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	<title>Kirche Eydtkuhnen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T21:05:17Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kirche_Eydtkuhnen&amp;diff=2490284&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ras67: /* Lage, Architektur, frühere Ausstattung und heutiger Zustand */ JPG</title>
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		<updated>2024-08-26T15:03:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Lage, Architektur, frühere Ausstattung und heutiger Zustand: &lt;/span&gt; JPG&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Eydtkuhnen Kirche 1909.jpg|mini|Die Kirche 1900/1909]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kirche Eydtkuhnen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; im [[Russland|russischen]] [[Tschernyschewskoje]] (bis 1938 &amp;#039;&amp;#039;Eydtkuhnen,&amp;#039;&amp;#039; bis 1946 &amp;#039;&amp;#039;Eydtkau&amp;#039;&amp;#039;) im ehemaligen [[Ostpreußen]] und der heutigen [[Oblast Kaliningrad]] war eine [[evangelisch]]e, [[Neuromanik|neuromanische]] [[Pfarrkirche]]. Sie gehörte bis 1945 zum [[Kirchenkreis]] [[Nesterow|Stallupönen]] innerhalb der [[Kirchenprovinz Ostpreußen]] der [[Kirche der Altpreußischen Union]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der kleine Ort Eydtkuhnen an der Grenze zum damaligen Russland wuchs im 19. Jahrhundert stark an. Eydtkuhnen war [[Grenzbahnhof]] und [[Umspurung (Eisenbahnfahrzeug)|Umspurungsbahnhof]] an der [[Preußische Ostbahn|Preußischen Ostbahn]] geworden, so dass viele Menschen dort Arbeit fanden. Für die mehrheitlich evangelisch-lutherische Bevölkerung wurde von 1887 bis 1889 eine Kirche nach Plänen von [[Friedrich Adler (Baurat)|Friedrich Adler]] gebaut und 1889 eingeweiht. Westlich davon entstand ein Pfarrhaus, dessen [[Giebel|Vordergiebel]] Elemente der Kirchenarchitektur aufnahm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1914 wurde Eydtkuhnen durch russische Truppen teilweise zerstört, die Kirche blieb jedoch erhalten. Zu Beginn der Zeit des [[Nationalsozialismus]] versuchten Parteiangehörige, zwei gemauerte [[Davidstern]]e von der Außenmauer entfernen zu lassen. Die Kirchengemeinde wehrte sich jedoch erfolgreich dagegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Endphase des Zweiten Weltkriegs brannte die Kirche infolge der Kampfhandlungen zwischen [[Wehrmacht]] und [[Rote Armee|Roter Armee]] aus. Seither ist sie eine Ruine. Nach dem Krieg wurde das Gebäude lange Zeit als Lager für militärische Güter genutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.stallupoenen.de/CCTexte/HB/HB39-AnfangundEndederKirchenimKreisEbenrode.html Informationen zu Kirchen im Altkreis Ebenrode], abgerufen am 14. Dezember 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage, Architektur, frühere Ausstattung und heutiger Zustand ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Кирха Эйдткунена. пос. Чернышевское, Нестеровский р-н, Калининградская обл. (4).jpg|mini|Ruine der Kirche]]&lt;br /&gt;
Die Kirchenruine liegt inmitten des locker bebauten Ortes Tschernyschewskoje nördlich des Bahnhofs inmitten von Brachland. Bis 1944 lag die Kirche in einer parkartigen Anlage, in der vier Wege entsprechend der Kreuzform auf die Kirche zuliefen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirche ist [[Neuromanik|neuromanisch]] mit kreuzförmigem Grundriss und ist aus rotem [[Backstein]] gemauert. Sie besaß zwei hohe Türme mit quadratischem Grundriss, die eher [[Gotik|gotisch]] wirkten. In der Nord- und Südwand des ausladenden [[Querhaus]]es befindet sich bis heute jeweils ein gemauerter Davidstern. Im [[Chor (Architektur)|Chor]] befinden sich drei doppelte [[Rundbogenfenster]], darüber drei Rundfenster. Diese Formen prägen auch die übrigen Außenwände einschließlich der Türme. Die Decke weist ein [[Gewölbe#Sterngewölbe|Sterngewölbe]] auf. Die [[Kanzel]] befand sich – von den Sitzbänken aus gesehen – links vom [[Altar]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute existiert nur noch die Kirchenruine mit den zwei Turmunterbauten ohne die früheren Spitzdächer. Das Erdgeschoss ist zugemauert. Das Dach fehlt, das Gewölbe ist aber teilweise erhalten. Die frühere Inneneinrichtung ist nicht mehr vorhanden. Das Pfarrhaus ist ebenfalls zugemauert.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ostpreussen.net/ostpreussen/orte.php?bericht=212 Informationen zu Eydtkuhnen bei ostpreussen.net], abgerufen am 14. Dezember 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirchengemeinde ==&lt;br /&gt;
