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	<title>Kirche Neugattersleben - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kirche_Neugattersleben&amp;diff=535154&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo</title>
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		<updated>2025-10-31T13:47:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Neugattersleben St. Gertrud 01.jpg|mini|Mausoleum von Alvensleben und St.-Gertrud-Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Neugattersleben St. Gertrud 07.jpg|mini|Innenraum-Panorama]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kirche Neugattersleben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine neugotische [[Kirche (Bauwerk)|Kirche]] im Ort [[Neugattersleben]] in [[Sachsen-Anhalt]]. Sie gehört zum Pfarrbereich Brumby im [[Kirchenkreis]] Egeln der [[Evangelische Kirche in Mitteldeutschland|Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Mitte des 19. Jahrhunderts kamen in Neugattersleben Überlegungen auf, die wahrscheinlich aus dem 10. Jahrhundert stammende Kirche durch einen würdigeren Bau zu ersetzen. Aus den Grundstückseinnahmen der Kirchengemeinde wurde ein Kapital von 70.000 [[Mark (1870)|Mark]] angesammelt. 1879 wurde der renommierte Architekt [[Conrad Wilhelm Hase]] in [[Hannover]] mit der Erstellung eines Bauentwurfs beauftragt. Seine Vorstellungen von einer im [[Romanik|romanischen Stil]] gehaltenen Kirche fanden aber keine Zustimmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1887 bat man den Architekten [[Ferdinand Schorbach]] in Hannover, der vier Jahre zuvor den Umbau des Neugatterslebener Schlosses geleitet hatte, einen neuen Entwurf zu erarbeiten. Sein Plan zur Errichtung einer [[Neugotik|neugotischen]] Kirche wurde von den kirchlichen Gremien einstimmig angenommen. Nach Erteilung der Bauerlaubnis durch das Königliche [[Konsistorium]] in [[Magdeburg]] konstituierte sich in Neugattersleben eine Baukommission, die unter Leitung des Kirchenpatrons [[Werner von Alvensleben-Neugattersleben]] die Bauarbeiten [[Ausschreibung|ausschrieb]]. Den Zuschlag erhielt der Maurermeister Kegel in [[Calbe]] sowie weitere Handwerksbetriebe in [[Bernburg]] und [[Güsten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Grundsteinlegung|Grundstein]] für die neue Kirche wurde am 27. Juli 1887 gelegt. Nach fast zweijähriger Bauzeit konnten die Bauarbeiten abgeschlossen werden, der Neubau hatte 85.000 Mark gekostet. Am 9. April 1889 wurde die St.-Gertrud-Kirche eingeweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1888 wurden die in [[Apolda]] von der [[Glockengießer-Familie Schilling]] gegossenen Glocken „Concordia“, „Anna“ und „Maria“ aufgehängt. Sie mussten im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] als „[[Metallspende des deutschen Volkes#Erster Weltkrieg|Metallspende]]“ abgegeben werden und wurden zu Rüstungszwecken eingeschmolzen. Zu Pfingsten 1922 erhielt die Kirche drei neue Glocken mit den Namen „Anna“, „Joachim-Alvo“ und „Treue“.&lt;br /&gt;
[[Datei:Neugattersleben St. Gertrud 02.jpg|mini|Südansicht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baubeschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Neugattersleben St. Gertrud 09.jpg|links|mini|Chor mit Buntglasfenstern]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Neugattersleben St. Gertrud 06.jpg|links|mini|[[Prospekt (Orgel)|Prospekt]] der Rühlmann-Orgel]]&lt;br /&gt;
Das neue Kirchengebäude wurde im neugotischen Stil aus [[Bruchstein (Baumaterial)|Bruchstein]]-[[Mauerwerk]] errichtet. Es entstand eine dreischiffige, kreuzförmige [[Basilika (Bautyp)|Basilika]] mit hohem Westturm. Der Turm wird von zwei Seitentürmen flankiert, die im unteren Bereich offen sind. Der 38 m hohe Westturm trägt über dem [[Glockengeschoss]] ein spitzes sechsseitiges [[Pyramidendach]]. Die Seitenschiffe sind zwischen Westturm und [[Kirchenschiff#Querschiff|Querhaus]] spitzgieblig dreifach gegliedert. Das Querhaus schließt nach Süden mit einer Giebelwand ab, während der Nordflügel [[polygon]] gestaltet wurde. Das [[Satteldach]] des Kirchenschiffs