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	<title>Kirchenruine Katharinenberg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T18:48:51Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kirchenruine_Katharinenberg&amp;diff=1909898&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ein anonymer Wikipedianutzer: /* Reparaturen */ Plural</title>
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		<updated>2025-04-29T20:37:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Reparaturen: &lt;/span&gt; Plural&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ruine der Kirche in Katharinenberg Unstrut-Hainich-Kreis in Thüringen.jpg|mini|Ostansicht der Ruine der Wallfahrtskirche]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kirchenruine Katharinenberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine ehemalige [[Wallfahrt]]skapelle der [[Gotik|Spätgotik]] im Ortsteil [[Katharinenberg (Südeichsfeld)|Katharinenberg]] der Gemeinde [[Südeichsfeld]] im [[Unstrut-Hainich-Kreis]] in [[Thüringen]]. Sie steht am Südrand des Dorfes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Wallfahrtskapelle ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Katharienenberg9.jpg|mini|Moderner Andachtsplatz bei Scharfloh (2010)]]&lt;br /&gt;
Um das Jahr 1520 wurde mit dem Bau einer Wallfahrtskapelle an der Handelsstraße [[Wanfried]]–[[Mühlhausen/Thüringen|Mühlhausen]] begonnen. Diese wurde unmittelbar nördlich des bereits vorhandenen, wohl nur mit einer niedrigen Umfassungsmauer gesicherten Gutshofes platziert.&lt;br /&gt;
Die genauen Umstände, welche zum Bau führten, konnten bisher nicht eindeutig geklärt werden: so ist noch strittig, ob dabei das etwa 4&amp;amp;nbsp;km nördlich gelegene [[Kloster Zella]] oder das 8,5&amp;amp;nbsp;km südwestlich gelegene [[Kollegiatstift]] [[Großburschla]] als Bauherr in Erscheinung trat. Hierbei ist zu beachten, dass Kloster Zella zu dieser Zeit bereits mit dem Wallfahrtsort &amp;#039;&amp;#039;Annaberg&amp;#039;&amp;#039; versorgt war.&amp;lt;ref&amp;gt;Rolf Aulepp: &amp;#039;&amp;#039;Die ehemalige Wallfahrtskirche von  Katharinenberg und ihre Umgebung (I).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Eichsfelder Heimathefte.&amp;#039;&amp;#039; Heft&amp;amp;nbsp;1, Heiligenstadt 1988, S.&amp;amp;nbsp;18.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirchenpatrozinium ===&lt;br /&gt;
Im Jahre 1512 wird Katharinenberg erstmals urkundlich erwähnt, als der [[Erzbistum Mainz|Erzbischof von Mainz]] seine als &amp;#039;&amp;#039;Opfergaben&amp;#039;&amp;#039; bezeichneten Einkünfte &amp;#039;&amp;#039;vom Berge der heiligen Katharina&amp;#039;&amp;#039; an das [[Kloster Anrode|Zisterzienser-Nonnenkloster Anrode]] im [[Eichsfeld]] übereignete. Der für Katharinenberg bestimmte Kirchenbezirk unterstand jedoch dem &amp;#039;&amp;#039;Kollegiatstift Burschla&amp;#039;&amp;#039;, welches zum [[Kloster Fulda]] gehört. Das [[Patrozinium]]sfest der [[Katharina von Alexandrien|Katharina]] ist der 25. November. Mit der Rückkehr des &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm von Harstall&amp;#039;&amp;#039; aus der Diedorfer Linie der Harstalls zum [[Römisch-katholische Kirche|katholischen]] Glauben wurde die Kirche in Katharinenberg wieder als Wallfahrtsort benötigt, dies geschah vermutlich kurz nach 1600. Als jährlicher Wallfahrtstermin wurde der 25. April – [[Markus (Evangelist)|Markustag]] – bestimmt.&amp;lt;ref&amp;gt;Rainer Lämmerhirt: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der Familie von Harstall.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Werratal-Nachrichten.&amp;#039;&amp;#039; 8/1996, Creuzburg und Mihla, S. 12–13.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Heilige Grab in Diedorf ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Diedorf Heiliges Grab.jpg|mini|Das heilige Grab (2010)]]&lt;br /&gt;
Von hohem kunstgeschichtlichen Wert ist das [[Heiliges Grab (Nachbildung)|Heilige Grab]] in der nahen [[Diedorf (Südeichsfeld)|Diedorfer]] Kirche, ein spätgotisches Kunstwerk aus Stein, das wohl erst nach 1600 in dieser Kirche Aufstellung fand. Die wertvolle Arbeit, vermutlich aus einer [[Erfurt]]er Werkstatt, ist eine Darstellung der Ruhebettung Jesu Christi. Das Heilige Grab sollte ursprünglich für eine Wallfahrtskirche bei [[Eisenach]] bestimmt gewesen sein, wo es jedoch nie ankam. Die dem Land[[adel]] in Diedorf und [[Mihla]] zugerechnete Familie &amp;#039;&amp;#039;von Harstall&amp;#039;&amp;#039;, die zu dieser Zeit bereits sehr wohlhabend war, hatte das Bildwerk bereits heimlich in ihren Besitz gebracht und in einem sicheren Versteck im [[Hainich]] vergraben lassen, wo es über 50 Jahre verborgen lag und so in der Bevölkerung in Vergessenheit geriet. Man ließ es aber, da die Katharinenberger Kapelle nie fertiggestellt wurde in der Diedorfer Kirche aufstellen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://archiv.tag-des-herrn.de/archiv_1996_bis_2007/artikel/196.php |titel=In Mitteldeutschland selten. Heiliges Grab in Diedorf ist 500 Jahre alt. |werk=Online-Ausgabe der Zeitung «Tag des Herren», Ausgabe  Erfurt|zugriff=28. Februar 2010}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baugeschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Katharienenberg1.jpg|mini|Ortsansicht von Osten]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Katharinenberg Kirche 01.jpg|mini|In den Baukörper integrierte neue Kapelle]]&lt;br /&gt;
