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	<title>Kirchenbeitrag - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T13:53:13Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kirchenbeitrag&amp;diff=1056797&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Josef Moser: /* Geschichte */ Präzisierung, was ein &quot;Viertel&quot; sein kann ...</title>
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		<updated>2026-02-25T21:59:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; Präzisierung, was ein &amp;quot;Viertel&amp;quot; sein kann ...&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Einen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kirchenbeitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; zahlen in [[Österreich]] Mitglieder der [[Katholische Kirche in Österreich|katholischen]], der [[Evangelische Kirche A. u. H. B. in Österreich|evangelischen]] und der [[Altkatholische Kirche Österreichs|altkatholischen]] Kirche. Mitglieder der [[Israelitische Kultusgemeinde Wien|IKG]] bezahlten bis 1998 eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kultussteuer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Eric Frey]]: {{Webarchiv |url=http://www.restitution.or.at/modules.php?op=modload&amp;amp;name=News&amp;amp;file=article&amp;amp;sid=19&amp;amp;mode=thread&amp;amp;order=0&amp;amp;thold=0 |text=Volltext Online |wayback=20070928145457}} &amp;quot;&amp;#039;Geraubtes Vermögen, marode Finanzen. Die Hoffnungen der Kultusgemeinde auf eine Sanierung durch Restitution sind bisher unerfüllt.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Standard]]&amp;quot;, 9. Mai 2003 (ehemals in: &amp;#039;&amp;#039;restitution.or.at,&amp;#039;&amp;#039; 8. Mai 2003).&amp;lt;/ref&amp;gt; Gesetzliche Grundlage sind das &amp;#039;&amp;#039;Kirchenbeitragsgesetz von 1939&amp;#039;&amp;#039;, das die Einziehung im eigenen Verantwortungsbereich über Kirchenbeitragsstellen vorsieht und die Durchführungsverordnung zum Kirchenbeitragsgesetz, sowie auf deren gesetzlicher Basis die kirchenrechtlichen Beitragsordnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Festlegung der Berechnungsgrundlagen sowie die individuelle Berechnung der Kirchenbeiträge wird von den Kirchen und Religionsgemeinschaften selbst vorgenommen. Als Beitragsgrundlage wird bei der römisch-katholischen und bei den evangelischen Kirchen das steuerpflichtige Einkommen nach [[Einkommensteuergesetz 1988]] (EStG) angesetzt, unter weiterer Berücksichtigung kircheneigener Absetzbeiträge bzw. Ermäßigungen, die altkatholische Kirche setzt auf das Jahresnettoeinkommen als Grundlage (siehe im Detail unten in den zugehörigen Abschnitten). Da die Kirchen und Religionsgemeinschaften jedoch keine staatlichen Informationen über das Einkommen und weitere für die Berechnung notwendigen Daten ihrer Mitglieder bekommen, sind sie auf deren freiwilligen Offenlegungen angewiesen, andernfalls können die Einkommen zur Berechnung nur geschätzt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Daniel Herndler: [https://www.finanz.at/steuern/kirchenbeitrag-kirchensteuer/ &amp;#039;&amp;#039;Kirchenbeitrag &amp;amp; Kirchensteuer in Österreich.