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	<title>Kirche Rablinghausen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T04:52:11Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kirche_Rablinghausen&amp;diff=1607764&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Saehrimnir: /* Geschichte der Kirchengemeinde */ BKL Fix</title>
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		<updated>2025-08-15T12:47:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte der Kirchengemeinde: &lt;/span&gt; BKL Fix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bremen-Rablinghausen Kirche Rablinghausen.jpg|mini|Kirche Rablinghausen]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kirche Rablinghausen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine evangelisch-reformierte Pfarrkirche in [[Bremen]] im Stadtteil [[Woltmershausen]], Ortsteil Rablinghausen, Rablinghauser Deich 2–4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte der Kirchengemeinde ==&lt;br /&gt;
In der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts umfasste das links der Weser gelegene Dorf Rablinghausen weniger als 20 Wohnhäuser mit etwa 100 Bewohnern. Das Land war noch weitgehend im Besitz Bremer Ratsherren und anderer Bürger und wurde von Bauern bewirtschaftet, die nach dem [[Meierrecht]] gegenüber dem Grundherrn abgabenpflichtig und abhängig waren. So war der Grund für die Etablierung einer neuen Kirchengemeinde nicht die Bedeutung der abgeschiedenen Siedlung, sondern der Wunsch des Bremer Rates, seinen Einfluss im Niedervieland mit dem Mittel einer autoritären Kirchenpolitik zu stärken. Die Bewohner des Ober- und Niedervielandes gehörten seit dem Mittelalter kirchenrechtlich noch zur [[Reformierte Kirchen|reformierten]]  [[St. Martini (Bremen)|Martinikirche]] in der Altstadt. So war aus der Sicht einiger Bewohner die Bildung der neuen Gemeinde eine Verbesserung der geistlichen Versorgung, für den Bremer Rat jedenfalls sicher ein gutes Argument zur Durchsetzung der Neuordnung. Zum neuen [[Pfarrei|Sprengel]], in dessen Mitte Rablinghausen lag, gehörten noch [[Woltmershausen]], [[Lankenau (Bremen)|Lankenau]] und (bis 1772) auch das [[Neustadt (Bremen)#Neuenland|Neuenland]], aber nicht [[Seehausen (Bremen)|Seehausen]], dessen [[St. Jacobi (Bremen-Seehausen)|Kirche]] einem anderen Patronatsrecht unterlag und [[Lutherische Kirche|lutherisch]] war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die aktuelle Aktivitäten der Kirchengemeinde sind u.&amp;amp;nbsp;a.: Frauengruppen, Kindergruppe, Bastel- und Handarbeitskreis, Gitarrengruppe, Flötengruppe, Tanzgruppe und Plattdeutscher Abend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauwerk ==&lt;br /&gt;
Der etwa 20 m lange und 10 m breite&amp;lt;ref&amp;gt;Heute: 23,7 lang, 11,9 breit&amp;lt;/ref&amp;gt; erste Kirchenbau wurde 1746 beschlossen, seit 1748 auf künstlich erhöhtem Gelände am Deich errichtet und am 7. Mai 1750 eingeweiht. Den Entwurf hatte der Bremer Ratsmaurermeister Johann Hinrich Grütter geliefert und der Ratszimmermeister Hermann Ficke gestaltete den Dachreiter nach seinen Vorstellungen. Der Bautyp, eine schlichte, quergestellte Saalkirche von sechs Fensterachsen, aus Backstein mit Walmdach, deren einziger Schmuck die Wappensteine der Ratsherren und der barock gegliederte Dachreiter waren, hatte sich in den konfessionell verwandten [[Niederlande]]n entwickelt. Mit der alten [[St.-Pauli-Kirche (Bremen)|St.-Pauli-Kirche]] in der Bremer-Neustadt 1682 hatte er ein für die späteren Kirchen im Bremer Landgebiet nachhaltig wirksames Vorbild gefunden. Auch mit ihrem hellen Inneren entspricht die Kirche dem Charakter reformierter Kirchen der Erbauungszeit.&lt;br /&gt;
Der Bau in Rablinghausen bildet das letzte Beispiel in dieser Reihe.&amp;lt;ref&amp;gt;Zur Entstehungsgeschichte von Gemeinde und Kirche siehe Elmshäuser, 2000.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 2. August 1944 wurde die Kirche durch Brandbomben bis auf die Mauern zerstört.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Von 1950 bis 1951 erfolgte ein Wiederaufbau in der alten Form und 1964/65 ein umfangreicher Umbau. Das rechteckige Gebäude, mit sechs in Sandstein gefassten Fenstern an der Südseite, hat wieder ein [[Walmdach]] und einen zierlichen, achteckigen, kupfergedeckten, [[welsche]]n [[Dachreiter]] mit Laterne für die 1953 gegossene Glocke sowie die Uhr und Wetterfahne. Die Eingänge mit Sandsteingewänden sind wie früher in den äußeren Achsen der Nordseite.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
