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	<title>Kizilbasch - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T04:53:56Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kizilbasch&amp;diff=250231&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bertramz: Änderung 265938878 von ~2026-21190-32 rückgängig gemacht; keine Verbesserung, historisch zu eng</title>
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		<updated>2026-04-06T14:21:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderung &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Diff/265938878&quot; title=&quot;Spezial:Diff/265938878&quot;&gt;265938878&lt;/a&gt; von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2026-21190-32&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2026-21190-32&quot;&gt;~2026-21190-32&lt;/a&gt; rückgängig gemacht; keine Verbesserung, historisch zu eng&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Dieser Artikel behandelt die Kizilbasch in Iran, Aserbaidschan und Afghanistan. Zur Bedeutung des Worts in Anatolien, der Türkei bzw. in den Gebieten des ehemaligen osmanischen Reichs siehe [[Aleviten]].}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kizilbasch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, eigentlich &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Qizilbasch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ([[Osmanische Sprache|osmanisch]]/{{faS|قزلباش&amp;amp;lrm;|DMG=Qizilbāš}}, kurdisch&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |DOI=10.55776/pat2987024 |Titel=The Persistence of Archaic Features in Bazayni-Kurdisch}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Sersor&amp;#039;&amp;#039;, modernes {{trS|Kızılbaş|de=Rotköpfe}}) waren seit etwa der Mitte des 15. Jahrhunderts Anhänger des [[Schia|schiitischen]] [[Sufismus|Sufi]]-[[Tariqa|Ordens]] der [[Safawiden]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Safawiyya]]&amp;#039;&amp;#039;), die diese zuerst aus den [[Turkmenen|turkmenischen]] Nomadenstämmen [[Aserbaidschan (Iran)|Aserbaidschan]], später jedoch (Kurden, Perser) aus allen Regionen ihres Reiches rekrutierten. Ihr Name leitet sich von der charakteristischen roten Kopfbedeckung (persisch {{lang|fa-Latn|&amp;#039;&amp;#039;Tark-e Ḥaydarī&amp;#039;&amp;#039;|de=Haidar’scher Helm}}) mit zwölf Zwickeln her, die ihr Ordensmeister [[Scheich Haidar|Haidar]] (um 1460–1488) eingeführt haben soll. Obwohl im Ursprung turkmenisch, bezieht sich der Ausdruck &amp;#039;&amp;#039;Qizilbasch&amp;#039;&amp;#039; heute nicht mehr auf eine ethnische Gruppe und wird in bestimmten Regionen als Synonym für die [[Schia]] und [[Aleviten]] verwendet. Das Wort hat heutzutage gelegentlich [[Pejorativum|pejorativen]] Charakter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ursprung der Qizilbash kann ab dem 15. Jahrhundert datiert werden, als der spirituelle Großmeister der Bewegung, Shaykh Haydar (das Oberhaupt des Safaviyya-Sufi-Ordens), seine Anhänger in militanten Truppen organisierte. Die Qizilbash bestanden ursprünglich aus sieben kurdischen und türkischen, [[Aserbaidschanische Sprache|aserbaidschanisch]] sprechenden Stämmen: Rumlu, Shamlu, Ustajlu, Afshar, Qajar, Tekelu und Zulkadar.&amp;lt;ref&amp;gt;Roger Savory: &amp;#039;&amp;#039;Iran Under the Safavids&amp;#039;&amp;#039;. Cambridge University Press, 2007, ISBN 978-0-521-04251-2, S. 213: &amp;lt;q&amp;gt;qizilbash normally spoke Azari brand of Turkish at court, as did the Safavid shahs themselves; lack of familiarity with the Persian language may have contributed to the decline from the pure classical standards of former times&amp;lt;/q&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Willem Floor, Hasan Javadi: &amp;#039;&amp;#039;The Role of Azerbaijani Turkish in Safavid Iran.&amp;#039;&amp;#039; During the Safavid period Azerbaijani Turkish, or, as it was also referred to at that time, Qizilbash Turkish, occupied an important place in society, and it was spoken both at court and by the common people… Throughout the Safavid period there were two constants to Azerbaijani Turkish as a spoken language in Iran. First, it was and remained the official language of the royal court during the entire Safavid period. Second, the language remained the spoken language of the Turkic Qizilbash tribes and was also spoken in the army.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;David Blow: &amp;#039;&amp;#039;Shah Abbas: The Ruthless King Who Became an Iranian Legend.&amp;#039;&amp;#039; S. 165. The primary court language remained Turkish. But it was not the Turkish of Istambul. It was a Turkish dialect, the dialect of the Qizilbash Turkomans, which is still spoken today in the province of Azerbaijan, in north-western Iran.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:QIZILBASH.jpg|mini|hochkant|Ein safewidischer Kizilbasch-Soldat mit der typischen roten Kopfbedeckung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die sieben turkmenischen Gründerstämme der Kizilbasch-Streitmacht ==&lt;br /&gt;
