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	<title>Klagesmarkt - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Klagesmarkt&amp;diff=1692596&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Roland Kutzki: link</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Klagesmarkt&amp;diff=1692596&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-04T13:08:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die historische Platzanlage als Ganzes. Zu anderen, einzelnen Bauwerken siehe [[Klagesmarkt (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Klagesmarkt mit Gewerkschaftshaus März 2022.jpg|mini|Klagesmarkt nach der Neubebauung. Im Hintergrund das Gewerkschaftshaus. 2022]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Klagemarkt Richtung Stadt.jpg|miniatur|hochkant=1.5|Der Klagesmarkt als Parkplatz vor der Umgestaltung, Blick auf das rotweiße [[Gewerkschaftshaus (Hannover)|Gewerkschaftshaus]] des &amp;#039;&amp;#039;[[Deutscher Gewerkschaftsbund|DGB]] Niedersachsen&amp;#039;&amp;#039; und die [[Nikolaikapelle (Hannover)|Nikolaikapelle]] (Bildmitte hinten), 2009]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Klagesmarkt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in [[Hannover]] ist ein gepflasterter [[Platz (Städtebau)|Platz]] im Stadtteil [[Mitte (Hannover)|Mitte]], der vermutlich bereits im 14. Jahrhundert entstanden ist und seither hauptsächlich als [[Markt]]platz diente. Von 2013 bis 2017 wurde er im Zuge des Projektes [[Hannover&amp;amp;nbsp;City&amp;amp;nbsp;2020&amp;amp;nbsp;+]] im südöstlichen Teil bebaut; der nordwestliche Teil wird weiterhin als Parkplatz und [[Wochenmarkt]] genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Der Klagesmarkt liegt zwischen der Celler Straße beziehungsweise der Otto-Brenner-Straße und der [[Christuskirche (Hannover)|Christuskirche]]. Auf östlicher Seite erstreckt sich bis Höhe der Straße Postkamp der zur innerstädtischen Parkanlage umgestaltete, alte [[Alter St.-Nikolai-Friedhof|St.-Nikolai-Friedhof]]. Auf westlicher Seite liegt ein für den Stadtteil typisches Wohn- und Geschäftsgebiet mit Bauten aus der [[Nachkriegszeit nach dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland|Nachkriegszeit]]. Das [[Gewerkschaftshaus (Hannover)|Gewerkschaftshaus]] des [[Deutscher Gewerkschaftsbund|DGB]] am südlichen Platzende bildet städtebaulich das [[Pendant]] zur Christuskirche. Das etwa 50&amp;amp;nbsp;Meter breite und 350&amp;amp;nbsp;Meter lange Areal des Platzes ist umgrenzt von Straßen und einer alleeartigen Zone für Fußgänger sowie Fahrradfahrer, die entlang der nordöstlichen Platzseite verläuft. In der Zeit von 2000 bis 2013 wurde mit &amp;#039;&amp;#039;Klagesmarkt&amp;#039;&amp;#039; als Veranstaltungsort oft der damals knapp 7500 m² große gepflasterte südliche Teil des Areals bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.hannover.de/Leben-in-der-Region-Hannover/Verwaltungen-Kommunen/Die-Verwaltung-der-Landeshauptstadt-Hannover/Dezernate-und-Fach%C2%ADbereiche-der-LHH/Gesch%C3%A4ftsbereich-des-Oberb%C3%BCrgermeisters/B%C3%BCro-Oberb%C3%BCrgermeister/Veranstaltungsservice-der-Landeshauptstadt-Hannover/Pl%C3%A4tze-in-Hannover/Klagesmarkt |wayback=20140811163652 |text=&amp;#039;&amp;#039;Klagesmarkt&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Karl F. Wunder PC 0944 Hannover Klagesmarkt Karussell Christuskirche.jpg|miniatur|Markttreiben um 1900;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;[[Ansichtskarte]] Nr. &amp;#039;&amp;#039;944&amp;#039;&amp;#039; [[Karl Friedrich Wunder|Karl F. Wunder]]&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Klagesmarkt entstand vermutlich im 14. Jahrhundert als vor dem [[Steintor (Hannover)|Steintor]] gelegener [[Markt]]platz und als [[Richtplatz|Richtstätte]]. Der Name leitet sich von dem [[Nikolaus von Myra|Heiligen Nikolaus]] (niederdeutsch „Sünte Klaas“, später „Sünte Klages“) ab. Die Benennung erfolgte erst um 1845 und bezieht sich auf die südlich des Platzes gelegene [[Nikolaikapelle (Hannover)|Nikolaikapelle]]: Sie war die Kirche des dort im Mittelalter befindlichen [[Stift (Kirche)|Stiftes]] für Alte, Kranke und Aussätzige. Eine 1740 erschienene Ansicht zeigt die Nikolai-Kapelle und das Steintor von Hannover sowie den Bereich, in dem sich der Klagesmarkt befindet.&lt;br /&gt;