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Finanz.at,&amp;#039;&amp;#039; Stand zum 1. November 2019, abgerufen am 28. Dezember 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; Schätzungen zufolge entgehen den Kirchen deshalb etwa 40 Prozent der möglichen Einnahmen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://web.archive.org/web/20191228110711/https://www.finanzer.at/kirchenbeitrag-in-oesterreich-kirchensteuer/ Kirchenbeitrag 2020 in Österreich – Kirchensteuer, Austritt.]&amp;#039;&amp;#039; Hier: &amp;#039;&amp;#039;Hohe Ausfälle aufgrund fehlender Daten.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;finanzer.at – Wirtschafts- und Finanznachrichten,&amp;#039;&amp;#039; ohne Datum, abgerufen am 28. Dezember 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus einkommensteuerlicher Sicht sind gemäß §&amp;amp;nbsp;18 Abs.&amp;amp;nbsp;1 Z&amp;amp;nbsp;5 EStG {{&amp;quot;|verpflichtende Beiträge an Kirchen und Religionsgesellschaften, die in Österreich gesetzlich anerkannt sind}}, als Sonderausgaben absetzbar; seit März 2024 bis zu einem Höchstbeitrag von 600&amp;amp;nbsp;Euro.&amp;lt;ref&amp;gt;{{§|18|EStG 1988|RIS-B}} EStG 1988 in allen seinen Fassungen zum Vergleich des Abs.&amp;amp;nbsp;1 Z&amp;amp;nbsp;5. Darin: Höchstbeitrag von 600&amp;amp;nbsp;Euro gemäß {{§|18|EStG 1988|RIS-B|DokNr=NOR40260616}} in der Fassung 28. März 2024, geändert durch [https://www.ris.bka.gv.at/eli/bgbl/I/2024/12 BGBl. I Nr. 12/2024]. Davor: Höchstbeitrag von 400&amp;amp;nbsp;Euro gemäß {{§|18|EStG 1988|RIS-B|DokNr=NOR40130654}} in der Fassung 2. August 2011, geändert durch {{BGBl|I Nr. 76/2011}} (=&amp;amp;nbsp;Abgabenänderungsgesetz 2011). Davor: 200&amp;amp;nbsp;Euro gemäß {{§|18|EStG 1988|RIS-B|DokNr=NOR40104905}} in der Fassung 1. April 2009, geändert durch {{BGBl|I Nr. 26/2009}} (=&amp;amp;nbsp;Steuerreformgesetz 2009); sowie: 100&amp;amp;nbsp;Euro gemäß {{§|18|EStG 1988|RIS-B|DokNr=NOR40051927}} in der Fassung 5. Juni 2004, geändert durch {{BGBl|I Nr. 57/2004}} (=&amp;amp;nbsp;Steuerreformgesetz 2005).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Bis 1780 hatte die Kirche ihren Aufwand hauptsächlich aus eigenem Vermögen und aus Erträgen ihres Grundbesitzes bestritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Regierungszeit von [[Joseph II. (HRR)|Kaiser Joseph II.]] (1780–1790) wurden viele Klöster, Stifte und Kirchen aufgelöst. Aus diesen Erlösen wurde der sogenannte [[Religionsfonds]] geschaffen, der unter staatlicher Verwaltung stand. Mit diesem wurde der [[Klerus]] besoldet und die Pfarren finanziert. Zusätzlich wurden staatliche Zuschüsse gewährt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf diese staatlichen Leistungen wurden jene zusätzlichen Einkünfte angerechnet, die sich aus jeweils örtlichen Regeln ergaben: Es bestanden zu Gunsten der kirchlichen Mitarbeiter (Priester, Mesner, Organist, aber auch Lehrer etc.) Leistungsverpflichtungen der jeweiligen Pfarrangehörigen für Naturalabgaben in unterschiedlichem Ausmaß. Abzuliefern waren in mehr oder weniger unterschiedlicher Menge z. B. Getreidegarben aus [[Hafer]], [[Weizen]], [[Roggen|Korn]], [[Bratwurst#Bratwurst in Österreich|Bratwürste]], [[Flachs|Ringerln Reisten]]&amp;lt;ref&amp;gt;In Chroniken und Rechnungsbüchern wurde der „Ringel“ als Zählmaß verwendet. Ein Ringel entsprach dabei einer Anzahl von zusammengebundenen Faserbündeln aus gehecheltem Flachs oder Hanf (Reisten): Frühneuhochdeutsches Wörterbuch, Stichwort „Reiste“. (Abgerufen am 24. Februar 2026); Franz Jäger: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.biowein-knaus.at/fileadmin/Hoefechronik_Sulz_Sulztal/Chronik_online.pdf Gemeinde- und Höfechronik von Sulz und Sulztal.]