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	<title>Kirche Müllrose - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2024-05-08T22:22:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler (mit Digitalisat abgeglichen)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Kirche Muellrose.jpg|mini|Kirche Müllrose]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kirche Müllrose&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Kirche in der Stadt [[Müllrose]] im [[Landkreis Oder-Spree]] in Brandenburg. Sie gehört zum [[Kirchenkreis Oderland-Spree]] der [[Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz|Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gebäude und Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die [[Kirche (Bauwerk)|Kirche]] von 1747&amp;lt;ref&amp;gt;[[Heinrich Berghaus]]: &amp;#039;&amp;#039;Landbuch der Mark Brandenburg und des Markgrafthums Nieder-Lausitz in der Mitte des 19. Jahrhunderts oder geographisch-historisch-statistische Beschreibung der Provinz Brandenburg.&amp;#039;&amp;#039; Brandenburg 1854–1856, Band 3&amp;lt;/ref&amp;gt; ist als rechteckiger [[Putz (Baustoff)|Putzbau]] mit [[Zeltdach]] gestaltet. [[Barock]]e und [[Klassizismus|klassizistische]] Stilelemente treffen in dieser Kirche aufeinander, da Teile der vorherigen Kirche in den Bau einbezogen wurden. Im Osten befindet sich ein kleiner Anbau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der dreigeschossige Turm ist nach Westen gerichtet und 35&amp;amp;nbsp;Meter hoch. Der [[Helm (Architektur)|Spitzhelm]] mit [[Schiefer]]schindeln wurde im Jahre 1875 aufgesetzt, die Spitze besteht aus Kugel, [[Wetterfahne]] und einem Stern. Die Wetterfahne trägt die Jahreszahlen 1746 und 2001. Diese Zahlen sollen an die Sanierungsjahre der Kirche erinnern. Der Turm selbst hat nach allen Seiten gerichtete [[Klangarkade|Schallöffnungen]], um den Klang der drei Glocken weit erschallen zu lassen. Es gibt eine [[Bronze]]glocke des [[Metall- und Glockengießer|Glockengießer]]s Jonas Paulus Zweitinger aus [[Berlin]] von 1751. Die anderen beiden Glocken von 1959 bestehen aus Stahl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1905 wurde die Kirche durch einen Blitzschlag beschädigt, im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] erhielt der Kirchturm einen Granattreffer, durch welchen die Kirchturmuhr stehen blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 2003 und 2006 erfolgte die Komplettsanierung der Kirche Müllrose.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Innenausstattung ==&lt;br /&gt;
Der [[Kanzelaltar]] stammt aus der Zeit um 1770. [[Kreuz (Christentum)|Kreuz]] und Leuchter stammen aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, die [[Kunstschmied|schmiedeeisernen]] Leuchter an den Seiten entstanden in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Von 1981 bis 1983 wurde die [[Marmor]]isierung der [[Brüstung]]sfelder und der tragenden [[Säule|toskanischen Säulen]] erneuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seitlich des Altars finden sich die Bildnisse des [[Jakobus, Sohn des Alphäus|Heiligen Jacobus]] und des [[Andreas (Apostel)|Heiligen Andreas]] in Schnitzrahmen. Diese Gemälde wurden 1885 vom Mühlenbesitzer und Kirchenvorsteher Oskar Schmidt gestiftet. Bis Anfang 2002 wurden sie umfassend restauriert. Vor dem Altar findet sich eine achteckige hölzerne [[Taufbecken|Taufe]] aus der Zeit um 1746. Die Emporen umlaufen die Nord-, Süd- und Westwand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der [[Empore|Westempore]] findet sich auf einem [[Rokoko]]-[[Prospekt (Orgel)|Prospekt]] die gestiftete Orgel von 1772. Vermutlich wurde sie von dem Orgelbauer [[Gottlieb Scholtze]] aus [[Neuruppin|Ruppin]] eingebaut. Zur Metallgewinnung entfernte man im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] die [[Orgelpfeife]]n, daher wurde die Orgel 1929 von dem Orgelbauer [[Gustav Heinze]], [[Sorau]] vollständig überarbeitet und erhielt mit den neuen Pfeifen einen [[Musik der Romantik|romantischen]] Klang. Sie hat zwei [[Klaviatur|Manuale]], ein [[Pedal#Musik|Pedal]] und 25 [[Register (Orgel)|Register]]. Die Sanierung aus dem Jahre 1992 führte die Firma [[W. Sauer Orgelbau Frankfurt (Oder)|Orgelbau Sauer]] durch. Nach einer weiteren Restauration in den Jahren 2003 und 2004 durch die Firma Sauer erfolgte die erneute Orgelweihe am zweiten [[Advent]] 2004.