Sie ist in dem von Bürgermeister [[Christian Ulrich Grupen]] geschriebenen Buch &amp;#039;&amp;#039;Origines Et Antiqvitates Hanoverenses…&amp;#039;&amp;#039; als [[Kupferstich]] von [[Johann Georg Schmidt (Kupferstecher)|J. G. Schmidt, Br(unsviga)]] enthalten und wurde von der [[Herzog August Bibliothek]] Wolfenbüttel [[Digitalisat|digitalisiert]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://diglib.hab.de/show_image.php?dir=drucke/dep-8-12-1&amp;amp;image=00070a Klagesmarkt in &amp;#039;&amp;#039;Origines Et Antiqvitates Hanoverenses&amp;#039;&amp;#039; Seite 70 a] &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den 1468 erstmals erwähnten [[Schützenfest Hannover|Schützenfesten]] auf dem Gelände der [[Schleifung|geschleiften]] [[Burg Lauenrode]] wurde 1573/74 am Klagesmarkt das erste Schützenhaus Hannovers erbaut. Die Nutzung des Klagesmarktes als [[Schützenplatz Hannover|Schützenplatz]] fand erst 1827 ein Ende, nachdem von [[Georg Ludwig Friedrich Laves|Laves]] ein neues Schützenhaus in der [[Calenberger Neustadt#Ohe|Ohe]] errichtet wurde; etwa dort, wo sich heute die [[HDI-Arena]] befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später fanden auf dem Klagesmarkt hauptsächlich Gemüse-, Vieh- und [[Jahrmarkt|Jahrmärkte]] statt innerhalb einer nur verstreut bebauten Feldflur.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Eva Benz-Rababah]] in: Klaus Mlynek, Waldemar R. Röhrbein (Hrsg.) u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;[[Stadtlexikon Hannover]]. Von den Anfängen bis in die Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Schlütersche, Hannover 2009, ISBN 978-3-89993-662-9, S. 349f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die ab Mitte des 19. Jahrhunderts schnell wachsende Stadtgemeinde wurde 1859–1864 die nördlich angrenzende [[Christuskirche (Hannover)|Christuskirche]] errichtet. Etwa zur gleichen Zeit entstand auf halber Höhe das, von [[Conrad Wilhelm Hase]] für den Apotheker Thilo Bergmann (Sohn des damaligen hannoverschen Kultusministers Heinrich Bergmann) gebaute, Apothekerhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1914 verlegte [[Johann Weishäupl]], der bald zu einem der größten [[Fleischprodukt|Fleischwarenfabrikanten]] aufsteigen sollte, sein am [[Engelbosteler Damm]] eröffnetes erstes Geschäft zum &amp;#039;&amp;#039;Klagesmarkt 10&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Waldemar R. Röhrbein: &amp;#039;&amp;#039;WEISHÄUPL, Johann.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Dirk Böttcher]], Klaus Mlynek, Waldemar R. Röhrbein, Hugo Thielen: &amp;#039;&amp;#039;[[Hannoversches Biographisches Lexikon]]. Von den Anfängen bis in die Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Schlütersche, Hannover 2002, ISBN 3-87706-706-9, S. 380; [http://books.google.de/books?id=ShneE5mxmEUC&amp;amp;pg=PA16&amp;amp;lpg=PA16&amp;amp;dq=hannoversches+biographisches+lexikon&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=iHuSYZVntQ&amp;amp;sig=Tpe3rhopHk6t2DAhlXi-yhPKavA&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=1HNIUr3qCczbsga214HAAQ&amp;amp;ved=0CDcQ6AEwAQ#v=snippet&amp;amp;q=weish%C3%A4upl&amp;amp;f=false online] über Google-Bücher&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Anfang des 20. Jahrhunderts, insbesondere infolge der wirtschaftlichen Notlage nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]], war der Klagesmarkt auch