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	<title>KitKatClub - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=KitKatClub&amp;diff=340631&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Vergänglichkeit: /* Geschichte */ +</title>
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		<updated>2026-04-08T10:44:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; +&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit dem Club in Berlin. Zum Nachtclub in London siehe [[Kit Kat (Club)]], zum historischen Klub in London siehe [[Kit-Cat-Klub]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Kit-Kat Club 6454.jpg|mini|Gebäude mit KitKatClub 2025]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;KitKatClub&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Sexueller Fetischismus|Fetisch-Club]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Groove_20260309&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Greta Allgoewer |url=https://groove.de/2026/03/09/kitkatclub-film-ueber-berliner-fetisch-club-startet/ |titel=KitKatClub: Film über Berliner Fetisch-Club startet |werk=[[Groove (Zeitschrift)|Groove]] |sprache=de |datum=2026-03-09 |abruf=2026-03-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Techno-Club]] in [[Berlin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konzept ==&lt;br /&gt;
Der Club ist für ein hohes Maß an sexueller Freizügigkeit bekannt. Die [[Türsteher|Türpolitik]] des Clubs gilt als sehr streng. Das bedeutet, ein beträchtlicher Teil der Gäste wird abgewiesen, insbesondere wenn ein angekündigter [[Kleiderordnung|Dresscode]] nicht eingehalten wird. Es kann aber innerhalb des Clubs auch Kleidung gekauft werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überregionale Bekanntheit hat der Club insbesondere für die regelmäßig samstags stattfindende &amp;#039;&amp;#039;CarneBall Bizarre – KitKatClubnacht&amp;#039;&amp;#039; erlangt. Auf dieser Party sind [[Sexueller Fetischismus|Fetisch]]-Kostüme und teilweise oder vollständige Nacktheit sehr häufig. Sowohl [[Heterosexualität|hetero]]- als auch [[Homosexualität|homosexueller]] Sex unter den Anwesenden wird relativ offen praktiziert und akzeptiert, ebenso [[Masturbation|Selbstbefriedigung]]. Dies hat dem Club teilweise in der Öffentlichkeit das irreführende Image eingebracht, ein [[Swingerclub]] zu sein, was jedoch nicht der Fall ist.&lt;br /&gt;
Tatsächlich überwiegt das übliche Geschehen eines Techno-Clubs, wobei [[Elektronische Tanzmusik|elektronische Musik]] wie [[Trance (Musik)|Trance]] und [[House]] gespielt wird. Die &amp;#039;&amp;#039;KitKatClubnacht&amp;#039;&amp;#039; geht am Sonntag ab 8:00&amp;amp;nbsp;Uhr nahtlos über in eine Afterhour-Party bis 18:00&amp;amp;nbsp;Uhr, auf der der Dresscode nicht mehr so streng ist und wobei es sich nach Angaben der Betreiber um die „dienstälteste Afterhour der Stadt“ handelt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.kitkatclub.org/Home/Club/Index.html |titel=Parties für zivilisierte Leute! |hrsg=KitKatClub |abruf=2024-04-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch an anderen Abenden gibt es in der Regel keinen so strengen (allerdings immer noch existierenden) Dresscode. Freitags werden Partys in Kooperation mit verschiedenen Szeneaktivisten gestaltet, darunter auch beispielsweise Goa-Partys.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2018 und 2019 fand jeweils ein Event des German Fetish Ball im KitKatClub statt.&amp;lt;ref&amp;gt;Jula Reichard: &amp;#039;&amp;#039;Heißer Kurztripp in die Hauptstadt&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Tatoo Erotica&amp;#039;&amp;#039;, August/September 2019, S. 84–91&amp;lt;/ref&amp;gt; Für Homosexuelle findet einmal im Monat die Revolver Party sowie die PiepShow im KitKatClub statt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://revolverparty.com/ Partyreihe Revolver.] revolverparty.com&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://facebook.com/KitKatClubBerlin KitKatClubBerlin.] facebook.com&amp;lt;/ref&amp;gt; Zudem findet einmal im Jahr der Hustlaball zusammen mit berühmten Pornodarstellern statt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.hustlaball.de/ Hustlaball KitkatClub.] hustlaball.