<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Klangcollage</id>
	<title>Klangcollage - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Klangcollage"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Klangcollage&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-02T16:43:30Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Klangcollage&amp;diff=876294&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Marcus Cyron: {{belege}}</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Klangcollage&amp;diff=876294&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2023-02-20T21:27:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;{{belege}}&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{belege}}&lt;br /&gt;
Eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Klangcollage&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Tondokument, das aus einer Zusammenstellung von Bruchstücken oder [[Sample (Musik)|Samples]] zugrunde liegender Musikstücke und Aufnahmen hervorgeht. Ähnlich wie bei der verwandten visuellen Gattung der [[Collage]] kann sich dabei neue Wirkung entfalten, die in den Einzelkomponenten noch nicht enthalten ist, auch wenn diese für sich im Ganzen wiedererkennbar sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klangcollagen wurden technisch realisierbar mit der zunehmenden Verbreitung des [[Tonband|Magnettonbands]] in den frühen 1960er Jahren. Aufnahmetechniker erkannten bald die Möglichkeit, Bänder mit Hilfe von [[Rasierklinge]]n zu zertrennen, in neuer Anordnung zusammenzufügen und zusätzliche Quellen einzubeziehen. Kurze Zeit später nahmen sich erste Musiker dieses Verfahrens an: [[Iannis Xenakis]] gilt als erster bekannter Komponist, der mit Klangcollagen gearbeitet hat, weitere Pioniere sind [[John Cage]], [[Brion Gysin]] und [[William S. Burroughs]]. Die bekanntesten frühen Beispiele in der Popmusik finden sich in der Musik der [[The Beatles|Beatles]]. Für das Stück &amp;#039;&amp;#039;[[Being for the Benefit of Mr. Kite!]]&amp;#039;&amp;#039; auf dem Album &amp;#039;&amp;#039;[[Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band]]&amp;#039;&amp;#039; von 1967 zerlegte ihr Produzent [[George Martin]] die Aufnahme eines [[Karussell]]s und fügte die Bruchstücke in zufälliger Reihenfolge wieder zusammen. Unter dem Einfluss seiner damaligen Lebensgefährtin, der japanischen [[Avantgarde]]-Künstlerin [[Yoko Ono]], stellte [[John Lennon]] eine achtminütige Soundcollage aus Geräuschen und Stimmen zusammen, die 1968 unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Revolution No. 9&amp;#039;&amp;#039; auf dem Album &amp;#039;&amp;#039;[[The Beatles (Album)|The Beatles]]&amp;#039;&amp;#039; veröffentlicht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1980er und 1990er Jahren beeinflussten zwei bekannte Urheberrechtsverfahren die öffentliche Wahrnehmung des Begriffs: Neben der Canadian Recording Association, die [[John Oswald]] nach der Veröffentlichung des Collagen-Werks &amp;#039;&amp;#039;Plunderphonics&amp;#039;&amp;#039; verklagte, ging die Plattenfirma [[Island Records]] gegen die Band [[Negativland]] gerichtlich vor, die eine Single namens &amp;#039;&amp;#039;U2&amp;#039;&amp;#039; mit Samples der [[U2 (Band)|gleichnamigen Rockband]] veröffentlicht hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die anwachsende Popularität der Musikstile [[Rap]] und [[House]] in den 1990er Jahren, die das Sampling und damit den Gedanken der Soundcollage zum Stilmittel machten, förderte das Interesse an Soundcollagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musikalische Satzweise]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tontechnik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Marcus Cyron</name></author>
	</entry>
</feed>