* Schāmlū (wörtlich „aus [[Syrien|Schām]]“)&lt;br /&gt;
* Rūmlū (wörtlich „aus [[Anatolien|Rūm]]“)&lt;br /&gt;
* Ustādschlū&lt;br /&gt;
* Takkalū&lt;br /&gt;
* [[Dulkadir|Dulghadīr]]&lt;br /&gt;
* [[Kadscharen|Qādschār]]&lt;br /&gt;
* [[Afscharen|Afschār]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
1501 nahmen die Kizilbasch unter ihrem Ordensmeister und späteren Schah [[Ismail I. (Schah)|Isma&amp;#039;il I.]] die Stadt [[Täbris]] ein und eroberten in den folgenden neun Jahren den gesamten Iran, den Irak und den Westen Afghanistans. Schon bald kamen sie mit den [[Osmanisches Reich|Osmanen]] in Konflikt, die zu dem Zeitpunkt alle Teile des [[Byzantinisches Reich|Byzantinischen Reiches]] erobert hatten. Beim ostanatolischen [[Schlacht bei Tschaldiran|Tschaldiran]] wurden die waffentechnisch stark unterlegenen Kizilbasch 1514 partiell von Sultan [[Selim I.]] geschlagen. Er ließ Tausende von Kizilbasch in seinem östlichen Herrschaftsbereich hinrichten, sodass die weiter im Westen im Gebirge lebenden Kizilbasch sich in einer Lage der Isolation befanden. Aus dieser Situation entstanden, in Verbindung mit dem [[Bektaschi]]-Orden, die „[[Aleviten]]“ der heutigen [[Türkei]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persien ==&lt;br /&gt;
In Persien stellten die turkmenischen Kizilbasch unter den ersten beiden Safawidenschahs die Militäraristokratie, wurden jedoch unter [[Abbas I. (Persien)|Abbas I.]] (regierte 1588–1629) ausgeschaltet und abgedrängt (u.&amp;amp;nbsp;a. die [[Afscharen#Die Afscharen|Afscharen]] und die [[Kadscharen]]), zum Teil auch zu Staatsadministratoren und Reichsverwaltern umgeschult. An ihre Stelle traten persische, [[Armenier|armenische]] und [[Georgier|georgische]] Elitesoldaten, die z.&amp;amp;nbsp;T. den Namen &amp;#039;&amp;#039;Kizilbasch&amp;#039;&amp;#039; als Prestigetitel bis zum Zerfall des Safawidenreiches weiterführten. Ihre Nachkommen bezeichnen sich noch heute als &amp;#039;&amp;#039;Kizilbasch&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedoch beteiligten sich noch im Jahr 1738 am Indien-Feldzug von Nadir Schah Kizilbasch-Truppen, die sich teilweise in Afghanistan niederließen und bis zum heutigen Tage eine schiitische Minderheit stellen. Die den Safawiden folgenden Herrscherdynastien, Afscharen und Kadscharen, gehen auf Kizilbasch-Stämme zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Afghanistan ==&lt;br /&gt;
Die Kizilbasch im heutigen [[Afghanistan]] sind Nachkommen von Administratoren und Staatsbeamten, die unter den [[Afschariden]] und der [[Durrani-Reich|Durrani]] hier angesiedelt wurden. Zum Teil wurden sie auch nach der Gründung Afghanistans von den Herrschern als gebildete Beamtenklasse zu neuen Statthaltern beauftragt. Sie sind [[Zwölfer-Schiiten]] und persischsprachig. Sie leben vor allem in [[Kabul]], [[Herat]] und [[Kandahar]] und gehörten lange zur Elite, bevor sie unter dem afghanischen König [[Abdur Rahman Khan]] im 20. Jahrhundert von paschtunischen Nationalisten und [[Sunniten|sunnitischen]] Geistlichen entmachtet wurden. Sie werden heute in der Regel als eigenständige Volksgruppe verstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Monika Gronke]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte Irans. Von der Islamisierung bis zur Gegenwart&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Beck’sche Reihe.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 2321 &amp;#039;&amp;#039;C. H. Beck Wissen&amp;#039;&amp;#039;). Beck, München 2003, ISBN 3-406-48021-7.&lt;br /&gt;
* [[Heinz Halm]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Schia.&amp;#039;&amp;#039; Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1988, ISBN 3-534-03136-9.&lt;br /&gt;
* [[Josef Matuz]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Osmanische Reich. Grundlinien seiner Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1985, ISBN 3-534-05845-3.&lt;br /&gt;
* Hans Robert Roemer: [https://freidok.uni-freiburg.de/data/4792 &amp;#039;&amp;#039;Die turkmenischen Qizilbas: Gründer und Opfer der safawidischen Theokratie.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Zeitschrift der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft]].&amp;#039;&amp;#039; Bd. 135, 1985, S. 227–240. Überblick über den internationalen Stand der Forschungsergebnisse 1985. (PDF-Datei; 1,49 MB).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte des Islam]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personenbezeichnung (Sufismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ethnie in Afghanistan]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Afghanistan)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bertramz</name></author>
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