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	<title>Kirchlauter - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;ⵓ: Untaugliche Quelle aus 2014 entfernt, hier sollte eine neuere, reparable Quelle mit aktuelleren Daten gefunden werden</title>
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		<updated>2026-01-26T22:35:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Untaugliche Quelle aus 2014 entfernt, hier sollte eine neuere, reparable Quelle mit aktuelleren Daten gefunden werden&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Kirchlauter COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 50/2/39/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 10/43/4/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Kirchlauter in HAS.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Bayern&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk  = Unterfranken&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Haßberge&lt;br /&gt;
|Verwaltungsgemeinschaft= Ebelsbach&lt;br /&gt;
|Höhe              = 344&lt;br /&gt;
|PLZ               = 96166, 97486&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 09536&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 09674160&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 9 [[Gemeindeteil]]e&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Georg-Schäfer-Str. 56&amp;lt;br /&amp;gt;97500 Ebelsbach&lt;br /&gt;
|Website           = [https://vg-ebelsbach.de/gemeinde-kirchlauter.html www.vg-ebelsbach.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Karl-Heinz Kandler&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel= [[Bürgermeister#Bayern|Erster Bürgermeister]]&lt;br /&gt;
|Partei            = [[BayernSPD|SPD]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kirchlauter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] im [[Unterfranken|unterfränkischen]] [[Landkreis Haßberge]]. Sie ist Mitglied der [[Verwaltungsgemeinschaft Ebelsbach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Geografische Lage ===&lt;br /&gt;
Die Ortschaften Kirchlauter, Neubrunn und Pettstadt befinden sich in der Region Main-Rhön (Bayerische Planungsregion 3) in den Seitentälern des [[Main]]s und im südlichen Teil des [[Naturpark Haßberge|Naturparks Haßberge]], etwa 30&amp;amp;nbsp;km westlich von [[Bamberg]] und 45&amp;amp;nbsp;km östlich von [[Schweinfurt]]. Die [[Lauter (Baunach)|Lauter]] durchfließt die Gemeinde und mündet bei [[Baunach]] in den [[Baunach (Fluss)|Fluss Baunach]], kurz bevor dieser in den Main fließt.&lt;br /&gt;
Am sogenannten Bollerbrunnen entspringt die Neubrunn, die in den Ebelsbach mündet. Dieser fließt nach ca. 15 Kilometern ebenfalls in den [[Main]]. Kirchlauter ist Mittelpunkt der sogenannten [[Heilige Länder|Heiligen Länder]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Es gibt neun [[Gemeindeteil]]e:&amp;lt;ref&amp;gt;{{BLO Ortsdatenbank |objekt=Gemeinde Kirchlauter |val=1635 |abruf=2018-11-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BayernPortal Ortsteile |val=38886050612 |objekt=Gemeinde Kirchlauter |abruf=2021-12-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.vg-ebelsbach.de/de/kirchlauter/ueber-die-gemeinde/ortsteile.php Kirchlauter und seine Ortsteile]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* das Dorf [[Goggelgereuth]] mit 34 Einwohnern, Erstnennung 1373&lt;br /&gt;
* die [[Einöde]] [[Hecklesmühle (Kirchlauter)|Hecklesmühle]] mit fünf Einwohnern, Erstnennung 1445&lt;br /&gt;
* das [[Pfarrdorf]] Kirchlauter mit 618 Einwohnern, Erstnennung 1145&lt;br /&gt;
* die [[Einöde]] [[Klaubmühle]] mit fünf Einwohnern, Erstnennung 1575&lt;br /&gt;
* das [[Kirchdorf (Siedlungstyp)|Kirchdorf]] [[Neubrunn (Kirchlauter)|Neubrunn]] mit 670 Einwohnern, Erstnennung 1151&lt;br /&gt;
* die Einöde [[Paßmühle rechts des Baches]] mit sechs Einwohnern, Erstnennung 16. Jahrhundert&lt;br /&gt;
* das Dorf [[Pettstadt (Kirchlauter)|Pettstadt]] mit 67 Einwohnern, Erstnennung 1145&lt;br /&gt;
* der Weiler [[Weikartslauter]], früher Mittelmühle, mit drei Einwohnern, Erstnennung 1251&lt;br /&gt;
