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	<title>Kirchen von Visby - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-22T04:49:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Chleo: /* Liste der Stadtkirchen von Visby */</title>
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		<updated>2023-08-01T21:57:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Liste der Stadtkirchen von Visby&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Gotland-Visby-domkyrka 01.jpg|mini|Dom von Westen]]&lt;br /&gt;
Im Mittelalter hatte [[Visby]] auf der Insel [[Gotland]] mehr Kirchen als irgendeine Stadt in [[Schweden]], zu dem Gotland allerdings vor 1645 nur von 1288 bis 1361 gehörte. Innerhalb der Stadtmauern gab es mindestens zwölf und außerhalb standen zwei Kirchen. Von diesen vierzehn Gotteshäusern ist heute nur noch der [[Dom zu Visby|Dom]] intakt, die übrigen sind teils Ruinen, teils ganz verschwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hingegen sind von den [[Landkirche (Gotland)|gotländischen Landkirchen]] noch viele gut erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Gutasaga ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Visby-StNicolaus 07.jpg|mini|Die Ruine von St. Nikolaus hat noch viele Gewölbe.]]&lt;br /&gt;
Die [[Gutasaga]] berichtet, dass Botair, ein Mann aus [[Akebäck]], die erste Kirche rund zehn Kilometer südöstlich von [[Visby]] bei einem Ort namens Kulstäde baute. Als diese nach kurzer Zeit niedergebrannt wurde, baute er eine neue in „Vi“, dem heutigen Visby, die niemand zu zerstören wagte. Sie erhielt den Namen Allerheiligenkirche und lag der Sage nach vor der [[Steilküste]] (schwedisch &amp;#039;&amp;#039;klint&amp;#039;&amp;#039;) an jener Stelle „die nun Peters Kirche genannt wird“. Diese Ereignisse sind im 11. oder 12. Jahrhundert anzusiedeln. Die [[Holzkirche]] war bereits verschwunden, als die Gutasaga niedergeschrieben wurde. Zu jener Zeit muss Visby bereits länger ein Hafenplatz gewesen sein, der eine andere soziale Struktur als das ländliche [[Gotland]] hatte und Fremdeinflüssen unterlag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung der Kirchen ==&lt;br /&gt;
Von den Stadtkirchen Visbys waren nur wenige Gemeindekirchen. Die meisten hatten Sonderfunktionen. So gehörten St.&amp;amp;nbsp;Katharina (St.&amp;amp;nbsp;Karin), [[St. Nikolaus (Visby)|St.&amp;amp;nbsp;Nikolaus]] und die [[Kloster Solberga|Gertrudenkapelle]] zu verschiedenen Klöstern. [[St. Georg (Visby)|St.&amp;amp;nbsp;Georg]] (Göran) gehörte einem [[Stift (Kirche)|Stift]]. Eine nicht näher bestimmbare Anzahl waren, teilweise recht kleine, [[Faktorei]]kirchen, die fremdländischen Kaufmannsgenossenschaften gehörten. Auf Grund veränderter Umstände erhielten insbesondere die Faktoreikirchen später einen anderen Status. Bei der Marienkirche, der Kirche deutschen [[Hanse|Kaufleute]], ist der Übergang zum Dom von Visby durch Dokumente belegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Niedergang der Kirchen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Sankta Katarina kyrkoruin01.jpg|mini|hochkant=0.8|St. Katrin]]&lt;br /&gt;
Die mittelalterlichen Kirchen wurden im zweiten Viertel des 16. Jahrhunderts zerstört, als im [[Geschichte Dänemarks|dänischen]] Thronstreit zwischen [[Christian II. (Dänemark, Norwegen und Schweden)|Christian II.]] und [[Friedrich I. (Dänemark und Norwegen)|Frederik I.]] die mächtige Hansestadt [[Lübeck]] Frederik unterstützte, während [[Søren Norby]] als dänischer Statthalter auf Gotland für Christian II. kämpfte, auch noch nach dessen offizieller Abdankung im Jahr 1523.