erstmals Schauplatz von politischen Großveranstaltungen. Zur „Verbesserung der Verhältnisse“ wurde der Platz 1926/27 vollständig gepflastert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Vorbereitung auf den erwarteten [[Luftkrieg]] wurde 1939 unter dem Einsatz von [[Zwangsarbeit in der Zeit des Nationalsozialismus|Zwangsarbeitern]] ein unterirdischer [[Luftschutzbunker]] gebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url= http://www.luftschutzbunker-hannover.de/home/index.php?cat=hannover-bunker&amp;amp;typ=bunker&amp;amp;ort=hannover&amp;amp;ktyp=luftschutzbunker&amp;amp;objekt=temp2013&amp;amp;objektname=am_klagesmarkt | wayback=20151123150022 |text=Niemandsland: Klagesmarkt Bunker, Datenblatt auf luftschutzbunker-hannover.de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Noch 1942 fand in den Sommermonaten täglich ein Großmarkt auf dem Platz statt, in den Ställen von Haus Nr. 32 monatlich ein Pferde- und Schweinemarkt. In den 1950er Jahren wurde der Platz nicht mehr für Großmärkte genutzt, nachdem der neue Großmarkt am [[Tönniesberg (Hannover)|Tönniesberg]] eröffnet worden war. Während der [[Luftangriffe auf Hannover]] im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] blieb der unterirdische Bunker intakt, wurde aber später von der britischen Militärverwaltung unbrauchbar gemacht und versiegelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit den 1950er Jahren war der Klagesmarkt der Veranstaltungsort für die Kundgebungen des [[Deutscher Gewerkschaftsbund|Deutschen Gewerkschaftsbundes]] zum [[1. Mai]], an der sich regelmäßig über 10.000 Personen beteiligten. Seit Ende der 1970er Jahre fand nach den Mai-Kundgebungen auf dem Klagesmarkt ein großes Familienfest mit zahlreichen Ständen der Gewerkschaften und weiterer demokratischer Gruppen statt. Die letzte Mai-Kundgebung fand wegen der Umbauten 2013 statt. Danach fanden sie auf dem [[Trammplatz]] und später auf dem Platz an der Goseriede vor dem alten Gewerkschaftshaus [[Tiedthof]] statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Klagesmarkt fand am 31. März 1979 mit etwa 100.000 Teilnehmern die bis dahin größte Anti-Atom-Demonstration und bis heute größte Demonstration Niedersachsens statt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ndr_treck&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|autor=Gisela Jaschik|url=https://www.ndr.de/kultur/geschichte/gdgm/geschichte274.html|titel=März 1979: Gorleben-Treck nach Hannover|werk=Norddeutsche Geschichte|hrsg=ndr.de|zugriff=2011-03-22|kommentar=Video}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Es war die Abschlusskundgebung des eine Woche zuvor im [[Wendland]] gestarteten &amp;#039;&amp;#039;[[Gorleben-Treck 1979|Gorleben-Trecks]]&amp;#039;&amp;#039; mit rund 500 Traktoren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Ablösung der oberirdischen Straßenbahnverbindung durch die neue [[Stadtbahn Hannover|Stadtbahntrasse]] C-Nord und Sperrung der vierspurigen Durchgangsstraße für den Autoverkehr entstand am Klagesmarkt 1993 als Übergangslösung eine langgestreckte Parkplatzfläche. Seine jetzige Gestalt – abgesehen von den Umbaumaßnahmen ab 2013 im südlichen Bereich – erhielt der Platz dann im Zusammenhang mit den Vorbereitungen zur [[EXPO 2000]] in Hannover.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Funktion bis 2013 und heute ===&lt;br /&gt;