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Die Namensgebung des Clubs wurde inspiriert durch den legendären &amp;#039;&amp;#039;Kit Kat Club&amp;#039;&amp;#039; aus dem [[Musical]] &amp;#039;&amp;#039;[[Cabaret (Musical)|Cabaret]]&amp;#039;&amp;#039; im Berlin der 1920er und 1930er Jahre. Die Intention war, die aufreizende, schrille und außergewöhnliche Atmosphäre des Clubs aus dem Musical mit seiner freizügigen Aktionskunst in einer zeitgenössischen Art und Weise wieder auferstehen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Gründer, der in [[Kärnten]] geborene [[Simon Thaur]] und seine Lebensgefährtin [[Kirsten Krüger (Unternehmerin)|Kirsten Krüger]], waren beeinflusst von der Atmosphäre der Sunrise-Beach-Partys Ende der 1980er Jahre in [[Goa]] und den sexuellen Möglichkeiten, wie sie in diversen [[BDSM|SM]]-Clubs zu finden sind. Kirsten Krüger ist seit Beginn Türsteherin im Club.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.berliner-zeitung.de/diese-verklemmten-jungen-leute-li.9340 &amp;#039;&amp;#039;Diese verklemmten jungen Leute&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 14. Juni 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Loveparade 1995 Tauentzien 01.jpg|mini|Der Wagen des KitKatClubs auf der Loveparade 1995]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1994 begannen die Betreiber mit einer Clubbing-Veranstaltung Mittwochs in der &amp;#039;&amp;#039;Turbine&amp;#039;&amp;#039; in der Glogauer Straße ([[Berlin-Kreuzberg]]).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.tip-berlin.de/konzerte-party/clubs/kitkat-club-fetisch-30-jahre/ |titel=Fetisch-Club KitKat feiert Geburtstag: 30 Jahre freie Liebe |werk=tip-berlin.de |sprache=de |abruf=2024-09-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der eintretende Erfolg führte später, nach einer Zwischenstation im &amp;#039;&amp;#039;Vereinsheim 1993&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Eberhard Elfert |Hrsg=Bezirksamt Mitte von Berlin – Abteilung Stadtentwicklung, Bauen, Wirtschaft und Ordnung |Titel=Das Konzept der „Geschichtsinseln“ – Dokumentation der Ergebnisse des Workshopverfahrens Spreeuferentwicklung Nördliche Luisenstadt 2015 „Geschichte am Spreeufer erkennen und erleben“ |Datum=2016-12 |Seiten=26 |Online=https://elfkonzept.de/wp-content/uploads/2017/05/Dokumentation-Konzept-Geschichtsinseln-E.Elfert-10.05-K.pdf |Format=PDF |KBytes= |Abruf=}} {{&amp;quot; |Text=Anfang der 1990er Jahre siedelten sich zahlreiche Clubs im Bereich der einstigen Grenzanlagen der DDR an. Hierzu zählen der,Planet‘ (Köpenicker Straße 50), der Club,Vereinsheim 1893‘ (Michaelkirchstraße 21) und der Club,Matrix‘ (Alte Jakobstraße 92).}}&amp;lt;/ref&amp;gt; zur Übernahme der &amp;#039;&amp;#039;Turbine&amp;#039;&amp;#039; und Umbenennung in den Club-Betrieb &amp;#039;&amp;#039;KitKatClub&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |kommentar=Artikel aus dem Hedonisten, März 2001 |url=http://www.kitkatclub.org/Home/Forum/Index.html?Schluessel=3783 |titel=7 Jahre KitKatClub „Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne …“ |werk=kitkatclub.org |datum=2008-01-05 |abruf=2024-09-21}} {{&amp;quot; |Text=Für 2 Monate siedelten wir zwangsweise in das,Vereinsheim‘ in der Michael-Kirch Straße [sic!] über, wo die Party allerdings wieder schlechter besucht war. […] Im Dezember 1994 stellte man uns völlig überraschend die Frage, ob wir die Turbine kaufen wollten. Die Vision, einen tabulosen Laden zu führen spukte schon längere Zeit in unseren Köpfen. Am 1. Februar 1995 war es dann soweit, die Turbine wurde zum KitKatClub.