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	<title>Kittsee - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;VECTRONATOR: Offenes REF-Tag entfernt</title>
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		<updated>2026-04-22T19:29:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Offenes REF-Tag entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Österreich&lt;br /&gt;
|Art                = Marktgemeinde&lt;br /&gt;
|Name               = Kittsee&lt;br /&gt;
|Wappen             = AUT Kittsee COA.svg&lt;br /&gt;
|lat_deg            = 48/05/24/N&lt;br /&gt;
|lon_deg            = 17/04/05/E&lt;br /&gt;
|Höhe               = 138&lt;br /&gt;
|PLZ                = 2421&lt;br /&gt;
|Vorwahl            = 02143&lt;br /&gt;
|Gemeindekennzahl   = 10711&lt;br /&gt;
|LOCODE             = AT KSE&lt;br /&gt;
|NUTS               = AT112&lt;br /&gt;
|Straße             = Schlosspark 1&lt;br /&gt;
|Website            = [https://www.kittsee.at/ www.kittsee.at]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister      = Johannes Hornek&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel = &lt;br /&gt;
|Partei             = ÖVP&lt;br /&gt;
|Gemeinderatanzahl  = 25&lt;br /&gt;
|Wahljahr           = [[Gemeinderatswahlen im Burgenland 2022|2022]]&lt;br /&gt;
|Gemeinderat        = &lt;br /&gt;
{{Sitzverteilung&lt;br /&gt;
| Legende = ja&lt;br /&gt;
| Beschriftung = Sitze&lt;br /&gt;
| Land  = AT&lt;br /&gt;
| Breite = 0.8&lt;br /&gt;
|ÖVP|SPÖ|LIKI|UBFK|&lt;br /&gt;
| ÖVP   = 12&lt;br /&gt;
| SPÖ   = 6&lt;br /&gt;
| LIKI  = 5&lt;br /&gt;
| LIKI Farbe = A040A0&lt;br /&gt;
| UBFK  = 2&lt;br /&gt;
| UBFK Farbe = C080FF&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|Bild1              = &amp;lt;!-- Hauptplatz.png (Bild wird innerhalb der Info-Box unter dem Abschnitt Politik angezeigt --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung1  = &amp;lt;!-- Dieses Bild zeigt xxx von oben --&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kittsee&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{skS|Kopčany}}, {{huS|Köpcsény}}, {{hrS|Gijeca}})&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Orts-, Fluss- und Flurnamen im burgenländisch-pannonischen Raum |Hrsg=Erwin Schranz |Verlag=Burgenländisch-Hianzische Gesellschaft |Ort=Oberschützen |Datum=2008 |Seiten=83}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ist eine [[Marktgemeinde]] mit {{EWZ|AT|10711}} Einwohnern (Stand {{EWD|AT|1}}) im [[Bezirk Neusiedl am See]] im [[Burgenland]] in [[Österreich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Kittsee ist der einzige Ort in der Gemeinde. Er liegt direkt an der Grenze zur [[Slowakei]] bei [[Bratislava]]. Der nördlichste Punkt des Burgenlandes befindet sich ebenfalls in Kittsee. Die ursprüngliche Gemeinde war größer und reichte bis auf das heutige Staatsgebiet der Slowakei. Nach der Grenzziehung von 1919 liegt nur mehr der westliche Teil auf österreichischem Gebiet. Der abgetrennte Teil ist heute ein Teil des fünften Bezirks von Bratislava, [[Petržalka]], und trägt den slowakischen Namen &amp;#039;&amp;#039;Kopčany&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbargemeinden:&lt;br /&gt;
{{Nachbargemeinden&lt;br /&gt;
| NORD = [[Berg (Niederösterreich)|Berg]] ([[Bezirk Bruck an der Leitha|BL]])&lt;br /&gt;
| NORDWEST = &lt;br /&gt;
| NORDOST = &lt;br /&gt;
| WEST = [[Edelstal]]&lt;br /&gt;
| OST = [[Slowakei]]&lt;br /&gt;
| SUEDWEST = [[Prellenkirchen]] ([[Bezirk Bruck an der Leitha|BL]])&lt;br /&gt;
| SUED = [[Pama]]&lt;br /&gt;
