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	<title>Kirchenburg Kinding - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T04:02:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kirchenburg_Kinding&amp;diff=1267180&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Purzelbier: nicht nur Gemeinde</title>
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		<updated>2026-01-09T10:09:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;nicht nur Gemeinde&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name =&lt;br /&gt;
|Bild = Kinding im Landkreis Eichstätt, Wehrkirche.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Blick auf  die Kirchenburg von Kinding&lt;br /&gt;
|Alternativname = Kirchenburg Mariä Geburt&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = um 1357&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Ortslage&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Erhalten&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = Klerikale&lt;br /&gt;
|Abmessungen oder Fläche = &lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = Bruchstein/Backstein&lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Kinding]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 49/0/4.5/N&lt;br /&gt;
|Längengrad = 11/22/55/E&lt;br /&gt;
|Region-ISO = DE-BY&lt;br /&gt;
|Höhenordinate = 378&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = DE-NHN&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kirchenburg Kinding&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; mit dem [[Patrozinium|Kirchenpatrozinium]] &amp;#039;&amp;#039;Mariä Geburt&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[spätmittelalter]]liche [[Wehrkirche]]nanlage, die auf {{Höhe|378|DE-NHN|link=true}} im Ort [[Kinding]] des gleichnamigen Marktes im [[Oberbayern|oberbayerischen]] [[Landkreis Eichstätt]] am nördlichen Hang des [[Altmühltal]]s liegt. Die Anlage ist unter der [[Liste der Baudenkmäler in Kinding|Aktennummer D-1-76-137-2]] als [[Baudenkmal]] verzeichnet. „Mittelalterliche und frühneuzeitliche Befunde im Bereich der Kath. Pfarrkirche St. Maria in Kinding mit befestigtem Friedhof“ werden zudem als [[Bodendenkmal]] unter der [[Liste der Bodendenkmäler in Kinding|Aktennummer D-1-6934-0028]] geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Nach alter Überlieferung erbaute der bayerische Lehnsherr von Kinding, [[Ulrich I. Schenk von Geyern]], nach 1310 aus dem Abbruchmaterial seiner Burg die Kirche, zumindest das [[Langhaus (Kirche)|Langhaus]]. Das Untergeschoss des Kirchturms reicht allerdings in die romanische Zeit zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[File:Kirchenburg Kinding.png|mini|left|Lageplan von Kirchenburg Kinding auf dem [[Bayerische Uraufnahme|Urkataster von Bayern]]]]&lt;br /&gt;
=== Kirche ===&lt;br /&gt;
Das Langhaus weist fünf Achsen auf. 1357 wurden drei Altäre und zwei Friedhöfe [[Weihe (Religion)|geweiht]], 1406 ein vierter Altar. Ende des 16. Jahrhunderts oder Anfang des 17. Jahrhunderts wurde das Obergeschoss des im Osten der Kirche stehenden, nicht gegliederten Glockenturms in [[Backstein]] aufgebaut. 1602, bei der Visitation des Eichstätter [[Generalvikar]]s [[Vitus Priefer]], hatte die Kirche vier Altäre, darunter einen [[Andreas (Apostel)|Andreasaltar]] „novum et egregie pictum“ ({{laS}} für „neu und hervorragend gemalt“). 1732 kamen die beiden barocken Seitenaltäre in die Kirche, der [[Rokoko|Frührokoko]]-[[Hochaltar]] folgte 1738. 1792 wurde die getäfelte Flachdecke durch eine Weißdecke ersetzt; vier Jahre später erhielten die Altäre neue „Tumben“ (sargähnliche Unterbauten) und die 1680 errichtete [[Kanzel]] mit ihrem polygonen Korpus einen neuen [[Schalldeckel]]; letzterer wurde 1796 [[Klassizismus|klassizistisch]] mit einem Vasenabschluss umgestaltet. 1907 wurde das Langhaus nach Westen verlängert. Der achtseitige Ziegelhelm des Kirchturms weist nicht nur die üblichen, sondern auch farbig glasierte, in Mustern verlegte Ziegel auf.&lt;br /&gt;
[[Datei:Wehrkirche Kinding innen.jpg|miniatur|links|Innenansicht der Kirche]]&lt;br /&gt;
Hinter dem barocken [[Chorbogen]] befindet sich der Chor mit hochliegender Flachdecke im Ostturm. Bis auf ein dortiges kleines Rundbogenfenster aus der Zeit der Romanik sind alle Kirchenfenster barock. Das Deckengemälde des Langhauses, 1792 von [[Willibald Wunderer]] gemalt, stellt das [[Patrozinium]] „[[Mariä Geburt]]“ dar. Von [[Maria (Mutter Jesu)|Maria]] sind zwei Statuen vorhanden, eine spätgotische von 1420 unter der [[Empore]] und eine [[barock]]e von 1738 auf dem Hochaltar, die sich bis 1939 am Toreingang der inneren Friedhofsbefestigung befand. Der Taufstein besteht aus einem Muschelbecken auf Balusterfuß vom Ende des 17. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Sakristei]] mit ihrer Kassettendecke von 1687 liegt an der Nordseite des Chores. An der Kirchensüdseite befindet sich rechts vom Eingang eine aus Holz geschnitzte [[Ölberggruppe|Ölberg-Szene]] der Spätgotik (um 1500). Das [[Bergkreuz]] am Rand des Altmühltales oberhalb der Kirche wurde 1857 aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirche ist katholische Pfarrkirche des Pfarrortes Kinding, einer Urpfarrei des Bistums Eichstätt (2007: 495 Katholiken) im [[Dekanat]] [[Beilngries]]; die [[Pfarrei]] wird vom Pfarrer des nahen Pfarrortes [[Enkering]], wo es ebenfalls eine Wehrkirche gibt, mitversorgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fünfwundenkapelle ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Wehrkirche Kinding Turm.jpg|miniatur|hochkant|Südlicher Wehrturm]]&lt;br /&gt;
