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	<title>Kirche am Magdalensberg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T22:50:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kirche_am_Magdalensberg&amp;diff=2612448&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gak69: Bildbeschreibung eingefügt</title>
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		<updated>2026-03-25T00:14:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bildbeschreibung eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Magdalensberg Helenenkirche.jpg|mini|Nordwestliche Ansicht der Nebenkirche St. Helena und Maria Magdalena]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Magdalensberg St. Helena Flügelaltar 01.jpg|mini|hochkant|Hochaltar]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche am Magdalensberg - Magdalenenaltar.JPG|mini|hochkant|Magdalenaltar]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kirche am Magdalensberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in [[Magdalensberg (Gemeinde)|Magdalensberg]], Bundesland [[Kärnten]], [[Österreich]], am Gipfel des 1058 Meter hohen [[Magdalensberg (Berg)|Magdalensberges]] ist eine Filialkirche der [[Pfarrkirche Ottmanach]]. Sie ist der heiligen [[Helena (Mutter Konstantins des Großen)|Helena]] und [[Maria Magdalena]] geweiht, wobei das [[Patrozinium]] der Helena das ursprüngliche war und das der Maria Magdalena erst nach 1583 aufkam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im späten 12. oder im frühen 13. Jahrhundert errichteten die Herren von [[Burg Hochosterwitz|Osterwitz]] am Magdalensberg eine Kirche, die wohl aus einem flachgedeckten Langhaus und einer Rundapsis bzw. einem Chorquadrat bestand. Im Jahre 1262 bestätigte [[Urban IV.|Papst Urban IV.]] einem Pfarrer Heinrich den Besitz der Kirchen &amp;#039;&amp;#039;„sancte Margarete in Otmaniach et monis sancte Helene … quarum una dependet ex alia …“&amp;#039;&amp;#039; Eine von einem Meister Mothe (Matthias) 1462 begonnene Erweiterung der Kirche konnte erst Ende des 15. Jahrhunderts abgeschlossen werden. Dabei wurde seitlich ein größerer Bau angefügt, sodass das ursprüngliche Kirche das heutige südliche Seitenschiff bildet. Wesentliche Beiträge zum Ausbau und zur Ausstattung der Kirche leisteten St. Veiter Bürgerfamilien, die auch in Verbindung mit dem aufkommenden [[Vierbergelauf]] in Verbindung gebracht werden, dessen Ausgangspunkt die Kirche bildet. So ließ der Gewerke Hans Kaltenhauser einen heute verschollenen Reliefstein an der Kirche anbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baubeschreibung ==&lt;br /&gt;
Der mittelgroße [[Gotik|spätgotische]] Kirche setzt sich aus einem hohen Langhaus, einem etwas niedrigeren schmalen Hauptchor und einem südlichen Nebenchor zusammen. In der Südwestecke des Langhauses [[querhaus]]artig aufragender Bauteil mit Giebel wurde ehemals als Schatzkammer bezeichnet. Im nördlichen Chorwinkel steht der von einem Pyramidendach bekrönte Turm, dessen [[Gekuppelt (Architektur)|gekuppelte]] Schallfenster 1571 nach einem Brand erneuert wurden. Die Glocke wurde 1703 von Anton Kosmatschin gegossen. Die Kirche wird von hohen abgestuften [[Strebepfeiler]]n gestützt, die am Chor übereck gestellt sind und von Spitzgiebeln und fragmentarischen [[Fiale]]n bekrönt werden. Dagegen sind die Streben am Nebenchor einfach und plump ausgeführt. Die Kirche besitzt an den Chören und an der Südseite des Langhauses hohe zweibahnige [[Maßwerk]]sfenster. Das rechteckige Fenster oberhalb des vermauerten gotischen Südportal wurde in der [[Barock]]zeit ausgebrochen, die beiden Fenster seitlich des Westportals wurden 1971 wiederhergestellt. Die Rundfenster an der West- und Südseite weisen gotisches [[Vierpass]]maßwerk auf. Das schmale spitzbogige Westportal mit eisenbeschlagener gotischer Türe besitzt reich profiliertes gotisches [[Gewände]] und einen geraden [[Konsole (Bauwesen)|Kragsteinsturz]] und ist am [[Tympanon (Architektur)|Bogenfeld]] mit Christusmonogramm und zwei Sterne geschmückt. Der Kirchenbau ist einheitlich mit Steinplattl gedeckt. Das verblasste [[Christophorus]]fresko an der Südfassade stammt aus der Barockzeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Inneren zeigt sich das [[Joch (Architektur)|dreijochige]] Langhaus als zweischiffige [[Hallenkirche|Halle]] mit anschließend niedrigerem südlichen Seitenschiff. Das [[Gewölbe#Kreuzrippengewölbe|Sternrippengewölbe]] ist an den [[Schlussstein]]en mit Sternen, Blumen, Wappen und Steinmetzzeichen verziert. Die fünf Bündelpfeiler im Langhaus sind unterschiedlich ausgeführt. Die spätgotische Empore mit Kreuzrippengewölbe und drei spitzbogigen Arkaden zum Kirchenraum hin hat eine gekehlte Felderbrüstung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vierjochige Chor mit Dreiachtelschluss ist gegenüber dem Mittelschiff aus der nördlichen Achse verrückt. Das Netzrippengewölbe ruht aus Konsolen und zwei von Baldachinnischen unterbrochenen fünfseitigen [[Dienst (Architektur)|Diensten]]. Die Statuetten der beiden Kirchenheiligen in den Baldachinnischen stammen vermutlich von einem Altar. Von der Chornordwand führt ein niedriges spitzbogiges Portal in die [[Sakristei]] im Turmerdgeschoß. Spitzbogig geschrägte [[Scheidbogen|Scheidbögen]] öffnen den südlichen Nebenchor zum Hauptchor und zum südlichen Seitenschiff hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einrichtung ==&lt;br /&gt;
