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	<title>Kirche Pobethen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T16:51:27Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kirche_Pobethen&amp;diff=2781301&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Eriosw: archivlink geprüft</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kirche_Pobethen&amp;diff=2781301&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-04T09:22:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;archivlink geprüft&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:8C234D94-2CBFk-4721-9D77-74AC48854503.png|mini|Kirche Pobethen (2022)]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kirche Pobethen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{ruS|Кирха Побетен|Kircha Pobeten}}) war das Gotteshaus des heute [[Romanowo (Kaliningrad)|Romanowo]] genannten Ortes im [[Rajon Selenogradsk]] (Kreis &amp;#039;&amp;#039;Cranz&amp;#039;&amp;#039;) der [[Russische Föderation|russischen]] [[Oblast Kaliningrad]] (Gebiet &amp;#039;&amp;#039;Königsberg)&amp;#039;&amp;#039;. Sie stammt aus dem 14. Jahrhundert und war eine der größten Dorfkirchen des [[Samland]]es, deren wuchtiger Turm weithin sichtbar war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Романово Кирха.jpg|500px|mini|Die Kirche Pobethen um 1900, 1992 und 2012]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Die heute 1.100 Einwohner zählende Siedlung [[Romanowo (Kaliningrad)|Romanowo]] liegt an der russischen [[A192 (Russland)|Fernstraße A 192]] neun Kilometer südöstlich der [[Ostsee]]stadt [[Pionerski]] &amp;#039;&amp;#039;(Neukuhren)&amp;#039;&amp;#039; und drei Kilometer südlich des [[Primorskoje Kolzo]] (Küstenautobahnring). Romanowo ist Bahnstation an der [[Bahnstrecke Kaliningrad–Swetlogorsk]] &amp;#039;&amp;#039;(Königsberg–Rauschen)&amp;#039;&amp;#039;, der ehemaligen [[Samlandbahn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirche Pobethen liegt im nordöstlichen Ortsbereich westlich der [[A192 (Russland)|A 192]] und ist über einen unwegsamen Zugang erreichbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche in Romanowo (ru. Романово, dt. Pobethen im Samland in Ostpreußen), Grundriss.jpg|mini|Grundriss (1891)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bis 1945 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Kirche Pobethen&amp;lt;ref&amp;gt;[[Walther Hubatsch]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der evangelischen Kirche Ostpreußens&amp;#039;&amp;#039;, Bd. II: &amp;#039;&amp;#039;Bilder ostpreussischer Kirchen.&amp;#039;&amp;#039; Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 1968, S. 36 (Abb. 57, 58).&amp;lt;/ref&amp;gt; handelt es sich um einen [[Feldstein (Baumaterial)|Feldsteinbau]] mit [[Backstein]]rahmung. Der [[Joch (Architektur)|zweijochige]] [[Chor (Architektur)|Chor]] und das vierjochige Kirchenschiff besaßen zunächst nur flache Holzdecken, die später durch [[Sterngewölbe]] ersetzt wurden. Der Westturm wurde erst im 15. Jahrhundert angebaut und erhielt im Jahre 1823 eine neue Bekrönung. Die Sakristei an der Nordseite des Chores und das Vorhaus an der Nordseite des Kirchenschiffs waren spätere Ergänzungen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Adolf Boetticher]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Bau- und Kunstdenkmäler der Provinz Ostpreußen.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Die Bau- und Kunstdenkmäler des Samlandes.&amp;#039;&amp;#039; Königsberg 1898, S. 105.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Kircheninnern waren Reste spätmittelalterlicher Malereien zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Seit 1945 ===&lt;br /&gt;
Die Pobethener Kirche soll im Krieg unbeschädigt und bis in die 1980er Jahre weitgehend intakt geblieben sein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.plew.info/Die-Kirchen-im-Samland.html |autor=Patrick Plew|titel=Die Kirchen im Samland (Pobethen)|abruf=2025-01-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach einer anderen Quelle&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Burkhard Sumowski: &amp;#039;&amp;#039;Jetzt war ich ganz allein auf der Welt.&amp;#039;&amp;#039; Weltbild, München 2009, ISBN 978-3-8289-4717-7, S. 191&amp;amp;nbsp;f. und 201.&amp;lt;/ref&amp;gt; soll sie bereits als Folge der Kriegshandlungen oder direkt danach – offenbar als einziges Gebäude des Ortes – zumindest in starke Mitleidenschaft gezogen worden sein. Vor 1988 wurde der Turm bis auf die Höhe des Kirchenschiffes abgetragen, die Gewölbe sind eingestürzt und nur noch Teile des Dachs sind erhalten. Pläne, das Gebäude der [[Russisch-Orthodoxe Kirche|russisch-orthodoxen Kirche]] zu übergeben, scheiterten. So steht heute nur noch die Kirchenruine mit dem bedachten Chor und den restlichen Mauern von Turm und Kirchenschiff bis Dachhöhe. Der derzeitige Zustand macht eine kirchliche Nutzung nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstattung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche in Romanowo (ru. Романово, dt. Pobethen im Samland in Ostpreußen), Inneres (2).jpg|mini|Blick nach Osten mit Kanzel und Altar (1891)]]&lt;br /&gt;
