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	<title>Kjustendil - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Hanzlan am 19. Februar 2026 um 20:16 Uhr</title>
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		<updated>2026-02-19T20:16:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in Bulgarien&lt;br /&gt;
|Name                     = &lt;br /&gt;
|LokalerName              = Кюстендил&lt;br /&gt;
|Wahlspruch               = &lt;br /&gt;
|WahlspruchDeutsch        = &lt;br /&gt;
|Wappen                   = Kyustendil-coat-of-arms.svg&lt;br /&gt;
|Karte                    = Kyustendil&lt;br /&gt;
|Oblast                   = Kjustendil&lt;br /&gt;
|ISO3166-2                = 10&lt;br /&gt;
|Einwohner                = {{Metadaten Einwohnerzahl BG|2500}}&lt;br /&gt;
|EinwohnerDatum           = {{FormatDate|{{Metadaten Einwohnerzahl BG||STAND}}}}&lt;br /&gt;
|Bild                     = Kyustendil-view-and-Konyavska-mountain.jpg&lt;br /&gt;
|Fläche                   = &lt;br /&gt;
|KoordinateBreitengrad    = 42&lt;br /&gt;
|KoordinateBreitenminute  = 17&lt;br /&gt;
|KoordinateBreitensekunde = &lt;br /&gt;
|KoordinateLängengrad     = 22&lt;br /&gt;
|KoordinateLängenminute   = 41&lt;br /&gt;
|KoordinateLängensekunde  = &lt;br /&gt;
|Höhe                     = 513&lt;br /&gt;
|Postleitzahl             = 2500&lt;br /&gt;
|Telefonvorwahl           = 078&lt;br /&gt;
|KFZ-Kennzeichen          = KH&lt;br /&gt;
|Bürgermeister            = Ognjan Atanassow&lt;br /&gt;
|BürgermeisterDatum       = &lt;br /&gt;
|Partei                   = &lt;br /&gt;
|WWW                      = &lt;br /&gt;
|E-Mail                   = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kjustendil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|ˌkjustɛnˈdiɫ}}] auch [{{IPA|ˌkystɛnˈdiɫ}}] ([[Bulgarische Sprache|bulgarisch]] {{lang|bg|Кюстендил}}, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kjüstendil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Küstendil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;; früher: Pautalia, Pautalius, dann [[Velebusdus]]) ist eine [[Stadt]] im Südwesten [[Bulgarien]]s nahe der Grenze zu [[Nordmazedonien]] und [[Serbien]]. Kjustendil ist die Hauptstadt des gleichnamigen Bezirks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Kjustendil liegt im südlichen Teil der [[Kjustendil Ebene|gleichnamigen Ebene]] am Fuße des [[Osogowogebirge]]s. Unmittelbar südlich der Stadt befindet sich der Berg Hisarlak. Durch die Stadt fließen zwei Flüsse; Banschtiza und Koluschka, Zuflüsse des Flusses [[Struma (Fluss)|Struma]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt liegt am [[Paneuropäische Verkehrskorridore|paneuropäischen Korridor Nr. 8]] und der [[Europastraße 871]] zur bulgarisch-mazedonischen Grenze ([[Grenzübergang Gjueschewo]]) sowie am Verkehrsweg vom serbischen [[Niš]] über [[Bosilegrad]] und Kjustendil nach Sofia ([[Grenzübergang Oltomanzi]]). Von [[Dupniza]] nach Kjustendil verläuft ein alter Handelsweg nach [[Konstantinopel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima ===&lt;br /&gt;
