<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Kirche_Zarrentin</id>
	<title>Kirche Zarrentin - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Kirche_Zarrentin"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kirche_Zarrentin&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-26T02:47:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kirche_Zarrentin&amp;diff=1431140&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kirche_Zarrentin&amp;diff=1431140&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2024-08-09T07:45:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Zarrentin.JPG|mini|Kirche Zarrentin Westseite mit Turm (2008)]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kirche Zarrentin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Gotik|gotische]] Pfarrkirche und ehemalige Klosterkirche im [[Historischer Stadtkern|historischen Stadtkern]] von [[Zarrentin am Schaalsee]] im [[Landkreis Ludwigslust-Parchim]] in [[Mecklenburg-Vorpommern]]. Die Kirchengemeinde gehört zur Propstei Parchim im Kirchenkreis Mecklenburg der [[Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland|Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland]] (&amp;#039;&amp;#039;Nordkirche&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude steht unter Denkmalschutz.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Liste der Baudenkmale in Zarrentin am Schaalsee]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Als Zarrentin 1194 erstmals urkundlich erwähnt wurde, war es schon ein deutsches Pfarrdorf. Die [[Romanik|romanische]] Feldstein- und Backsteinkirche im [[Bistum Ratzeburg]] war in der ersten Hälfte des 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts Dorfkirche. Ort und Kirche wurden zusammen auch 1230 im [[Ratzeburger Zehntregister]] erwähnt.&lt;br /&gt;
1227 kam Zarrentin an die [[Grafschaft Schwerin]]. Um 1250 wurde das [[Kloster Zarrentin]] als [[Zisterzienser]]innenkloster gegründet. Die Pfarrkirche wurde nun auch – so wie beim [[Kloster Rehna]] in [[Rehna]] – zur Klosterkirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das romanische Feldsteinmauerwerk des quadratischen [[Chor (Architektur)|Chores]] stammt aus den 1230/40er Jahren. Um 1300/10 wurde der Chor mit [[Backstein]]mauerwerk erhöht. Der Chor hat heute eine [[Flachdecke]]. An den Chorwänden befinden sich stark restaurierte, szenische Wandmalereien aus der zweiten Hälfte des 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts, die Christus als Weltenrichter, die [[Marienkrönung]], [[Kain]] und [[Abel (Bibel)|Abel]], die [[Opferung Isaaks]] sowie einige Heilige zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1460 wurde unter Verwendung von Teilen der alten Kirche mit [[Ablass]]mitteln das heutige [[Gotik|gotische]] Langhaus aus Backsteinen errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1552 wurde das Nonnenkloster aufgehoben und die Kirche war wieder die Pfarrkirche des Ortes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baubeschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Zarrentin church.jpg|mini|links|Kirche Zarrentin, Südseite]]&lt;br /&gt;
Das heute [[Kirchenschiff|einschiffige]] Langhaus mit seinen drei rechteckigen [[Joch (Architektur)|Jochen]] hat abgetreppte [[Strebepfeiler]] und dazwischen Kapellen. Die „[[Busung|busigen]]“ [[Gewölbe|Kreuzrippengewölbe]] werden auf [[Konsole (Bauwesen)|Konsolen]] abgefangen. An der Nordseite finden sich in jedem Joch zwei dreiteilige, gotische Fenster. Das spitzbogige [[Portal (Architektur)|Portal]] ist auch abgetreppt. Ein steiles [[Satteldach]] schließt die Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst 1672 wurde der Westturm fertiggestellt. Im Turm sind Teile aus dem 13. und 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert enthalten. Das heutige Obergeschoss des Turmes stammt aus dem 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert und besteht aus einer [[Fachwerk]]konstruktion, die an der Westseite mit [[Holzschindel]]n verschalt ist und mit dem durchgehenden Satteldach des Langhauses überdacht ist. Lediglich der kleine, in Art eines [[Dachreiter]]s aufgesetzte quadratische Uhren-Turmaufsatz, der durch einen achteckigen [[Turmhelm]] abgeschlossen wird, weist auf den Turmcharakter hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Innenausstattung ===&lt;br /&gt;
==== Altar ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Zarrentin Altar.JPG|mini|hochkant|Altar von 1733]]&lt;br /&gt;
Der große, hölzerne [[Altar]]aufsatz von [[Heinrich Johann Bülle]] stammt aus dem Jahr 1733. Dargestellt werden Christus, ein [[Kruzifix]], Säulen mit korinthischen [[Kapitell]]en und Schnitzfiguren der [[Evangelist (Neues Testament)|Evangelisten]]. Die Gemälde sind von I.&amp;amp;nbsp;A. Maschmann. Sie zeigen in der [[Predella]] das Abendmahl sowie die Grablegung Christi und Architekturszenen im Oberteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kanzel ====&lt;br /&gt;