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Motto war damals wie heute „Do what you want but stay in communication!“ Szene-legendär waren neben dem „Crisco-Club“ für Homosexuelle auch die Sonntags-Afterhour „Freak-Show“ (heute „Piep Show“). Die &amp;#039;&amp;#039;Turbine&amp;#039;&amp;#039; wurde zu klein und führte 1999 zum Umzug in das [[Metropol (Berlin)|Metropol-Theater am Nollendorfplatz]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Waltz&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Alexis Waltz |url=https://groove.de/2019/11/28/kitkatclub-sage-berlin-mietvertrag-gekuendigt/ |titel=KitKatClub &amp;amp; Sage Berlin: Mietvertrag gekündigt |werk=Groove |datum=2019-11-28 |sprache=de-DE |abruf=2024-09-22}} {{&amp;quot; |Text=Eröffnet wurde der KitKatClub in der Turbine in der Glogauer Straße Schöneberg&amp;lt;!-- In Schöneberg gibt es keine Glogauer Straße, die ist in Kreuzberg. Dort in Hausnummer 2 die Turbine. --&amp;gt;, 1999 zog er ins Metropol-Theater am Nollendorfplatz, 2001 in die Malzfabrik Schöneberg und im Juli 2007 in die Räume des Sage über und neben dem U-Bahnhof Heinrich-Heine-Straße in Mitte.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seit 2001 befand sich der Club in der [[Malzfabrik Schöneberg]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.berliner-zeitung.de/seit-zwoelf-jahren-hat-der-kit-kat-club-grossen-erfolg-mit-einem-einfachen-konzept-oeffentlicher-sex-in-allen-erdenklichen-varianten-serie-teil-17-willkommen-im-cabaret-li.9336 |titel=Seit zwölf Jahren hat der Kit-Kat-Club großen Erfolg mit einem einfachen Konzept: Öffentlicher Sex in allen erdenklichen Varianten / Serie, Teil 17: Willkommen im Cabaret |datum=2006-12-07 |sprache=de |abruf=2024-09-22}} {{&amp;quot; |Text=Seit 2001 ist der Kit-Kat-Club in der alten Schultheiss-Brauerei im Schöneberger Industriegebiet. Vorher feierten die Gäste in der Turbine in Kreuzberg und im Metropol am Nollendorfplatz.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://industriekultur.berlin/ort/malzfabrik/ |titel=Malzfabrik |sprache=de-DE |abruf=2024-09-22}} {{&amp;quot; |Text=1996 stellt Schultheiss die Malzproduktion ein. Ohne die Bundeshilfen für West-Berlin ist der Betrieb nicht mehr tragbar. Die leerstehende Fabrik zieht die Club- und Kulturszene an. Der KitKatClub feiert einige Jahre lang im Maschinenhaus ausschweifende Partys.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seit Juli 2007 findet man den KitKatClub in den Räumlichkeiten des [[Sage Club|Sage]] über dem [[U-Bahnhof Heinrich-Heine-Straße]] in Mitte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.tagesspiegel.de/berlin/wenn-man-die-leute-in-normalen-klamotten-reinlasst-wird-nur-das-normale-passieren-5364304.html |titel=Nächte im Kitkatclub: „Wenn man die Leute in normalen Klamotten reinlässt, wird nur das Normale passieren“ |werk=Der Tagesspiegel Online |datum= |abruf=2024-09-22}} {{&amp;quot; |Text=Im Kitkat aber wurde der Exzess zwischen Techno und Sex erfunden. Zuerst, 1994, in den Räumen der Turbine in der Glogauer Straße, später im Metropol am Nollendorfplatz, in der Schöneberger Malzfabrik – und seit 2007 in den Räumen des Sage Club an der Köpenicker Straße.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Waltz&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist der KitKatClub weit über die Grenzen Berlins und Deutschlands hinaus bekannt. Er war Schauplatz zahlreicher Fernsehreportagen. Wichtiger Bestandteil des außergewöhnlichen Ambientes wurde [[Schwarzlicht]]kunst. Von 1995 bis 2014 malte der Berliner Künstler &amp;#039;&amp;#039;Der Träumer&amp;#039;&amp;#039; (Vigor Calma)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vigor Calma 2014&amp;quot; /&amp;gt; erotisch-psychedelische Gemälde für den Club und prägte damit die farbenfrohe, visuelle Gestaltung der Partys. Als „Ableger“ des Clubs finden die Partys in unregelmäßigen, ca. 2- bis 3-monatigen Abständen in [[Köln]] und in [[Karlsruhe]] statt. In Köln wurde die Party anfangs im &amp;#039;&amp;#039;[[Alter Wartesaal|Alten Wartesaal]]&amp;#039;&amp;#039; und wird aktuell (2017) in der Diskothek &amp;#039;&amp;#039;[[Bootshaus (Köln)|Bootshaus]]&amp;#039;&amp;#039; veranstaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. März 2014 feierte der KitKatClub Berlin sein 20. Jubiläum.