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	<title>Kirchworbis - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T23:46:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kirchworbis&amp;diff=60630&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-53445-2: Rechtschreibfehler korrigiert</title>
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		<updated>2026-01-24T23:42:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rechtschreibfehler korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Kirchworbis COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 51/24/39/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 10/23/50/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Kirchworbis in EIC.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Thüringen&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Eichsfeld&lt;br /&gt;
|Verwaltungsgemeinschaft = Eichsfeld-Wipperaue&lt;br /&gt;
|Höhe              = 315&lt;br /&gt;
|PLZ               = 37339&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 036074&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 16061058&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = &lt;br /&gt;
|Website           = [http://kirchworbis.de/ kirchworbis.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Rüdiger Banse&lt;br /&gt;
|Partei            = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kirchworbis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Gemeinde in der [[Verwaltungsgemeinschaft Eichsfeld-Wipperaue]] im [[Thüringen|thüringischen]] [[Landkreis Eichsfeld]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Kirchworbis liegt im Eichsfelder Kessel südlich des &amp;#039;&amp;#039;Langenberges&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|462.5|DE-NN|link=true}}), eines Ausläufers des [[Ohmgebirge]]s. Vor dem Ort fließt südlich die [[Wipper (Unstrut)|Wipper]]. Der Ort liegt nur knapp zwei Kilometer südöstlich der ehemaligen Kreisstadt [[Leinefelde-Worbis|Worbis]] und ist mit dieser eng verbunden. Durch Kirchworbis verläuft die ehemalige [[Bundesstraße 80|B 80]]. Im Nachbarort Breitenworbis befindet sich eine Auffahrt auf die [[Bundesautobahn 38|A 38 (Südharzautobahn)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Kirchworbis wird 1209 als &amp;#039;&amp;#039;Kirchworvece&amp;#039;&amp;#039; erstmals urkundlich erwähnt und ist ein altes Kirchdorf. Ein zweites Mal tritt der Ort knapp dreißig Jahre später wieder in Erscheinung, diesmal unter den Namen &amp;#039;&amp;#039;Kirchworbeze&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Kirchworveze&amp;#039;&amp;#039;. Es gilt als gesichert, dass der zweite Teil des Namens slawischen Ursprungs ist und von dem Wort &amp;#039;&amp;#039;wrba&amp;#039;&amp;#039; (Weide) abgeleitet werden kann. Demnach wurde der Ort von den [[Wenden]] zur Zeit der [[Völkerwanderung]] angelegt, nachdem sie in das von den germanischen Stämmen verlassene Gebiet nachgerückt waren. Bereits 1055 siedelten die Wenden im Gebiet des heutigen Eichsfeldes.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur| Autor=Johann Wolf|Titel=Politische Geschichte des Eichsfeldes mit Urkunden erläutert, Band 1| Verlag=Rosenbusch| Ort=Göttingen| Jahr=1792|Seiten=33}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur genaueren Unterscheidung der drei Orte [[Worbis]], [[Breitenworbis]] und der Wüstung [[Hugenworbis]] nannte man das Dorf Kirchworbis. Man nimmt an, dass Kirchworbis älteren Ursprungs ist oder die Kirche einen höheren Rang einnahm. Mit der zweiten Nennung 1238 erscheint es dann auch als Pfarrdorf, da die Urkunde von einem &amp;#039;&amp;#039;Hunoldus, vicarius in Kirchworveze&amp;#039;&amp;#039; spricht, der als Zeuge auftrat. Im Jurisdiktionalbuch des Martinusstiftes aus dem Jahre 1675 wird erwähnt, dass der [[Propst]] des [[St. Martin (Heilbad Heiligenstadt)|Martinusstiftes]] zu [[Heilbad Heiligenstadt|Heiligenstadt]] das Patronat über die Pfarrkirche St. Martin innehatte. Möglicherweise bestand die Hoheit Heiligenstadts über das Pfarrdorf schon seit 1276, als Erzbischof [[Ruthard von Mainz|Ruthard]] dem Propst des Stiftes fünf Pfarrkirchen verlieh, dabei wurde Kirchworbis jedoch nicht ausdrücklich erwähnt. Der Ort gehörte bis zur [[Säkularisation]] zu [[Kurmainz]] und wurde 1802 preußisch. Nach kurzer Zugehörigkeit zum [[Königreich Westphalen]] war Kirchworbis bis 1945 Teil der preußischen [[Provinz Sachsen]]. Der Neubau der Pfarrkirche erfolgte im Jahr 1913.