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	<title>Kitesch - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T01:06:31Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kitesch&amp;diff=561125&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Carl Stiller: /* Die Legende */ jahreszahl entlinkt</title>
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		<updated>2025-11-12T13:37:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Die Legende: &lt;/span&gt; jahreszahl entlinkt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Weiterleitungshinweis|Kitezh|Zum gleichnamigen Asteroiden siehe [[(4188) Kitezh]].}}&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Kitezh.jpg|mini|Konstantin Gorbatow (1876–1945): &amp;#039;&amp;#039;Die unsichtbare Stadt Kitesch&amp;#039;&amp;#039; (1913)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kitesch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{ruS|Ки́теж}}) war eine legendäre [[Stadt]] in der heutigen [[Oblast Nischni Nowgorod]] in [[Russland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Legende ==&lt;br /&gt;
Die Legende besagt, dass [[Juri II.]], [[Großfürst]] von [[Wladimir (Russland)|Wladimir]] zuerst die Stadt Maly Kitesch (Klein Kitesch) an der [[Wolga]] erbaute – das heutige [[Krasny Cholm]]. Manchmal wird Maly Kitesch auch falsch mit [[Gorodez]] identifiziert, welches ungefähr 30 Jahre vor Juris Geburt gegründet wurde. Später überschritt der Fürst die Flüsse [[Usola]], Sanda und [[Kerschenez]] und fand ein herrliches Stückchen Erde an den Ufern des &amp;#039;&amp;#039;Swetlojar-Sees&amp;#039;&amp;#039; östlich des heutigen [[Semjonow (Stadt)|Semjonow]], wo er sich entschied, die Stadt Bolschoi Kitesch (Groß-Kitesch) zu gründen. Es wird allgemein angenommen, dass der Name der Stadt von der im Jahr 1237 von den [[Tataren]] geplünderten königlichen Residenz [[Kidekscha]] (nahe [[Susdal]]) herrührt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem [[Batu Khan]] einen Teil von Russland erobert hatte, hörte er von Kitesch und befahl seine Armee dorthin. Maly Kitesch wurde von den Tataren schnell erobert, und Juri war gezwungen, sich nach Bolschoi Kitesch zurückzuziehen. Ein Gefangener verriet den Tataren den geheimen Weg zum Swetlojar-See. Die Armee der [[Goldene Horde|goldenen Horde]] verfolgte Juri und erreichte bald die Mauern der Stadt. Zur Überraschung der Tataren hatte die Stadt keinerlei [[Festung]]en oder ähnliches. Die Einwohner hatten niemals in Erwägung gezogen, sich verteidigen zu müssen, und begannen, inbrünstig um eine Rettung durch Gott zu beten. Als die Tataren dies sahen, begannen sie ihre Attacke, mussten aber unvermittelt stoppen. Rund um sie herum begannen plötzlich unzählige Wasserfontänen aus der Erde zu sprudeln. Die Angreifer mussten zurückweichen und konnten nur mit ansehen, wie die Stadt in einem See versank. Das letzte, was sie sahen, war das Kreuz auf der Kuppel der [[Kathedrale]]. Kurz darauf waren nur noch Wellen zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Legende gab den Anstoß für unzählige Gerüchte, welche bis heute weiterleben. Es wird erzählt, dass nur solche, die rein im Herzen und in der Seele sind, den Weg nach Kitesch finden können (ironischerweise heißt die Straße zum See immer noch „Батыева тропа“, &amp;#039;&amp;#039;Batus Pfad&amp;#039;&amp;#039;). Auch heißt es, dass bei ruhigem Wetter manchmal die anklagenden [[Glocke]]nspiele und der Gesang der Einwohner aus dem Swetlojar-See zu hören seien. Einige sagen, dass die Frömmsten das Licht religiöser [[Prozession]]en (russisch {{lang|ru|крёстный ход,|krjostny chod}}) und sogar Gebäude am Grund des Sees sehen können. Deshalb wird der Swetlojar-See manchmal das „russische [[Atlantis]]“ genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kitesch in Kunst und Wissenschaft ==&lt;br /&gt;
[[Nikolai Andrejewitsch Rimski-Korsakow|Nikolai Rimski-Korsakows]] Oper &amp;#039;&amp;#039;[[Die Legende von der unsichtbaren Stadt Kitesch und von der Jungfrau Fewronija]]&amp;#039;&amp;#039; (Premiere [[1906]] in [[Sankt Petersburg]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt wird in vielen Werken der russischen Literatur genannt, so in einem Gedicht von [[Anna Andrejewna Achmatowa|Anna Achmatowa]], in einer Erzählung von [[Wladimir Fjodorowitsch Tendrjakow|Wladimir Tendrjakow]] und in einer [[Novelle]] von [[Arkadi und Boris Strugazki]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowjetische Antarktisforscher von der [[Bellingshausen-Station]] auf [[King George Island]] nannten einen See in der Nähe ihrer Station [[Lake Kitezh]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem [[Werner Herzog|Werner-Herzog]]-Dokumentationsfilm &amp;#039;&amp;#039;[[Glocken aus der Tiefe]]&amp;#039;&amp;#039; aus dem Jahre 1993 spielt der Mythos um die Stadt Kitesch eine Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Asteroid]] [[(4188) Kitezh]] ist nach der Stadt benannt.&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=56/49/09/N |EW=45/05/30/E |type=landmark |region=RU-NIZ}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Spiel [[Rise of the Tomb Raider]] aus dem Jahr 2015 ist Kitesch ein Schauplatz der Handlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Legende]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fiktiver Ort]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oblast Nischni Nowgorod]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Namensgeber für einen Asteroiden (Mythologie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sagenumwobener versunkener Kontinent oder Stadt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Carl Stiller</name></author>
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