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	<title>Kittelsthal - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T20:07:56Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kittelsthal&amp;diff=999511&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-10839-62: Thale ist nicht Teil der Stadt Ruhla, sondern ein anderer Ort. Dieser Ort der Stadt Ruhla wird als Thal bezeichnet.</title>
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		<updated>2026-02-17T23:34:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thale ist nicht Teil der Stadt Ruhla, sondern ein anderer Ort. Dieser Ort der Stadt Ruhla wird als Thal bezeichnet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil                = &lt;br /&gt;
| Alternativname          = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart             = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename            = Ruhla&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen              = &lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Breitengrad             = 50/55/28/N&lt;br /&gt;
| Längengrad              = 10/22/58/E&lt;br /&gt;
| Nebenbox                = &lt;br /&gt;
| Bundesland              = DE-TH&lt;br /&gt;
| Höhe-Präfix             = &lt;br /&gt;
| Höhe                    = 311 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                  = 2.853&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle           = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/161842 |titel=Gemarkung Kittelsthal, Gemeinde Ruhla |werk=GEOindex |abruf=2026-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner               = 518&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum   = 2011&lt;br /&gt;
| Einwohner-ca            = 1&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum     = 1994-03-08&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach       = [[Thal (Ruhla)|Thal]]&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1           = 99842&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2           = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1                = 036929&lt;br /&gt;
| Vorwahl2                = &lt;br /&gt;
| Lagekarte               = R Kittelsthal.png&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung  = &lt;br /&gt;
| Poskarte                = &lt;br /&gt;
| Bild                    = WAK THAL ORT3.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung       = Der östliche Ortsteil&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kittelsthal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist neben [[Thal (Ruhla)|Thal]] ein [[Ortsteil]] der Stadt [[Ruhla]] im [[Thüringen|thüringischen]] [[Wartburgkreis]]. Für den Ortsteil gibt es eine [[Ortsteilverfassung]] nach der [[Thüringer Kommunalordnung]] und damit einen [[Ortsteilrat]] und [[Ortsteilbürgermeister]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.ruhla.de/files/content/downloads/Satzungen/Haupt-Personalamt/Hauptsatzung%20neu%202024.pdf |titel=Hauptsatzung |titelerg=§&amp;amp;nbsp;3 und 4 |werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Ruhla |format=PDF;&amp;amp;nbsp;143&amp;amp;nbsp;kB |abruf=2026-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Ortsteil Thal und Kittelsthal hatten bei [[Zensus 2022]] zusammen ca. 2060 Einwohner.&amp;lt;ref name=&amp;quot;EZ2022&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.citypopulation.de/de/germany/settlements/thuringen/wartburgkreis/16063066x0CCJ__thal_kittelsthal/ |titel=Thal-Kittelsthal: Ortsteile von Ruhla |titelerg=(Aus 100 Meter-Gitter sowie Geometrien für &amp;quot;Ortslagen&amp;quot; berechnet) |werk=www.citypopulation.de - Population Statistics |hrsg=Online-Dienst für Statistiken |abruf=2026-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Die mittlere Ortslage Kittelsthal liegt auf einer Höhe von etwa 320 Metern.&lt;br /&gt;
Der Ortskern von Kittelsthal ist nach der Siedlungsstruktur ein [[Waldhufendorf]]. Bis 1776 war Kittelsthal der Kirchgemeinde von [[Mosbach (Wutha-Farnroda)|Mosbach]] (drei Kilometer entfernt) angegliedert. Im Jahr 2005 zählte Kittelsthal 774 Einwohner.&amp;lt;ref&amp;gt;Stadt Ruhla: 16 Jahre Strukturwandel in Ruhla 1990 - 2006, Hegl Druckerei.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:WAK KITTELSTHAL 11.jpg|miniatur|Der Nordrand von Kittelsthal]]&lt;br /&gt;