An der Friedhofsseite findet sich die 1749 vom Bremer Steinhauer Werner Schreiber gefertigten Sandsteinwappen der Bürgermeister und [[Visitation|Kirchenvisitatoren]].&amp;lt;ref&amp;gt;Die Wappen der während der Bauzeit tätigen vier Bürgermeister Daniel von Büren (1693–1749), Diederich Meier (1687–1751), Henrich Lampe (1680–1756), Christian Schöne (1684–1757) und der [[Visitation|Kirchenvisitatoren]] Daniel von Büren und Dr. Schumacher (1695–1766).&amp;lt;/ref&amp;gt; Vier farbig gefasste Bürgermeisterwappen sind auch an der Wand gegenüber der Kanzel im Inneren montiert.&lt;br /&gt;
Die Kirche steht seit 1973 unter [[Bremer Denkmale|Bremer Denkmalschutz]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{WP-HB LfD|1010|Denkmaldatenbank des LfD Bremen}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„{{lang|nds|Use Kark an’ Diek}}“ („Unsere Kirche am Deich“) nennen die Rablinghauser ihre kleine Deichkirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausstattung ===&lt;br /&gt;
Einige Originalstücke der Ausstattung sind erhalten, so der aus einer [[Romanik|romanischen]] Kreuzgangsäule (um 1100) des [[Bremer Dom]]s gefertigte [[Taufbecken|Taufstein]].&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der [[Kanzel]]korb und sein Aufgang enthalten Brüstungselemente aus einer Bremer Diele um 1750. Auch die [[Empore]] wurde neu gestaltet.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Altarleuchter und Laterne am rechten Kirchenportal stammen aus dem 18. Jahrhundert. Die Messingleuchter wurden nach Vorbildern im [[Frans Hals Museum]] in [[Haarlem]] aus dem 18. Jahrhundert nachgegossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Orgel]] wurde 1965 von [[Alfred Führer]] gebaut. Sie hat zwei [[Klaviatur|Manuale]] und 15 [[Register (Orgel)|Register]]. Der Orgelprospekt ist nach einer Vorlage aus dem 18. Jahrhundert gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Georg Dehio]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler – Bremen/Niedersachsen&amp;#039;&amp;#039;. Deutscher Kunstverlag, München / Berlin 1977, ISBN 3-422-00348-7.&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Stein]]: &amp;#039;&amp;#039;Dorfkirchen und Bauernhäuser im Bremer Lande.&amp;#039;&amp;#039; Hauschild, Bremen 1967, {{DNB|458222070}}.&lt;br /&gt;
* [[Konrad Elmshäuser]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Kirche zu Rablinghausen – Gemeindegründung und Kirchenbau im Bremer Niedervieland.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Bremisches Jahrbuch]], Bd. 79, 2000, S. 29–72. [https://brema.suub.uni-bremen.de/periodical/pageview/54291 Hier auch digital:]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.kirche-bremen.de/gemeinden/27_rablinghausen/27_rablinghausen.php BEK: Gemeinde Rablinghausen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=DMS/|NS=53/5/31.37/N|EW=8/45/17.82/E|dim=250|type=landmark|region=DE-HB|name=Kirche Rablinghausen in Bremen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Bremen|Rablinghausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Bremen|Rablinghausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude der Bremischen Evangelischen Kirche|Rablinghausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Johannes-der-Täufer-Kirche|Rablinghausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Barocke Kirche|Rablinghausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rekonstruiertes Bauwerk in der Freien Hansestadt Bremen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Barockbauwerk in Bremen|Rablinghausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1740er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Woltmershausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Europa|Rablinghausen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Saehrimnir</name></author>
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