* die Einöde [[Winterhof (Kirchlauter)|Winterhof]], früher Hegenberg, mit neun Einwohnern, Erstnennung 1502&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gemeindegebiet gliedert sich in den [[Gemarkung]]en Kirchlauter, Neubrunn und Pettstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Nachbargemeinden sind von Norden beginnend im Uhrzeigersinn: [[Ebern]], [[Rentweinsdorf]], [[Breitbrunn (Unterfranken)|Breitbrunn]], [[Ebelsbach]], [[Zeil am Main]] und [[Königsberg in Bayern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Bis zur Gemeindegründung ===&lt;br /&gt;
Im 8. Jahrhundert siedelten sich [[Slawen]] in der Gegend an, zunächst an der Stelle, wo sich heute der Kindergarten befindet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.vg-ebelsbach.de/de/kirchlauter/ueber-die-gemeinde/geschichte.php |titel=Gemeinde Kirchlauter - Vergangenheit und Gegenwart |hrsg=Gemeinde Kirchlauter auf den Seiten der Verwaltungsgemeinschaft Ebelsbach |abruf=2020-09-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Siedlung &amp;#039;&amp;#039;Lutere&amp;#039;&amp;#039;, zwischen Ebern und Eltmann am Lauterbach und einer sehr alten Hochstraße gelegen, hat sich wohl aus einer fränkischen [[Hufe|Forsthube]] gebildet. Mit „Marquard de Lutere“ wurde der Ort erstmals 1145 genannt. Sowohl Bamberger Klöster als auch [[Ministeriale]] des [[Hochstift Würzburg|Würzburger Hochstifts]] sind seit dem 13. Jahrhundert als [[Lehnswesen|Lehen]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;sleute bekannt. Durch die Belehnung eines Ministerialen Flieger ist 1373 erstmals das der heutigen Namensform ähnliche „Kirchluter“ bezeugt. Die Lage an der Hochstifts- und [[Diözese|Diözesan]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;grenze von Würzburg zu Bamberg führte wohl zur Sonderstellung einer [[Zehnt]]befreiung des Ortes. Die Dorfherrschaft war ursprünglich geteilt. Eine Hälfte besaßen verschiedene [[Ganerbe]]n und von 1502 bis 1803 die Familie von [[Guttenberg (Adelsgeschlecht)|Guttenberg]]. Die andere Hälfte gehörte seit Mitte des 15. Jahrhunderts dem Pfarrer des Ortes. Unter dem Würzburger [[Fürstbischof]] [[Johann Gottfried von Guttenberg]] wurden 1689/90 der Familienanteil und der des Pfarrers am Ort vereinigt und ein eigenes hochstiftisches Amt und Zehnt Kirchlauter errichtet.&lt;br /&gt;
Der gleiche Bischof ließ anstelle einer [[mittelalter]]lichen [[Wasserburg]] 1689/90 von H. Zimmer ein Familienschloss errichten, das erst 1740 vollendet wurde und das seit 1981 im Besitz der Grafenfamilie [[Stauffenberg (Adelsgeschlecht)|Schenk von Stauffenberg]] ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1818 bildete sich die politische Gemeinde und 1820 ein [[Patrimonialgericht]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 19. und 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1862 wurde Kirchlauter dem [[Landgericht Baunach]] und dem Amt Ebern einverleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1971 gehört Kirchlauter zum Landkreis Haßberge und seit 1978 mit den Ortsteilen Neubrunn, Pettstadt, Goggelgereuth, Hecklesmühle Winterhof, Weikartslauter, Paßmühle rechts des Baches und der Klaubmühle zur [[Verwaltungsgemeinschaft Ebelsbach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort Kirchlauter besaß vom 16. bis ins 20. Jahrhundert [[Marktrecht (historisch)|Marktrechte]]. Bedeutend waren vom 17. bis ins 20. Jahrhundert [[Ton (Bodenart)|Ton]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;abbau und Tonwaren[[manufaktur]]en sowie [[Sandstein]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;abbau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte der Kirchengemeinde und der Ortskirche ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirchlauter Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt.jpg|mini|hochkant|[[Mariä Himmelfahrt (Kirchlauter)|Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt]]]]&lt;br /&gt;
Ursprünglich wurde die Siedlung im Mittelalter von der [[Urpfarrei|Mutterpfarrei]] Zeil seelsorgerlich betreut, bis sie der Würzburger Bischof Gottfried Schenk von Limpurg auf Initiative verschiedener Orts[[schultheiß]]en im Jahre 1446 zur selbständigen Pfarrei Kirchlauter mit den Filialorten Neubrunn, [[Dörflis]], [[Kottenbrunn]], [[Köslau]], Pettstadt, Goggelgereuth und Weikartslauter erhob. Damals gab es nur in Neubrunn und Dörflis Kapellen.&lt;br /&gt;