&amp;#039;&amp;#039; Gamlitz 2018. S. 138 und 170.&amp;lt;/ref&amp;gt;, Käsegroschen, [[Hausschaf|Lämmer]], [[Eisbein|Saufüße]], [[Hostie|Oblatenweizen]],&amp;lt;ref&amp;gt;Zur Verteilung auf verschiedene Bezieher und die Verwendung solcher Abgaben z. B. [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=gre&amp;amp;datum=18710511&amp;amp;seite=6&amp;amp;zoom=33&amp;amp;query=%22Oblatenweizen%22&amp;amp;ref=anno-search &amp;#039;&amp;#039;Schule und Unterricht&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Grazer Volksblatt&amp;#039;&amp;#039;, 4. Jahrgang, Nr. 108, 11. Mai 1871, Beilage Nr. 108, S. 6–7.] (Abgerufen am 24. Februar 2026).&amp;lt;/ref&amp;gt; aber auch [[Holzklafter|Klafterholz]] für Heizzwecke. Es war möglich, diese Leistungen durch die Zahlung von Geldbeträgen abzulösen, einzelne Leistungen wie der Käsegroschen waren von vornherein in Geld ausgedrückt. Diese Naturalabgaben-Verpflichtungen waren nicht in die [[Grundentlastung in Österreich 1848|Grundentlastung 1848]] einbezogen und bestanden teilweise bis in das 20. Jahrhundert. In der [[Steiermark]] gab es ein eigenes Landesgesetz über die Ablösung dieser Naturalabgaben,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://alex.onb.ac.at/cgi-content/alex?aid=lgm&amp;amp;datum=1872&amp;amp;page=141&amp;amp;size=45 Gesetz vom 18. Juli 1871, womit die Durchführung der Grundentlastung auf die Geld- und Naturalgiebigkeiten an Kirchen, Pfarren und Schulen angeordnet wird]. Kundgemacht am 19. Oktober 1872 (sic!)&amp;lt;!--diese Verzögerung über ein Jahr entstand dem Vernehmen nach aus Rücksprachen mit kirchlichen Stellen--&amp;gt;, Landgesetz- und Verordnungsblatt für das Herzogthum Steiermark, Jahrgang 1872, XIV. Stück, S. 127–133, einschließlich eines Amtsunterrichtes vom 13. Oktober 1872 über die Durchführung des Anmeldeverfahrens, welches die Grundlage für die Ablösung war.&amp;lt;/ref&amp;gt; das aber nicht vollständig angewendet wurde. Ein Streit des Besitzers eines Bauernhofes in [[Hofstätten an der Raab|Hofstätten]] über diese Abgaben mit dem Stadtpfarramt [[Stadtpfarrkirche Gleisdorf|St. Laurentius]] in [[Gleisdorf]] in der Oststeiermark wurde 1927 durch den [[Verwaltungsgerichtshof (Österreich)|Verwaltungsgerichtshof]] entschieden. Dabei wurde festgestellt, dass die Leistungsverpflichtungen für diese Naturalabgaben nach wie vor rechtsgültig bestünden, auch wenn sie nicht im Grundbuch (als Reallast oder Servitut) eingetragen seien. Der Gerichtshof beschäftigte sich in seinem&amp;lt;!--als Gerichtsentscheidung: hier sächliches Geschlecht, daher kein r!--&amp;gt; [[Urteil (Österreich)#Zivilverfahren|Erkenntnis]]&amp;lt;ref&amp;gt;Mit konkreter Nennung der betroffenen Naturalleistungspflichten: [https://alex.onb.ac.at/cgi-content/alex?aid=vgr&amp;amp;datum=1927&amp;amp;page=214&amp;amp;size=45 Erkenntnis des österreichischen Verwaltungsgerichtshofes Nr. 14.690 vom 27. Februar 1927], Zl. 138/1926, in der amtlichen Sammlung (VwSlg.) auf S. 214–218. (Abgerufen am 24. Februar 2026).&amp;lt;/ref&amp;gt; detailliert mit der Geschichte solcher Abgaben.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=tab&amp;amp;datum=19270428&amp;amp;query=%22Oblatenweizen%22&amp;amp;ref=anno-search&amp;amp;seite=7 &amp;#039;&amp;#039;Mittelalter in der Neuzeit.