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	<title>Kirche Collm - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T07:10:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kirche_Collm&amp;diff=2703450&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Derbrauni: Statt 3 aktuellen Außenfotos 1 historisches und 1 von innen</title>
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		<updated>2026-02-12T12:43:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Statt 3 aktuellen Außenfotos 1 historisches und 1 von innen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt die Kirche in Collm bei Oschatz. Für die Kirche bei Niesky siehe [[Kirche Kollm]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:20090901580MDR Collm (Wermsdorf) Dorfkirche.jpg|mini|hochkant|Kirche zu Collm]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kirche Collm&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Romanik|romanische]] [[Saalkirche]] in [[Collm]], einem Ortsteil der Gemeinde [[Wermsdorf]] im [[Landkreis Nordsachsen]] in [[Sachsen]]. Sie  gehört zur [[Kirchengemeinde|Kirchgemeinde]] Oschatzer Land im [[Kirchenbezirk Leisnig-Oschatz]] der [[Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsens|Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:19255-Collm-1915-Kirche-Brück &amp;amp; Sohn Kunstverlag.jpg|mini|Ansicht der Kirche (1915)]]&lt;br /&gt;
Erstmals urkundlich erähnt wurde die Dorfkirche 1350.&amp;lt;ref&amp;gt;Siegfried Reichel: Heimatfreund und Ortschronist Siegfried Reichel über den Ort Collm anlässlich der Ersterwähnung vor 820 Jahren (Teil 2). Leipziger Volkszeitung, Oschatzer Allgemeine, Oschatz, 19. Juli 2005, S. 17&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie ist aber wohl mindestens hundert Jahre älter, denn an ihrem eingezogenen [[Flachdecke|flachgedeckten]] Rechteck[[Chor (Architektur)|chor]] schließt eine halbrunde [[Romanik|romanische]] [[Apsis]] mit [[Halbkuppel]] an. Auch der Chorbogen zwischen Chor und Schiff ist rundbogig. 1864 erhielt die Kirche statt des bisherigen [[Dachreiter]]s den heutigen Westturm, und das Kirchenschiff wurde stark verändert.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Georg Dehio]]: [[Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler]]. Sachsen II. Deutscher Kunstverlag, München, 1998, ISBN 3-422-03048-4, S. 1029.&amp;lt;/ref&amp;gt; heute ist es eine [[Emporenhalle]] mit eingeschossiger dreiseitiger Empore und ein Grenzfall zus [[Pseudobasilika]], denn das gedrückte [[Tonnengewölbe]] des Mittelschiffs ragt deutlich höher als die Flachdecken der Seitenschiffe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2000 wurde die Collmer Kirche restauriert. Neben Innenausmalung sowie Ausbesserungen des Schieferdaches und der Fassade wurde eine neue Turmuhr installiert und die Turmspitze mit einer größeren Turmkugel und der Wetterfahne neu gestaltet. Die über 400 Jahre alte Turmkugel und das Turmkreuz werden im Kirchenraum aufbewahrt. Der Glockenstuhl wurde 2002 erneuert.&amp;lt;ref&amp;gt;Siegfried Reichel: Heimatfreund und Ortschronist Siegfried Reichel über den Ort Collm anlässlich der Ersterwähnung vor 820 Jahren (Teil 2). Leipziger Volkszeitung, Oschatzer Allgemeine, Oschatz, 19. Juli 2005, S. 17.&amp;lt;/ref&amp;gt; An der Kirche liegt der örtliche Friedhof mit der [[Collmer Linde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Innenausstattung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:20110428090DR Collm (Wermsdorf) Dorfkirche.jpg|mini|hochkant|Taufstein und Orgel (2011)]]&lt;br /&gt;
=== Taufstein ===&lt;br /&gt;
Der Taufstein besteht aus Sandstein und ist 104&amp;amp;nbsp;cm hoch und 56&amp;amp;nbsp;cm im Durchmesser. Er steht auf einer quadratischen Platte, besitzt Urnenform und stammt aus dem Ende des 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemälde ===&lt;br /&gt;
Durch [[Lucas Cranach der Ältere|Lucas Cranach den Älteren]] wurde hier die Kreuzigung dargestellt. Zu Füßen des vor einem rot flammenden Himmel gestellten Mittelkreuzes ist [[Maria Magdalena]] niedergesunken. Daneben ist Maria in schwarzem Gewand und weißem Kopftuch bzw. Johannes in weißem Gewand.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Cornelius Gurlitt (Kunsthistoriker)|Cornelius Gurlitt]]: Collm. in: Beschreibende Darstellung der älteren Bau - und Kunstdenkmäler des Königreichs Sachsen. Meinhold &amp;amp; Söhne, Dresden, 1905, S. 76.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Sockel steht: &amp;#039;&amp;#039;Morte mihi vitam mortva vita dedit.&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Sein Tod gab uns das ewige Leben&amp;#039;&amp;#039;) Anlässlich der 2. Sächsischen Landesausstellung 2004 auf Schloss Hartenfels in Torgau wurde das 30 × 40&amp;amp;nbsp;cm große Werk restauriert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Autorenkollektiv 2005&amp;quot;&amp;gt;Autorenkollektiv: Chronik. Collm in Sachsen. Heimatverein Bergtreue e.V. Collm, 2005. k.&amp;amp;nbsp;A.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Orgel ===&lt;br /&gt;