Der spätgotische Hochaltar von 1502 birgt im Schrein eine große Schnitzfigur aus der älteren [[Villacher Schule|Villacher Werkstätte]], die die heiligen Helena mit Kirchenmodell und Kreuz darstellt. Im zarten [[Gesprenge]] sind die Figuren einer sitzenden Madonna mit Kind sowie der heiligen [[Katharina von Alexandrien|Katharina]] und [[Barbara von Nikomedien|Barbara]] und zuoberst ein [[Schmerzensmann]], der wohl aus einer St. Veiter Werkstätte stammt, aufgestellt. Auf dem Gemälde der [[Predella]] befragt die heilige Helena die Juden Jerusalems nach dem Versteck des Kreuzes. An den feststehenden Flügeln sind links die heiligen [[Margareta von Antiochia|Margaretha]] und [[Wolfgang von Regensburg|Wolfgang]] und rechts die heiligen [[Dorothea (Heilige)|Dorothea]] und [[Ulrich von Augsburg|Ulrich]] wiedergegeben. Die Malereien auf der Innenseite der beweglichen Flügeln zeigen Szenen der [[Kreuzlegende]]: links oben die Suche nach dem Kreuz sowie Judas, der in den Brunnen geworfen wird; rechts oben die Erprobung der Wunderkraft des Kreuzes durch die Erweckung eines Toten; links unten versucht Kaiser [[Herakleios]] vergeblich, das Kreuz hoch zu Ross im Triumph nach Jerusalem zu bringen; rechts unten trägt er es demütig auf den Knien durch das Stadttor. Auf der rechten Außenseite ist Christus mit den zwölf Aposteln und auf der linken nichtfigurale Architekturmalerei dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die drei Seitenaltäre entstanden um 1700. Der linke Seitenaltar trägt eine barocke Muttergottes mit Kind und ein Aufsatzbild mit Gottvater und dem Heiligen Geist. Der Altar am rechten Pfeiler zeigt im Altarblatt den Evangelisten [[Markus (Evangelist)|Markus]], im Aufsatzbild den heiligen [[Sebastian (Heiliger)|Sebastian]] sowie einen Märtyrerpapst. Die seitlichen Figuren stellen wahrscheinlich die bethanischen Geschwister [[Martha von Bethanien|Martha]] und [[Lazarus]] dar.&lt;br /&gt;
Im Seitenchor, der Magdalenenkapelle birgt der Altar im Schrein eine um 1520–25 geschnitzte spätgotische Magdalenenfigur. Seitlich stehen die barocken Figuren der Apothekerheiligen [[Kosmas und Damian|Cosmas und Damian]]. Außen sind vier spätgotische Relief aus dem frühen 16. Jahrhundert in barockes Rankenwerk eingearbeitet. Dargestellt sind Szenen mit Maria Magdalena links oben die letzte Kommunion der Heiligen, links unten die Fußwaschung, rechts oben die Erhebung und rechts unten die Meerfahrt eines Fürstenpaares mit Himmelserscheinung der Magdalena. In der Aufsatznische steht die barocke Statuette des Auferstandenen und darüber eine geschnitzte [[Noli me tangere|Noli-me-tangere-Gruppe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Korb der um 1660/70 entstandenen [[Kanzel]] wird heute als [[Ambo]] verwendet. Nennenswert ist auch das graugrüne, zylindrische und oben ausgehöhlte Becken mit drei Kopfreliefs, dessen Entstehungszeit wohl ins ausgehende Mittelalter fallen dürfte. Zur weiteren Ausstattung der Kirche zählen ein Kreuzigungsbild im [[Nazarener (Kunst)|nazarenischen]] Stil an der Südwand und ein Kruzifix aus dem 17. Jahrhundert an der Nordwand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Bauten ==&lt;br /&gt;
Die Kapelle südlich der Kirche ist ein kleiner gotischer Bau mit dreiseitigem Schluss und steinplattlgedecktem Spitzdach. An der Nordwand befindet sich ein Fresko des heiligen Wolfgang von 1786. Das Pfarrhöfl neben der Kirche wurde 1849 errichtet, um dem Geistlichen, der am Magdalensberg die Messe las, eine Unterkunft zu bieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten&amp;#039;&amp;#039;. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 485–487.&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Wadl]]: &amp;#039;&amp;#039;Magdalensberg. Natur – Geschichte – Gegenwart. Gemeindechronik.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Johannes Heyn, Klagenfurt 1995, ISBN 3-85366-812-7, S. 214–222.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Kirche am Magdalensberg}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=46/43/41.90|EW=14/25/45.14/E|type=landmark|region=AT-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Magdalensberg (Gemeinde)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maria-Magdalena-Kirche|Magdalensberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Helenakirche|Magdalensberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gotisches Bauwerk in Kärnten|Magdalensberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gotische Kirche|Magdalensberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal (Kärnten)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gak69</name></author>
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