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	<title>Klangfarbe - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T20:33:08Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Klangfarbe&amp;diff=29035&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;WikiHelper232: Normdaten ergänzt.</title>
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		<updated>2026-04-26T12:38:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Normdaten ergänzt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Klangfarbe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Timbre&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist in der Musik einer der [[Parameter (Musik)|Parameter]] des einzelnen [[Ton (Musik)|Tons]]. Sie wird bestimmt durch dessen [[Klangspektrum]], also das spezifische Gemisch aus [[Grundfrequenz|Grund- oder 1. Partialton]], [[Oberton|Obertönen]] und [[Rauschen (Physik)|Rauschanteilen]] sowie durch den zeitlichen Verlauf dieses Spektrums, die [[Lautstärke]] und weitere Parameter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tonzusammensetzung bzw. Klangzusammensetzung ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Oberton}}&lt;br /&gt;
Die [[Frequenzspektrum#Amplitudenspektrum eines Audiosignals|Tonzusammensetzung]] von annähernd periodischen Schwingungen kann mit Hilfe der [[Kurzzeit-Fourier-Transformation]] (STFT) analysiert werden. Je nach Einstellung des STFT-Analysators werden relativ genaue Aussagen über die [[Teiltöne]] oder die Dauer der Teilbestandteile des Klanges gegeben. Die Teiltöne und Hüllkurve ([[Formant]]en) bestimmen bei vielen musikalischen Instrumenten die charakteristische Ton- bzw. Klangfarbe. Dies ist ein Grund, warum verschiedene Instrumente bei gleicher Tonhöhe des wahrgenommenen Grundtons unterschiedlich klingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei mechanischen Musikinstrumenten und der menschlichen Stimme sind neben dem Grundton immer auch Obertöne vorhanden. Reine Sinusschwingungen mit der Frequenz des Grundtons lassen sich nur elektronisch erzeugen, etwa mit einem [[Synthesizer]]. In diesen Hinsichten ist besonders auch die jeweilige [[Resonanz#Akustik|Resonanz]] eines Klangs zu berücksichtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt auch musikalisch genutzte [[Klang|Klänge]], die komplexere Zusammensetzungen aufweisen.&lt;br /&gt;
* Glockenklänge lassen sich schwer mit einfachen Tonverhältnissen beschreiben. Generell führt starke [[Inharmonizität]] zu einem eher metallischen Klang.&lt;br /&gt;
* Trommeltöne sind ein Gemisch aus Tönen und Rauschsignalen.&lt;br /&gt;
* Selbst [[Bandpass|schmalbandiges]] Rauschen lässt sich als musikalische Klangfarbe nutzen (Windheulen).&lt;br /&gt;
* Bei vielen musikalischen Klängen sind zudem [[Rauschen (Physik)|Rauschanteile]] prägend für die Klangfarbe (z.&amp;amp;nbsp;B. Anblasgeräusche bei [[Blasinstrument]]en und [[Orgel]]&amp;amp;shy;pfeifen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einschwingverhalten ==&lt;br /&gt;
Entscheidend für die Klangfarbe ist besonders das [[Einschwingvorgang|Einschwingverhalten]], also der zeitliche Verlauf des Spektrums und der Lautstärke in den ersten Sekundenbruchteilen eines Tons. Werden diese ersten Zehntelsekunden ausgeblendet, lassen sich einige Instrumente nur noch schwer identifizieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Formanten ==&lt;br /&gt;