Kjustendil liegt in der kontinentalen [[Klimazone]]. Die Jahresdurchschnittstemperatur beträgt 11,2 Grad Celsius und die jährliche [[Niederschlagsmenge]] 624 Millimeter im Mittel. Die wärmsten Monate sind Juli und August mit durchschnittlich 21,8 bzw. 21,5 Grad Celsius und die trockensten August und September mit 36 bis 38 Millimeter Niederschlag im Mittel. Die größte Niederschlagsmenge ist im Mai und Juni mit durchschnittlich 68 bzw. 65 Millimetern zu verzeichnen. Der kälteste Monat ist der Januar mit −0,8 Grad Celsius im Mittel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die wechselnden Namen der Stadt waren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Pautalia (Paeonia) – thrakisch&lt;br /&gt;
* Pautania – gotisch&lt;br /&gt;
* Welbaschd – slawisch&lt;br /&gt;
* Patelense – byzantinisch&lt;br /&gt;
* Kolasia – bulgarisch&lt;br /&gt;
* Konstantinova Zemja – serbisch&lt;br /&gt;
* Kyustendil – osmanisch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Antike ===&lt;br /&gt;
Kjustendil ist eine der ältesten Städte Bulgariens. Die ersten Besiedler der Region waren die [[Thraker|thrakischen]] Stämme der Peonen, Agrianen und Dentelen. Im 5. bis 4. Jahrhundert v. Chr. gründeten die Thraker hier wegen der heilsamen Mineralquellen eine Siedlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Fall Thrakiens unter [[Römisches Reich|römische]] Herrschaft im Jahr 45 n.&amp;amp;nbsp;Chr. wurde der Ort zu einer wichtigen Festung ausgebaut. Die Stadt hieß während der Römerzeit &amp;#039;&amp;#039;Pautalia&amp;#039;&amp;#039;. Sie war ein bekannter Badeort und lag an einer wichtigen Handelsstraße, welche Serdica ([[Sofia]]) und [[Thessaloniki]] bzw. die römischen Straßen [[Via Egnatia]] und die [[Via Militaris (Balkan)|Via Militaris]] entlang des [[Struma (Fluss)|Struma]]-Tals verband. Von Pautalia aus gab es eine Abzweigung nach [[Stobi]]. Im 1. und 2.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert wuchs die Stadt zum administrativen, kulturellen und wirtschaftlichen Zentrum der Gegend. Die Bedeutung der Stadt blieb auch während der Spätantike erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Herrschaft des römischen Kaisers [[Trajan]] bekam Pautalia im Jahre 106 die Stadtrechte und den Beinamen &amp;#039;&amp;#039;Ulpia&amp;#039;&amp;#039;. Unter Kaiser [[Antoninus Pius]] (138–161) und bis zur Herrschaft Kaiser [[Caracalla]]s (198–217) durfte &amp;#039;&amp;#039;Ulpia Pautalia&amp;#039;&amp;#039; eigene Münzen prägen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 4. und 5.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert wurde wegen zunehmender Angriffe auf die Gegend oberhalb der Stadt auf dem Hügel Hisarlak (Хисарлък) eine zweite Festung errichtet. Die [[Festung Hisarlak]] blieb auch im Mittelalter erhalten. Sie wurde seit dem 6.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert ausgebaut, überstand das erste und zweite Bulgarenreich und wurde erst von den [[Osmanisches Reich|osmanischen]] Eroberern im 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert zerstört. Nach 533 hieß die Stadt [[Welbaschd]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Welbaschd}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ende des 7.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts wurde die Stadt wahrscheinlich unter [[Khan Krum]] in das [[Erstes Bulgarisches Reich|Erste Bulgarische Reich]] eingegliedert. In einer Urkunde des byzantinischen Kaisers [[Basileios II.]] aus dem Jahre 1019 wird der Ort unter dem slawischen Namen Welbaschd (Велбъжд; Velbăžd; Wortursprung: Kamel) erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt wurde während der Herrschaft des Zaren [[Kalojan (Zar)|Kalojan]] (1197–1207) in das [[Zweites Bulgarenreich|Zweite Bulgarische Reich]] eingegliedert. Eng mit der Geschichte der Stadt verbunden ist die [[Schlacht bei Velbužd|Schlacht bei Welbaschd]] zwischen den Bulgaren und Serben (unter Führung von [[Stefan Uroš III. Dečanski]]) im Jahre 1330. Die Bulgaren verloren die Schlacht; ihr Zar [[Michael III. (Bulgarien)|Michail Schischman]] fiel am 28.