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Tagblatt&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 97, 28. April 1927, S. 6–7.] (Abgerufen am 24. Februar 2026).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=aze&amp;amp;datum=19270503&amp;amp;query=%22Oblatenweizen%22&amp;amp;ref=anno-search&amp;amp;seite=2 Die Naturalleistungen an die Kirche sind nicht aufgehoben.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Arbeiter Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 121, 3. Mai 1927, S. 2. (Abgerufen am 24. Februar 2026).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=tpt&amp;amp;datum=19270427&amp;amp;query=%22Oblatenweizen%22&amp;amp;ref=anno-search&amp;amp;seite=3 &amp;#039;&amp;#039;Die Naturalleistungen an die Kirche - Jubiläum eines 100jährigen Hofkanzleidekretes&amp;#039;&amp;#039;. In: (Linzer) Tages-Post, Nr. 95, 27. April 1927, S. 3]. (Abgerufen am 24. Februar 2026).&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; caption=&amp;quot;kirchliche Naturalgiebigkeiten in der Steiermark&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Lämmersammlung Klosterwinkel 1862 St. Jakob in Freiland.jpg|Lämmersammlung 1862&lt;br /&gt;
Mesnersammlung 1875 mit Hafer, Bratwürsten, Ringel Reisten und Käsegroschen Mitterspiel.jpg|Mesnersammlung 1875&amp;lt;ref name=vier&amp;gt;Als „Viertel“ kann das in der Steiermark übliche [[Grazer Viertel]] angenommen werden (Sitz der Verwaltungsstelle des hier betroffenen Gebietes war [[Schloss St. Martin (Graz)|St. Martin bei Straßgang]]), in diesen Dokumenten die Hälfte davon, somit etwa 40 Liter. Es gab allerdings auch andere Hohlmaße namens „Viertel“, die einen leicht anderen Rauminhalt darstellten, wie „Eibiswalder Viertel“, „Steinzer Viertel“, „Marburger Viertel“ oder „Voitsberger Viertel“, sodass für eine exakte Feststellung weitere Nachforschungen notwendig wären.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Grundentlastung 1871 Rettenbach Mesner S 2-3.jpg|abzulösende Leistungen, Kalkulation&amp;lt;ref name=vier/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Grundentlastung 1871 Kirchen Pfarren Schulen vlg. Strelliblasi Rettenbach Schlussblatt Bestreitung.jpg|Abschlussblatt&lt;br /&gt;
Ablösungsgesetz Kirche stmk LGBl 1872-32 S. 1.jpg|Ablösungsgesetz&lt;br /&gt;
Erkenntnis des österr Verwaltungsgerichtshofes VwGH 14.690 28.2.1927 S. 214.jpg|Erkenntnis VwGH 1927&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach dem [[Anschluss (Österreich)|„Anschluss“ Österreichs]] stellte Hitlers Regime 1939 die Zahlungen an die Kirche ein, beschlagnahmte den Religionsfonds und schuf das Kirchenbeitragsgesetz. Dies galt für die katholische Kirche, die evangelische Kirche augsburgischen und helvetischen Bekenntnisses und die [[altkatholische Kirche]] in der Ostmark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des Krieges wurde das Kirchenbeitragsgesetz in die österreichische [[Rechtsordnung]] übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der katholische [[Kirchenhistoriker]] [[Rudolf Karl Höfer]] bezeichnet das System der Kirchenbeiträge als „Relikt des [[Nationalsozialismus]]“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Theo Anders, Jan Michael Marchart |url=https://www.derstandard.at/story/2000122096157/iggoe-steuerplaene-koennten-ende-des-kirchenbeitrags-einlaeuten |titel=IGGÖ-Steuerpläne könnten Ende des Kirchenbeitrags einläuten |werk=[[derStandard.at]] |datum=2020-12-02 |abruf=2020-12-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Höchstgerichtliche Rechtsprechung ==&lt;br /&gt;