ist auf der Nordseite mit vier, auf der Südseite mit zwei [[Dachgaube|Giebelgauben]] versehen. Sämtliche Dachpartien sind mit [[Schiefer]] gedeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Dachstuhl]] ist nach innen offen ausgeführt, an der Westwand wurde eine [[Empore]] eingebaut. Die Innenwände sind mit reicher Ausmalung verziert und von farbig verglasten Fenstern durchbrochen. Die aus der Bauzeit stammenden Fenster aus der [[Quedlinburg]]er Glasmalerwerkstatt Ferdinand Müller stellen Szenen des Alten und Neuen Testaments sowie Stifterwappen dar. Auch der [[Altar]] und die steinerne [[Taufbecken|Taufe]] stammen aus der Zeit der Errichtung der Kirche. Die Orgel auf der Westempore mit 25 Registern auf zwei Manualen und Pedal wurde 1889 von dem [[Zörbig]]er Orgelbauer [[Wilhelm Rühlmann|Wilhelm Rühlmann sen.]] geschaffen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://orgbase.nl/scripts/ogb.exe?database=ob2&amp;amp;%250=2032173&amp;amp;LGE=DE&amp;amp;LIJST=lang | titel=Information zur Orgel | hrsg=Orgel-Datenbank | werk=orgbase.nl | abruf=2025-09-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; An die [[Alvensleben (Adelsgeschlecht)|Familie von Alvensleben]] erinnern im Kirchenraum mehrere [[Epitaph]]ien aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Das älteste Inventarstück ist die zum Baldachin umgearbeitete [[Kanzel]] von 1662 aus dem Vorgängerbau.&lt;br /&gt;
[[Datei:Neugatt.Mauseleum.JPG|mini|Mausoleum der Familie von Alvensleben]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Neugattersleben St. Gertrud 05.jpg|mini|Sarkophag der Anna von Alvensleben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erbbegräbnis von Alvensleben ==&lt;br /&gt;
Im Zusammenhang mit dem Neubau der Kirche wurde nordöstlich auf dem Kirchhof ein aufwändiges [[Erbbegräbnis]] für die Familie von Alvensleben errichtet, heute meist als [[Mausoleum]] bezeichnet. Die Gestaltung in Form einer Säulenhalle orientiert sich am Baustil der Kirche. Sieben zum Kirchhof geöffnete [[Arkade]]n umgeben einen zweistöckigen Kuppelbau. Die Arkaden ruhen auf gedrungenen Säulen mit ausladenden Knospen[[kapitell]]en. Die Rückwand ist mit Inschriften und Epitaphien ausgestattet. Vor dem Mausoleum wurde 1902 ein Grabmal für die 1897 verstorbene Schlossherrin Anna von Alvensleben aufgestellt. Es wurde von [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Kaiser Wilhelm II.]] gestiftet und nach einem Entwurf des Berliner Bildhauers [[Ludwig Cauer (Bildhauer)|Ludwig Cauer]] aus französischem Kalkstein angefertigt. Der [[Sarkophag]] mit der Figur der Anna von Alvensleben entstand in Berlin, während der [[Baldachin]] an Ort und Stelle aus einem mächtigen Block gearbeitet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Dehio-Handbuch]] der deutschen Kunstdenkmäler, Sachsen-Anhalt II.&amp;#039;&amp;#039; Deutscher Kunstverlag, Berlin / München 1999, ISBN 3-422-03065-4, S. 616.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.kirche-neugattersleben.de/ www.kirche-neugattersleben.de]&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Koordinate |NS=51/50/56/N |EW=11/42/28/E |type=landmark |region=DE-ST}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sakralbau in Nienburg (Saale)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Nienburg (Saale)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christentum in Nienburg (Saale)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude im Salzlandkreis|Neugattersleben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude des Evangelischen Kirchenkreises Egeln|Neugattersleben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gertrudenkirche|Neugattersleben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neugotisches Bauwerk in Sachsen-Anhalt|Neugattersleben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neugotisches Kirchengebäude|Neugattersleben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1880er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Europa|Neugattersleben]]&lt;/div&gt;</summary>
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