[[Datei:1. Mai 2012 auf dem Klagesmarkt in Hannover 016 Einzug mit Transparent Tag der Solidarität.jpg|miniatur|Einzug von Gewerkschaftern und Politikern am [[Erster Mai|Ersten Mai]] 2012, dem „Tag der [[Solidarität]]“ auf dem Klagesmarkt; im Hintergrund das [[Gewerkschaftshaus (Hannover)|Gewerkschaftshaus Hannover]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als große innerstädtische Freifläche in zentraler Lage war der Klagesmarkt bis 2013 traditioneller Standort für gewerkschaftliche und politische Großveranstaltungen, wie [[Erster Mai|Tag der Arbeit]]. Darüber hinaus hatte sich die östlich anschließende Fußgängerzone in den 2000er Jahren als Treff- und Übungsort der lokalen [[Skateboard|Skater]]-Szene etabliert. Der asphaltierte, von Bäumen und einer halbhohen Mauer gesäumten, nördliche Teil ist deutlich schmaler als der südliche gestaltet und hat eine Nutzfläche von etwa 2000 m². Hier findet dienstags und samstags ein traditioneller [[Wochenmarkt]] statt. Den Abschluss zu City-Ring und [[Christuskirche (Hannover)|Christuskirche]] bildet ein kleiner Platz, auf dem sich acht Sitzbänke um einen Schalenbrunnen gruppieren. Trotz der seit Juni 2013 eingeschränkten Nutzfläche ist der Klagesmarkt weiterhin Veranstaltungsort beziehungsweise Start- und Schlusspunkt von beispielsweise politischen Demonstrationen oder Fahrrad- und [[Skatenight|Skate-Nachtfahrten]]. Großveranstaltungen sind hier aber nicht mehr möglich. Die jährliche Veranstaltung zum 1. Mai fanden seit 2014 zunächst auf dem [[Trammplatz]] und finden danach bis heute an der Goseriede vor dem [[Tiedthof]] statt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/10.000-Menschen-nehmen-in-Hannover-an-Maikundgebung-teil |wayback=20140813004214 |text=&amp;#039;&amp;#039;Grundstein für eine neue Tradition&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2025-12-10 18:34:11 InternetArchiveBot }} in: [[Hannoversche Allgemeine Zeitung]] vom 1. Mai 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Klagesmarkt Markt.jpg|Wochenmarkt im nördlichen Bereich des Klagesmarktes, dahinter die [[Christuskirche (Hannover)|Christuskirche]]&lt;br /&gt;
 Klagesmarkt Brunnen.jpg|Platz mit Schalenbrunnen am nördlichen Ende&lt;br /&gt;
 Klagesmarkt Allee.jpg|Fußgänger- und Radfahrerallee an der Ostseite, links Pavillon mit Gaststätte&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bebauung östlicher Teil, 2013 bis 2017 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Hanova Zentrale, Klagesmarkt - Otto-Brenner-Straße.jpg|mini|Hanova Zentrale, Klagesmarkt – Otto-Brenner-Straße]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen des Projekts [[Hannover City 2020 +]] gab es seit 2010 kontrovers diskutierte Überlegungen, einzelne Bereiche des Platzes durch Neubauten aufzuwerten, wodurch sich der Platz verkleinern und seine Funktion als Veranstaltungsort verlieren würde. Der [[städtebau]]lich-[[Landschaftsplanung|landschaftsplanerische]] Ideenwettbewerb wurde im Juni 2010 abgeschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url= http://www.hannover.de/Leben-in-der-Region-Hannover/Planen,-Bauen,-Wohnen/Stadtplanung-Stadtentwicklung2/Konzepte-Projekte/Hannover-City-20202/Der-Wettbewerb | wayback=20140815005652 |text=Wettbewerb Hannover City 2020+}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Siegervorschlag sieht vor, die gesamte Parkplatzfläche mit mehrstöckigen Büro- und Geschäftshäusern zu überbauen. Auch eine Neupositionierung der historischen Grabsteine auf dem St.-Nikolai-Friedhof wurde angeregt. Der überdimensionierte Kreisel wurde 2012 unter Halbierung der einmündenden Fahrspuren zur einfachen Kreuzung zurückgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang 2012 hat der [[Stadtrat]] den Verkauf und die Bebauung gegenüber dem [[Gewerkschaftshaus (Hannover)|DGB-Gewerkschaftshaus]] beschlossen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Faltblatt&amp;quot;&amp;gt;Aktionsbündnis Neuer Klagesmarkt: &amp;#039;&amp;#039;Der Klagesmarkt muss öffentlich bleiben! Aktionstag am 17. März 2012&amp;#039;&amp;#039;, [[Flugblatt|Faltblatt]] vom März 2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Trotz verfeinerter Entwürfe, die [[Stadtbaurat]] [[Uwe Bodemann]] im März 2012 vorgestellt hatte,&amp;lt;ref&amp;gt;Conrad von Meding: &amp;#039;&amp;#039;Umbau beginnt im Mai / Klagesmarkt bald ohne