| SUEDOST =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tright&amp;quot; style=&amp;quot;clear:none&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Aufnahmeblatt 4758-3 Edelsthal, Gattendorf.jpg|mini|ohne|Kittsee (rechts oben) um 1873 im Aufnahmeblatt der [[Franzisco-Josephinische Landesaufnahme|Landesaufnahme]] (links schematisch dargestellt der Bereich des Militärlagers in Bruck an der Leitha)]]&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Herrschaft Kittsee befand sich im vom ungarischen König [[Stephan I. (Ungarn)|Stephan I.]] gegründeten [[Komitat Wieselburg|Grenzkomitat Wieselburg]]. Durch die Lage an der Donau und an der Straße zwischen [[Wien]] und [[Bratislava|Pressburg]] war Kittsee ein wichtiger Ort für den Ost-West-Handel. Vermutlich wurde bereits von [[Béla III. (Ungarn)|Béla III.]] hier eine [[Maut]]station errichtet. Mit deren Einnahmen wurden die [[Altes Schloss Kittsee|Burg]] erbaut und für die Erhaltung der Straßen und Brücken gesorgt. Spätestens im 15. Jahrhundert hatte Kittsee das [[Marktrecht (historisch)|Marktrecht]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1529 wurde der Ort von den [[Erster Österreichischer Türkenkrieg|Osmanen]] zerstört. Im 16. Jahrhundert wurden in verödeten Dörfern kroatische Bauern angesiedelt. 1679 wütete die Pest in Kittsee. 1683 zerstörten die Osmanen den Ort auf ihrem [[Zweite Wiener Türkenbelagerung|Weg nach Wien]]. Auch der [[Gabriel Bethlen#Kriegsbeginn in Österreich bis 1620|Bethlenkrieg]] 1619–1620 und der [[Aufstand von Franz II. Rákóczi|Kuruzenkrieg]] von 1704 stellten schwere Belastungen dar.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Michael Floiger |url=http://www.atlas-burgenland.at/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=356:kittsee&amp;amp;catid=9&amp;amp;Itemid=163 |titel=Kittsee |werk=www.atlas-burgenland.at |abruf=2017-10-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1898 musste aufgrund der [[Magyarisierung]]spolitik der Regierung in [[Budapest]] der ungarische Ortsname &amp;#039;&amp;#039;Köpcsény&amp;#039;&amp;#039; verwendet werden. Um das Jahr 1910 wurden zahlreiche neue Häuser errichtet. Nach dem Ausspruch eines aus Amerika zurückgekehrten Auswanderers wurde der neue Ortsteil [[Chikago (Gemeinde Kittsee)|Chikago]] genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] wurde nach zähen Verhandlungen Deutsch-Westungarn in den [[Pariser Vorortverträge|Verträgen von St.&amp;amp;nbsp;Germain und Trianon]] 1919 Österreich zugesprochen. Der Ort gehört seit 1921 zum neu gegründeten Bundesland Burgenland (siehe auch [[Geschichte des Burgenlandes]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Jänner 1971 wurde Kittsee mit [[Edelstal]] fusioniert&amp;lt;ref&amp;gt;{{StatistikAustria Gemeindeänderungen|seite=3|abruf=2022-06-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, die Fusionierung wurde aber am 1. Jänner 1992 wieder rückgängig gemacht&amp;lt;ref&amp;gt;{{StatistikAustria Gemeindeänderungen|seite=83|abruf=2022-06-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum Jahr 1990 lag Kittsee direkt am „Eisernen Vorhang“. Dieser Umstand führte in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg zu einem Rückgang der Einwohnerzahl. Seit den 2000er Jahren steigt die Bevölkerungszahl jedoch stark an, bedingt durch den Zuzug jüngerer, meist besser gestellter slowakischer Familien. Gründe sind vor allem niedrigere Grundstückspreise als in Bratislava, die günstige Lage nahe dem Stadtzentrum der slowakischen Hauptstadt sowie Kreditunterstützungen seitens des österreichischen Staats.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Thomas Franke |url=https://derstandard.at/1331207131285/Zusammenleben-Bratislavas-neuer-Vorort-heisst-Kittsee |titel=Bratislavas neuer Vorort heißt Kittsee |werk=derStandard.at |datum=2012-03-13 |abruf=2018-09-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 2003 wurde in Kittsee die Region [[Centrope]] gegründet. Am 24. Juni 2009 wurde Kittsee zur Marktgemeinde erhoben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{StatistikAustria Gemeindeänderungen|seite=120|abruf=2022-06-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das jüdische Kittsee ===&lt;br /&gt;
