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	<title>Kirche Hainewalde - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T13:47:41Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Fegsel: /* Orgel */ +Link</title>
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		<updated>2025-10-23T13:31:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Orgel: &lt;/span&gt; +Link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Hainewalde - evangelische Kirche und Kanitz-Kyawsche Gruft (01-2).jpg|mini|Blick auf die Kirche Hainewalde und die [[Kanitz-Kyawsche Gruft]] (Aufnahme 2014)]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kirche Hainewalde&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Dorfkirche]] in der Gemeinde [[Hainewalde]]. Sie ist die Kirche der [[Evangelisch-lutherische Kirchen|evangelisch-lutherischen]] Kirchgemeinde Hainewalde und wurde Anfang des 18. Jahrhunderts im [[Barock]]stil erbaut. Sie ist nach dem Vorbild der 1672 von Klengel erbauten [[Kirche Bertsdorf|Bertsdorfer Kirche]] errichtet worden und diente ihrerseits der [[Kirche Niederoderwitz]] und der [[Nikolaikirche (Spitzkunnersdorf)|Nikolaikirche]] in [[Spitzkunnersdorf]] als Vorbild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche Hainewalde Neue sächsische Kirchengalerie Die Diöcese Zittau.png|mini|Die Kirche in Hainewalde mit Pfarrhaus und Kanitz-Kyawscher Gruft (Aufnahme um 1900)]]&lt;br /&gt;
Die heutige Kirche von Hainewalde ist wahrscheinlich der dritte [[Kirchenbau]] des Ortes. Der Sage nach soll im 13. Jahrhundert bereits eine [[Wallfahrtskirche]] am Eingang des [[Roschertal]]s errichtet worden sein. Die zweite Kirche war eine Gemeindekirche aus Holz, von der nur noch ein goldener Abendmahlskelch von 1657 und zwei breite Stuhlsessel erhalten sind. Weiterhin existiert ein Kupferstich einer nicht erhaltenen Kirche; welche der beiden Kirchen darauf abgebildet ist, ist unklar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SensFund&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jan Lange |url=http://www.hainewalde.de/aktuelles/artikel/sensationeller-fund-unter-tage-26/ |titel=Sensationeller Fund unter Tage |werk=[[Sächsische Zeitung|sz-online.de]] |datum=2007-11-19 |abruf=2013-06-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grundsteinlegung der jetzigen Kirche erfolgte am 18.&amp;amp;nbsp;April 1705, ihre Weihe fand am 7.&amp;amp;nbsp;Oktober 1711 statt, allerdings musste der Bau durch den [[Großer Nordischer Krieg|Einfall der Schweden in Sachsen]] von 1703 bis 1705 unterbrochen werden. Bauherren und Stifter der Kirche waren der kursächsische Obrist [[Otto Ludwig von Kanitz]] und seine Gattin [[Victoria Tugendreich von Kanitz]]. Als Baumeister der Kirche gilt Jonas Kirchstein aus [[Bautzen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gebäude ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Grundriss Kirche Hainewalde - Beschreibende Darstellung der älteren Bau- und Kunstdenkmäler des Königreichs Sachsen - Amtshauptmannschaft Zittau (Land).png|mini|Grundriss der Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hainewalde Kirche 04.jpg|mini|hochkant|Der Kirchturm]]&lt;br /&gt;
Das [[Kreuzgewölbe]] der einschiffigen Halle wird von nach innen gezogenen Strebepfeilern getragen, zwischen denen zwei hölzerne Emporen verlaufen. Die Treppen zu den Emporen liegen in der westlichen Giebelmauer und hinter dem [[Altar]], wo sich ebenfalls die [[Sakristei]] befindet. Im Osten schließen die Mauern der Kirche mit fünf Seiten eines Zwölfecks ab. Insgesamt bietet das Schiff eine Grundfläche von etwa 20 mal 12 Metern. Auf der Nordseite des Kirchenschiffs befindet sich die Herrschaftsloge derer von Kanitz-Kyaw mit eigenem Aufgang, ihr gegenüber ist die Kanzel angebracht. Auf einer großen Empore gegenüber dem Altar befindet sich die [[Orgel]] samt Spieltisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Äußere der Kirche ist schlicht gehalten. Das Erscheinungsbild wird dominiert von den großen Flächen des [[Satteldach]]s und der Wände. Der Kirchturm hat einen quadratischen Grundriss, der zu einem Achteck auswächst und schwungvoll in eine barocke Haube übergeht. Diese wird von zwei Laternen gekrönt. Die Turmspitze ist mit Sonne, Mond und Stern geschmückt, die eine [[Windrichtungsgeber|Wetterfahne]] bilden. Mit 50&amp;amp;nbsp;½ Metern zählt der Turm zu den höchsten Dorfkirchtürmen der [[Oberlausitz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anlagen ==&lt;br /&gt;
Zu den Anlagen der Kirche gehört ein 1796 durch den Schlossherrn Ernst August Rudolph von Kyaw gestiftetes Pfarrhaus. Das Pfarramt wurde auch durch diesen mit einer umfangreichen Bibliothek ausgestattet. Weiterhin zählt zu den Anlagen die durch Otto Ludwig von Kanitz und Victoria Tugendreich von Kanitz gestiftete Kirchschule, die ab 1702 erbaut, sowie 1830 und 1876 erweitert wurde. Heute wird sie als Wohnhaus genutzt. Auch das 1703 von Kanitz errichtete Hospital zählt zu den Kirchanlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als wichtigstes und wertvollstes Gebäude der Kirchanlagen gilt aber die [[Kanitz-Kyawsche Gruft]]. Sie wurde 1715 von dem Obristen von Kanitz angelegt. Der Baumeister ist bisher unbekannt, allerdings weisen die Plastiken der [[Gruft]] auffällige Ähnlichkeiten zu den Werken [[Balthasar Permoser]]s auf. Weiterhin weisen neuere Forschungen auf eine Beteiligung des Bildhauers [[Franz Bühner]] aus Gabel hin.