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als 1525 die Lübecker Visby eroberten und dabei an vier Stellen anzündeten, gingen mehrere, aber nicht alle Kirchen in Flammen auf. St. Nikolai, St. Gertrud und die schon vorher aufgegebene St. Jakobskirche wurden geplündert. Mit der [[Reformation]] wurde St. Hans zur Stadtkirche und alle übrigen Kirchen wurden aufgegeben. An [[Laetare|Mittfasten]] 1528 hielten sich die Bürger für die Plünderung der Stadt durch die Lübecker an der  Herrschaftskirche Heilige Dreifaltigkeit schadlos. Der neue dänische Statthalter [[Henrik Nielsen Rosenkrantz]] ließ während der [[Grafenfehde]] 1533/34 Teile der aneinander gebauten Kirchen St. Hans und St. Peter niederreißen, damit man nicht von dort seinen Sitz [[Visborg Slott]] beschießen konnte. So blieb nur noch der Dom St. Marien übrig und wurde zur neuen Stadtkirche. Im 17. und 19. Jahrhundert wurden die beiden Kirchen St. Hans und St. Peter noch weiter abgetragen, um Baumaterial zu gewinnen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.slottsguiden.info/slottdetalj.asp?id=165 Slottsguiden: &amp;#039;&amp;#039;S:ta Karin, Sverige&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.slottsguiden.info/slottdetalj.asp?id=169 Slottsguiden: &amp;#039;&amp;#039;S:t Per och S:t Hans, Sverige&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl die Zerstörung der Kirchen also mehr als 480 Jahre zurückliegt, steht von einigen der Gemäuer noch mehr, als von so mancher heute wiederhergestellten Kirche in Deutschland oder Polen am Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Liste der Stadtkirchen von Visby ==&lt;br /&gt;
=== Intakt ===&lt;br /&gt;
{| class=wikitable&lt;br /&gt;
| width=200 | [[Dom zu Visby|Sankta Maria Domkyrka]] || width=240 | 13. Jahrhundert ||[[Datei:Gotland-Visby-domkyrka 21.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Allerheiligenkapelle ||Friedhofskapelle, 1967||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Visborgkirche ||1969||[[Datei:Visborgskyrkan..jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ruinen ===&lt;br /&gt;
{| class=wikitable&lt;br /&gt;
| width=200 | Heiliggeistkirche || width=240 | [[Oktogon (Architektur)|Oktogon]]||[[Datei:Helge And.JPG|100px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Hl. Dreifaltigkeitskirche&amp;lt;br /&amp;gt;(&amp;#039;&amp;#039;Drotten&amp;#039;&amp;#039; – „Herrschaftskirche“) || ||[[Datei:Drottens kyrkoruin.JPG|100px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|St. Clemens ||13. Jahrhundert ||[[Datei:Sankt Clemens Visby Gotland Sverige (4).jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|St. Georg&amp;lt;br /&amp;gt;(Göran) || ||[[Datei:S-t Görans ruin 2012-09-23 11-14-35.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|St. Gertrud||[[Zisterzienserinnen]]&amp;amp;shy;kloster [[Kloster Solberga|Solberga]]||[[Datei:Sta Gertrud Visby.JPG|100px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|St. Johannes und St. Peter&amp;lt;br /&amp;gt;(St. Hans und St. Per) ||zwei Kirchen aneinander|| [[Datei:St Per och St Hans.JPG|100px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|St. Katharina&amp;lt;br /&amp;gt;([[St. Karin (Visby)|St. Karin]]) || [[Franziskanerinnen]]|| [[Datei:Visby 14-.JPG|100px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|St. Laurentius&amp;lt;br /&amp;gt;(St. Lars) ||[[Byzantinische Architektur|byzantinischer]] Zentralbau ||[[Datei:St Lars kyrkoruin.JPG|100px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|St. Nikolaus ||[[Dominikaner]] und deutsche Gemeinde&amp;amp;nbsp;|| [[Datei:Visby-StNicolaus 02.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|St. Olaf || ||[[Datei:Sankt Olofs kyrkoruin Visby 52 1 Botan Gotland.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verschwunden ===&lt;br /&gt;
* die Russische Kirche&lt;br /&gt;
* St. Jakob&lt;br /&gt;
* St. Michael&lt;br /&gt;
* Visborg Schlosskirche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Landkirchen auf Gotland]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Marita Jonsson, Sven-Olof Lindquist: &amp;#039;&amp;#039;Kulturführer Gotland.&amp;#039;&amp;#039; Almqvist &amp;amp; Wiksell, Uppsala 1993, ISBN 91-88036-09-X.&lt;br /&gt;
* Erland Lagerlöf, Gunnar Svahnström: &amp;#039;&amp;#039;Die Kirchen Gotlands.&amp;#039;&amp;#039; Stein, Kiel 1991, ISBN 3-89392-049-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kirchen Von Visby}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Visby|!Kirchen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude auf Gotland|!Visby]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Liste (Kirchengebäude nach Ort)|Visby]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Chleo</name></author>
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