Kreisel&amp;#039;&amp;#039;, {{Webarchiv|url=http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/Klagesmarkt-bald-ohne-Kreisel |wayback=20120317051835 |text=online |archiv-bot=2025-12-10 18:34:11 InternetArchiveBot }} auf der Seite der [[Hannoversche Allgemeine Zeitung|Hannoverschen Allgemeinen Zeitung]]&amp;lt;/ref&amp;gt; hat sich dagegen ein &amp;#039;&amp;#039;Aktionsbündnis Neuer Klagesmarkt&amp;#039;&amp;#039; gebildet, bestehend aus (Stand: März 2012)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Faltblatt&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Attac]] Hannover&amp;lt;ref name=&amp;quot;Faltblatt&amp;quot;/&amp;gt;, [[Die Linke]]. Fraktion im Rat der Landeshauptstadt Hannover (LHH)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Faltblatt&amp;quot;/&amp;gt;, Die Linke. Kreisverband [[Region Hannover]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Faltblatt&amp;quot;/&amp;gt;, [[Freie Demokratische Partei|FDP]]-Fraktion im Rat der LHH&amp;lt;ref name=&amp;quot;Faltblatt&amp;quot;/&amp;gt;, [[Junge Liberale]] in Hannover&amp;lt;ref name=&amp;quot;Faltblatt&amp;quot;/&amp;gt; und [[Piratenpartei Deutschland|Piratenpartei]] Regionsverband Hannover&amp;lt;ref name=&amp;quot;Faltblatt&amp;quot;/&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 2013 bis 2014 wurde der unterirdische [[Luftschutzbunker]] unter dem südlichen Teil des Klagesmarktes abgerissen und die Grube verfüllt. Die Baustelle wurde an die kommunale Wohnungsbaugesellschaft [[Gesellschaft für Bauen und Wohnen Hannover|GBH]] übergeben. Von 2014 bis 2016 entstanden dort eine Tiefgarage und darüber mehrere Wohn- und Geschäftsgebäude.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/Bauarbeiten-fuer-neue-Fassade-fuer-Bueros-am-Klagesmarkt-beginnen |wayback=20141102010029 |text=&amp;#039;&amp;#039;Neue Fassade für Büros am Klagesmarkt&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2025-12-10 18:34:11 InternetArchiveBot }} in: Hannoversche Allgemeine Zeitung vom 27. März 2014&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Richtfest]] war am 2. Februar 2016. Das Haus an der Otto-Brenner-Straße ist seit dem 6. Dezember 2016 die neue Zentrale des [[Gleichordnungskonzern]]s Hanova. Hanova ist seit 2016 die neue Dachmarke der GBH und der ebenfalls kommunalen Immobiliengesellschaft [[Union-Boden]], die bereits seit 2012 zusammen als Gleichordnungskonzern arbeiten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.haz.de/Hannover/Fotostrecken-Hannover/Hanova-zieht-in-Buerogebaeude-am-Klagesmarkt#n20480563-p9|titel=Hanova zieht in Bürogebäude am Klagesmarkt / Fotostrecken Hannover / Hannover - HAZ – Hannoversche Allgemeine|autor=Hannoversche Allgemeine Zeitung, Hannover, Niedersachsen, Germany|werk=Hannoversche Allgemeine Zeitung|zugriff=2016-12-08|archiv-datum=2016-12-08|archiv-url=https://web.archive.org/web/20161208002617/http://www.haz.de/Hannover/Fotostrecken-Hannover/Hanova-zieht-in-Buerogebaeude-am-Klagesmarkt#n20480563-p9|offline=ja|archiv-bot=2025-12-10 18:34:11 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://hanova.de/|titel=Startseite|werk=hanova.de|zugriff=2016-12-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die 100 Wohnungen und die Kindertagesstätte wurden 2017 bezugsfertig.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url= http://www.gbh-hannover.de/index.php/2016/02/richtfest-am-klagesmarkt/ | wayback=20160204004554 |text=Gesellschaft für Bauen und Wohnen Hannover {{!}} Richtfest am Klagesmarkt}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/Neue-Plaene-fuer-Klagesmarkt-Bebauung-in-Hannover |titel=Neue Pläne für Klagesmarkt-Bebauung |zugriff=2018-07-11 |sprache=de-DE}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Bauten im mittleren Teil ===&lt;br /&gt;