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.clubguideberlin.de/kit-kat-club/ KitKatClub Berlin.] Seite clubguideberlin.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.tagesspiegel.de/kultur/der-kitkat-club-wird-20-besuch-im-hedonistentempel/9549166.html &amp;#039;&amp;#039;20 Jahre KitKatClub – Besuch im Hedonistentempel.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Tagesspiegel Kultur&amp;#039;&amp;#039;; abgerufen am 3. März 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; Vigor Calma hat ein Buch über die ersten Jahre des KitKat geschrieben und veröffentlichte es unter demselben Namen &amp;#039;&amp;#039;KitKatClub&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vigor Calma 2014&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://giadas.de/de/interview-kitkatclub-autor-vigor-calma |text=&amp;#039;&amp;#039;Vigor Calma im Interview&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20140303165935}} Verlagsseite GiADAs.de; abgerufen am 3. März 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 2019 erschien eine Neuauflage des Romans unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Rausch in Berlin&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vigor Calma 2019&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Vigor Calma |Hrsg=Vigor Calma |Titel=Rausch in Berlin |Auflage=4. |Verlag= |Ort= |Datum=2019 |ISBN=978-1-07-046997-3 |Seiten=475}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im November 2019 wurde berichtet, dass Sage und KitKatClub das Gebäude in der Köpenicker Ecke Brückenstraße zum Juni 2020 verlassen müssen, da ihr Vertrag gekündigt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/berlin-kitkatclub-und-sage-club-muessen-schliessen-li.2174 &amp;#039;&amp;#039;KitKat und Sage-Club müssen schließen&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 28. November 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Berichte stellten sich jedoch als unvollständig heraus, da dies nur für das Mietverhältnis zwischen Sage-Betreiber (der die Räumlichkeiten an die Betreiber des KitKatClub untervermietete) und Vermieter galt. Zwischenzeitlich hatten die Betreiber des KitKatClub jedoch ein direktes Mietverhältnis mit dem Vermieter beschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.tagesspiegel.de/berlin/clubkultur-in-berlin-kitkat-kann-wohl-doch-in-alten-raeumen-bleiben/25284254.html &amp;#039;&amp;#039;KitKat kann wohl doch in alten Räumen bleiben&amp;#039;&amp;#039;.] [[Der Tagesspiegel]], 16. Dezember 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erster Berliner Club sendete der KitKatClub seit der Schließung im Rahmen der Corona-Pandemie einen Audio- und Videostream live aus den Räumlichkeiten in Berlin-Mitte und verbundenen Locations. Auf der Website bestand die Möglichkeit, den Fortbestand des Clubs durch Spenden und Käufe zu unterstützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Corona-Pandemie wurde im Eingangsbereich ein Corona-Testzentrum betrieben, in dem kostenlose Bürgertests und kostenpflichtige Tests für Reiseatteste durchgeführt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://kitkat.covidoo.de/ |titel=123test KitKatClub |sprache=de |abruf=2021-05-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 2. März 2024 feierte der KitKatClub bei der Veranstaltung „Disco Bizarre“ sein 30-jähriges Jubiläum.