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] mussten ab 1940 mehr als 100 Frauen und Männer aus [[Polen]] und der [[Ukraine]] in der Landwirtschaft und in der Strickerei &amp;#039;&amp;#039;Rhode&amp;#039;&amp;#039; [[Zwangsarbeit]] leisten.&amp;lt;ref&amp;gt;Thüringer Verband der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten und Studienkreis deutscher Widerstand 1933–1945 (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu Stätten des Widerstandes und der Verfolgung 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;, Reihe: &amp;#039;&amp;#039;Heimatgeschichtliche Wegweiser&amp;#039;&amp;#039; Band 8: &amp;#039;&amp;#039;Thüringen&amp;#039;&amp;#039;, Erfurt 2003, S. 39, ISBN 3-88864-343-0.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1945 bis 1949 kam der Ort zur sowjetischen Besatzungszone und war ab 1949 Teil der [[DDR]]. Von 1961 bis zur Wende und Wiedervereinigung 1989/1990 lag der Ort nahe der innerdeutschen Grenze. Im Jahr 2002 wurde die &amp;#039;&amp;#039;Valentinuskapelle&amp;#039;&amp;#039; restauriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
Entwicklung der Einwohnerzahl &amp;#039;&amp;#039;(31. Dezember)&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=125 |&lt;br /&gt;
* 1994: 1.501&lt;br /&gt;
* 1995: 1.522&lt;br /&gt;
* 1996: 1.542&lt;br /&gt;
* 1997: 1.531&lt;br /&gt;
* 1998: 1.533&lt;br /&gt;
* 1999: 1.539&lt;br /&gt;
* 2000: 1.512&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=125 |&lt;br /&gt;
* 2001: 1.497&lt;br /&gt;
* 2002: 1.506&lt;br /&gt;
* 2003: 1.499&lt;br /&gt;
* 2004: 1.499&lt;br /&gt;
* 2005: 1.485&lt;br /&gt;
* 2006: 1.458&lt;br /&gt;
* 2007: 1.425&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=125 |&lt;br /&gt;
* 2008: 1.416&lt;br /&gt;
* 2009: 1.400&lt;br /&gt;
* 2010: 1.381&lt;br /&gt;
* 2011: 1.387&lt;br /&gt;
* 2012: 1.373&lt;br /&gt;
* 2013: 1.345&lt;br /&gt;
* 2014: 1.342&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=125 |&lt;br /&gt;
* 2015: 1.345&lt;br /&gt;
* 2016: 1.326&lt;br /&gt;
* 2017: 1.335&lt;br /&gt;
* 2018: 1.329&lt;br /&gt;
* 2019: 1.308&lt;br /&gt;
* 2020: 1.303&lt;br /&gt;
* 2021: 1.315&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=125 |&lt;br /&gt;
* 2022: 1.334&lt;br /&gt;
* 2023: 1.304&lt;br /&gt;
* 2024: 1.282&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
:&amp;lt;small&amp;gt;Datenquelle: Thüringer Landesamt für Statistik&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der Gemeinderat von Kirchworbis setzt sich aus zwölf Ratsfrauen und Ratsherren zusammen. Bei der Gemeinderatswahl am 26. Mai 2024 wurden eine Frau und elf Männer gewahlt, die alle der Liste [[CDU]]-BW-FFW angehören.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://wahlen.thueringen.de/datenbank/wahl1/wahl.asp?wahlart=GW&amp;amp;wJahr=2024&amp;amp;zeigeErg=GEM&amp;amp;wknr=061&amp;amp;gemnr=61058 |titel=Gemeinderatswahl 2024 in Kirchworbis – endgültiges Ergebnis |hrsg=Der Landeswahlleiter |zugriff=8. April 2025}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Der ehrenamtliche Bürgermeister &amp;#039;&amp;#039;Wolfgang Benisch&amp;#039;&amp;#039; (CDU/Bürgerbewegung) wurde am 5. Juni 2016 wiedergewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.wahlen.thueringen.de/datenbank/wahl1/wahl.asp?wahlart=BM&amp;amp;wJahr=0000&amp;amp;zeigeErg=GEM&amp;amp;wknr=061&amp;amp;gemnr=61058 |titel=Bürgermeisterwahlen in Thüringen |hrsg=Thüringer Landesamt für Statistik |zugriff=29. Mai 2017}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 2022 wurde dann ein neuer Bürgermeister gewählt, weil Benisch nicht mehr zur Wahl stand. Zum neuen Bürgermeister wurde im 1. Wahlgang mit 73,8 Prozent der gültigen Stimmen &amp;#039;&amp;#039;Rüdiger Banse&amp;#039;&amp;#039; gewählt; die beiden Mitbewerber erhielten 22,7 und 3,6 % der Stimmen. Die Wahlbeteiligung lag bei 67,2 Prozent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Innenansicht der Kirche St. Martin in Kirchworbis.JPG|mini|hochkant=0.9|Innenansicht der Kirche St. Martin in Kirchworbis]]&lt;br /&gt;
