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	<title>Kirche Wusseken - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kirche_Wusseken&amp;diff=2749931&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gloser: Inhalt u. Weblink erg.</title>
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		<updated>2024-02-13T12:12:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Inhalt u. Weblink erg.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Wusseken Kirche Süd.JPG|mini|Kirche Wusseken]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wusseken Kirche Ostgiebel.JPG|mini|Ostgiebel]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wusseken Grabstein Kurt Christoph von Schwerin.JPG|mini|Gedenkstein für [[Kurt Christoph von Schwerin]]]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kirche Wusseken&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Kirchengebäude im Ortsteil Wusseken der Gemeinde [[Sarnow]] im [[Landkreis Vorpommern-Greifswald]]. Sie gehört zur [[Propstei (Kirche)|Propstei]] [[Pasewalk]] im [[Pommerscher Evangelischer Kirchenkreis|Pommerschen Evangelischen Kirchenkreis]] der [[Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland|Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Bau einer den Heiligen [[Georg (Heiliger)|Georg]] und [[Adalbert von Prag|Adalbert]] geweihten Kirche und die Begründung einer [[Parochie]] in Wusseken wurde 1243 durch eine Schenkung von drei Hufen Land an das [[Kloster Stolpe]] gefördert, die von Herzog [[Barnim I. (Pommern)|Barnim I.]] urkundlich bestätigt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Pommersches Urkundenbuch]].&amp;#039;&amp;#039; I 326.&amp;lt;/ref&amp;gt; Heinrich von [[Schwerin (Adelsgeschlecht)|Schwerin]] auf Wusseken verzichtete 1296 zugunsten des Klosters Stolpe auf das [[Kirchenpatronat]]. 1514 war die Kirche dem heiligen Georg, der [[Maria (Mutter Jesu)|Maria]] und dem [[Rosenkranz]] geweiht. Später wurde sie nur noch als Marienkirche bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Zweiter Nordischer Krieg|Zweiten Nordischen Krieges]] wurde die Kirche stark beschädigt, 1659 stürzte der damals 75 Meter hohe Kirchturm ein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;EO&amp;quot; /&amp;gt; Die Pfarrstelle war ab 1660 nicht mehr besetzt. Zunächst von [[Kirche Putzar|Putzar]] aus mitversorgt, kam die Gemeinde zum Boldekower Kirchspiel.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gb&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Gerhard Becker |url=http://pfr-g-becker.de/forscher/kirchenkreis/anklam28.html |titel=Wusseken |werk=Kirchenkreis Anklam. Alle Mutterkirchen. |abruf=2012-09-17 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160304001004/http://pfr-g-becker.de/forscher/kirchenkreis/anklam28.html |archiv-datum=2016-03-04 |offline=1 |archiv-bot=2022-03-09 08:06:15 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1738 erhielt Wusseken wieder einen eigenen Pfarrer.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gb&amp;quot; /&amp;gt; Der Besitzer des Gutes Wusseken, der Generalfeldmarschall [[Kurt Christoph von Schwerin]], ließ die Kirche 1742 für 8000 Taler im [[barock]]en Stil neu ausbauen und erweitern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem Brand wurden 1968 die barocke [[Kirchenausstattung|Ausstattung]] der Kirche und der westliche Fachwerkturm zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gebäude ==&lt;br /&gt;
Die Kirche ist ein teilweise verputzter [[Feldstein (Baumaterial)|Feldsteinbau]] auf einem geräumigen rechteckigen Grundriss. Der älteste Teil, der [[Kreuzrippengewölbe|kreuzrippengewölbte]] Ostteil mit zwei Maskenköpfen in der Ostwand und dem zugesetzten Südportal, wird auf die Mitte des 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts datiert. Beim Umbau 1742 erhielt die Kirche gequaderte Eck[[lisene]]n, hohe [[Korbbogen]]fenster und ein [[Stichbogen|stichbogiges]] Südportal. Die Ende des 19. Jahrhunderts von [[Hugo Lemcke]] beschriebene achteckige [[Laterne (Architektur)|Laterne]] und der schindelgedeckte [[Helm (Architektur)|Helm]] des Fachwerkturms wurden nach dem Brand 1968 durch ein einfaches [[Zeltdach]] ersetzt. Aus dem gleichen Grund ist die Kirche heute innen flach gedeckt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;EO&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gruft ==&lt;br /&gt;
Unter dem Ostteil der Kirche ließ Kurt Christoph von Schwerin 1742 auch eine dreischiffige [[Gruft]] errichten. In ihr wurden 1754 seine erste Ehefrau, 1757 er selbst und 1778 seine zweite Frau in einfachen Metallsärgen mit wenigen Rokokoornamenten beigesetzt. Insgesamt befanden sich 21 Särge der Familie von Schwerin in der Gruft. Eine [[Mumifikation|mumifizierte]] Leiche wurde mehrmals von [[Pathologe]]n untersucht. 1907 öffneten Kadetten der [[Kriegsschule Anklam]] den Sarg des Generalfeldmarschalls. Berichten über eine angebliche Plünderung seines Sarges und den einer seiner Frauen nach 1945 durch Soldaten der [[Rote Armee|Roten Armee]] stehen Aussagen von Wussekener Einwohnern gegenüber, wonach die Gruft in den 1950er Jahren noch unversehrt wirkte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;EO&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Brand von 1968 wurde mehrfach in die stark beschädigte Kirche eingebrochen, Särge und Skelette wurden zerstört, Ausstattungsstücke gestohlen. Mit Genehmigung des Generalkonservators der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] wurden die Reste im westlichen Teil des Friedhofs ohne Grabstein beigesetzt. Angehörige der Familie von Schwerin stifteten nach der [[Wende (DDR)|Wende]] eine Gedenktafel, die an einem Findling aus der Wussekener Kiesgrube befestigt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;EO&amp;quot;&amp;gt;Eckhard Oberdörfer: &amp;#039;&amp;#039;Ostvorpommern. Vom Amazonas des Nordens zu den Kaiserbädern - ein Reise- und Lesebuch.&amp;#039;&amp;#039; Edition Temmen, Bremen 2006, ISBN 3-86108-917-3, S. 50–52.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Institut für Denkmalpflege (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Bau- und Kunstdenkmale in der DDR. Bezirk Neubrandenburg.&amp;#039;&amp;#039; Henschelverlag Kunst und Gesellschaft, Berlin 1982, S. 77.&lt;br /&gt;
* [[Hugo Lemcke]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Bau- und Kunstdenkmäler des Regierungsbezirks Stettin.&amp;#039;&amp;#039; Heft 2: &amp;#039;&amp;#039;Der Kreis Anklam.&amp;#039;&amp;#039; Leon Saunier, Stettin 1899, S. 257–259.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Church in Wusseken|Kirche in Wusseken}}&lt;br /&gt;
* {{LBMV PPN|324335334}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Kirche zu Wusseken und die Grabstätte des Generalfeldmarschalls von Schwerin&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Album pommerscher Bau- und Kunstdenkmäler&amp;#039;&amp;#039;. Stettin 1899, [https://www.digitale-bibliothek-mv.de/viewer/image/PPN861985133/261/LOG_0170/ Digitalisat], Digitale Bibliothek Mecklenburg-Vorpommern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=53.756482|EW=13.659599|type=landmark|region=DE-MV}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wusseken, Kirche}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude im Landkreis Vorpommern-Greifswald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude der Propstei Pasewalk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude der Kirchenprovinz Pommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Marienkirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Feldsteinkirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Sarnow]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut im 13. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schwerin (mecklenburgisch-pommersches Adelsgeschlecht)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gloser</name></author>
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