Der [[Altar]] stammte aus der Zeit um 1600. Im Hauptgeschoss war die göttliche [[Dreieinigkeit]] dargestellt, sie wurde jedoch 1896 entfernt und durch eine [[Kreuzigung Christi|Kreuzigungsgruppe]] ersetzt. Die vier [[Evangelist (Neues Testament)|Evangelisten]] waren als Seitenfiguren eingesetzt, oben erschien das [[Jüngstes Gericht|Jüngste Gericht]] mit [[Adam und Eva]]. Die Altarkrönung stellte ein geschnitztes Kreuz dar, darunter war ein Bild [[Martin Luther]]s zu sehen. Jede Etage war in sich geschlossen, und eine gemeinsame Aussage war nicht erkennbar.&lt;br /&gt;
Die [[Kanzel]] stammte aus dem 17. Jahrhundert, ebenso die verzierte Herrschaftsempore.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Gestühl waren Reste aus spätgotischer Zeit erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Orgel ==&lt;br /&gt;
Vermutlich im Jahr 1697 erhielt die Kirche eine [[Orgel]] von [[Johann Josua Mosengel]].&amp;lt;ref&amp;gt;Werner Renkewitz, Jan Janca, [[Hermann Fischer (Orgelforscher)|Hermann Fischer]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Orgelbaukunst in Ost- und Westpreußen.&amp;#039;&amp;#039; Band II, 1: &amp;#039;&amp;#039;Mosengel, Caspari, Casparini&amp;#039;&amp;#039;. Pape Verlag, Berlin 2008, ISBN 978-3-921140-80-2, S. 121–124. Andere Quellen datieren die Orgel insgesamt auf 1726 oder auch 1680. Renkewitz, der 1933/1934 selbst an der Orgel gearbeitet hat, datiert jedoch das Hauptwerk auf 1697.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die nur aus einem Manualwerk bestehende Orgel erweiterte der Erbauer selbst im Jahr 1726 um ein [[Rückpositiv]]. 1766 wurde sie von [[Adam Gottlob Casparini]] restauriert, 1802 reparierte Jacob Preuß die Orgel, nachdem sie durch einen Blitzschlag beschädigt worden war. Erst 1868 fügte Ferdinand Scherweit im Rahmen eines Umbaus das [[Pedal (Orgel)|Pedalwerk]] hinzu. Nach diesem Umbau hatte die Orgel auf zwei Manualen und Pedal 19 [[Register (Orgel)|Register]]. Weitere Veränderungen fanden 1889 (durch Max Terletzki) und 1910 (durch Carl Novak) statt. 1933/1934 schließlich wurde die Orgel durch [[Emanuel Kemper|Karl Kemper]], [[Lübeck]], und [[Bartoszyce|Bartenstein]] restauriert. Die Orgel verfügte über [[Schleiflade]]n mit mechanischer Spiel- und [[Registertraktur]]. Nach Renkewitz/Janca/Fischer ist die Orgel 1944 zerstört worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1936 wurde folgende [[Disposition (Orgel)|Disposition]] veröffentlicht:&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Musik und Kirche]].&amp;#039;&amp;#039; Jahrgang 1936, Heft 2, S. 92&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse:collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot;|&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;I Rückpositiv&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gedackt || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Principal || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Flöte || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Octave || 2′&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; name=&amp;quot;KE33&amp;quot;&amp;gt;1933/1934 neu angefertigte Register&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Sedezime || 1′&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; name=&amp;quot;KE33&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zimbel II || &amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; name=&amp;quot;KE33&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Krummhorn || 8′&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; name=&amp;quot;KE33&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot;|&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;II Hauptwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bordun || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gedackt || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Principal || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Flöte || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Quinte || 3′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Octave || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemshorn || 2′&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; name=&amp;quot;KE33&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Terz || {{Bruch|1|3|5}}′&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; name=&amp;quot;KE33&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mixtur IV ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trompete || 8′&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot;|&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pedal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Subbaß || 16′&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; name=&amp;quot;KE33&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Octavbaß || 8′&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; name=&amp;quot;KE33&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Quintade || 4′&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; name=&amp;quot;KE33&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nachthorn || 2′&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; name=&amp;quot;KE33&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Posaune || 16′&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; name=&amp;quot;KE33&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Koppel (Orgel)|Koppeln]]:&amp;#039;&amp;#039; Manualkoppel, Pedalkoppel&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Register (Orgel)#Neben- und Effektregister|Nebenregister]]:&amp;#039;&amp;#039; [[Tremulant]], [[Zimbelstern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glocken ==&lt;br /&gt;
Die Kirche Pobethen verfügte über drei [[Glocke]]n aus den Jahren 1835, 1845 und 1853.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirchengemeinde ==&lt;br /&gt;
Bereits in vorreformatorischer Zeit war Pobethen ein Kirchdorf. Die [[Reformation]] hielt hier sehr früh Einzug: bereits ab 1520 amtierte hier ein lutherischer Geistlicher. Von 1542 bis 1575 war hier [[Abel Will]] Pfarrer, der wichtigste Autor in prußischer Sprache, der [[Luther]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Der Kleine Katechismus|Kleinen Katechismus]]&amp;#039;&amp;#039; zusammen mit dem aus dem nahen Biegiethen stammenden &amp;#039;&amp;#039;Tolken&amp;#039;&amp;#039; (Übersetzer/Dolmetscher) Paul Megot(t) übersetzte. War Pobethen zunächst in die Inspektion [[Kirchspiel Schaaken|Schaaken]] (heute russisch: [[Schemtschuschnoje]]) einbezogen, so gehörte es dann bis 1945 zum [[Kirchenkreis]] [[Primorsk (Kaliningrad)|Fischhausen]] (heute russisch: Primorsk) in der [[Kirchenprovinz Ostpreußen]] der [[Kirche der Altpreußischen Union]]. Im Jahre 1925 gehörten 4100 Gemeindeglieder zum Pobethener [[Kirchspiel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] und den Verlust der einheimischen Bevölkerung durch [[Flucht]] und [[Vertreibung]] fand kirchliches Leben so gut wie nicht mehr statt. Auch staatliche Verbote machten eine Wiederbelebung unmöglich. Romanowo liegt heute im Einzugsbereich der in den 1990er Jahren neu entstandenen evangelisch-lutherischen Gemeinde in [[Selenogradsk]] &amp;#039;&amp;#039;(Cranz)&amp;#039;&amp;#039;, einer Filialgemeinde der [[Auferstehungskirche (Kaliningrad)|Auferstehungskirche]] in [[Kaliningrad]] &amp;#039;&amp;#039;(Königsberg)&amp;#039;&amp;#039; innerhalb der [[Propstei Kaliningrad]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.propstei-kaliningrad.info/ |text=Evangelisch-lutherische Propstei Kaliningrad |wayback=20110829063946 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; der [[Evangelisch-Lutherische Kirche Europäisches Russland|Evangelisch-lutherischen Kirche Europäisches Russland]] (ELKER).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirchspielorte (bis 1945) ==&lt;br /&gt;