=== Individualanträge 1981 ===&lt;br /&gt;
Der [[Verfassungsgerichtshof (Österreich)|Verfassungsgerichtshof]] (VfGH) wies 1981 Individualanträge auf Aufhebung der §§&amp;amp;nbsp;1 bis&amp;amp;nbsp;3 des Kirchenbeitragsgesetzes, {{BGBl|GBlÖ. Nr. 543/1939}}, und der §§&amp;amp;nbsp;1 bis&amp;amp;nbsp;3 der 1.&amp;amp;nbsp;Durchführungsverordnung zum Kirchenbeitragsgesetz, {{BGBl|GBlÖ. Nr. 718/1939}} in der Fassung {{BGBl|GBlÖ. Nr. 1408/1939}}, zurück. Die Begründung (Auszug):&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Allein schon aus dem Inhalt der angefochtenen Bestimmungen ergibt sich, daß dadurch nicht unmittelbar in die Rechtssphäre einer Person eingegriffen wird. Der VfGH vertritt in langjähriger Rechtsprechung (VfSlg. 3039/1956, 9199/1981) die Rechtsauffassung, daß die Kirchenbeitragsschuldigkeiten zivilrechtliche Verpflichtungen sind. Ein aktueller Eingriff in die Rechtssphäre einer Person iS der Art.&amp;amp;nbsp;139 Abs.&amp;amp;nbsp;1 und Art.&amp;amp;nbsp;140 Abs.&amp;amp;nbsp;1 [[Bundes-Verfassungsgesetz|B-VG]] erfolgt erst durch eine gerichtliche Entscheidung, die auf Grund einer nach den angefochtenen Bestimmungen erlassenen Kirchenbeitragsordnung gefällt wird. Der Verordnungs- und Gesetzesprüfungsantrag war daher wegen des Fehlens der Antragsberechtigung zurückzuweisen, ohne daß geprüft zu werden braucht, ob nicht auch andere Gründe für die Zurückweisung des Antrages vorliegen.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Beschluss des VfGH: Entscheidungen V3/81; G12/81 vom 27. November 1981, hier in II.1.b. ([https://www.ris.bka.gv.at/Dokument.wxe?Abfrage=Vfgh&amp;amp;Dokumentnummer=JFT_10188873_81V00003_00 Volltext] im [[Rechtsinformationssystem des Bundes]].&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== VfGH-Beschwerde 2013 ===&lt;br /&gt;
Eytan Reif, Mitgründer und Sprecher der „Initiative [[Religion ist Privatsache]]“, legte am 16. August 2013 Beschwerde beim Verfassungsgerichtshof ein, weil seine Beiträge an die Initiative nicht einkommenssteuermindernd wirken, um genau die steuerliche Absetzbarkeit von Kirchenbeiträgen als Privileg von religiösen Glaubensgemeinschaften (Kirchen) zu bekämpfen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://religion.orf.at/v3/stories/2599232/ &amp;#039;&amp;#039;VfGH erneut mit Kirchenbeitrag beschäftigt.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;religion.[[ORF.at]]/[[Austria Presse Agentur|APA]],&amp;#039;&amp;#039; 21. August 2013, abgerufen am 15. Juni 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Verfassungsgerichtshof hat die Beschwerde abgewiesen und ausgeführt, dass die steuerliche Absetzbarkeit von Kirchenbeiträgen in den Gestaltungsspielraum des Gesetzgebers fällt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://religion.orf.at/v3/stories/2673753/ &amp;#039;&amp;#039;VfGH bestätigt Absetzbarkeit des Kirchenbeitrags.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;religion.[[ORF.at]]/[[Austria Presse Agentur|APA]]/[[Kathpress|KAP]],&amp;#039;&amp;#039; 14. Oktober 2014, abgerufen am 15. Juni 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beitragsberechnungen der christlichen Kirchen ==&lt;br /&gt;
=== Römisch-katholische Kirche ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kath. Pfarrkirche hl. Pankratius, Reisenberg 19.jpg|mini|Verwendung des Kirchenbeitrags bei der Renovierung der Pfarrkirche in [[Reisenberg]]]]&lt;br /&gt;