Kittsee gehörte zu den burgenländischen [[Siebengemeinden (Burgenland)|Siebengemeinden]], wo sich seit 1670 unter dem Schutz der Fürsten [[Esterházy]] Juden niederlassen durften. 1735 lebten in Kittsee 266 Juden, 1821 waren es 789. Aufgrund starker Abwanderung in den Jahrzehnten danach – aus wirtschaftlichen Gründen – sank ihre Zahl bis 1934 auf 62. Rund einen Monat nach dem [[Anschluss Österreichs|Anschluss]] kam es zur endgültigen Zerstörung der Judengemeinde Kittsee.&lt;br /&gt;
[[Datei:Kittsee Synagoge sw.jpg|mini|Ortszentrum von Kittsee mit der Synagoge (um 1920)]]&lt;br /&gt;
Mitte April 1938 wurden die 51 jüdischen Anwohner Kittsees und der Nachbargemeinde [[Pama]] nachts von Mitgliedern der [[Sturmabteilung|SA]] aus ihren Häusern geholt, enteignet und auf einer Sandinsel in der Donau ausgesetzt. Die Flüchtlinge wurden von Einwohnern des [[Tschechoslowakei|tschechoslowakischen]] Dorfes [[Devín]] (heute ein Stadtteil von [[Bratislava]]) und der Militärpolizei gefunden und umgehend über die ungarische Grenze abgeschoben. Ungarn wiederum schob die Juden nach Österreich zurück. Nach einer längeren Irrfahrt konnten schließlich jüdische Hilfsorganisationen in Bratislava den deportierten Kittseer Juden die Emigration in verschiedene Aufnahmeländer ermöglichen.&amp;lt;ref&amp;gt;Das Drama an der Donau, Teil 1 [http://davidkultur.at/artikel/das-drama-an-der-donau]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das kroatische Kittsee ===&lt;br /&gt;
Kittsee zählt auch zum Siedlungsgebiet der [[Burgenlandkroaten]]. Allerdings ist dieses Bevölkerungselement seit Ende des Zweiten Weltkrieges auf nur mehr ein paar Dutzend Sprecher zusammengeschmolzen. Der Ort wurde um 1550 mit Kroaten besiedelt; der Anteil der Deutschen und der Kroaten hielt sich in Kittsee – ähnlich wie in den Orten [[Antau]] &amp;#039;&amp;#039;(Otava)&amp;#039;&amp;#039;, [[Sigleß]] &amp;#039;&amp;#039;(Cikleš)&amp;#039;&amp;#039; und [[Stegersbach]] &amp;#039;&amp;#039;(Santalek)&amp;#039;&amp;#039; – in der Vergangenheit stets in der Waage. Im Laufe des 19. Jahrhunderts verlagerte sich das Schwergewicht zu Gunsten der deutschsprachigen Gruppe, die kroatische behielt aber bis in die Zwischenkriegszeit einen namhaften Umfang (Anteil der Kroaten an der Gesamtbevölkerung 1910: 37,6 %, 1934: 31,8 %, 1951: 9,4 %, 2001: 2,6 %). Kittsee zählt noch heute zu den zweisprachigen Pfarren des Burgenlandes mit kroatischer Seelsorgesprache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort zählt vor der Angliederung des Burgenlandes an Österreich auch einen Anteil von rund einem Viertel magyarischer Bevölkerung (1910: 25,2 %; 1920: 24,3 %). Die Volkszählung von 1923 verzeichnet hingegen einen Anteil von nur 7,3 % ungarischsprachiger Bevölkerung, der sich bis 1934 nochmals auf 4,7 % verringert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kittsee - Grenzstelle Österreich-Slowakei (01).jpg|mini|Grenzübergang Kittsee/Petržalka]]&lt;br /&gt;
{{Einwohner_B_Diagramm|width=450|float=none|Name=Kittsee|maxEinwohner=3900&lt;br /&gt;
|werte=(1869,2102)(1880,2337)(1890,2332)(1900,2538)(1910,3123)(1923,2679)(1934,2645)(1939,2498)(1951,2549)(1961,2317)(1971,2278)(1981,2165)(1991,1961)(2001,1877)(2011,2176)(2021,3547)({{EWDJ|AT|10711}},{{EWZN|AT|10711}})&lt;br /&gt;