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Schulze, [[Wolf Bergelt]] (Hrsg.): Orgelhandbuch Brandenburg, Band 5: Oder-Spree, ISBN 978-3-937378-11-4, S. 234&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An den Wänden der Kirche finden sich Gedenktafeln für die Gefallenen der Gemeinde und ein Gemälde des Johann Gottfried Felbinger, dem Stifter der Orgel. Bekannt als &amp;#039;&amp;#039;Bildnis mit Mohren&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Dehio]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler]]. Die Bezirke Cottbus und Frankfurt/Oder&amp;#039;&amp;#039;. Akademie-Verlag, Berlin 1987&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gemälde wurde bereits 1910 von einem Restaurator aus [[Jüterbog]], und 1947 von einem Müllroser Malermeister restauriert. 2005 erfolgte eine vollständige Sanierung des Bildes durch die [[Restaurator]]en Martina Dürrschmidt und Falk Petermann aus [[Großräschen]].&amp;lt;ref&amp;gt;Silvia Fichtner: &amp;#039;&amp;#039;Ein Ölbild aus der Kirche erzählt Geschichten&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Märkische Oderzeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 6. März 2005&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Silvia Fichtner: &amp;#039;&amp;#039;Würdiger Rahmen für bemerkenswertes Bild&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Märkische Oderzeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 9. Juni 2005&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Geschichte der Orgelstiftung:&lt;br /&gt;
Johann Gottlieb Felbinger war als junger Mann aus Müllrose geflohen, um der [[Rekrutierung]] zu entgehen. Sein Interesse galt der [[Chirurgie]], im Ausland konnte er diesen Beruf erlernen und so reiste er als [[Chirurg]] per Schiff nach [[Surinam|Holländisch-Guyana]] und kam dort zu einigem Vermögen. Als [[Kriminalgerichtsrat]] wurde er [[Botschafter]] für das preußische Königshaus in [[Paramaribo]]. Als er 72-jährig starb, hinterließ er aus seinem Vermögen 2000 [[Niederländischer Gulden|holländische Gulden]], welche für die Orgel in Müllroses Kirche gestiftet werden sollten. Aus Dankbarkeit hängten die Müllroser ein Gemälde auf, welches den Stifter der Orgel und seinen Diener, einen &amp;#039;&amp;#039;Mohren&amp;#039;&amp;#039;, darstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Silvia Fichtner: &amp;#039;&amp;#039; Spende für Müllrose aus Südamerika – ein Bild erzählt&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Märkische Oderzeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 30. Januar 2004&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot; mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Jacobus Muellrose.JPG|Bildnis des Heiligen Jacobus d. J. im Schnitzrahmen&lt;br /&gt;
 Altar muellrose.jpg|Der Altar der Kirche&lt;br /&gt;
 Andreas Muellrose.JPG|Bildnis des Heiligen Andreas im Schnitzrahmen&lt;br /&gt;
 Orgel Muellrose.jpg|Orgel auf der Westempore&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hans-Joachim Beeskow]]: &amp;#039;&amp;#039;Führer durch die evangelischen Kirchen des Kirchenkreises an Oder und Spree.&amp;#039;&amp;#039; Heimat-Verlag, Lübben 2002, ISBN 3-929600-25-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=52.246246|EW=14.413354|type=landmark|dim=50|region=DE-BB}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mullrose, Kirche}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude im Landkreis Oder-Spree]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Müllrose|Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude des Evangelischen Kirchenkreises Oderland-Spree]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Barocke Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Barockbauwerk in Brandenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Saalkirche in Brandenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1740er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Europa|Mullrose]]&lt;/div&gt;</summary>
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