Weil Dörflis, Köslau und Kottenbrunn auf [[Sachsen|sächsischem]] Territorium lagen, wurden diese Orte in der [[Reformation]] [[Protestantismus|protestantisch]] und ab 1592 von einer eigenen evangelischen Pfarrei betreut.&lt;br /&gt;
In Kirchlauter wurden evangelische Einflüsse zwischen 1565 und 1579 durch den Würzburger Bischof 1580 zurückgedrängt und seither ist die Pfarrei, die ursprünglich vom [[Dekanat]] Gerolzhofen und ab ca. 1560 vom Dekanat Ebern verwaltet wurde, wieder katholisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Mariä Himmelfahrt (Kirchlauter)|Kirche Maria Himmelfahrt]] aus dem 14. Jahrhundert ist noch in Resten mit mittelalterlichen [[Fresko|Fresken]] im alten [[Chorempore|Chor]] vorhanden. Die heutige [[barock]]e Pfarrkirche entstand zwischen 1751 und 1754 nach den Plänen des Goßmannsdorfer Baumeisters Ägidius Bierdimpfl. 1759 weihte der Würzburger Weihbischof Daniel von Gebsattel das Gotteshaus.&lt;br /&gt;
Über die barocke Ausstattung der Kirche ist wenig bekannt, da sie meist durch private Stiftungen der Dorfherrschaft von Guttenberg bezahlt wurde und Nachweise fehlen. Lediglich von zwei Figuren ist der Künstler Georg Joseph Mutschele aus Bamberg überliefert. Die Deckenfresken im Chor und [[Langhaus (Wohngebäude)|Langhaus]] wurden 1897 von der Münchner Firma Kaspar Lessig und Co. geschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Pfarrhaus wurde von Johann Schmeltzing aus Rüdenhausen zwischen 1735 und 1738 unweit des guttenberg’schen Wasserschlosses im barocken Stil erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eingemeindungen ===&lt;br /&gt;
Pettstadt gehört seit dem 1. April 1971 zur Gemeinde Kirchlauter.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3-406-09669-7|Seite=453}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 1. Mai 1978 wurde Neubrunn mit seinem Gemeindeteil Paßmühle rechts des Baches in die Gemeinde Kirchlauter eingegliedert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindeverzeichnis1970bis1982&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|3-17-003263-1| Seiten = 760}} &amp;lt;!--Gemeindeverzeichnis--&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
* 1961: 1363 Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindeverzeichnis1970bis1982&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1970: 1369 Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindeverzeichnis1970bis1982&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1987: 1391 Einwohner&lt;br /&gt;
* 1991: 1442 Einwohner&lt;br /&gt;
* 1995: 1472 Einwohner&lt;br /&gt;
* 2000: 1500 Einwohner&lt;br /&gt;
* 2005: 1444 Einwohner&lt;br /&gt;
* 2010: 1381 Einwohner&lt;br /&gt;
* 2015: 1318 Einwohner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zeitraum 1988 bis 2018 sank die Einwohnerzahl von 1401 auf 1324 um 77 Einwohner bzw. um 5,5 %. 1999 hatte die Gemeinde 1500 Einwohner.&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Quelle: BayLfStat&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik und Öffentliche Verwaltung ==&lt;br /&gt;
=== Verwaltung ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde ist Mitglied der [[Verwaltungsgemeinschaft Ebelsbach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der Gemeinderat umfasst 12 Mitglieder. Der Erste Bürgermeister ist Vorsitzender des Gemeinderates, jedoch nicht dessen Mitglied. Die Tabelle zeigt die Sitzverteilungen nach den Gemeinderatswahlen seit 2002.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable hintergrundfarbe-basis toptextcells&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#EEEEEE&amp;quot;&lt;br /&gt;
| || [[Christlich-Soziale Union in Bayern|CSU]] || [[BayernSPD|SPD]] || [[Wählergruppe|Junge Liste]] || [[Landesvereinigung Freie Wähler Bayern|Freie Wähler]]&lt;br /&gt;
|Interessengemeinschaft Heilige Länder|| Gesamt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Kommunalwahlen in Bayern 2020|2020]]&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|13 Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kommunalwahlen in Bayern 2014|2014]] || 4 ||6 || 2 || 1&lt;br /&gt;