Für 1474 ist die [[Kirchweihe|Konsekration]] einer Michaelskapelle über dem [[Karner]] des Friedhofs überliefert. Sie lehnte sich an den südöstlichen Eckturm des Berings an. 1687 erhielt diese die heutige doppelgeschossige Gestalt. Das [[Patrozinium]] der Kapelle bezieht sich auf die Verehrung der [[fünf Wunden Christi]]; es gab in Kinding eine Fünf-Wunden-[[Bruderschaft]], für deren Gebet die Kapelle 1687 errichtet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beringe ===&lt;br /&gt;
Die noch vorhandene [[Befestigung|Wehranlage]] besteht aus einem unteren (südlichen) Friedhofs- und einem oberen (nördlichen, etwas höher gelegenen) Friedhofs- und Kirchenbering, (nicht mehr vorhandenen) Wehrgängen am oberen, nördlichen Bering und drei in einer gemeinsamen [[Schildmauer]] stehenden [[Wehrturm|Wehrtürme]] ebenfalls des oberen [[Ringmauer|Berings]]. Die beiden Beringe (die Bezeichnung „doppelter Bering“ wäre irreführend) sind bereits für 1357 nachgewiesen; schon damals gab es in ihrem Schutze einen inneren und einen äußeren Friedhof. Im oberen Bering stehen auch die Pfarrkirche und die Fünfwundenkapelle. Die drei Türme an der Südseite des oberen Berings sind allerdings nachgotisch. Der Turm an der Nordwestecke und der mittlere Turm weisen [[Treppengiebel]] mit [[Satteldach|Satteldächern]] auf und sind nach der Innenseite des oberen Berings hin offen. Der Turm an der Südostecke hat einen Ziegelhelm mit vierseitiger [[Laterne (Architektur)|Laterne]] und geschweifter Kuppel als Abschluss. Vom [[Wehrgang]] sind noch die Mauerabsätze erkennbar. Auch sind noch [[Schießscharte]]n zu sehen. In Zeiten unmittelbarer Bedrohung suchte die Bevölkerung im oberen Bering Zuflucht, während man im unteren turmlosen Bering Hab und Gut und vor allem das Vieh unterbrachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Karl Bosl]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der historischen Stätten Deutschlands]].&amp;#039;&amp;#039; Band 7: &amp;#039;&amp;#039;Bayern&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Kröners Taschenausgabe]].&amp;#039;&amp;#039; Band 277). 3. Auflage. Kröner, Stuttgart 1981, ISBN 3-520-27703-4.&lt;br /&gt;
* Felix Mader (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler von Mittelfranken. II. Bezirksamt Eichstätt&amp;#039;&amp;#039;. München 1928, Nachdruck München/Wien: R. Oldenbourg Verlag 1982, ISBN 3-486-50505-X, S.&amp;amp;nbsp;156–162.&lt;br /&gt;
* Franz Meier: &amp;#039;&amp;#039;Wehrkirche „Mariä Geburt“ Kinding.&amp;#039;&amp;#039; Faltblatt o. J.&lt;br /&gt;
* Elmar Ettle: &amp;#039;&amp;#039;Wasserreiter und Feuerläufer. Zwei Jahrhunderte dörfliches Leben im Alten Bayern&amp;#039;&amp;#039;. Brönner &amp;amp; Daentler, Eichstätt 1999.&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor=Karl Zecherle (Redaktion) | Herausgeber=Landkreis Eichstätt | Titel=Burgen und Schlösser | TitelErg=Kreis Eichstätt im Naturpark Altmühltal | Auflage=2. unveränderte | Verlag=Hercynia-Verlag | Ort=Kipfenberg | Jahr=1987 | Seiten=38–39 | DNB=944206697}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Mariä Geburt (Kinding)|3=S}}&lt;br /&gt;
* {{AlleBurgen|3989|Kirchhofbefestigung Kinding, Mariä Geburt }}&lt;br /&gt;
* [http://www.personenschiffahrt.de/urlaub/markt-kinding/kinding/wehrkirche.htm &amp;#039;&amp;#039;Kinding.&amp;#039;&amp;#039;] personenschiffahrt.de, Text identisch mit Mader&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Wehrkirchen im Landkreis Eichstätt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wehrkirche in Bayern|Kinding, Kirchenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude im Landkreis Eichstätt|Kinding, Kirchenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pfarrkirche des Bistums Eichstätt|Kinding Maria]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mariä-Geburt-Kirche|Kinding, Kirchenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Kinding]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Kinding]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodendenkmal in Kinding]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chorturmkirche|Kinding]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Europa|Kinding]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchenburg in Bayern|Kinding]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg im Landkreis Eichstätt|Kinding]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa|Kinding]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Purzelbier</name></author>
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