Der Kirchenbeitrag wird über Kirchenbeitragsstellen eingehoben. Die Grundformel bei Einkommen heißt 1,1&amp;amp;nbsp;Prozent des steuerpflichtigen Einkommens, abzüglich eines Absetzbetrages von 60&amp;amp;nbsp;Euro (Stand 2025) und diversen Ermäßigungen, wie für Alleinverdiener, Kinder, Senioren, außergewöhnliche Belastungen und anderes mehr. Für Land- und Forstwirte gibt es eine gesonderte Berechnung.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kirchenbeitrag.at/berechnung &amp;#039;&amp;#039;Wie viel Kirchenbeitrag zahle ich - und warum?&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Kirchenbeitrag.at.&amp;#039;&amp;#039; Medienreferat der [[Österreichische Bischofskonferenz|Österreichischen Bischofskonferenz]]/katholisch.at und Finanzkammern der Diözesen Österreichs (Hrsg.), ohne Datum, abgerufen am 28. Dezember 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die gesamten Einnahmen der österreichischen Diözesen durch den Kirchenbeitrag beliefen sich im Berichtsjahr 2017 auf 461 Mio. Euro. Die Einnahmen aus dem Kirchenbeitrag machen im Durchschnitt aller österreichischen Diözesen damit knapp 76&amp;amp;nbsp;Prozent der Einnahmen aus.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://kirchenfinanzierung.katholisch.at/kirchenfinanzen &amp;#039;&amp;#039;Kirchenfinanzen - Budget&amp;amp;nbsp;&amp;amp; Gebarungsübersicht.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Kirchenfinanzierung in Österreich.&amp;#039;&amp;#039; Medienreferat der Österreichischen Bischofskonferenz/katholisch.at, ohne Datum, abgerufen am 28. Dezember 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 2016 kritisierte – gerichtet an die Bischöfe Österreichs – ein Pfarrgemeinderats-Mitglied aus [[Gisingen (Feldkirch)|Feldkirch-Gisingen]], Vorarlberg die Praxis, aushaftende Kirchenbeiträge mitunter durch Pfändungen einzutreiben. Dies betraf zu diesem Zeitpunkt in Vorarlberg rund 300 von 150.000 Zahlungspflichtigen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://vorarlberg.orf.at/v2/news/stories/2789174/ &amp;#039;&amp;#039;Scharfe Kritik an Pfändung wegen Kirchenbeitrag.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;vorarlberg.[[ORF.at]],&amp;#039;&amp;#039; 3. August 2016, abgerufen am 28. Dezember 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Evangelische Kirche ===&lt;br /&gt;
Die Evangelische Kirche (A.B. und H.B.) darf auf Grund des &amp;#039;&amp;#039;Bundesgesetzes vom 6. Juli 1961 über äußere Rechtsverhältnisse der Evangelischen Kirche&amp;#039;&amp;#039; ({{BGBl|Nr. 182/1961}},&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesgesetz vom 6. Juli 1961 über äußere Rechtsverhältnisse der Evangelischen Kirche {{§§|ProtG|RIS-B|GesetzNr=10009255|text=in der geltenden Fassung}} im [[Rechtsinformationssystem des Bundes|RIS]].&amp;lt;/ref&amp;gt; dem sogenannten &amp;#039;&amp;#039;[[Protestantengesetz 1961]],&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Karl W. Schwarz: [https://museum.evang.at/wp-content/uploads/2015/04/K_SCHWARZ_Vom-Protestantenpatent-1861-zum-Protestantengesetz-1961.pdf &amp;#039;&amp;#039;Vom Protestantenpatent (1861) zum Protestantengesetz (1961): Die Evangelische Kirche in Österreich und der Staat.