Wesentlich für den Klangcharakter eines Musikinstruments sind die [[Formant]]en, die unabhängig von der gespielten Tonhöhe sind und die im Wesentlichen von der Bauform des Instruments abhängen. Als Formanten werden charakteristische Minima und Maxima im Obertonspektrum einer [[Akustik|akustischen]] Schwingung bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wahrgenommene und [[Spektrogramm|messbare]] Klangbild von [[Sprachlaut]]en wird ursächlich von Formanten bestimmt: Deren jeweils spezifische Lage ermöglicht die [[Auditive Wahrnehmung|akustische Unterscheidung]] der [[Vokal]]e &amp;#039;&amp;#039;a, e, i, o, u&amp;#039;&amp;#039; (siehe auch: [[Vokaldreieck]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spieltechnik ==&lt;br /&gt;
Neben der Beschaffenheit des Tonerzeugers (z.&amp;amp;nbsp;B. Instrument, Singstimme) bestimmt auch die Art der Anregung (Stimulierung, Spieltechnik) die Klangfarbe eines Tons. Dies spielt im [[Jazz]] und anderen zeitgenössischen Musikstilen ([[Popmusik]]) eine wichtige Rolle, in denen oft ein bestimmter Musiker rein übers Ohr an seinem „Ton“ erkannt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hören ==&lt;br /&gt;
Die Klangfarbe, das heißt die vorhandenen Frequenzanteile und deren zeitliches Verhalten, ermöglicht es, dass wir auf unterschiedlichen Instrumenten hervorgebrachte Töne, aber auch auf demselben Instrument unterschiedlich hervorgebrachte Töne [[Hörereignis|nach Gehör]] unterscheiden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klangfarbendynamik ==&lt;br /&gt;
Dynamische Änderungen haben Klangfarbenänderungen – also spektrale Änderungen – zur Folge.&lt;br /&gt;
Beispiele: verstärktes Anblasen, verschiedenes Streichen usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Musikinstrumente klingen im [[Dynamik (Musik)#Tabelle der Lautstärken|Piano]] anders als im Forte. Die Formanten sind dabei verschieden. Dies wird mit [[Klangfarbendynamik]], insbesondere der [[Spektraldynamik]], ergänzend zu den Amplitudenrelationen bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird mit [[Kompressor (Signalverarbeitung)|Kompressoren]] die Lautstärke stark erhöht, so bleibt die Klangfarbendynamik erhalten und hörbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Klangfarbenmelodie]]&lt;br /&gt;
* [[Vokalfarbenleiter]]&lt;br /&gt;
* [[Farbklang]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gustav Büscher, A. Wiegemann: &amp;#039;&amp;#039;Kleines ABC der Elektroakustik.&amp;#039;&amp;#039; 6. Auflage, Franzis Verlag, München 1972, ISBN 3-7723-0296-3.&lt;br /&gt;
* P. H. Mertens: &amp;#039;&amp;#039;Die Schumannschen Klangfarbengesetze&amp;#039;&amp;#039;. Verlag E. Bochinsky, Frankfurt am Main 1975, ISBN 3-920112-54-7.&lt;br /&gt;
* [[Jürgen Maehder]]: &amp;#039;&amp;#039;Klangfarbe als Bauelement des musikalischen Satzes – Zur Kritik des Instrumentationsbegriffes.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation [[Universität Bern]] 1977 (Privatdruck).&lt;br /&gt;
* [[Horst Stöcker]]: &amp;#039;&amp;#039;Taschenbuch der Physik.&amp;#039;&amp;#039; 4. Auflage, Verlag Harry Deutsch, Frankfurt am Main 2000, ISBN 3-8171-1628-4.&lt;br /&gt;
* Daniel Muzzulini: &amp;#039;&amp;#039;Genealogie der Klangfarbe&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Peter Lang, Bern etc. 2006, ISBN 3-03910-458-6.&lt;br /&gt;
* Thomas Görne: &amp;#039;&amp;#039;Tontechnik.&amp;#039;&amp;#039; 1. Auflage, Carl Hanser Verlag, Leipzig 2006, ISBN 3-446-40198-9.&lt;br /&gt;
* {{OeML|Klangfarbe|Klangfarbe|WD}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Timbre}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4164006-8|LCCN=sh85135970}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musikalische Akustik]]&lt;/div&gt;</summary>
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