Volksblatt#1869 bis 1945|Linzer Volksblatt]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; an ihrer Krebserkrankung.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Joachim Fest]] schreibt, Hitler sei erst nach dem Tod seiner Mutter aus Wien zurückgekehrt: „Selbst als der Zustand der Mutter sich rasch verschlechterte, wagte er sich nicht zurück.“ (&amp;#039;&amp;#039;Hitler. Der Aufstieg. Erstes Buch: Ein zielloses Leben. II. Kapitel: Der gescheiterte Traum.&amp;#039;&amp;#039; 1973). [[Werner Maser]] dagegen behauptet, Hitler sei bereits im November 1907 nach [[Urfahr]] zurückgekehrt: „Er führt den Haushalt, überwacht die Schularbeiten seiner Schwester Paula, wäscht, scheuert, kocht das Essen für die Mutter, für seine Schwester und für sich und versieht die Funktion eines Familienvorstands.“ (&amp;#039;&amp;#039;Adolf Hitler. Legende Mythos Wirklichkeit. 2. Kapitel Kindheit und Jugendzeit.&amp;#039;&amp;#039; 1971, 16. Aufl. 1997.)&amp;lt;/ref&amp;gt; Eduard Bloch erinnerte sich später, er habe nach ihrem Tod „nie einen jungen Menschen so schmerzgebrochen und leiderfüllt“ gesehen wie Adolf Hitler.&amp;lt;ref&amp;gt;Bericht von Dr. Eduard Bloch vom 7. November 1938, Bundesarchiv Koblenz (BAK) NS/26/17a.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 28. März 2012 wurde das Grab der Eheleute auf dem [[Pfarrfriedhof Leonding]] – mit Zustimmung einer Verwandten als Nutzungsberechtigter – aufgelöst, da es eine Pilgerstätte für rechtsextreme Kreise geworden war.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://ooe.orf.at/news/stories/2526897/ &amp;#039;&amp;#039;Grab von Hitlers Eltern aufgelassen.&amp;#039;&amp;#039;] Bei orf.at, abgerufen am 27. September 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Christoph Cadenbach |url=https://sz-magazin.sueddeutsche.de/gesellschaft-leben/die-erinnerungsluecke-79768 |titel=Im österreichischen Leonding gibt es Streit um das Grab der Eltern von Adolf Hitler |datum=2013-06-24 |abruf=2019-09-27 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
Alois Hitler schrieb in einer – 31 Briefe umfassenden – Korrespondenz mit dem Straßenmeister Josef Radlegger über Klara Hitler: „Meine Frau ist gerne tätig und besitzt die nötige Freude und auch das Verständnis für eine Ökonomie.“ Aus dem Briefwechsel geht hervor, dass Klara Hitler eine bestimmende Wirtschafterin war und das Geld besaß, mit dem sich Alois Hitler den 20 Hektar umfassenden Gutshof bei Hafeld bei Lambach gekauft hatte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Roman Sandgruber |Titel=Hitlers Vater: Wie der Sohn zum Diktator wurde |Verlag=Molden Verlag |Ort=Wien |Datum=2021 |ISBN=978-3-222-15066-1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Roald Dahl]] schrieb unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Genesis und Katastrophe&amp;#039;&amp;#039; (englisch: &amp;#039;&amp;#039;Genesis and Catastrophe: A True Story&amp;#039;&amp;#039;) ein fiktives Gespräch am Wochenbett zwischen Klara und Alois Hitler und dem Arzt bzw. Geburtshelfer, das auch die drei früh verstorbenen Geschwister Adolf Hitlers einbezieht. Die Geschichte spielt sich zunächst anonym ab; erst im Laufe der Dialoge stellt sich heraus, dass es sich um die Geburt Adolf Hitlers handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der französische Autor [[Régis Jauffret]] hat 2024 einen Roman über Klara Hitler in Form eines fiktiven Tagebuchs publiziert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Kai Nonnenmacher |url=https://rentree.de/2024/08/16/die-menschen-gebaren-das-morgen-regis-jauffret-und-hitlers-mutter/ |titel=Die Menschen gebären das Morgen: Régis Jauffret und Hitlers Mutter |werk=Rentrée littéraire: französische Literatur der Gegenwart |datum=2024-09-27 |sprache=de |abruf=2024-09-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Marc Vermeeren: &amp;#039;&amp;#039;De jeugd van Adolf Hitler 1889–1907 en zijn familie en voorouders.&amp;#039;&amp;#039; Uitgeverij Aspekt, Soesterberg 2007, ISBN 978-90-5911-606-1.&lt;br /&gt;
* Fritz Heinz Chelius: &amp;#039;&amp;#039;Aus Adolf Hitlers Jugendland und Jugendzeit.&amp;#039;&amp;#039; Schaufuß, Leipzig 1933.&lt;br /&gt;
* [[August Kubizek]]: &amp;#039;&amp;#039;Adolf Hitler mein Jugendfreund.&amp;#039;&amp;#039; [[Leopold Stocker Verlag]], Graz/Stuttgart 1953.&lt;br /&gt;
* Christa Mulack: &amp;#039;&amp;#039;Klara Hitler – Muttersein im Patriarchat.&amp;#039;&amp;#039; Göttertverlag, 2005, ISBN 3-922499-80-5.&lt;br /&gt;
* Fritz Redlich: &amp;#039;&amp;#039;Hitler – Diagnose des destruktiven Propheten.&amp;#039;&amp;#039; Werner Eichbauer Verlag, Wien 1998, ISBN 0-19-505782-1.&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=[[Roman Sandgruber]]|Titel=Hitlers Vater. Wie der Sohn zum Diktator wurde|Verlag=Molden|Ort=Wien/Graz|Datum=2021|ISBN=978-3-222-15066-1}}&lt;br /&gt;
* Robert G. L. Waite: &amp;#039;&amp;#039;The Psychopathic God: Adolf Hitler.&amp;#039;&amp;#039; Basic Books, 1977, ISBN 0-465-06743-3.&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Zdral]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Hitlers (Die unbekannte Familie des Führers).&amp;#039;&amp;#039; Campus Verlag, Frankfurt am Main 2005, ISBN 978-3-593-37457-4, bzw. Taschenbuchausgabe: Lübbe Verlag, Bergisch Gladbach 2008, ISBN 978-3-404-61631-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Film ==&lt;br /&gt;
* Oliver Halmburger, Thomas Staehler: &amp;#039;&amp;#039;Familie Hitler – Im Schatten des Diktators.&amp;#039;&amp;#039; Dokumentarfilm. Unter Mitarbeit von Timothy Ryback und Florian Beierl. Oliver Halmburger Loopfilm GmbH, München, und ZDF-History, Mainz 2005.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|131373951}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=131373951|LCCN=n2006006903|VIAF=1142689}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hitler, Klara}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elternteil einer berühmten Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied (Adolf Hitler)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Braunau am Inn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1860]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1907]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hitler, Klara&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Mutter Adolf Hitlers&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. August 1860&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Spital (Gemeinde Weitra)|Spital]], [[Österreich]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=21. Dezember 1907&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Linz]], [[Österreich]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Schmeissnerro</name></author>
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