&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; ohne Datum) In: Website des &amp;#039;&amp;#039;Vereines „Evangelisches Museum Österreich“,&amp;#039;&amp;#039; abgerufen am 28. Dezember 2019. (Anm.: Die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Protestantengesetz&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Protestantengesetz 1961&amp;#039;&amp;#039; ist weder in der Stammfassung des &amp;#039;&amp;#039;Bundesgesetzes vom 6. Juli 1961 über äußere Rechtsverhältnisse der Evangelischen Kirche,&amp;#039;&amp;#039; {{BGBl|Nr. 182/1961}}, noch in den späteren Änderungen dieses Gesetzes verankert.)&amp;lt;/ref&amp;gt; Kirchenbeiträge und Gemeindeumlagen einheben. Der gesamte Kirchenbeitrag wird direkt von der jeweiligen Pfarrgemeinde eingehoben. {{&amp;quot;|Kirchenbeitragspflichtig ist jede(r) evangelische ChristIn mit Wohnsitz oder Hauptwohnsitz in Österreich ohne Rücksicht auf die Staatsangehörigkeit ab jenem Jahr in dem sie/er das 20. Lebensjahr vollendet.}}&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.gerecht.at/warum-diese-homepage.html |wayback=20170206162144 |text=&amp;#039;&amp;#039;Antworten zum Kirchenbeitrag.&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2025-12-08 02:12:23 InternetArchiveBot }} In: &amp;#039;&amp;#039;gerecht.at.&amp;#039;&amp;#039; Evangelische Kirche A.B. in Österreich (Hrsg.), ohne Datum, abgerufen am 28. Dezember 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; Befreit sind Schüler, Lehrlinge, Studenten sowie Präsenz- und Zivildiener, sowie von zwei evangelischen Ehepartnern jener, der ausschließlich im Haushalt tätig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Höhe des Kirchenbeitrages beträgt 1 % des steuerpflichtigen Einkommen des Vorjahres (abzüglich eventueller Freibeträge für Alleinverdiener und Kinder). Davon wird der allgemeine Absetzbetrag von 44&amp;amp;nbsp;Euro abgezogen.&amp;lt;!--Stand Dezember 2019.--&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.gerecht.at/fragen-zur-berechnung-des-kirchenbeitrags.html &amp;#039;&amp;#039;Antworten zur Berechnung.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;gerecht.at.&amp;#039;&amp;#039; Evangelische Kirche A.B. in Österreich (Hrsg.), ohne Datum, abgerufen am 28. Dezember 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinzu kommt eine Gemeindeumlage, die bis zu 25 % des Kirchenbeitrags beträgt. Sie wird von jeder Kirchengemeinde nach dem jeweiligen Finanzbedarf festgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Altkatholische Kirche ===&lt;br /&gt;
Die Altkatholische Kirche Österreichs ist gemäß dem Kirchenbeitragsgesetz und seiner Durchführungsverordnung grundsätzlich berechtigt, einen Kirchenbeitrag einzuheben. Die Erlassung der Kirchenbeitragsordnung obliegt im Sinne der Durchführungsverordnung zum Kirchenbeitragsgesetz ({{BGBl|GBlÖ. Nr. 718/1939}}) dem Synodalrat der Kirche (§&amp;amp;nbsp;1 Z&amp;amp;nbsp;3). Der Synodalrat ist das kollegiale Leitungsorgan der Kirche und besteht aus drei Geistlichen und sechs Laien. Synodalrat und Bischof bilden die Kirchenleitung. Die Einhebung des Kirchenbeitrags erfolgt zentral über die Kirchenbeitragsstelle, die beim Synodalrat in Wien angesiedelt ist. Der Beitrag wird aufgrund des Einkommens festgesetzt. Im Regelfall wird er 1,1 % des Jahresnettoeinkommens betragen, für geringere Einkommen gibt es Sätze von 0,5 % oder 0,8 % des Einkommens. Die Festsetzung des tatsächlichen Kirchenbeitrags und allfällige Änderungen erfolgen im direkten Gespräch mit der Kirchenbeitragsstelle oder dem örtlich zuständigen Pfarrer (oder der Pfarrerin).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.altkatholische-kirche.at/organisation/kirchenbeitrag &amp;#039;&amp;#039;Kirchenbeitrag.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Altkatholischen Kirche Österreichs,&amp;#039;&amp;#039; ohne Datum, abgerufen am 28. Dezember 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Andere Religionsgemeinschaften ==&lt;br /&gt;