2019 gab die Stadt Hannover bekannt, dass in sechs neuen Gebäuden im Anschluss an die bisherigen Neubauten 80 bis 90 neue Mietwohnungen entstehen sollen. Nach einem von der Stadt Hannover initiierten Architektenwettbewerb, den drei verschiedene Architekturbüros aus Hamburg (KBNK Architekten), Frankfurt am Main ([[Stefan Forster (Architekt)|Büro Stefan Forster]]) und Hannover (Gruppeomp) gewannen, sollen durch diese Siegerbüros von 2020 an je zwei Häuser im Auftrag eines Hamburger Wohnungsunternehmens realisiert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Hannoversche Allgemeine Zeitung, Ausgabe Hannover-Stadt, vom 1. August 2019, s. 15&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Informationstafeln ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 2018 errichtete die Stadt Hannover in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund und der IG Metall im südlichen Teil drei Informationstafeln zur Geschichte des Klagesmarkts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Klagesmarkt-Infotafel-1.jpg|mini|Infotafel (Teil 1) am Klagesmarkt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Klagesmarkt-Infotafel-2.jpg|mini|Infotafel (Teil 2) am Klagesmarkt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Klagesmarkt-Infotafel-3.jpg|mini|Infotafel (Teil 3) am Klagesmarkt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teil 1 und 2 stehen unter dem Titel &amp;quot;Vom Schützenplatz zum Kundgebungsort&amp;quot;. Teil 3 erläutert den nahegelegenen St.-Nikolai-Friedhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* E. Laage: &amp;#039;&amp;#039;Stadtplätze in Hannover.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Garten + Landschaft]]&amp;#039;&amp;#039;, Hrsg.: Deutsche Gesellschaft für Gartenkunst und Landschaftspflege, Heft 69, München: Callwey, 1959, S. 37f.&lt;br /&gt;
* Roy Marioth: &amp;#039;&amp;#039;Wie aus einer Provinzposse ein internationales Trauerspiel wurde. Klagesmarkt Nr. 21: Das KPD-Parteihaus&amp;#039;&amp;#039;, in [[Adelheid von Saldern]] [[et al.]]: &amp;#039;&amp;#039;Alltag zwischen Hindenburg und Haarmann. Ein anderer Stadtführer durch das Hannover der 20er Jahre&amp;#039;&amp;#039;, Hrsg.: Geschichtswerkstatt Hannover, Hamburg: VSA-Verlag, 1987, ISBN 3-87975-397-0, S. 93–98&lt;br /&gt;
* Harald Koch (Fotos), [[Franz Rudolf Zankl]] (Texte): &amp;#039;&amp;#039;Plätze in Hannover. Früher und heute. Eine Gegenüberstellung historischer Photographien und aktueller Aufnahmen ...&amp;#039;&amp;#039;, 1. Auflage, Hrsg.: Theater am Küchengarten, Hannover: TAK-Verlag, 1998, ISBN 3-9806454-0-1, S. 116ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Klagesmarkt (Hannover)}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.hannover.de/Leben-in-der-Region-Hannover/Planen,-Bauen,-Wohnen/Stadtplanung-Stadtentwicklung2/Konzepte-Projekte/Hannover-City-20202/ | wayback=20130223155224 |text=Stadt Hannover zu Hannover City 2020}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.hannover.de/Leben-in-der-Region-Hannover/Verwaltungen-Kommunen/Die-Verwaltung-der-Landeshauptstadt-Hannover/Dezernate-und-Fachbereiche-der-Landeshauptstadt/Dezernat-Oberb%C3%BCrgermeister/B%C3%BCro-Oberb%C3%BCrgermeister/Sport,-B%C3%A4der-und-Eventmanagement-der-Landeshauptstadt/Veranstaltungsservice-der-Landeshauptstadt-Hannover/Pl%C3%A4tze-in-Hannover/Klagesmarkt |archive-is=20130217050444 |text=Beschreibung mit Luftbild auf hannover.de}}&lt;br /&gt;
* {{Toter Link |date=2021-12-21 |url=http://www.inlinegames.de/| text=Inline Games Hannover mit Video-Clips aus den Jahren 2007 und 2008}}&lt;br /&gt;
* [http://www.haz.de/Hannover/Fotostrecken-Hannover/Die-Geschichte-des-Klagesmarktbunkers#p1 Bildergalerie zur Geschichte vom Bau bis zum Abriss]&lt;br /&gt;
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== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;Roland Kutzki</name></author>
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