&amp;amp;nbsp;Juli 1330. Es wird vermutet, dass er zunächst in der [[Sweti Georgi (Kjustendil)|Georgskirche]] in der Stadt beerdigt wurde. Nach der Schlacht geriet Bulgarien kurzfristig unter serbischen Einfluss. Zugleich zerfiel es in mehrere Teilreiche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende des 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts bildete sich im Südwesten der bulgarischen Gebiete das selbstständige [[Fürstentum Welbaschd|Despotat Welbaschd]] unter [[Konstantin Dragaš]], Schwiegersohn des bulgarischen Zaren [[Iwan Alexander]] und Schwiegervater des byzantinischen Kaisers [[Manuel II.]] Von Welbaschd aus regierte Konstantin große Teile des heutigen [[Makedonien]] zwischen den Flusstälern von [[Vardar]] und [[Struma (Fluss)|Struma]] (Strymon).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Osmanische Zeit ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Ahmed.Bey.Kyustendil.10.JPG|miniatur|links|[[Ahmed-Bey-Moschee]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Schlacht an der Mariza]] wurde Konstantin Vasall des [[Osmanisches Reich|Osmanischen Reiches]], konnte aber die engen Beziehungen zu den christlichen Nachbarn halten. Auf Geheiß des osmanischen Sultans [[Bayezid I.]] nahm er zusammen mit seinem Nachbarn und Verbündeten, dem König von [[Prilep]] [[Marko Mrnjavčević|Marko Kraljević]], am Feldzug gegen den [[Fürstentum Walachei|walachischen]] [[Woiwode]]n [[Mircea cel Bătrân]] teil und wurde 1395 in der [[Schlacht bei Rovine]] getötet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es herrscht die Meinung, dass mit dem Tod von Konstantin das Ende seines Fürstentums kam. Nach der [[Schlacht bei Ankara]] um 1402, in der die Osmanen eine der schwersten Niederlagen in ihrer Geschichte einstecken mussten, rebellierte der [[Despot (Titel)|Despot]] von Kjustendil &amp;#039;&amp;#039;Jusuf&amp;#039;&amp;#039;. Da der Titel des Despoten erblich war, könnte es sich um einen Sohn Konstantins namens Stefan, der den islamischen Glauben angenommen hatte, handeln. Belegt ist, dass das Fürstentum in seinen alten Grenzen wiederhergestellt wurde. Um 1427/28, spätestens im Herbst 1431 eroberten die osmanischen Truppen, geführt vom [[Beylerbey]] [[Rumelien]]s, Turhan Pascha, die Stadt zurück und zerstörten die Festungsmauern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Eroberung der Stadt wurde Kjustendil administratives Zentrum eines [[Sandschak (Osmanisches Reich)|Sandschaks]]. Der [[Sandschak Kjustendil]] war einer der größten in der osmanischen Provinz [[Rumelien]] und umschloss das Territorium des ehemaligen Fürstentums. Er war in 14 Kazas (Gerichtsbezirke, Kreise) unterteilt. Die Osmanen benannten Welbaschd Konstantin zu Ehren in &amp;#039;&amp;#039;Küstendil&amp;#039;&amp;#039; (deutsch: „Land des Konstantin“) um. Sie verwendeten jedoch auch Kjustendil-Banja. Die bulgarische Bevölkerung wurde vertrieben, [[Islamisierung|islamisiert]] oder getötet. An deren Stelle siedelten sich Türken aus [[Kleinasien]] an, vornehmlich aus dem heutigen [[Konya]]&amp;lt;ref&amp;gt;Christo Matanow: Възникване и облик на Кюстендилски санджак през XV-XVI в. (zu dt. etwa Gründung und Form des Sandschaks Kjustendil in 15.