=== Freikirchen ===&lt;br /&gt;
Bei den [[Freikirchen in Österreich]] gibt es keinen verpflichtenden Kirchenbeitrag. Da sich die Mehrzahl der Mitglieder aktiv am Gemeindeleben beteiligt, gibt es eine große Bereitschaft, finanzielle Unterstützung zu leisten, so dass Räume gemietet, Gebäude gekauft oder gebaut werden können. Außerdem werden einzelne Mitarbeiter (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Pastor]]en) angestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Buddhistische Religionsgesellschaft ===&lt;br /&gt;
Die [[Österreichische Buddhistische Religionsgesellschaft]] (ÖBR) erhebt seit ihrer Gründung 1983 keinen Kultusbeitrag.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ÖBR&amp;quot;&amp;gt;[https://www.buddhismus-austria.at/buddhismus-in-oesterreich/oebr-mitglied-werden/ &amp;#039;&amp;#039;ÖBR Mitglied werden.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Buddhismus in Österreich.&amp;#039;&amp;#039; Website der Österreichischen Buddhistischen Religionsgesellschaft in Wien, ohne Datum, abgerufen am 28. Dezember 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; Finanziert werden die Ausgaben der ÖBR durch [[Dāna|Spenden]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;ÖBR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Israelitische Kultusgemeinde ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Israelitische Kultusgemeinde|Israelitischen Kultusgemeinden]] erheben einen einkommensunabhängigen Jahresbeitrag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtsquellen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gesetz über die Erhebung von Kirchenbeiträgen im Lande Österreich.&amp;#039;&amp;#039; {{BGBl|GBlÖ. Nr. 543/1939}}, in der {{§§|KBG|RIS-B|GesetzNr=10009211|text=jeweils geltenden Fassung}} im [[Rechtsinformationssystem des Bundes]] (RIS).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Verordnung … (Anm.: gegenstandslos), wodurch Vorschriften zur Durchführung und Ergänzung des Gesetzes über die Erhebung von Kirchenbeiträgen im Lande Österreich, G.&amp;amp;nbsp;Bl.&amp;amp;nbsp;Nr.&amp;amp;nbsp;543/1939, erlassen werden,&amp;#039;&amp;#039; {{BGBl|GBlÖ. Nr. 718/1939}}, in der {{§§|DV-KBG|RIS-B|GesetzNr=10009212|text=jeweils geltenden Fassung}} im RIS.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Evangelische Kirche in Österreich: [https://www.gerecht.at/antworten-zum-kirchenbeitrag.html &amp;#039;&amp;#039;Antworten zum Kirchenbeitrag&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* Erzdiözese Wien: [https://www.kirchenbeitrag.at/ &amp;#039;&amp;#039;Kirchenbeitrag&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchensteuer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatskirchenrecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Öffentliches Recht (Österreich)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Josef Moser</name></author>
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