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	<title>Kirche von Hejde - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T17:18:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kirche_von_Hejde&amp;diff=2059004&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dk1909: typografische Anführungszeichen korrigiert</title>
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		<updated>2026-03-02T11:48:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typografische Anführungszeichen korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Hejde kyrka - KMB - 16000300024436.jpg|mini|Kirche von Hejde]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hejde kyrka Gotland.jpg|mini|Kirche von Hejde]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hejde kyrka - KMB - 16000200021282.jpg|mini|Taufbecken]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kirche von Hejde&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{svS|Hejde kyrka}}) gehört zu dem auf der [[Schweden|schwedischen]] Insel [[Gotland]] geläufigen Typ der [[Sattelkirche (Nordeuropa)|Sattelkirche]]. Einem hohen gotischen [[Chor (Architektur)|Chor]] schließen sich, ähnlich wie in [[Kirche von Garde|Garde]], [[Kirche von Follingbo|Follingbo]], [[Kirche von Källunge|Källunge]] und [[Kirche von Lye|Lye]], ein niedrigeres und älteres Langhaus und ein Turm an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirchengebäude ==&lt;br /&gt;
Dem Mitte des 14. Jahrhunderts zuerst umgebauten [[Chor (Architektur)|Chor]] sollten ein größeres Langhaus und ein mächtiger Turm folgen. Dem heutigen Chor ging ein kleiner [[Romanik|romanischer]] Bau voraus, der möglicherweise eine [[Apsis]] besaß. Das Langhaus und der Turm mit seinen Galerien an der Nord- und Südseite scheinen ähnlich wie in [[Kirche von Burs (Gotland)|Burs]] und [[Kirche von Lye|Lye]] in der Mitte des 13. Jahrhunderts aufgeführt worden zu sein. Die [[Sakristei]] entstand 1795.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Südportal des Turmes, dessen [[Kapitell]]bänder mit Pflanzenornamentik verziert sind, ist heute der Haupteingang. Mächtiger ist jedoch das von der Witterung in Mitleidenschaft gezogene Chorportal. Es gibt keine direkte Entsprechung zu diesem prächtigen Portal in der gotländischen Portalkunst. Übereinstimmungen mit dem Turmportal in [[Kirche von Lärbro|Lärbro]], das zeitgleich vom Meister [[Steinmetzkunst auf Gotland#Egypticus|Egypticus]] oder seiner Werkstatt ausgeführt worden ist, sind insbesondere bei den beiden geflügelten Drachen auf dem westlichen Kapitellband feststellbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Langhaus besitzt ein in der gotländischen Kirchenarchitektur sehr ungewöhnliches Rippengewölbe, wie es nur noch in der [[Kirche von Othem]] zu finden ist. Die Rippen werden in den Ecken von Kolonnetten getragen, deren Kapitelle eine fein gehauene Blattornamentik zeigen. Im Chor befinden sich an dieser Stelle Konsolen in Form von Menschenköpfen und eines Untiers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Interieur ==&lt;br /&gt;
Die Kirche besitzt rein ornamentale mittelalterliche [[Fresko|Kalkmalereien]] aus zwei Jahrhunderten. Im Langhaus stammen sie aus der Mitte des 13. Jahrhunderts und sind im Gewölbe und an der Wand über dem Turmbogen konzentriert. Die Malereien im Chorgewölbe scheinen im Zusammenhang mit der Einwölbung entstanden zu sein. Die gut erhaltenen [[Glasmalerei]]en des östlichen Chorfensters zeigen eine ungewöhnliche helle Farbgebung, leuchtende Farben mit Blau als dominantem Ton. In den Szenen werden der Sündenfall, die Vertreibung aus dem Paradies, Adam und Eva bei der Arbeit, die Verkündigung der Hirten, als Fragment der Verkündigung Mariens, Christi Geißelung, Kreuzigung und Auferstehung und der Segnender Christus dargestellt. Die Glasmalereien aus der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts werden als die am spätesten entstandenen mittelalterlichen Glasmalereien auf Gotland betrachtet. Der vermutlich von Jesper Gertson Smitt in [[Burgsvik]] gehauene Altaraufsatz aus [[Sandstein]] wird gemäß Inschrift auf das Jahr 1684 datiert. Das [[Triumphkreuz]] ist wahrscheinlich eine norddeutsche Arbeit vom Beginn des 16. Jahrhunderts. Die Kanzel entstand um 1700, wurde aber 1770–73 repariert und bemalt, wobei sie eine Kartusche mit der Namenschiffre [[Gustav III. (Schweden)|Gustafs III.]] erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bemerkenswerteste Inventarstück der Kirche ist die beim Turmbogen platzierte Taufe aus [[Sandstein]]. Sie stammt vom anonymen Steinmeister [[Steinmetzkunst auf Gotland#Byzantios|Byzantios]], der in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts auf Gotland tätig war. In den Reliefs der [[Cuppa]] werden ein Kentaur, ein Engel mit ausgebreiteten Flügeln, ein Aspisreiter (als Symbol für den schwachen Menschen), ein Pfau, Streitende Soldaten (Gut und Böse), David und der Löwe und ein Domauszieher (als Symbol der Liederlichkeit) dargestellt. Die Farbreste sind möglicherweise ursprünglich. Kunstgeschichtlich ist dieses Werk mit denen von&lt;br /&gt;