|n. a.|| 13 Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Kommunalwahlen in Bayern 2008|2008]]&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|n. a.&lt;br /&gt;
|13 Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2002&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|n. a.&lt;br /&gt;
|n. a.&lt;br /&gt;
|13 Sitze&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Erster Bürgermeister ist seit 2014 Karl-Heinz Kandler (SPD). Dieser setzte sich bei der Wahl 2014 mit 58,81 % der Stimmen gegen Amtsinhaber Jochen Steppert (CSU) durch; 2020 wurde dieser mit 59,7 % der Stimmen wieder gewählt. Bis 2008 war Peter Kirchner (CSU) Gemeindeoberhaupt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Blasonierung   = [[Geteilter Schild|Geteilt]] von Silber und Blau; oben eine rote Lilie, unten eine goldene [[heraldische Rose]].&lt;br /&gt;
|Quelle         = {{HdBG GKZ}}&lt;br /&gt;
|Begründung     = Die Rose ist dem Wappen der Freiherren von Guttenberg entnommen, die Anfang des 16. Jahrhunderts vom Hochstift Würzburg mit ersten Gütern in Kirchlauter belehnt wurden und seit 1560 die Ortsherrschaft innehatten. Bis 1802 war die Familie Dorf-, Vogtei- und Zentherr. Unter dem Würzburger Fürstbischof Johann Gottfried von Guttenberg (1686 bis 1698) wurde das Schloss im Jahr 1689 neu errichtet. Die Lilie weist als Mariensymbol auf das Patrozinium der Ortskirche hin, die aus dem frühen 14. Jahrhundert stammt. Die Farben Silber und Rot aus dem Würzburger Hochstiftswappen erinnern an die Landesherrschaft der Bischöfe seit dem 16. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
|Zusatz         = Dieses Wappen wird seit 1969 geführt.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Kirchlauter 1.JPG|mini|Hof des Guttenberg’schen Wasserschlosses]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Old village centre Neubrunn-Kirchlauter 2.JPG|mini|Alter Ortskern Neubrunn]]&lt;br /&gt;
* [[Schloss Kirchlauter|Wasserschloss]] der Freiherren von und zu [[Guttenberg (Adelsgeschlecht)|Guttenberg]] in Kirchlauter aus dem 17. Jahrhundert mit Parkanlage, erbaut von Baumeister Heinrich Zimmer. Das Schlossgut befindet sich heute im Besitz von Elisabeth Gräfin Stauffenberg, geb. Freiin zu Guttenberg, Ehefrau des [[Franz Ludwig Schenk Graf von Stauffenberg]] und Schwester des Dirigenten [[Enoch zu Guttenberg]]&lt;br /&gt;
* [[Rokoko]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;kirche [[Mariä Himmelfahrt (Kirchlauter)|Maria Himmelfahrt]] in Kirchlauter mit den angeblich ältesten Fresken [[Franken (Region)|Frankens]] aus der Zeit um 1375, erbaut im Jahr 1752&lt;br /&gt;
* Barockkirche St. Andreas und St. Katharina in Neubrunn, erbaut von 1777 bis 1779&lt;br /&gt;
* Schmiedemuseum in Kirchlauter, erbaut 1923 und als [[Schmiede (Werkstatt)|Schmiede]] genutzt bis in die 1970er Jahre. Die Ausstellungsräume und die Schmiede mit [[Esse (Feuerstelle)|Esse]], [[Amboss]] und [[Blasebalg|Ziehbalg]] können nach Vereinbarung besichtigt werden&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.vg-ebelsbach.de/de/kirchlauter/vereine-kultur-freizeit-tourismus/schmiedemuseum.php vg-ebelsbach.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Schöner Ortskern von Neubrunn mit [[Fachwerk]]- und Sandsteinhäusern, Kirche, Schule und Brunnen&lt;br /&gt;
* [[Wassertreten|Kneipp-Anlage]] gespeist durch eine Quelle am Ortseingang von Neubrunn&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.vg-ebelsbach.de/de/kirchlauter/vereine-kultur-freizeit-tourismus/kneippbecken-neubrunn.php vg-ebelsbach.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Lehrbienenstand in Kirchlauter&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.kvhassberg.lvbi.de/1784304.html kvhassberg.lvbi.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Erlebnis-Lehrpfad rund um das Thema [[Streuobstwiese]] gelegen am Altlautersee mit 69 unterschiedlichen Obstbaumsorten&amp;lt;ref&amp;gt;[https://naturgenuss-kirchlauter.de/ naturgenuss-kirchlauter.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Denkmäler ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Haßberge fields PB060078.jpg|mini|Felder zwischen Kirchlauter und Neubrunn]]&lt;br /&gt;