Außer dem Pfarrdorf Pobethen gehörten 35 Orte bis 1945 zum Pobethener [[Kirchspiel]]&amp;lt;ref&amp;gt;Walther Hubatsch: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der evangelischen Kirche Ostpreußens.&amp;#039;&amp;#039; Band III: &amp;#039;&amp;#039;Dokumente.&amp;#039;&amp;#039; Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 1968, S. 454.&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Name || Russischer&amp;lt;br /&amp;gt;Name || || Name || Russischer&amp;lt;br /&amp;gt;Name&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Alknicken || Pribreschnoje || || Kösnicken ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ankrehnen || Perowo || || Kringitten ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Barthenen || || || Lauknicken ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Biegiethen || || || Mogaiten || Perowo&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Dellgienen || || || Paggehnen ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Diewens || || || *Perteltnicken || Ternowka&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| *Eisliethen || || || *&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pobethen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || Romanowo&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Eisseln || Beregowoje || || Pokirren ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Garbseiden || || || [[Rodniki (Kaliningrad, Selenogradsk)|Radnicken]] || Rodniki&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gardwingen || Panajewo || || *[[Saostrowje (Kaliningrad)|Rantau]] || Saostrowje&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Geroiskoje]] || Geroiskoje || || [[Dubrowka (Kaliningrad, Selenogradsk)|Regehnen]] || Dubrowka&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| *[[Roschtschino (Kaliningrad, Selenogradsk)|Grünhoff]] || Roschtschino || || [[Schumnoje (Kaliningrad)|Schupöhnen]] || Schumnoje&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Jaugehnen || || || Sorthenen ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Jouglauken || || || *[[Kulikowo (Kaliningrad, Selenogradsk, Kowrowo)|Strobjehnen]] || Kulikowo&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kalaushöfen || || || Suppliethen || Ternowka&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kalthof || Roschkowo || || Tannenhain ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Karschau || || || [[Gorkowskoje (Kaliningrad)|Watzum]]&amp;lt;br /&amp;gt;bis 1902: Wartnicken || Gorkowskoje&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kiautrienen || || || [[Wolodino (Kaliningrad, Selenogradsk)|Woytnicken]] || Wolodino&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Anmerkung: * = Schulorte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pfarrer (bis 1945) ==&lt;br /&gt;
Von der [[Reformation]] bis 1711 amtierten zwei evangelische Geistliche in Pobethen, danach nur noch einer:&amp;lt;ref&amp;gt;[[Daniel Heinrich Arnoldt]]: &amp;#039;&amp;#039;Kurzgefaßte Nachrichten von allen seit der Reformation an den lutherischen Kirchen in Ostpreußen gestandnen Predigern&amp;#039;&amp;#039;. Königsberg 1777, [https://books.google.de/books?id=6x5dAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA28 S. 28–30].&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Friedwald Moeller: &amp;#039;&amp;#039;Altpreußisches evangelisches Pfarrerbuch von der Reformation bis zur Vertreibung im Jahre 1945.&amp;#039;&amp;#039; Verein für Familienforschung in Ost- und Westeuropa e.V., Hamburg 1968, S. 112.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|width=&amp;quot;50%&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;|&lt;br /&gt;
* Michael Will, 1520–1540&lt;br /&gt;
* Christian Tägen, bis 1558&lt;br /&gt;
* [[Abel Will]], 1540–1575&lt;br /&gt;
* Jonas Heckenberger, ab 1568&lt;br /&gt;
* Johann Hermann Decimator, 1575–1602&lt;br /&gt;
* Adam Zahn, 1580–1588&lt;br /&gt;
* N. Pfanhäuser, ab 1588&lt;br /&gt;
* Johann Röber, ab 1590&lt;br /&gt;
* Georg Decimator, 1602–1637&lt;br /&gt;
* Michael Albinus, ab 1603&lt;br /&gt;
* Christian Freymann, 1607&lt;br /&gt;
* Andreas Zollner, 1611&lt;br /&gt;
* Georg Ditzel, 1616–1619&lt;br /&gt;
* Jacob Stanislai, ab 1638&lt;br /&gt;
* Balthasar Pistorius, 1638/1645&lt;br /&gt;
* Jacob Covahlius&lt;br /&gt;
* Reinhold Bock, 1640–1675&lt;br /&gt;
|width=&amp;quot;50%&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;|&lt;br /&gt;
* Carl Neubeccius, 1659–1674&lt;br /&gt;
* Johann Colbius, ab 1675&lt;br /&gt;
* Arnold Brüning, 1675–1713&lt;br /&gt;
* David Duderstadt, 1698–1711&lt;br /&gt;
* Friedrich Bolius, 1713–1761&lt;br /&gt;
* Friedrich Wilhelm Bohlius, 1761–1762&lt;br /&gt;
* Christian Tägen, 1762–1807&lt;br /&gt;
* Carl Gotthilf Arnold, 1807–1809&lt;br /&gt;
* [[Christian Gottlieb Röckner]], 1809–1810&lt;br /&gt;
* Christ. Matth. C. Rücker, 1810–1835&lt;br /&gt;
* Heinrich Christ. Ziegler, 1834–1835&lt;br /&gt;
* Carl Daniel Gastell, 1836–1861&lt;br /&gt;
* [[Adolf Rogge|Heinrich Friedrich Adolf Rogge]], 1856–1861&lt;br /&gt;
* Carl Gustav Hintz, 1861–1884&lt;br /&gt;