–16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert), Sofia, 2000&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge des [[Großer Türkenkrieg|Großen Türkenkriegs]] von 1683 bis 1699 erreichte der österreichische Feldherr Antonio Valerio Zuč, unterstützt vom [[Strachil Wojwoda]] im März 1690 die Region, besiegte die Osmanen und nahm die Stadt ein. Noch im gleichen Jahr konnte der [[Status quo ante]] wiederhergestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kyustendil.1690.jpg|miniatur|Kjustendil, Kupferstich von 1690]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur langsam kehrte die bulgarische Bevölkerung in die Stadt zurück, so dass sie erst Ende des 18. Jahrhunderts erneut die Mehrheit stellte. Die Bulgaren nannten die Stadt Kolosia und so trugen von 1557 bis 1766 alle [[Metropolit]]en den Beinamen &amp;#039;&amp;#039;von Kolosia&amp;#039;&amp;#039;, deren Sitz die [[Sweti Georgi (Kjustendil)|Georgs-Kirche]] war&amp;lt;ref&amp;gt;Jordan Iwanow: Северна Македония. Исторически издирванияя, Sofia, 1906, S.&amp;amp;nbsp;254&amp;lt;/ref&amp;gt;. Dieser Name tauchte jedoch bereits bei [[Konstantin Kostenezki]] (1380–1431) in seinem Werk &amp;quot;Slovo vo pravopisu&amp;quot; auf. 1816 wurde die Kirche [[Mariä Himmelfahrt (Kjustendil)|Mariä Himmelfahrt]], 1859 die Kirche [[Sweta Mina (Kjustendil)|Hl. Großmärtyrerin Mina]] und 1866 die Kirche [[Sweti Dimitar (Kjustendil)|Sweti Dimitar]] erbaut. 1821 wurde eine [[Klosterschule (Bulgarien)|Klosterschule]] eröffnet, welche 1849 zur gemischten weiterführenden Schule ausgebaut wurde. 1869 wurde hier das erste [[Tschitalischte]] in der Region eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die starke [[Heiducken]]-Bewegung war auch in der Gegend um Kjustendil aktiv. Hier kämpften [[Iljo Wojwoda]] und [[Rajna Wojwoda]], eine der wenigen Frauen-[[Wojwode]]n. Ein wichtiges Zentrum der Aufklärungsarbeit in dieser Periode in Südwestbulgarien war das [[Kloster Boboschewo|Boboschewer Kloster]] &amp;quot;Sweti Dimitar&amp;quot; (Бобошевският манастир “Свети Димитър”).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1872 gründete der Lehrer Todor Peew ein geheimes revolutionäres Komitee der [[Innere Revolutionäre Organisation|Inneren Revolutionären Organisation]] (IRO). Die Stadt wurde am 29. Januar 1878 durch russische Truppen erobert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuere Geschichte ===&lt;br /&gt;
Im Februar 1908 fand hier der [[Kjustendil-Kongress]] der [[Balgarski makedono-odrinski rewoljuzionni komiteti|BMARK]] statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] war die Stadt von alliierten [[Bombenkrieg|Luftangriffen]] betroffen. Der [[Luftangriff auf Kjustendil|Angriff am 6. April 1941]] wurde von der Dritten jugoslawischen Armee durchgeführt, obwohl sich Bulgarien nicht offiziell im Krieg mit Jugoslawien befand. Dabei starben 58 bulgarische Bürger, 8 deutsche und 2 bulgarische Soldaten. Verletzt wurden 59 Bürger, 31 deutsche und 5 bulgarische Soldaten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Kommunalwahlen 2007 konnte die „Koalition Kjustendil“ ([[Sajus na Demokratitschnite Sili|SDS]], [[Demokraten für ein starkes Bulgarien|DSB]], [[Vereinte Bauern|Agrarunion]], [[Demokratische Partei (Bulgarien)|Demokratische Partei]], [[Gergjowden]] und [[Sajuz na swobodnite demokrati|SSD]]) gewinnen. Sie stellt seitdem mit Petar Paunow den Bürgermeister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt ist über ihren alten Namen seit 2005 Namensgeber für den [[Pautalia-Gletscher]] auf der [[Livingston-Insel]] in der Antarktis. Seit 2012 ist sie auch Namensgeber für den [[Kyustendil Ridge]], einen Gebirgskamm im [[Grahamland]] auf der [[Antarktische Halbinsel|Antarktischen Halbinsel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! 