=== Baudenkmäler ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Baudenkmäler in Kirchlauter}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bodendenkmäler ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Bodendenkmäler in Kirchlauter}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft ===&lt;br /&gt;
2023 gab es 129 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort, 561 Beschäftigte am Wohnort und 21 Arbeitslose; die Zahl der Auspendler überwog damit um 432 Personen. 2020 bestanden 15 landwirtschaftliche Betriebe; 313 ha waren landwirtschaftlich genutzt. Im Bauhauptgewerbe bestand ein Betrieb.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://statistik.bayern.de/mam/produkte/statistik_kommunal/2024/09674160.pdf |titel=Statistik kommunal 2024 |abruf=2025-08-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Die Orte Kirchlauter, Neubrunn und Pettstadt besitzen folgende Verkehrsanbindungen:&lt;br /&gt;
* ca. zehn Kilometer zur [[Bundesautobahn 70]] mit Anschlussstelle [[Ebelsbach]]-[[Eltmann]]&lt;br /&gt;
* ca. neun Kilometer Richtung [[Ebelsbach]] zur [[Bundesstraße 26]]&lt;br /&gt;
* ca. zwölf Kilometer Richtung [[Ebern]]/[[Rentweinsdorf]] zur [[Bundesstraße 279]]&lt;br /&gt;
* ca. neun Kilometer zum Bahnhof Ebelsbach-Eltmann ([[Bahnstrecke Bamberg–Rottendorf]])&lt;br /&gt;
* ca. zehn Kilometer zum Bahnhof [[Rentweinsdorf|Rentweinsdorf-Treinfeld]] (Regionalbahn [[Ebern]]&amp;amp;nbsp;– [[Bamberg]])&lt;br /&gt;
* Buslinie Breitbrunn&amp;amp;nbsp;– Kirchlauter&amp;amp;nbsp;– Bamberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
Es gibt folgende Einrichtungen (Stand 2024):&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Zwei Kindertageseinrichtungen mit 85 Plätzen und 77 Kindern&lt;br /&gt;
* Eine Volksschule mit vier Klassen, vier Lehrern und 65 Schülern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Jörg Hofmann (Zimmermann)|Jörg Hofmann]] (1660–1714), Baumeister und Zimmermann&lt;br /&gt;
* [[Nina Schenk Gräfin von Stauffenberg]] (1913–2006), Witwe des Obersten [[Claus Schenk Graf von Stauffenberg]], beigesetzt am 8. April 2006 in Kirchlauter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Kirchlautern |Band=9 |Seite=51}}&lt;br /&gt;
* Norbert Kandler: &amp;#039;&amp;#039;Kirchlauter – Geschichte der Pfarrei und ihres Umfeldes bis zur Barockzeit&amp;#039;&amp;#039;. Echter Verlag, Würzburg 1985, ISBN 3-429-00933-2&lt;br /&gt;
* Norbert Kandler: &amp;#039;&amp;#039;Neubrunn – Filialort und Gotteshaus&amp;#039;&amp;#039;. Festschrift herausgegeben vom Pfarramt Kirchlauter und dem Pfarrgemeinderat Neubrunn, 1984.&lt;br /&gt;
* Norbert Kandler: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Historischen Stätten. Bayern II Franken&amp;#039;&amp;#039;, herausgegeben von H-M., Körner/A. Schmid, Stuttgart 2006, S. 262 f.&lt;br /&gt;
* Norbert Kandler: &amp;#039;&amp;#039;Lutere – Lauter – Kirchlauter&amp;#039;&amp;#039;, Würzburg 1959.&lt;br /&gt;
* Norbert Kandler: &amp;#039;&amp;#039;Kirchen, Kapellen und Schloss in der Pfarrei Kirchlauter&amp;#039;&amp;#039;, Kirchlauter 1996.&lt;br /&gt;
* Norbert Kandler: &amp;#039;&amp;#039;Die Mariae-Himmelfahrtskirche zu Kirchlauter&amp;#039;&amp;#039;, Aschaffenburg 2009.&lt;br /&gt;
* Norbert Kandler, Herbert Roller: &amp;#039;&amp;#039;Neubrunn – Ein Haßbergdorf&amp;#039;&amp;#039;, Aschaffenburg 2001&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
* [https://vg-ebelsbach.de/gemeinde-kirchlauter.html Kirchlauter] auf den Seiten der Verwaltungsgemeinschaft Ebelsbach&lt;br /&gt;
* {{LStDV GKZ|9674160}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Naviblock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Gemeindeteile der Gemeinde Kirchlauter&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Haßberge&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4030788-8|LCCN=n85182727|VIAF=159514106}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Haßberge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1145]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 1818]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchdorf (Siedlungstyp)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchlauter| ]]&lt;/div&gt;</summary>
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