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Beschr1987&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://gruft.hainewalde.de/27-0-beschreibung-1987.html |titel=Die Kanitz-Kyawsche Gruftkapelle in Hainewalde |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160304041159/http://gruft.hainewalde.de/27-0-beschreibung-1987.html |archiv-datum=2016-03-04 |archiv-bot=2022-03-09 07:14:40 InternetArchiveBot |abruf=2010-06-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch durch ihr umfangreiches, barockes Figurenprogramm gilt die Gruft als eine der bedeutendsten Gruftbauten der Oberlausitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstattung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Inneres der Kirche Hainewalde - Beschreibende Darstellung der älteren Bau- und Kunstdenkmäler des Königreichs Sachsen - Amtshauptmannschaft Zittau (Land).png|mini|Das Innere der Hainewalder Kirche mit Kanzel, Altar und Herrschaftsloge (Aufnahme um 1900)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hainewalde - evangelische Kirche (01-2).jpg|mini|Blick in das Innere der Hainewalder Kirche (Aufnahme 2014)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hainewalde, evangelische Kirche - Wappen der Familien von Kanitz und Kyaw an der Herrschaftsloge (01-2).JPG|mini|Wappen der Familien von Kanitz und Kyaw an der Herrschaftsloge (Aufnahme 2014)]]&lt;br /&gt;
Die gesamte Ausstattung befindet sich noch im ursprünglichen Zustand vom Anfang des 18. Jahrhunderts. Dies verleiht der Kirche einen&lt;br /&gt;
besonderen kulturellen und kunsthistorischen Wert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Altar ===&lt;br /&gt;
Vom Sockel des Altars erheben sich zwei Säulen, die das Gebälk mit dem Kreuz tragen und eine Nische mit [[Kruzifix]] einrahmen. Lebensgroße Figuren von [[Mose|Moses]] und [[Johannes der Täufer|Johannes dem Täufer]] flankieren den Altar, der von einem großen Holzkreuz gekrönt wird. Das Kreuz wird von einem goldenen Strahlenkranz umrahmt und ist von zwei [[Putto|Putten]], einer mit Schlüssel, und zwei Engeln umgeben. An der Front des Altars befindet sich der Altartisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Orgel ===&lt;br /&gt;
Die verhältnismäßig kleine [[Orgel]] verfügt nur über etwa 28 [[Register (Orgel)|Register]], ist dafür aber reich verziert. So finden sich über den Orgelpfeifen musizierende Engel, in der Mitte eine Taube und in einem Strahlenkranz der Spruch &amp;#039;&amp;#039;Gloria in excelsis Deo&amp;#039;&amp;#039;. In ihrer Bemalung folgt die Orgel den Farben des Altars. Das heutige Orgelwerk wurde (unter Benutzung des Prospekts einer Orgel aus dem Jahr 1711) durch die Firma [[Orgelbau A. Schuster &amp;amp; Sohn|Schuster &amp;amp; Sohn]] in den Jahren 1946/1947 erbaut.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ulrich Dähnert |Titel=Historische Orgeln in Sachsen |Auflage=1 |Verlag=Verlag Das Musikinstrument |Ort=Frankfurt am Main |Datum=1980 |ISBN=3-920112-76-8 |Seiten=148}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herrschaftsloge ===&lt;br /&gt;
Die Herrschaftsloge ist in das Kirchenschiff vorgebaut, an dessen Tragkonsole sich das [[Kanitz (Adelsgeschlecht)|Kanitz’sche]] und das [[Kyaw (Adelsgeschlecht)|Kyaw’sche]] Wappen befinden, die von einem Putto gehalten werden. Im Bogenfeld über den zwei Fenstern befinden sich Bildnisse von Otto Ludwig von Kanitz und Victoria Tugendreich von Kanitz geb. Kyaw. Links und rechts wird die Loge von zwei Putten gesäumt, auf dem Dach der Loge finden sich allegorische Figuren und weitere Putten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Glocken ===&lt;br /&gt;
Heute verfügt die Kirche über drei Glocken aus Stahl in Es-Dur-Stimmung. Diese ersetzen die alten Bronzeglocken, die bereits 1825 umgegossen wurden und schließlich während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] zur Herstellung von Kriegsgerät eingeschmolzen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Moritz Oskar Sauppe]] |Titel=Die Diöcese Zittau |Sammelwerk=Neue Sächsische Kirchengalerie |Verlag=Strauch |Ort=Leipzig |Datum=1904 |Online={{Digitalisat |1=http://digital.slub-dresden.de/ppn250250861}} |Abruf=2010-01-25}}&lt;br /&gt;
* {{BKD|29|27–33|30|Hainewalde, Kirche}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://kirche.hainewalde.de/Kirchengesch.htm Kirchengeschichte der Kirche Hainewalde]&lt;br /&gt;
* [http://kirche.hainewalde.de/Gebauede.htm Übersicht der Anlagen der Kirche]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=50.9116354|EW=14.702887|type=landmark|region=DE-SN}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude im Landkreis Görlitz|Hainewalde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirche in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens|Hainewalde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Hainewalde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Barockbauwerk in Sachsen|Hainewalde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Patronatsloge|Hainewalde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1710er Jahren]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Fegsel</name></author>
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