1880&lt;br /&gt;
! 1892&lt;br /&gt;
! 1900&lt;br /&gt;
! 1910&lt;br /&gt;
! 1920&lt;br /&gt;
! 1926&lt;br /&gt;
! 1934&lt;br /&gt;
! 1946&lt;br /&gt;
! 1956&lt;br /&gt;
! 1969&lt;br /&gt;
! 1975&lt;br /&gt;
! 1978&lt;br /&gt;
! 1982&lt;br /&gt;
! 1985&lt;br /&gt;
! 1988&lt;br /&gt;
! 1992&lt;br /&gt;
! 2000&lt;br /&gt;
! 2010&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| 9590&lt;br /&gt;
| 11383&lt;br /&gt;
| 12042&lt;br /&gt;
| 13748&lt;br /&gt;
| 14887&lt;br /&gt;
| 15440&lt;br /&gt;
| 16241&lt;br /&gt;
| 19309&lt;br /&gt;
| 25025&lt;br /&gt;
| 43001&lt;br /&gt;
| 48239&lt;br /&gt;
| 51147&lt;br /&gt;
| 54657&lt;br /&gt;
| 54111&lt;br /&gt;
| 55620&lt;br /&gt;
| 57106&lt;br /&gt;
| 50562&lt;br /&gt;
| 50671&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stadtbild ==&lt;br /&gt;
In der Stadt leben 41.380 Einwohner (Stand 2016) und die Gemeinde Kjustendil hat rund 73.000 Einwohner. Die Stadt wird vom Bach Banschtiza in ein Wohnviertel im Norden mit überwiegend Einfamilienhäusern und in das Geschäftszentrum im Süden getrennt. Ein kleines Industrieviertel und der Bahnhof befinden sich am Nordrand des Wohnviertels. Vom Bahnhof führt eine Hauptachse der Stadt, der Boulevard Balgarija, als Fußgängerzone nach Süden bis zum zentralen Platz, an dem sich das Historische Museum befindet. Rund 200 Meter östlich liegt die [[Ahmed-Bey-Moschee]] aus dem 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert. Sie ist von den freigelegten Resten der römischen Thermen umgeben. Südlich der Moschee führt eine Nebenstraße nach wenigen Metern zum [[Pirgowa-Turm]] aus dem 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert. Eine weitere, kleinere Moschee, die im 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert errichtete [[Fatih-Mehmed-Moschee]] an der Hauptgeschäftsstraße Zar Oswoboditel ist ungenutzt und baufällig. Zu den Hauptsehenswürdigkeiten gehört ferner die [[Sweti Georgi (Kjustendil)|Kirche des Heiligen Georgi]] aus dem 10.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert im südwestlich gelegenen Stadtviertel Kolusche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kjustendil besitzt zwar nicht die Einrichtungen eines Kurorts, aber in der Umgebung gibt es über 40 heiße Mineralquellen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.holyplaces-kn.com/bg/kyustendil/pametnici-na-kulturata/ | wayback=20100304141319 | text=Liste der Denkmäler in der Gemeinde Kjustendil (bulg.)}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und im Zentrum ist in der Nähe der Ahmed-Bey-Moschee das öffentliche Badehaus &amp;#039;&amp;#039;Tschifte Banja,&amp;#039;&amp;#039; ein osmanisches [[Hamam|Hammām]] von 1489, in Betrieb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Festung Hisarlak]] auf einem Hügel südöstlich des Zentrums hat die Form eines unregelmäßigen Vierecks (ca. 117 × 175&amp;amp;nbsp;m). Sie erstreckte sich über eine Fläche von 2,1&amp;amp;nbsp;ha. Sie hatte 14 Türme (runde, dreieckige und rechteckige), 2 Tore und 5 Nebeneingänge. Das Haupttor befand sich in der Ostwand, die in der Nähe der heutigen Hauptstraße liegt. Die Dicke der Festungsmauern schwankt stellenweise zwischen 1,60&amp;amp;nbsp;m und 3&amp;amp;nbsp;m.