[[Datei:WAK KITTELSTHAL ORT2.JPG|miniatur|Blick auf die Friedenskirche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kittelsthaler tropfsteinhoehle eingang.jpg|miniatur|Am Eingang der Tropfsteinhöhle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein urkundlicher Beleg mit dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Kuttelstal&amp;#039;&amp;#039; datiert aus dem Jahre 1292.&amp;lt;ref&amp;gt;Urkundenbuch der Deutschordensballei Thüringen, herausgegeben von [[Karl H. Lampe]], Band 1, Jena 1936&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Ort, so lässt sich aus dieser Urkunde ableiten, entstand wohl um 1200 als Rodungssiedlung der [[Ludowinger]] als Thüringer Landgrafen, nahe einem alten Verbindungsweg von der [[Wartburg]] nach [[Waltershausen]], [[Georgenthal]] und zur [[Schauenburg (Friedrichroda)|Schauenburg]] (Landgrafensage &amp;#039;&amp;#039;Der Taufritt nach [[Schloss Tenneberg]]&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Auftrag der Landgrafen organisierten bedeutende Hofbeamte, die [[Salza (Adelsgeschlecht)|Herren von Salza]], die [[Truchsesse von Schlotheim]], die Marschälle von [[Goldbach (Nessetal)|Goldbach]] sowie die [[Schenken von Vargula]] auch in der Umgebung von Ruhla den [[Landesausbau]] und erhielten die entstehenden Kleinsiedlungen, Höfe und Burgen als [[Lehen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inhalt der Urkunde: Die Erben des Marschalls &amp;#039;&amp;#039;Helwig von Goldbach&amp;#039;&amp;#039; überlassen mit (lehnsrechtlicher) Zustimmung des Landgrafen [[Dietrich IV. (Lausitz)|Dietrich IV.]] ihren entlegenen (Streu-)Besitz, die Dörfer und Siedlungen &amp;#039;&amp;#039;Musbach&amp;#039;&amp;#039; ([[Mosbach (Wutha-Farnroda)|Mosbach]]), &amp;#039;&amp;#039;Wizzenburn&amp;#039;&amp;#039; ([[Kloster Weißenborn|Weißenborn]]), &amp;#039;&amp;#039;Kutelstal&amp;#039;&amp;#039; (Kittelsthal) und &amp;#039;&amp;#039;Toubenellende&amp;#039;&amp;#039; (Taubenellen), einen Hof und eine ehemalige Mühle bei [[Wilhelmsthal (Gerstungen)|Wilhelmsthal]] dem [[Komtur (Amt)|Komtur]] von [[Nägelstedt]], ([[Deutscher Orden]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Landwirtschaft traten schon vor 1500 der Bergbau und dessen Nebengewerbe als Erwerbsmöglichkeiten hinzu. Südlich des Ortes zeugen die &amp;#039;&amp;#039;Bauernschächte&amp;#039;&amp;#039; von diesen Aktivitäten. Der Gipsbruch oberhalb von Kittelsthal wurde dagegen erst ab 1760 intensiv betrieben. Hier vermutet man jedoch schon im Mittelalter betriebene Kalkbrennöfen. Bei der gezielten Suche nach abbauwürdigen Mineralien wurde im 19. Jahrhundert im Raum Thal und Kittelsthal der Bergbau wiederbelebt. Bis 1926 wurde [[Flussspat]] und [[Schwerspat]] in den Gesteinsschichten aus Resten urzeitlicher Kalksteinriffe des [[Mesozoikum]] abgebaut. Hierbei wurde auch ein gewaltiger Hohlraum – die &amp;#039;&amp;#039;Kittelsthaler Tropfsteinhöhle&amp;#039;&amp;#039; entdeckt und teilweise für den Tourismus erschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1990 unterhält die Kirchgemeinde Kittelsthal eine Partnerschaft mit der Kirchgemeinde in [[Entringen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Im Jahre 1992 begingen die Einwohner die 700-Jahr-Feier ihres Heimatortes. Seit September 2002 findet in Kittelsthal jährlich am 2. Septemberwochenende die stets gut besuchte, von der Kirmesgesellschaft Kittelsthal organisierte, Zeltkirmes am Dorfgemeinschaftshaus Kittelsthal in der Dorfmitte statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Friedenskirche&amp;#039;&amp;#039;, welche auf Bitten der Einwohner nach dem [[Siebenjähriger Krieg|Siebenjährigen Krieg]] in der Gemeinde erbaut wurde und im Jahr 2000 restauriert wurde&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ruhla.de/scripts/angebote/783 ruhla.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;, dient heute noch für Gottesdienste.&lt;br /&gt;
* Auch die über 700 Meter lange [[Kittelsthaler Tropfsteinhöhle]] ist seit ihrer Wiedereröffnung als Schauhöhle 1992 ein Anziehungspunkt in Kittelsthal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Mit der Eingemeindung im Jahre 1994 wurde auf einen Ortsteilrat und Ortsteilbürgermeister verzichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2019 hat die Stadt Ruhla die Hauptsatzung angepasst, sodass neben dem Ortsteil Thal auch der Ortsteil Kittelsthal wieder einen Ortsteilrat und Ortsteilbürgermeister wählen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 2019 fand im Rahmen der Kommunalwahl auch die Wahl des Ortsteilbürgermeisters statt. Gewählt wurde Stefan Hartung mit 95,8 % der abgegebenen Stimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[August Oberländer]] (Politiker der SPD-KPD)&lt;br /&gt;
* [[Paul Zimmermann (Maler)|Paul Zimmermann]] (1920–2017), Grafiker und Maler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.archenova-ruhla.de/index.php/ortschronik_kittelsthal/ Ortschronik Kittelsthal] Unterseite des Vereins Arche Nova Ruhla e. V.: Seite zur Ortschronik von Kittelsthal&lt;br /&gt;
* [https://www.archenova-ruhla.de/index.php/ortschronik_kittelsthal_einwohnerbuecher/ Einwohnerbücher Kittelsthal] Unterseite des Vereins Arche Nova Ruhla e. V.: Historische Einwohnerbücher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4439658-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Ruhla)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Wartburgkreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Wartburgkreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Waldhufendorf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1292]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1994]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-10839-62</name></author>
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