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://berliner.party/de/neuigkeiten/30-jubilum-des-kitkat-clubs-eine-feier-des-hedonistischen-nachtlebens-in-berlin |titel=30. Jubiläum des KitKat Clubs: Eine Feier des hedonistischen Nachtlebens in Berlin |sprache=de |abruf=2024-03-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende März oder Anfang April 2026 löschte der US-Konzern [[Meta Platforms|Meta]] den [[Instagram]]-Account des Clubs mit 220.000 Followern ohne Vorankündigung und ohne Angabe einer Begründung, zusammen mit vielen weiteren Accounts von Clubs und Veranstaltern aus Berlin. Vermutet wird ein Zusammenhang mit dem Posten von [[Queerfeminismus|queeren]] und [[feministisch]]en Inhalten, da in der Zeit zuvor weltweit dutzende Accounts aus dem Umfeld gelöscht wurden. Das Vorgehen Metas wurde als politisch motivierte Einflussnahme sowie [[Internetzensur]] kritisiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://taz.de/Metas-Zensurpolitik/!6168039/ |titel=Instagram cancelt Berliner KitKat-Club |abruf=2026-04-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Carneval Erotica ==&lt;br /&gt;
Politische Aufmerksamkeit bekam der KitKatClub 2001 als Hauptorganisator der [[Techno]]-Demonstration &amp;#039;&amp;#039;Carneval Erotica&amp;#039;&amp;#039;. Diese setzte sich unter anderem für eine Reform des [[Gaststättenrecht|Gaststättengesetzes]] von 1920, sexuelle [[Liberalisierung]] und ein positives Verhältnis zum [[Hedonismus]] ein. Auf Flugblättern einzelner Gegendemonstranten warnten diese vor „freiem Sex als Stempel auf der Urkunde unseres Unterganges“. In öffentlichen Erklärungen solidarisierte sich der &amp;#039;&amp;#039;Carneval Erotica&amp;#039;&amp;#039; mit der am selben Tag verbotenen [[Fuckparade]]. Die [[Demonstration]] fand am 14.&amp;amp;nbsp;Juli 2001 statt und bewegte sich mit einer ungenannten Zahl an Teilnehmern und mehreren zehntausend Zuschauern über den [[Kurfürstendamm]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://taz.de/!1161959/ Für mehr Freizügigkeit.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[die tageszeitung|taz]]&amp;#039;&amp;#039;, 16. Juli 2001.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der ersten Veranstaltung fand kein weiterer &amp;#039;&amp;#039;Carneval Erotica&amp;#039;&amp;#039; mehr statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontroversen ==&lt;br /&gt;
[[Rammstein]]-Sänger [[Till Lindemann#Vorwürfe von Frauen|Till Lindemann erhielt trotz Vorwürfen sexueller Übergriffe]] nach einem Konzert im Juli 2023 Einlass in den KitKatClub.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Benjamin Probst |Titel=Lindemann im KitKat: Kein Safe Space für Till |Sammelwerk=[[Die Tageszeitung]] (taz) |Datum=2023-07-19 |Online=https://taz.de/Lindemann-im-KitKat/!5945118/ |Abruf=2023-07-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies und der Umgang des Clubs mit dem Vorfall wurde von zwei der an dem Abend auflegenden sowie von weiteren Berliner DJs kritisiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Johannes Hartmann |url=https://groove.de/2023/07/19/kitkat-djs-kritisieren-club-nach-einlass-von-till-lindemann/ |titel=KitKat: DJs kritisieren Club nach Einlass von Till Lindemann |werk=Groove |datum=2023-07-19 |abruf=2023-07-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rechercheplattform [[EXIF – Recherche &amp;amp; Analyse]] deckte im Januar 2024 auf, dass im Club [[Rechtsextremist]]en als [[Türsteher]] arbeiten, die unter anderem der [[Hooligan]]szene des [[BFC Dynamo]] angehören. Auch die [[taz]] berichtet von [[Sexismus|sexistischen]] und [[Queerfeindlichkeit|queerfeindlichen]] Verhalten der Türsteher und kritisiert wie das [[FazeMag]] das Fehlen einer [[Awareness-Konzept|Awareness-Struktur]]. Zudem ist es wiederholt zu sexuellen Übergriffen gekommen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://taz.de/Berliner-Club-KitKat/!5982160/ |titel=Berliner Club KitKat: Die rechteste Tür der Stadt |abruf=2024-01-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.fazemag.de/berichte-von-sexuellen-uebergriffen-im-kitkat-veranstalter-aeussern-sich/ |titel=Berichte von sexuellen Übergriffen im KitKat – Veranstalter äußern sich |abruf=2024-01-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mitbetreiberin des Clubs Kirsten Krüger sagte zu den Vorwürfen, die Security-Mitarbeiter seien gar nicht für die Auswahl der Gäste zuständig, sondern sie selbst.