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der städtische Fußballverein heißt &amp;#039;&amp;#039;[[Welbaschd Kjustendil]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Sehenswürdigkeiten sind:&lt;br /&gt;
* [[Sweti Dimitar Kirche (Kjustendil)|Sweti Dimitar Kirche]]&lt;br /&gt;
* [[Mariä Himmelfahrt (Kjustendil)|Mariä Himmelfahrt]]&lt;br /&gt;
* [[Sweta Mina (Kjustendil)|Hl. Großmärtyrerin Mina]]&lt;br /&gt;
* Bildergalerie des bulgarischen Malers [[Wladimir Dimitrow-Maistora]]&lt;br /&gt;
* Ethnographisches Museum&lt;br /&gt;
* Geburtshaus [[Dimitar Peschew]]s (1894–1973), Rechtsanwalt und Politiker, setzte sich während des Zweiten Weltkriegs aktiv für die bulgarischen Juden ein.&lt;br /&gt;
* Museumshaus von [[Iljo Wojwoda]]&lt;br /&gt;
* Östliches Stadttor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Initiative von [[Ludmila Schiwkowa]] wurde in den 1980er Jahren das Theater &amp;#039;&amp;#039;Krum Kjuljakov&amp;#039;&amp;#039; im [[Neoklassizismus (Kunst)|neoklassizistischen]] Stil erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Städtepartnerschaften ==&lt;br /&gt;
* [[Klinzy]], [[Russland]]&lt;br /&gt;
* [[Cocoa Beach]], [[USA]]&lt;br /&gt;
* [[Leskovac]], [[Serbien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Jordan Iwanow (Literaturhistoriker)|Jordan Iwanow]] (1872–1947), Literaturhistoriker und Archäologe&lt;br /&gt;
* [[Nikola Atanassow]] (1886–1969), Komponist und Musikpädagoge&lt;br /&gt;
* [[Wladimir Saimow]] (1888–1942), Politiker und Generaloberst&lt;br /&gt;
* [[Dimitar Peschew]] (1894–1973), Politiker&lt;br /&gt;
* [[Nikolaj Djulgerow]] (1901–1982), Maler&lt;br /&gt;
* [[Marin Goleminow]] (1908–2000), Komponist&lt;br /&gt;
* [[Wirschinija Michajlowa]] (* 1932), Diskuswerferin&lt;br /&gt;
* [[Georg Tassev]] (* 1963), in Deutschland wirkender Künstler&lt;br /&gt;
* [[Theodore Ushev]] (* 1968), Animator&lt;br /&gt;
* [[Rumjana Popowa]] (* 1968), Folk-Sängerin&lt;br /&gt;
* [[Zwetelina Kirilowa]] (* 1977), Leichtathletin&lt;br /&gt;
* [[Erika Safirowa]] (* 1999), Rhythmische Sportgymnastin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Machiel Kiel]]: &amp;#039;&amp;#039;Küstendil.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Encyclopaedia of Islam]]. New Edition.&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 5, 1986, S.&amp;amp;nbsp;534a–535b&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Kyustendil|Kjustendil}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.kn.government.bg/kn/en/index-en.html | wayback=20070205083826 | text=Weitere Informationen über Kjustendil}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Orte der Gemeinde Kjustendil der Oblast Kjustendil}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4266936-4|LCCN=n80131482|VIAF=167989893}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kjustendil| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antike thrakische Stadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Oblast Kjustendil]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hanzlan</name></author>
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