|quelle=[[Statistik Austria]], Gebietsstand 1.1.2021&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die meisten Zuwanderer der letzten Jahre stammen aus der Slowakei. Sie können sich die hohen Wohnkosten in Bratislava nicht mehr leisten.&amp;lt;ref&amp;gt;Roman Fillinger: &amp;#039;&amp;#039;Wenn ein österreichisches Dorf slowakisch wird.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Rendez-vous (Radiosendung)|Rendez-vous]]&amp;#039;&amp;#039;, 2. Juli 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
2001 war der Bevölkerungstiefststand mit 1877 Einwohnern erreicht. Danach wuchs die Bevölkerung stark und erreichte ab 2021 den Bevölkerungshöchststand. 2025 lebten 3803 Menschen in Kitsee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kittsee Altes Schloß und jüdischer Friedhof.jpg|mini|[[Altes Schloss Kittsee]] und [[Jüdischer Friedhof Kittsee]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zámok Kittsee.JPG|mini|[[Neues Schloss Kittsee]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kittsee-Werbefläche-Ethnographisches-Museum-(2016-04-27).jpg|mini|Ethnographisches Museum: Reste der Werbefläche an der Schlosspark-[[Einfriedung]] (April 2016)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kittsee - Kirche (2).JPG|mini|[[Pfarrkirche Kittsee]]]]&lt;br /&gt;
{{WeitereBDA}}&lt;br /&gt;
* [[Heidenturm Kittsee]]&lt;br /&gt;
* [[Jüdischer Friedhof Kittsee]]&lt;br /&gt;
* [[Altes Schloss Kittsee]]&lt;br /&gt;
* [[Neues Schloss Kittsee]]: Schloss Kittsee wurde Anfang des 17. Jahrhunderts erbaut, es ist mit seinem Schlosspark ein bedeutendes Barockschloss des nördlichen Burgenlandes. Das Schloss beherbergte bis zum 28. September 2008 das &amp;#039;&amp;#039;Ethnographische Museum Schloss Kittsee&amp;#039;&amp;#039;, welches ausgewählte Exponate der Volkskultur von Ost- und Südosteuropa zeigte, seitdem ist das Museum geschlossen. Seit 2007 finden in den Sommermonaten Musiktheater-Aufführungen im Rahmen des Sommerfestival Kittsee statt. Künstlerischer Leiter ist der Wiener Schauspieler, Sänger und Regisseur [[Gerhard Ernst (Schauspieler)|Gerhard Ernst]].&lt;br /&gt;
* [[Pfarrkirche Kittsee]]: Die [[Kirchenschiff|dreischiffige]] Kirche hat einen rd. 36&amp;amp;nbsp;m hohen (inklusive Kreuz) eingebundenen Westturm mit haubenförmigem Helm und eine halbrunde [[Apsis]]. Die Kirche mit einem Fassungsraum für rund 1250 Personen wurde nach den Plänen der Architektin [[Helene Koller-Buchwieser]] vom Baumeister Stefan Wilhelm Haderer ab 1948 errichtet und am 16. November 1952 von Bischof [[Josef Schoiswohl]] eingeweiht.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.kittsee.at/index.php?id=134 Kittsee.at: &amp;#039;&amp;#039;Sehenswürdigkeiten&amp;#039;&amp;#039;]; abgerufen am 6. Dezember 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kulinarische Spezialitäten ===&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Kittseer Marille&amp;#039;&amp;#039;, eine Züchtung, die von der &amp;#039;&amp;#039;Frühen Ungarischen Gelben&amp;#039;&amp;#039; stammt, wurde im Jahr 2004 als Wortbildmarke geschützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Kittsee hat eine Eisenbahn-Station an der [[Bahnstrecke Parndorf–Bratislava-Petržalka]]. Die Züge fahren planmäßig bis nach Deutschkreutz über die Strecke der [[Bahnstrecke Győr–Sopron–Ebenfurth|Raab-Oedenburg-Ebenfurter Eisenbahn]]. Sie liegt etwa 15–20 Gehminuten vom Ortszentrum entfernt. Züge fahren stündlich nach Petržalka (Fahrzeit 5 Minuten) und nach Wien Hbf. (ca. 55 Minuten). Diese fahren im Stundentakt und in den Morgenstunden auch halbstündlich. An Samstag, Sonn- und Feiertag fährt auch ein Zug bis nach Mürzzuschlag. Kittsee hatte früher außerdem einen Bahnhof an der [[Pressburger Bahn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landwirtschaft ===&lt;br /&gt;
