<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Kirchenprovinz_Mainz</id>
	<title>Kirchenprovinz Mainz - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Kirchenprovinz_Mainz"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kirchenprovinz_Mainz&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-08T02:23:40Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kirchenprovinz_Mainz&amp;diff=1087724&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;L. aus W.: Kategorie genauer</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kirchenprovinz_Mainz&amp;diff=1087724&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-08-25T10:25:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kategorie genauer&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Kirchenprovinz_Mainz.jpg|miniatur|350px|Die Kirchenprovinz Mainz um das Jahr 1000, vor der Exemtion Bambergs und nach der Gründung der Kirchenprovinz Magdeburg. 1344 wurde Prag zum Erzbistum erhoben mit Olmütz als [[Suffraganbistum]]]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kirchenprovinz Mainz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (lat. &amp;#039;&amp;#039;Provincia Ecclesiastica Moguntina&amp;#039;&amp;#039;) war eine von 782 bis 1805 bestehende [[Kirchenprovinz]] der [[römisch-katholische Kirche|römisch-katholischen Kirche]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Geschichte des Bistums Mainz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirchenprovinz entstand 782 nach Wiederaufrichtung der Metropolitanverfassung unter [[Karl der Große|Karl dem Großen]] und nachdem Pläne des [[Bonifatius]] zur Schaffung einer großen [[Austrasien|austrasischen]] Kirchenprovinz mit Sitz in Köln gescheitert waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirchenprovinz bildete sich um die Wende vom 8./9. Jahrhundert aus. Eine offizielle Umschreibung (Zirkumskription) ist nicht nachgewiesen&amp;lt;ref&amp;gt;[[Georg May (Theologe)|Georg May]]: &amp;#039;&amp;#039;Geistliche Ämter und Strukturen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Mainzer Kirchengeschichte&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 2, S. 465&amp;lt;/ref&amp;gt;. Der Nachfolger des Bonifatius als Bischof von Mainz, [[Lullus (Lul)|Lullus]] behalf sich wohl mit dem gegenstandslos gewordenen Ernennungsdekret des Bonifatius für [[Erzbistum Köln|Köln als Erzbistum]], das er für seine Zwecke abänderte&amp;lt;ref&amp;gt;[[Franz Staab]] in: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Mainzer Kirchengeschichte&amp;#039;&amp;#039; Bd. 1/1, S. 139&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirchenprovinz Mainz erstreckte sich in Nord-Süd-Richtung fast durch das gesamte Gebiet des [[Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation|Heiligen Römischen Reiches]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem Erzbistum Mainz gehörten zunächst die Bistümer [[Bistum Verden|Verden]], [[Bistum Hildesheim|Hildesheim]], [[Bistum Halberstadt|Halberstadt]], [[Erzbistum Paderborn|Paderborn]], [[Bistum Würzburg|Würzburg]], [[Bistum Worms|Worms]], [[Bistum Speyer|Speyer]], [[Bistum Augsburg|Augsburg]], [[Bistum Eichstätt|Eichstätt]], [[Bistum Konstanz|Konstanz]], [[Erzbistum Straßburg|Straßburg]] und [[Bistum Chur|Chur]] zum Metropolitanverband. 946 und 948 kamen die Diözesen [[Bistum Havelberg|Havelberg]] und [[Bistum Brandenburg|Brandenburg]] dazu, die jedoch schon gut 20 Jahre später wieder aus der Provinz ausschieden und der Provinz des 962 gegründeten [[Erzbistum Magdeburg|Erzbistums Magdeburg]] einverleibt wurden. Als Ersatz kamen 973 die Bistümer [[Erzbistum Prag|Prag]] und für Mähren (später [[Erzbistum Olmütz|Olmütz]]) zur Kirchenprovinz hinzu. 1007 wurde das [[Bistum Bamberg]] gegründet, das zwar zur Mainzer Kirchenprovinz gehörte, aber gleichzeitig gewisse Immunitätsrechte gegenüber dem Erzbischof besaß. 