Die Orgel wurde 1890 von der [[Franz-Emil Keller|Orgelbaufirma Keller]] aus [[Ostrau (Landkreis Mittelsachsen)|Ostrau]] erbaut, hat ein Manual und Pedal, 5 Register (4-1) und wird bis heute in der original erhaltenen mechanischen Bauart gespielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Orgel (Spieltraktur: mechanisch, Art der Windladen: Schleiflade, Registertraktur: mechanisch, Stimmtonhöhe: 440&amp;amp;nbsp;Hz) hat laut der Orgeldatenbank ORKASA&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Evangelisch-Lutherisches Landeskirchenamt Sachsen |url=https://www.evlks.de/feiern/kirchenmusik/orgeln/ |titel=EVLKS - interessiert: Orgeln |sprache=de |abruf=2025-03-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; folgende Disposition:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse:collapse;&amp;quot; border=&amp;quot;0&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;3&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Manual&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || Prinzipal || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || Gedackt || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || Rohrflöte || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || Oktave || 2′&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;3&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pedal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || Subbaß || 16′&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Koppel (Orgel)|Koppeln]]:&amp;#039;&amp;#039; Pedalkoppel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geläut ===&lt;br /&gt;
Das Geläut der Kirche zu Collm gehört zu den wenigen ältesten erhalten gebliebenen und in [[Sachsen]] gegossenen [[Bronze]]-[[Kirchenglocke]]n-[[Ensebmble (Musik)#Klangkörper|Ensembles]] aus der Zeit um 1200. Es ist klingendes Zeugnis der mehr als 700 Jahre währenden Tradition des [[Glockenguss|Glockengießens]] in Sachsen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Rainer Thümmel |url=https://www.erzgebirge-life.de/wp-content/uploads/2011/01/Th%C3%BCmmel-Glockenguss-in-Sachsen.pdf |titel=Glockenguss in Sachsen |abruf=2020-02-19 |format=PDF}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Geläute mit drei Glocken waren in sächsischen Dorfkirchen verbreitet. So bestand die Möglichkeit, das Motiv [[Te Deum]] bzw. [[Gloria]] zu läuten. Während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] versteckte man die Glocken in der sogenannten Trift westlich des Collms im Wald.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Autorenkollektiv 2005&amp;quot;/&amp;gt; Aufgrund ihres Alters und ihres damit verbundenen historischen Wertes entgingen die Glocken den staatlich angeordneten „[[Metallspende des deutschen Volkes|Metallspende]]“-Aktionen während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] und [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Glockengeläut|Geläut]] besteht aus folgenden drei Glocken: Die große Glocke (Grundton gis&amp;#039; +/-0) ist 91,5&amp;amp;nbsp;cm weit und 82&amp;amp;nbsp;cm hoch, wiegt 476 Kilogramm und ist von schlanker Rippe, ohne Verzierung und Inschrift. Die mittlere Glocke (Grundton ais&amp;#039; +2) ist 72&amp;amp;nbsp;cm weit und 70&amp;amp;nbsp;cm hoch, wiegt 222 Kilogramm, ist von schlanker Rippe und trägt die Inschrift: &amp;#039;&amp;#039;O. rex . glorie. vem(!) i.evn (!) pace.an (!) en&amp;#039;&amp;#039;. Soll heißen: &amp;#039;&amp;#039;O rex gloriae veni cum pace&amp;#039;&amp;#039; übersetzt: (Oh König der Ehren, komme mit Frieden!). Die kleine Glocke (Grundton fis&amp;quot; +1) ist 50&amp;amp;nbsp;cm weit, 36&amp;amp;nbsp;cm hoch und wiegt 85 Kilogramm. Die Schriftform der [[Majuskel]]n ergeben keine Worte. Es wird vermutet, dass es sich bei diesen um Anfangsbuchstaben eines oder mehrerer Sprüche handelt.&amp;lt;ref&amp;gt;Cornelius Gurlitt: Collm. in: Beschreibende Darstellung der älteren Bau - und Kunstdenkmäler des Königreichs Sachsen. Meinhold &amp;amp; Söhne, Dresden, 1905, S. 76.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Rainer Thümmel |Hrsg=Evangelisch-Lutherisches Landeskirchenamt Sachsens |Titel=Glocken in Sachsen. Klang zwischen Himmel und Erde |Auflage=Zweite, aktualisierte und ergänzte |Verlag=Evangelische Verlagsanstalt GmbH |Ort=Leipzig |Datum=2015 |ISBN=978-3-374-02871-9 |Seiten=282}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BKD|27|76|81|Collm}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=[[Rainer Thümmel]] |url=https://www.erzgebirge-life.de/wp-content/uploads/2011/01/Th%C3%BCmmel-Glockenguss-in-Sachsen.pdf |titel=Glockenguss in Sachsen |werk=Museumskurier, Ausgabe 17 |hrsg=Industriemuseum Chemnitz |datum=2006-08 |abruf=2020-02-19 |format=PDF}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.kirche-oschatzer-land.de/gemeinde/kirchen-orte/detail/126/1/collm-kirche Collm Kirche] auf der Website der Kirchgemeinde Oschatzer Land&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=51/18/10.58|EW=13/01/6.58|type=building|region=DE-SN}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Collm, Kirche}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude im Landkreis Nordsachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Wermsdorf|Kirche Collm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirche in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Romanische Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk der Romanik in Sachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Saalkirche in Sachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geläut]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Disposition einer Orgel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Wermsdorf|Kirche Collm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Europa|Collm]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Derbrauni</name></author>
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