=== Bauzeit ===&lt;br /&gt;
Der Bau der Kirche zog sich, wie damals üblich, über mehrere Jahre hin, denn er erfolgte auf Spendenbasis. Daher wurde die Kirchenbaustelle im [[Deutscher Bauernkrieg|Bauernkrieg]] beim Ausbruch der Kämpfe im Frühjahr 1525 nicht zerstört, sondern wohl nur verwüstet und anschließend aufgelassen. Nach dem Bauernkrieg blieb die Baustelle zunächst ohne Fortgang, da die weltlichen Grundherren zum Evangelischen Glauben übergetreten waren und keiner Wallfahrtskirche bedurften. Der bereits vorhandene Kirchturm wurde jedoch als Wachturm gebraucht und deshalb wieder instand gesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Rolf Aulepp: … (I), S. 6.&amp;lt;/ref&amp;gt;  Noch einmal wurde die Kirchenbaustelle zum Kriegsschauplatz, als im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] das Dorf erneut überfallen und niedergebrannt wurde. Auch der Turm soll bei dieser Gelegenheit in Brand gesteckt worden sein, dies wurde auf den Zeitraum 1640–1641 eingegrenzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Rolf Aulepp: … (I), S. 13.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reparaturen ===&lt;br /&gt;
Erste belegbare Reparaturarbeiten erfolgten bereits nach den Verwüstungen des Bauernkrieges, sie dienten jedoch nur der Sicherung des Turmes. Die notwendigen hölzernen Einbauten wurden errichtet und ein Pyramidendach auf dem Turm errichtet. Die restlichen Baukörper blieben unangetastet.&amp;lt;ref&amp;gt;Rolf Aulepp: … (I), S. 13–15.&amp;lt;/ref&amp;gt; Inzwischen wurde aber der Chor mit einem Dach versehen, um den Gottesdienst zu erleichtern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baubeschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Katharienenberg7.jpg|mini|Übersichtsplan]]&lt;br /&gt;
Der einschiffige Bau ist ost-west-orientiert, an der Nordwestecke wurde der Turm errichtet. Zwei Zugänge, im Norden und Süden führen etwa mittig platziert in das Kirchenschiff. Der 5,9&amp;amp;nbsp;m lange und 2,9&amp;amp;nbsp;m breite Raum der [[Sakristei]] verfügt über ein Gewölbe und ist in den östlichen Teil der Nordmauer eingefügt. Die Bauachse von Kirchenschiff und Chorraum sind nicht exakt fluchtend, eine Erklärung konnte nicht zweifelsfrei dafür gefunden werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Rolf Aulepp: … (I), S. 13–15.&amp;lt;/ref&amp;gt;  Inzwischen wurde der Chorraum mit einem (Not-)Dach versehen, um den Gottesdienst zu erleichtern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mauerwerk besteht aus gelblich-grauem Muschelkalkgestein, die Werksteine aus Sandstein. An mehreren Stellen sind Steinmetzzeichen erfasst worden, sie belegen die hier beschäftigten Handwerker. Verrostete Türangeln wurden in der südlichen Pforte entdeckt, diese führte zu einem nur 10&amp;amp;nbsp;m von der Kirche entfernt stehenden Gutsgebäude, welches etwa zeitgleich entstanden sein soll.&amp;lt;ref&amp;gt;Rolf Aulepp: … (I), S. 15.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Rolf Aulepp: &amp;#039;&amp;#039;Die ehemalige Wallfahrtskirche von   Katharinenberg und ihre Umgebung (II).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Eichsfelder Heimathefte.&amp;#039;&amp;#039; Heft 2, Heiligenstadt 1988, S. 156–164.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Ansichten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Katharienenberg2.jpg|Nordwestansicht&lt;br /&gt;
Katharienenberg3.jpg|Westansicht&lt;br /&gt;
Katharienenberg4.jpg|Südwestansicht&lt;br /&gt;
Nordansicht der Ruine der Kirche in Katharinenberg Ort im Unstrut-Hainich-Kreis in Thüringen.jpg|Nordansicht&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Rolf Aulepp: &amp;#039;&amp;#039;Untersuchungsbericht Katharinenberg, die Kirche.&amp;#039;&amp;#039; In: Mühlhäuser Museum, [[Ortsakte]] Katharinenberg, Mühlhausen/Thüringen, 23. August 1982.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=51/10/48.95/N |EW=10/15/37.65/E |type=landmark |region=DE-TH}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Katharinenberg, Kirchenruine}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Südeichsfeld]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Südeichsfeld]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchenruine in Thüringen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Katharina-von-Alexandrien-Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Saalkirche in Thüringen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gotische Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gotisches Bauwerk in Thüringen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ein anonymer Wikipedianutzer</name></author>
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