* Gustav Otto Brzoska, 1884–1898&lt;br /&gt;
* Richard Rudolf Otto Taegen, 1899–1928&lt;br /&gt;
* Paul Ewert, 1928–1945&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pfarrer [[Abel Will]] übersetzte um 1554–1561 auf Geheiß [[Albrecht (Preußen)|Herzog Albrechts]] [[Martin Luther]]s [[Katechismus]] in die [[Altpreußische Sprache|Prußische Sprache]]: &amp;#039;&amp;#039;Enchiridion – Catechismus in preußischer sprach und dagegen das deutsche&amp;#039;&amp;#039;, gedruckt 1545 durch Hans Weinreich in Königsberg&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ostpreussen.net/ostpreussen/orte.php?bericht=1471 Geschichte und das Haus Pobethen bei ostpreussen.net]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirchenbücher ==&lt;br /&gt;
Zahlreiche [[Kirchenbuch|Kirchenbücher]] für das Kirchspiel Pobethen sind erhalten und werden bei der [[Deutsche Zentralstelle für Genealogie|Deutschen Zentralstelle für Genealogie]] (DZfG) in [[Leipzig]] bzw. beim [[Evangelisches Zentralarchiv in Berlin|Evangelischen Zentralarchiv]] (EZA) in [[Berlin-Kreuzberg]] aufbewahrt&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wiki.genealogy.net/Pobethen Kirchenbuchbestände nach genealogy.net]&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
* Taufen: 1673 bis 1690 und 1735 bis 1807 (DZfG) sowie 1808 bis 1825 (EZA)&lt;br /&gt;
* Trauungen: 1675 bis 1689 und 1770 bis 1832 (DZfG)&lt;br /&gt;
* Beerdigungen: 1732 bis 1807 (DZfg) sowie 1808 bis 1825 (EZA).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Pobethen, Dorf und Gut, Kreis Fischhausen, Regierungsbezirk Königsberg, Provinz Ostpreußen&amp;#039;&amp;#039;, mit Eintrag aus Meyers Orts- und Verkehrslexikon, Ausgabe 1912, sowie einer historischen Landkarte der Umgebung von Pobethen ([https://www.meyersgaz.org/place/20491055 meyersgaz.org]).&lt;br /&gt;
* [[Adolf Boetticher]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Bau- und Kunstdenkmäler der Provinz Ostpreußen.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Die Bau- und Kunstdenkmäler des Samlandes.&amp;#039;&amp;#039; Königsberg 1898, S. 104–109  ([https://books.google.de/books?id=Gf4_AQAAMAAJ&amp;amp;pg=PA104 Google Books]).&lt;br /&gt;
* Agathon Harnoch: &amp;#039;&amp;#039;Chronik und Statistik der evangelischen Kirchen in den Provinzen Ost- und Westpreußen&amp;#039;&amp;#039;, Nipkow, Neidenburg 1890, S. 77–78 ([https://books.google.de/books?id=rfW_QImIZh0C&amp;amp;pg=PA77 Google Books]).&lt;br /&gt;
* [[Daniel Heinrich Arnoldt]]: &amp;#039;&amp;#039;Kurzgefaßte Nachrichten von allen seit der Reformation an den lutherischen Kirchen in Ostpreußen gestandnen Predigern.&amp;#039;&amp;#039; Königsberg 1777, [https://books.google.de/books?id=6x5dAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA28 S. 28–30].&lt;br /&gt;
* [[Karl Emil Gebauer]]: &amp;#039;&amp;#039;Kunde des Samlandes oder Geschichte und topographisch-statistisches Bild der ostpreußischen Landschaft Samland.&amp;#039;&amp;#039; Königsberg 1844, [https://books.google.de/books?id=QIRXAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA111 S. 111, Nr. 21.]&lt;br /&gt;
* [[Adolf Rogge]]: &amp;#039;&amp;#039;Cultur- und kirchenhistorische Streifzüge im Kirchspiel Pobethen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Altpreußische Monatsschrift.&amp;#039;&amp;#039; Band 11. Königsberg i. Pr. 1874, [https://books.google.de/books?id=fkcxAQAAMAAJ&amp;amp;pg=PA533 S. 533–545.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Church in Romanovo (Kaliningrad Oblast)|Kirche Pobethen}}&lt;br /&gt;
* [http://www.zi.fotothek.org/VZ/ort_index/Pobethen &amp;#039;&amp;#039;Pobethen Evangelische Kirche&amp;#039;&amp;#039;], Abbildungen im Farbdiaarchiv zu mitteleuropäischen Wand- und Deckenmalereien, Stuckdekorationen und Raumausstattungen des Zentralinstituts für Kunstgeschichte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=54.896111|EW=20.274722|type=landmark|region=RU-KGD}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Pobethen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut im 14. Jahrhundert|Kirche Pobethen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in der Oblast Kaliningrad]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchenruine in Russland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Disposition einer Orgel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rajon Selenogradsk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Eriosw</name></author>
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