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	<title>Klamschlucht - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Vom Taleingang aus gesehen.jpg|mini|hochkant|[[Leonstein (Klam)]]]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Klamschlucht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die [[Klamm]] des [[Klambach]]s großteils an der Grenze zwischen den Gemeinden [[Klam]] und [[Baumgartenberg]] im [[Unteres Mühlviertel|unteren Mühlviertel]] im [[Bezirk Perg]] in [[Oberösterreich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage, Geologie, Flora, Fauna, Naturschutz ==&lt;br /&gt;
Die etwa zwei Kilometer lange Klamschlucht beginnt unterhalb der [[Burg Clam]] in Klam und endet in der Ortschaft Au westlich von Saxen bei der [[Hintermühle (Au)|Hintermühle]] am Beginn der Ebene des [[Machland]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bizarren Felsgebilde mit ihren [[Felsspalte|Spalten]] und [[Höhle]]n wurden mit Namen wie „Drachenloch“, „Rabenstein“ und „Steinerne Tür“ versehen. Das [[Naturdenkmal Leonstein]] wurde vom Volksmund so benannt, weil die Felsformation wegen der markanten Nase, die sich im Stein wieder findet, an Papst [[Leo II. (Papst)|Leo II.]] erinnert. Strindberg beschreibt die Felsformation in &amp;#039;&amp;#039;Inferno&amp;#039;&amp;#039; als Türkenkopf mit Turban.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Klamschlucht finden sich noch Reste des sogenannten [[Schluchtwald]]es. Das Klima ist feucht-schattig und sorgt für üppige Vegetation. Es gedeihen [[Bergahorn]], [[Ulme]] und [[Gemeine Esche|Esche]] sowie Bodenbewuchs und weitere [[Edellaubholz|Edellaubgehölze]]. [[Uhu]], [[Wasseramsel]] und [[Eisvogel]] finden ausreichend Nahrung. Der Fischbestand umfasst in erster Linie [[Bachforelle]]n. Gelegentlich können [[Fischotter]] beobachtet werden. Die Klamschlucht wird immer wieder durch Hochwasserkatastrophen verwüstet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
{{Bilderwunsch|hier|Sgraffito von Ernst Graner auf dem E-Werk in der Klamschlucht}}&lt;br /&gt;
Die Klamschlucht gehört auch heute noch zum Teil zu dem Grundbesitz, der mit der 1149 erstmals erwähnten Burg Clam verbunden ist. Die Wasserkraft des Klambachs wurde für ein [[Sägewerk]] (Bergmayrmühle), eine [[Getreidemühle]] (Hintermühle, Strondlmühle) und eine [[Schmiede (Werkstatt)|Schmiede]] (Hammerschmiede) genutzt. Auch ein [[Köhler]] war dort angesiedelt. Über die Klamschlucht wurden einige Sagen überliefert (beispielsweise die „Sage von der steinernen Tür“, die Sage von der Fee Clamlinde, die „Siegfriedsage“).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.museumsland.at/wanderwege/klam_low.htm |wayback=20040722083405 |text=Rundwanderweg Klamschlucht |archiv-bot=2019-04-23 06:06:15 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 19. Jahrhundert verarbeitete [[August Strindberg]] seine Eindrücke von der Klamschlucht literarisch und der Wasserfall in der Klamschlucht inspirierte ihn auch als [[Malerei|Maler]]. Das Bild „Maria in der Schlucht“ des mit der Tochter des Hammerschmieds verheirateten [[Ernst Graner]] zeigt die Züge seiner Frau und das [[Sgraffito]] auf der ehemaligen Hammermühle, dem heutigen [[Kleinwasserkraft|Kleinkraftwerk]] des Grafen von Klam, zeigt den Hammerschmied bei der Arbeit. Im 21. Jahrhundert verfasste der regionale Kriminalromanautor [[Ernst Reinhard Schöggl]] Kriminalromane, deren Schauplätze sich teilweise in der Klamschlucht befinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Das 1923 vom Ministerpräsidenten in Ruhe Graf [[Heinrich Clam-Martinic]] errichtete [[Laufkraftwerk]] versorgt gemeinsam mit dem am Eingang der Schlucht 1963 von [[Georg Clam Martinic]] errichteten Kraftwerk etwa 300 Haushalte in Klam und Saxen mit Energie. Der Graf hatte sich stets gegen die Schaffung eines [[Stausee]]s in der Klamm gewehrt, um deren natürliche Schönheit zu bewahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Nutzung der [[Wasserkraft]] steht die touristische Nutzung als Rundwanderweg „Klamschlucht-Strindbergweg“ im Vordergrund. Der 2010 neu geschaffene Fernwanderweg [[Donausteig]] führt ebenfalls durch die Klamschlucht. Es wurden eine Aussichtsplattform, ein Fischschaubecken, eine Sitzarena, Spielgeräte und eine Kletterwand geschaffen. Sowohl die Gemeinde Saxen als auch Klam gehören zur LEADER [[Region Strudengau]]. In Saxen befindet sich zudem das einzige [[Strindbergmuseum Saxen|Strindbergmuseum]] außerhalb Schwedens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [http://www.strindbergmuseum.at/beitraege/downloads/Folder%20Klamschlucht-Strindbergweg.pdf Klamschlucht Strindbergweg] (PDF-Datei; 990&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
* Ernst Reinhard Schöggl: &amp;#039;&amp;#039;Mit Strindberg zur Hölle&amp;#039;&amp;#039;, Kriminalroman, 128 Seiten, ISBN 978-3-85252-868-7, Verlag Bibliothek der Provinz, Weitra&lt;br /&gt;
* Ernst Reinhard Schöggl: &amp;#039;&amp;#039;Clamlinde&amp;#039;&amp;#039;, Kriminalroman, 132 Seiten, ISBN 978-3-85252-377-4, Verlag Bibliothek der Provinz, Weitra&lt;br /&gt;
* Ernst Reinhard Schöggl: &amp;#039;&amp;#039;Von Mord zu Mord&amp;#039;&amp;#039; durchs schaurige Mühlviertel, Kriminalroman, 120 Seiten, ISBN 978-3-900000-75-2, Verlag Bibliothek der Provinz, Weitra&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Klamschlucht}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{coordinate|EW=14.7767|NS=48.2180|type=landmark|region=AT-4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wanderweg in Österreich|Klamschlucht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Klam)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Saxen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baumgartenberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schlucht|Klamschlucht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tal in Oberösterreich|Klamschlucht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tal in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region im Bezirk Perg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aist-Naarn-Kuppenland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klamm]]&lt;/div&gt;</summary>
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