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.tagesspiegel.de/berlin/neonazis-als-tursteher-vor-berliner-clubs-antifa-recherche-wirft-fragen-auf-11072758.html |titel=Neonazis als Türsteher vor Berliner Clubs?: Antifa-Recherche zum Kitkat wirft Fragen auf |werk=[[Der Tagesspiegel]] Online |datum= |abruf=2024-01-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezensionen ==&lt;br /&gt;
* Der Grieche [[Stratos Tzitzis]] war der erste Filmemacher, der während einer Party drehen durfte: Szenen für seinen Film &amp;#039;&amp;#039;Night Out&amp;#039;&amp;#039;, 2018 erschienen. Der Clubbetreiber Simon Thaur spielt dabei selbst in einer Szene mit (etwa bei 1:12&amp;amp;nbsp;h).&amp;lt;ref&amp;gt;{{IMDb|tt5906562|Night Out}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2022 drehte der deutsche Geiger [[David Garrett]] zu seiner Interpretation des klassischen Stücks &amp;#039;&amp;#039;[[Danse Macabre (Saint-Saëns)|Danse Macabre]]&amp;#039;&amp;#039; des Komponisten [[Camille Saint-Saëns]] ein [[Musikvideo]] im Berliner KitKatClub. Das von Garrett gespielte Stück befindet sich auf seinem Album &amp;#039;&amp;#039;Iconic&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zdf.de/gesellschaft/volle-kanne/volle-kanne-vom-6-dezember-2022-mit-david-garrett-100.html &amp;#039;&amp;#039;ZDF Volle Kanne: Studiogast David Garrett (Violinist)&amp;#039;&amp;#039;.] [[Volle Kanne|TV-Morgensendung]] mit Geiger David Garrett als Studiogast aus Anlass der Veröffentlichung seines Albums „Iconic“, 6. Dezember 2022, 76 Min. Moderation: [[Florian Weiss (Journalist)|Florian Weiss]]. Eine Produktion von [[ZDF]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Vigor Calma: &amp;#039;&amp;#039;KitKatClub Berlin: Freiheit, Liebe &amp;amp; Sex – Eine wahre Geschichte&amp;#039;&amp;#039;. GES Verlag, Berlin 2014, ISBN 978-1-4960-3105-1.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vigor Calma 2014&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
** Neuauflage unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Rausch in Berlin.&amp;#039;&amp;#039; Selbstverlag, 2019.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vigor Calma 2019&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Henning Kober: &amp;#039;&amp;#039;Die Bühne ist der Star.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[die tageszeitung|taz]]&amp;#039;&amp;#039;, 28.&amp;amp;nbsp;Februar 2004 ([https://taz.de/pt/2004/02/28/a0322.nf/text.ges,1 taz.de]).&lt;br /&gt;
* Elmar Schütze: &amp;#039;&amp;#039;Erlaubt ist, was gefällt.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 3.&amp;amp;nbsp;Mai 2001, Lokales ([https://www.berliner-zeitung.de/archiv/der-kit-kat-club-ist-umgezogen---jetzt-gruenden-die-macher-die-partei-zur-club-philosophie-erlaubt-ist--was-gefaellt,10810590,9898850.html berliner-zeitung.de]).&lt;br /&gt;
* Max Wolf: &amp;#039;&amp;#039;Spielplatz für Erwachsene.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Tagesspiegel]]&amp;#039;&amp;#039;, 15. Dezember 2019, Kultur ([https://www.tagesspiegel.de/kultur/kitkatclub-als-spielplatz-fuer-erwachsene-eine-nacht-mit-suessigkeiten-techno-und-bondage/25335580.html tagesspiegel.de]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.kitkatclub.org/ Website des KitKatClubs]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=52/30/40/N |EW=13/25/00/E |type=landmark |region=DE-BE |dim=300 }}&amp;lt;!-- Schultheiss in der Bessemerstr. 8 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
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