[[Kirche von Atlingbo|Atlingbo]], [[Kirche von Eskelhem|Eskelhem]], [[Kirche von Garde|Garde]], [[Kirche von Guldrupe|Guldrupe]], [[Kirche von Hogrän|Hogrän]], [[Kirche von Sanda|Sanda]], [[Kirche von Träkumla|Träkumla]], [[Kirche von Vamlingbo|Vamlingbo]], [[Kirche von Väte|Väte]] und [[Kirche von Öja (Gotland)|Öja]] zu vergleichen. Der Stein von Öja wurde im Museum der Inselhauptstadt [[Visby]] ausgestellt. Noch in Fragmenten erhalten blieben die Taufbeckensteine in [[Kirche von Källunge|Källunge]] und [[Kirche von Fröjel|Fröjel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Runenstein  G171 ==&lt;br /&gt;
Die Kirche wurde 1935/36 nach Plänen des Architekten Erik Fant (1889–1954) restauriert. 1976 wurde eine Renovierung des Innenraums durchgeführt. Im Zuge der Renovierung wurde der seit 1854 verschollene Runenstein G 171 wiederentdeckt. Der vom Antikenkurator P. A. Säve abgebildeter Stein war unter dem Holzboden des Chorraums verborgen, wo er vermutlich im Zuge der Renovierung in den 1930er Jahren platziert wurde. Die Inschrift enthält einen Hinweis auf einen Kirchenbrand, und die Wiederentdeckung ermöglicht es die bisherige Lesart in einigen Punkten zu korrigieren. Die Kirche brannte während einer Prozession am Ostersamstag. Anhand der sogenannten Ostertafel konnte als Jahr des Kirchenbrandes 1492 bestimmt werden. Die Inschrift enthält eine sternförmige H-Rune, die im Mittelalter anscheinend nur auf Gotland verwendet wurde, in jüngerer Zeit aber auch in Island und unter den Talrunen in Ober-Dalarna auftaucht. Auf dem benachbarten Bauernhof Granhult wurden Inschriften mit denselben Runen in einer Dreschscheune entdeckt, darunter Jahreszahlen wie 1870 und 1877.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Der Name Hejde wird erstmals als &amp;#039;&amp;#039;Heithum&amp;#039;&amp;#039; – in der gekünstelten Dativform des gotländischen Wortes &amp;#039;&amp;#039;hajd&amp;#039;&amp;#039; für Heide – in einer Abschrift aus dem 14. Jahrhundert erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Svenskt ortnamnslexikon&amp;#039;&amp;#039;. Språk- och folkminnesinstitutet, Uppsala 2003, ISBN 91-7229-020-X, S.&amp;amp;nbsp;122.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige 100 m östlich der Kirche liegt die [[Sigsarve vattensåg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*  {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Erland Lagerlöf, Gunnar Svahnström&lt;br /&gt;
   |Titel=Die Kirchen Gotlands&lt;br /&gt;
   |Verlag=Stein&lt;br /&gt;
   |Ort=Kiel&lt;br /&gt;
   |Datum=1991&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-89392-049-8}}&lt;br /&gt;
*  {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Uwe Lemke&lt;br /&gt;
   |Titel=Gotland - Insel der Götterschiffe&lt;br /&gt;
   |Verlag=Urachhaus&lt;br /&gt;
   |Ort=Stuttgart&lt;br /&gt;
   |Datum=1986&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-87838-459-9&lt;br /&gt;
   |Seiten=75}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Hejde kyrka}}&lt;br /&gt;
* [http://www.guteinfo.com/index.asp?id=195 guteinfo] (schwedisch)&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.pagotland.se/ka/hejde.asp |text=PaGotland |wayback=20100830173047}} (schwedisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.bebyggelseregistret.raa.se/bbr2/anlaggning/visaHistorik.raa?page=historik&amp;amp;visaHistorik=true&amp;amp;anlaggningId=21300000002762 Gebäuderegister] beim [[Riksantikvarieämbetet]] (schwedisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.orgelanders.se/Gotlandskyrkor/Hejde.htm Orgelanders] (schwedisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.webbgallerigotland.se/Hejde_kyrka.html Webgalerie Gotland] (schwedisch)&lt;br /&gt;
* [https://www.raa.se/kulturarv/runor-och-runstenar/nyfynd/ Runenstein (schwedisch)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=57/24/46.0/N |EW=18/20/45.3/E |type=landmark |region=SE-I}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude auf Gotland|Hejde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude im Bistum Visby|Hejde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gotisches Bauwerk in Schweden|Hejde]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dk1909</name></author>
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