Aus landwirtschaftlicher Sicht spielt der [[Aprikose|Marillenanbau]] eine große Rolle. Im Jahr 2013 bestanden circa 30.000 Marillenbäume auf etwa 110&amp;amp;nbsp;[[Hektar|ha]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{TradLebensmittel|obst/kittseer_marille|Kittseer Marille|86}} Abgerufen am 15. Februar 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gesundheitswesen ===&lt;br /&gt;
Kittsee spielt eine Rolle als medizinisches Zentrum. Die beiden Gesundheitshäuser haben jeweils circa 100 Patientenbetten.&lt;br /&gt;
* Das einzige allgemeine öffentliche [[Krankenhaus]] des Bezirkes befindet sich hier. Es wurde 1902 vom seliggesprochenen Augenarzt [[Ladislaus Batthyány-Strattmann]] gegründet und 2004 auch nach ihm benannt. Das Krankenhaus soll 2030 nach [[Gols]] verlegt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.krages.at/kittsee/ Website Krankenhaus], abgerufen am 13.&amp;amp;nbsp;Februar 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Das Neurologische Rehabilitationszentrum (NRZ) wurde 2012 neu erbaut und liegt im Ortszentrum in der Spitalgasse in direkter Nachbarschaft zum Krankenhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.neuroreha-kittsee.at/ Website Rehazentrum], abgerufen am 13.&amp;amp;nbsp;Februar 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Das Therapiezentrum Kittsee wurde mit Jahresende 2022 aus wirtschaftlichen Gründen stillgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sport ==&lt;br /&gt;
* [[SC Kittsee]] – Fusionierung der beiden Vereine [[ASV Kittsee]] sowie [[UFC Kittsee]] (1991)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kittsee Gemeindeamt.jpg|mini|Das Gemeindeamt befindet sich im rechten Seitenflügel des Neuen Schlosses.]]&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der [[Gemeinderat (Österreich)|Gemeinderat]] umfasst insgesamt 25 Mitglieder.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Österreichweit einheitliche Auflistung der Gemeinderatsmandate. Nicht löschen. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Gemeinderatswahlen im Burgenland 1997: ÖVP 12, SPÖ 9.&lt;br /&gt;
* Gemeinderatswahlen im Burgenland 2002: SPÖ 11, ÖVP 8, FPÖ 2.{{Gemeinderatswahl Burgenland Ref |Jahr=2002 |Abruf=2026-04-20}}&lt;br /&gt;
* [[Gemeinderatswahlen im Burgenland 2007]]: SPÖ 12, ÖVP 8, UBFK 1.{{Gemeinderatswahl Burgenland Ref |Jahr=2007 |Abruf=2026-04-20}}&lt;br /&gt;
* [[Gemeinderatswahlen im Burgenland 2012]]: SPÖ 9, ÖVP 7, LIKI 4, UBFK 1.{{Gemeinderatswahl Burgenland Ref |Jahr=2012 |Abruf=2026-04-20}}&lt;br /&gt;
* [[Gemeinderatswahlen im Burgenland 2017]]: ÖVP 9, SPÖ 8, LIKI 4, UBFK 2.{{Gemeinderatswahl Burgenland Ref |Jahr=2017 |Abruf=2026-04-20}}&lt;br /&gt;
* [[Gemeinderatswahlen im Burgenland 2022]]: ÖVP 12, SPÖ 6, LIKI 5, UBFK 2.{{Gemeinderatswahl Burgenland Ref |Jahr=2022 |Abruf=2026-04-20}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Jahr–Jahr Vorname Nachname (Partei) chronologisch ergänzen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1958–1970 [[Franz Böröczky]] (SPÖ)&lt;br /&gt;
* 1977 Franz Böröczky (SPÖ)&lt;br /&gt;
* 2010–2012 Klaus Senftner (SPÖ)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://burgenland.orf.at/news/stories/2587361/ |titel=Scheinanmeldungen Kittsee: Zwei Schuldsprüche |hrsg=[[Österreichischer Rundfunk|ORF]] |datum=2013-05-29 |zugriff=2017-10-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2012–2017 Gabriele Nabinger (SPÖ)&lt;br /&gt;