* [[St. Martin (Kirchworbis)|St. Martins-Kirche]]&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Valentinskapelle&amp;#039;&amp;#039; ist eine frühere Wallfahrtskapelle (erbaut im 14./15. Jahrhundert durch Valentin von [[Bültzingslöwen]], 1734/35 unter Pfarrer Joh. Christoph Hewig neu errichtet)&amp;lt;ref&amp;gt;A. Dölle: &amp;#039;&amp;#039;Die Valentinuskapelle in Kirchworbis.&amp;#039;&amp;#039; In: Eichsfelder Heimatstimmen. 29. Jg. (1985), Verlag Mecke Duderstadt, S. 363–365&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* In der Flur befindet sich ein Stationsweg zur &amp;#039;&amp;#039;Mariengrotte&amp;#039;&amp;#039; als Andachtsstätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den denkmalgeschützten Fachwerkhäusern und Mühlen&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mühle&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Autor=Volker Große, Klaus Herzberg| Herausgeber=Maik Pinkert|Titel=Mühlen im Obereichsfeld| Sammelwerk= Ein Kompendium| Band= |Verlag=Eichsfeld-Verlag| Ort=Heiligenstadt| Jahr=2008|Seiten=218-225|ISBN=978-3-935782-13-5}}&amp;lt;/ref&amp;gt; von Kirchworbis gehören:&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Obere Ippmühle&amp;#039;&amp;#039; soll seit dem 14. Jahrhundert bestehen. Sie war bis 1979 in Betrieb, wurde mehrmals umgebaut oder erneuert. Das Anwesen wird gewerblich genutzt.&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Untere Ippmühle&amp;#039;&amp;#039; in unmittelbarer Nachbarschaft der &amp;#039;&amp;#039;Oberen Ippmühle&amp;#039;&amp;#039; hieß nach einem Besitzer auch &amp;#039;&amp;#039;Huckemühle&amp;#039;&amp;#039;. Sie war bis 1969 als Mahlmühle in Betrieb.&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Riethmühle&amp;#039;&amp;#039; liegt abgeschieden vom Dorf. Sie war überwiegend eine Öl- und Schlagmühle. Um 1906 begann man die Mühle umzubauen, ein Ingenieur wollte daraus ein E-Werk zur Stromerzeugung aufbauen. Das Mühlrad wurde 1960 stillgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Gemeinde ==&lt;br /&gt;
* [[Konrad Wilhelm Strecker]] (1690–1765), Jurist&lt;br /&gt;
* [[Franz Ignaz Schwerdt]] (1830–1916), Altphilologe&lt;br /&gt;
* [[Josef Ständer]] (1894–1976), Arzt und Politiker (NSDAP, MdR)&lt;br /&gt;
* [[Lothar Barthel]] (1937–2020), Jurist und Politiker (CDU)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=Philipp Knieb |Titel= Chronik von Kirchworbis |Herausgeber=Verein f. Eichsfeldische Heimatkunde e.&amp;amp;nbsp;V., Verein „Goldene Mark“ Untereichsfeld e.&amp;amp;nbsp;V. | Sammelwerk=Eichsfeld-Jahrbuch | Band=7 |Verlag=Mecke |Ort=Duderstadt |Jahr=1999 |Seiten=138–184 |ISBN= }}&lt;br /&gt;
* Werner Fischer u. a.: &amp;#039;&amp;#039;Kirchworbis. Ein Dorf im Spiegel der Zeit. Ein Heimatbuch.&amp;#039;&amp;#039; Kirchworbis 2008, 497 Seiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.eichsfeld-wipperaue.de/mitgliedsgemeinden/kirchworbis/ www.eichsfeld-wipperaue.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Eichsfeld}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4098446-1|VIAF=239912362}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchworbis| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Eichsfeld]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Eichsfeld]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1209]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-53445-2</name></author>
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