Die hölzerne [[Kanzel]] aus der Werkstatt [[Benedikt Dreyer]]s mit den [[Relief]]s des Bildschnitzers [[Jakob Reyge]] stammt aus dem Jahr 1533/34. Das nur drei Jahre nach Durchführung der [[Reformation]] in [[Lübeck]] entstandene Kunstwerk ist eines der ältesten und bedeutendsten Bildwerke der Reformationszeit in Norddeutschland. Sie wurde 1699 aus der [[Marienkirche (Lübeck)|Lübecker Marienkirche]] erworben. Die später von [[Jochim Wernecke]] hinzugefügte Tür ist mit [[Intarsie]]n geschmückt. Die Brüstungen des Kanzelkorbes zeigen fünf Schnitzreliefs von dem Dreyer-Schüler Jakob Reyge aus dem Jahr 1533/34. Die Reliefs zeigen in [[Protestantismus|protestantischer]] Auffassung Abbildungen von [[Christus]], [[Mose]]s, [[Johannes der Täufer|Johannes dem Täufer]], Christus und den [[Apostel]]n sowie Christus und den [[Prophet#Falsche Propheten|falschen Propheten]]. Die neuere Kunstwissenschaft stellt die Mitwirkung Jakob Reyges über die strukturellen Teile hinaus in Zweifel und sieht die künstlerisch gestalteten Teile der Kanzel als Werk Dreyers.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Uwe Albrecht (Kunsthistoriker)|Uwe Albrecht]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Corpus der mittelalterlichen Holzskulptur und Tafelmalerei in Schleswig-Holstein&amp;#039;&amp;#039;, Band I &amp;#039;&amp;#039;Hansestadt Lübeck, St. Annen-Museum.&amp;#039;&amp;#039; Kiel 2005, S. 601.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Tamara Thießen: &amp;#039;&amp;#039;Benedikt Dreyer - Das Werk des spätgotischen Lübecker Bildschnitzers.&amp;#039;&amp;#039; Kiel 2007, S. 234–274.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Zarrentin Kloster Orgel (2).jpg|mini|hochkant|Orgel von 1844]]&lt;br /&gt;
==== Orgel ====&lt;br /&gt;
Die [[Orgel]] mit 19 [[Register (Orgel)|Registern]] auf zwei [[Manual (Musik)|Manualen]] und [[Pedal (Orgel)|Pedal]] wurde 1844 durch den Thüringer Orgelbauer [[Friedrich Wilhelm Winzer]] gebaut, der ab 1840 in Wismar eine eigene Werkstatt gegründet hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Weiteres ====&lt;br /&gt;
Weiterhin gibt es noch Figuren aus einem Schnitzaltar aus der zweiten Hälfte des 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts und zwar vier weibliche [[Heilige]], [[Gott der Vater|Gottvater]] sowie die [[Apostel]] [[Simon Petrus|Petrus]] und [[Paulus von Tarsus|Paulus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die spätgotischen, wappengeschmückten Grabsteine von Konventualinnen (adligen Nonnen) des Klosters stammen von 1455 und 1521.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Kirchen in der Propstei Parchim]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Georg Dehio]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler – Mecklenburg.&amp;#039;&amp;#039; München, Berlin, 2002, ISBN 3-422-03081-6, S. 712–725.&lt;br /&gt;
* Marianne Mehling: &amp;#039;&amp;#039;Knaurs Kulturführer Mecklenburg-Vorpommern.&amp;#039;&amp;#039; München 1991, ISBN 3-426-26490-0.&lt;br /&gt;
* Britta Schlüter: &amp;#039;&amp;#039;Das ehemalige Zisterzienserinnenkloster Zarrentin in Mecklenburg: Zur Baugeschichte von Kirche und Kloster&amp;#039;&amp;#039; [[Dissertation]]. Universität Hamburg, 1999 ([http://d-nb.info/964191172/34 Digitalisat als Zip-Datei])&lt;br /&gt;
* Tilo Schöfbeck: &amp;#039;&amp;#039;Die mittelalterliche Baugeschichte der Zarrentiner Klosterkirche.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;KulturERBE in Mecklenburg und Vorpommern.&amp;#039;&amp;#039; Band 8/2012, Schwerin 2014, ISBN 978-3-935770-42-2, S. 9–32.&lt;br /&gt;
* Detlev Witt: &amp;#039;&amp;#039;Zur Ausstattung der Klosterkirche St. Peter und Paul in Zarrentin.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;KulturERBE in Mecklenburg und Vorpommern.&amp;#039;&amp;#039; Band 8/2012, Schwerin 2014, ISBN 978-3-935770-42-2, S. 47–74.&lt;br /&gt;
* Heiko Brandner: &amp;#039;&amp;#039;Wie ein erzählendes Bilderbuch – Die Raumfassung der Klosterkirche Zarrentin und ihre Restaurierung.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;KulturERBE in Mecklenburg und Vorpommern.&amp;#039;&amp;#039; Band 8/2012, Schwerin 2014, ISBN 978-3-935770-42-2, S. 75–86.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [[Mecklenburgisches Urkundenbuch]] (MUB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Church in Zarrentin|Kirche Zarrentin}}&lt;br /&gt;
* {{LBMV PPN|189994967}}&lt;br /&gt;
* [http://www.kirche-zarrentin.de/ Kirchgemeinde Zarrentin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=53.554273|EW=10.917671|type=landmark|region=DE-MV}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Zarrentin, Kirche}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude im Landkreis Ludwigslust-Parchim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude der Propstei Parchim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Backsteingotik in Mecklenburg-Vorpommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude der Backsteingotik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Zarrentin am Schaalsee|Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Zarrentin am Schaalsee]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Saalkirche in Mecklenburg-Vorpommern|Zarrentin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
	</entry>
</feed>