1883 wurde Eydtkuhnen ein selbstständiges [[Kirchspiel]], nachdem es von dem Kirchort [[Lugowoje (Kaliningrad, Nesterow)|Bilderweitschen]] abgetrennt worden war. Bis 1945 gehörte Eydtkuhnen zum Kirchenkreis Stallupönen in der Kirchenprovinz Ostpreußen der Kirche der Altpreußischen Union. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1945 kam das evangelische kirchliche Leben im Ort zum Erliegen. Heute hat sich in dem acht Kilometer nordwestlich gelegenen Nachbarort [[Babuschkino (Kaliningrad)|Babuschkino]] (&amp;#039;&amp;#039;Groß Degesen&amp;#039;&amp;#039;) eine neue evangelische Gemeinde gebildet, die zur [[Propstei Kaliningrad]] der [[Evangelisch-Lutherische Kirche Europäisches Russland|Evangelisch-Lutherischen Kirche Europäisches Russland]] (ELKER) gehört. Das zuständige Pfarramt ist das der [[Salzburger Kirche]] in [[Gussew]] (&amp;#039;&amp;#039;Gumbinnen&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pfarrer 1883–1945 ===&lt;br /&gt;
Zwischen 1886 und 1945 waren in Eydtkuhnen/Eydtkau 18 evangelische Geistliche tätig,&amp;lt;ref&amp;gt;Friedwald Moeller: &amp;#039;&amp;#039;Altpreußisches evangelisches Pfarrerbuch von der Reformation bis zur Vertreibung im Jahre 1945.&amp;#039;&amp;#039; Hamburg 1968, S. 36&amp;lt;/ref&amp;gt; zwischen 1883 und 1886 als [[Vikar]]e, danach als Pfarrer:&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|width=&amp;quot;40%&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;|&lt;br /&gt;
* Gustav Adolf Kollepke, 1883&lt;br /&gt;
* Georg Eugen Peter Henkys, 1884–1886&lt;br /&gt;
* Georg Max Henkys, 1886–1893&lt;br /&gt;
* Julius Ernst Eduard Kalweit, 1894–1898&lt;br /&gt;
* Paul Friedrich Ferdinand Hafke, 1898–1902&lt;br /&gt;
* Otto Gerß, 1902–1924&lt;br /&gt;
* Georg Kern, 1906–1909&lt;br /&gt;
* Friedrich Worm, 1909–1913&lt;br /&gt;
|width=&amp;quot;40%&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;|&lt;br /&gt;
* Erwin Kürschner, 1913–1918&lt;br /&gt;
* Walter Prang, 1918&lt;br /&gt;
* Eugen Bauer, 1921–1923&lt;br /&gt;
* Gerhard Ruhmland, 1924–1926&lt;br /&gt;
* Max Lechner, 1924–1931&lt;br /&gt;
* Herbert Kriwath, 1927–1929&lt;br /&gt;
* Ernst Segschneider, 1931–1937 (auch [[Superintendent]])&lt;br /&gt;
* Erwin Schröter, 1939–1945&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirchenbücher ===&lt;br /&gt;
Die [[Kirchenbuch|Kirchenbücher]] über Taufen, Trauungen und Bestattungen aus den Jahren 1883 bis 1944, Konfirmationen 1924 bis 1944 sind erhalten und werden im [[Evangelisches Zentralarchiv in Berlin|Evangelischen Zentralarchiv in Berlin-Kreuzberg]] aufbewahrt. Als Sonderdokumente liegen dort auch die kirchlichen Bücher der Gefallenen der Jahre 1914 bis 1918 und 1939 bis 1944.&amp;lt;ref&amp;gt;Christa Stache: &amp;#039;&amp;#039;Verzeichnis der Kirchenbücher im Evangelischen Zentralarchiv in Berlin. Teil 1: Die östlichen Kirchenprovinzen der Evangelischen Kirche der Union.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1992³, S. 38&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Neo-Romanesque Church (Chernyshevskoye)|Kirche Eydtkuhnen}}&lt;br /&gt;
* [http://www.ostpreussen.net/ostpreussen/orte.php?stadt=117&amp;amp;gl212=0#gl212 Informationen zu Eydtkuhnen mit Fotos der Kirchenruine bei ostpreussen.net]&lt;br /&gt;
* [http://books.google.de/books?id=BCW_JepQdgoC&amp;amp;pg=PA13&amp;amp;lpg=PA13&amp;amp;dq=Kirche+Eydtkuhnen+Segschneider&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=otcOQZ6JTr&amp;amp;sig=tfL72VAnDTdXwcAZ0AZUA-cULSA&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=mhvpTrpWjYz7BpL_qe8K&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=3&amp;amp;sqi=2&amp;amp;ved=0CDYQ6AEwAg#v=onepage&amp;amp;q=Kirche%20Eydtkuhnen%20Segschneider&amp;amp;f=false Foto der Kirche vor ihrer Zerstörung]&lt;br /&gt;
* [http://photo.qip.ru/users/kreptonit/115627598/134157597/#mainImageLink Innen- und Außenaufnahmen der Ruine bei photo.qip.ru]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=54/38/23.5/N |EW=22/44/00.3/E|type=landmark |region=RU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude der Kirchenprovinz Ostpreußen|Eydtkuhnen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchenruine in Russland|Eydtkuhnen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in der Oblast Kaliningrad|Eydtkuhnen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neuromanisches Kirchengebäude|Eydtkuhnen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1880er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk des Historismus in Russland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rajon Nesterow]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Europa|Eydtkuhnen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ras67</name></author>
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