* seit 2017 Johannes Hornek (ÖVP)&amp;lt;ref&amp;gt;Land Burgenland: [http://wahl.bgld.gv.at/wahlen/gr20171029.nsf/vwGEM/10711 &amp;#039;&amp;#039;Wahlergebnis Kittsee 2017&amp;#039;&amp;#039;] (abgerufen am 30. November 2017)&amp;lt;/ref&amp;gt; Hornek wurde am 10. November 2017 von der Hauptfrau des [[Bezirk Neusiedl am See|Bezirks Neusiedl am See]], Birgit Lentsch, angelobt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:80px&amp;quot; | [[Datei:AUT Kittsee COA.svg|70px]]&lt;br /&gt;
| [[Blasonierung]]: „&amp;#039;&amp;#039;Runder, silberner (weißer), schlanker Turm mit hohem Rundbogentor, einem Fensterschlitz im Mittelgeschoß und zwei Fenstern im Obergeschoß, einem vorspringenden, schindelgedecktem hohen Spitzdach mit Knauf und Spitze auf grünem Boden und blauem Schild.&amp;#039;&amp;#039;“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |hrsg=Marktgemeinde Kittsee |url=https://www.kittsee.at/kittsee-infos-u-sehenswuerdigkeiten/wappen/ |titel=Wappen |abruf=2020-06-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Jakob Figdor]] (1742–1808), Wollhändler, Begründer der [[Figdor (Familie)|Unternehmer- und Bankiersfamilie Figdor]]&lt;br /&gt;
* [[Fanny Christiane Figdor|Franziska (Fanny) Christiane Figdor]] (1814–1890), Frau [[Hermann Christian Wittgenstein]]s&lt;br /&gt;
* [[Joseph Joachim]] (1831–1907), Violinist, Dirigent und Komponist&lt;br /&gt;
* [[Martin Millesits]] (1871–1940), Landwirt und Politiker ([[Christlichsoziale Partei (Österreich)|CS]])&lt;br /&gt;
* [[Karl Stöger (Politiker)|Karl Stöger]] (1905–1946), Landwirt und Politiker&lt;br /&gt;
* [[Franz Böröczky]] (1922–2002), Politiker ([[SPÖ]])&lt;br /&gt;
* [[Josef Leban]] (1927–1989), römisch-katholischer Theologe und Priester&lt;br /&gt;
* [[Elisabeth Rechnitzer]] (1937–1993), Politikerin&lt;br /&gt;
* [[Franz Wahler]] (* 1962), Brückenbauer&lt;br /&gt;
* [[Paul Hafner (Fußballspieler)|Paul Hafner]] (* 1977), Fußballspieler und -trainer&lt;br /&gt;
* [[Thomas Schrammel]] (* 1987), Fußballnationalspieler&lt;br /&gt;
* [[Lisa Stadler]] (* 1988), Seglerin&lt;br /&gt;
* [[Christian Gartner]] (* 1994), Fußballspieler&lt;br /&gt;
* [[Markus Kuster]] (* 1994), Fußballspieler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Veronika Plöckinger (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Zerstörte jüdische Gemeinden im Burgenland – eine Spurensicherung am Beispiel Kittsee&amp;#039;&amp;#039;. Österreichisches Museum für Volkskunde, Wien 2005, ISBN 3-902381-07-8&lt;br /&gt;
* Felix Tobler: &amp;#039;&amp;#039;Kroaten und Deutsche in Kittsee. Beispiele zu ihrem Verhältnis im 18. und 19. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Burgenländische Heimatblätter]].&amp;#039;&amp;#039; Nr. 54/1992, Eisenstadt 1992, S. 18–25, {{ZOBODAT|pfad=pdf/Burgenlaendische-Heimatblaetter_54_0018-0025.pdf}}&lt;br /&gt;
* Abschnitt „Die Partnergemeinden“ in „TÜPL Bruckneudorf – 150 Jahre Brucker Lager“ von Petra Weiß, Hrsg. Stadtgemeinde Bruck an der Leitha, April 2017, S.&amp;amp;nbsp;438/439.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
{{StatistikAustria|10711}}&lt;br /&gt;
* [https://www.kittsee.at/ Offizielle Website]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Bezirk Neusiedl am See}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4030894-7|LCCN=no2007047690|VIAF=248957926}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kittsee| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Katastralgemeinde im Bezirk Neusiedl am See]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinbaugemeinde im Burgenland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grenze zwischen Österreich und der Slowakei]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;VECTRONATOR</name></author>
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