1245 wurde die [[Exemtion]] des Bistums Bamberg formell bestätigt, wobei der Mainzer Erzbischof das Recht behielt, den Bamberger Bischof zur [[Partikularkonzil|Provinzialsynode]] einzuladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1341 schieden Prag und Olmütz aus der Kirchenprovinz aus. Prag wurde 1344 [[Erzbistum Prag|Erzbistum]] mit Olmütz als [[Suffragan]]. Im Zuge der [[Reformation]] gingen die Bistümer Verden und Halberstadt unter, deren Gebiete, ebenso wie die der Kirchenprovinz Magdeburg, den [[Apostolisches Vikariat des Nordens|Nordischen Missionen]] zugeschlagen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Umschreibung des Metropolitanverbands änderte sich danach bis zum Ende 1803 nicht mehr. Im 18. Jahrhundert wurden [[Corvey]] und [[Bistum Fulda|Fulda]] noch zu Bistümern erhoben, blieben aber Suffragane der Kirchenprovinz Mainz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Französische Revolution|französischen Revolution]] wurde das [[Erzbistum Mainz]] mit dem [[Konkordat von 1801]] durch [[Napoléon Bonaparte|Napoleon]] [[Säkularisation|säkularisiert]]. Der [[Reichsdeputationshauptschluss]] vom 25. Februar 1803 beschloss die Übertragung der Würden des Erzbistums auf das [[Bistum Regensburg]]. Am 1. Mai 1805 bestätigte Papst [[Pius VII.]] die Translation. Im [[Wiener Kongress]] 1815 wurden zwar die Gebietsabtretungen des Reiches an [[Frankreich]] zurückgenommen, das Erzbistum Mainz wurde jedoch nicht wiedererrichtet, sondern als Suffraganbistum der neu gegründeten [[Kirchenprovinz Freiburg|Oberrheinischen Kirchenprovinz]] mit [[Metropolit]]ansitz in [[Freiburg im Breisgau|Freiburg]] zugeschlagen, zu dem es noch heute gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Die [[Metropolit]]en der Kirchenprovinz, die Mainzer Erzbischöfe, gehörten als Nachfolger des Bonifatius, [[Kurfürst]]en und [[Reichserzkanzler]]n zu den mächtigsten Männern des [[Heiliges Römisches Reich|Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation]]. Gewohnheitsmäßig nahmen sie den Titel [[Primas Germaniae]] für sich in Anspruch. Die Zugehörigkeit Prags machte den Mainzer Erzbischof zu dem Bischof, der für die Krönung der [[Liste der böhmischen Herrscher|böhmischen Könige]] zuständig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Bistum Mainz]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Bischöfe von Mainz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Egon Boshof]]: &amp;#039;&amp;#039;Mainz, Böhmen und das Reich im Früh- und Hochmittelalter&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Archiv für mittelrheinische Kirchengeschichte]]&amp;#039;&amp;#039; 50 (1998), S. 11–40.&lt;br /&gt;
* [[Friedhelm Jürgensmeier]] (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Mainzer Kirchengeschichte&amp;#039;&amp;#039;, Echter Verlag, Würzburg 1997–2002.&lt;br /&gt;
* [[Alfred Wendehorst]]: &amp;#039;&amp;#039;Germania Sacra: Die Bistümer der Kirchenprovinz Mainz. Das Bistum Eichstätt Bd.1: Die Bischofsreihe bis 1535&amp;#039;&amp;#039; de Gruyter; 1. Auflage vom 29. Juni 2006, ISBN 3-11-018971-2&lt;br /&gt;
* [[Helmut Maurer (Historiker)|Helmut Maurer]]: &amp;#039;&amp;#039;Germania Sacra: Die Bistümer der Kirchenprovinz Mainz. Das Bistum Konstanz Bd.5: Die Bischöfe vom Ende des 6. Jahrhunderts bis 1206&amp;#039;&amp;#039; de Gruyter; 1. Auflage vom 29. Juni 2006, ISBN 3-11-017664-5. (Fälschlich als Bd. 2 bezeichnet)&lt;br /&gt;
* [[Alfred Wendehorst]]: &amp;#039;&amp;#039;Germania Sacra: Die Bistümer der Kirchenprovinz Mainz. Das Erzbistum Würzburg, Bd.4&amp;#039;&amp;#039; de Gruyter; 1. Auflage vom 1. Mai 1969&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholische Kirchenprovinz (Deutschland)|Mainz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christentumsgeschichte (Mainz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verwaltungseinheitsgründung 782]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1805]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;L. aus W.</name></author>
	</entry>
</feed>