<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Kirche_Amsoldingen</id>
	<title>Kirche Amsoldingen - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Kirche_Amsoldingen"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kirche_Amsoldingen&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-26T01:21:18Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kirche_Amsoldingen&amp;diff=524712&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;APPERbot: Bot: Fix Links auf peter-fasler.magix.net =&gt; orgelverzeichnis.ch, Vorlage Commonscat an Inhalte in Commons angepasst, Dateieinbindungen: deutsche Schlüsselworte</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kirche_Amsoldingen&amp;diff=524712&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-08-01T13:16:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Fix Links auf peter-fasler.magix.net =&amp;gt; orgelverzeichnis.ch, Vorlage Commonscat an Inhalte in Commons angepasst, Dateieinbindungen: deutsche Schlüsselworte&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Amsoldingen kirche.jpeg|mini|Kirche von Amsoldingen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kirche Amsoldingen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die [[Reformierte Kirche|reformierte]] Dorfkirche in [[Amsoldingen]], [[Kanton Bern]], [[Schweiz]]. Die der Kirche zugehörige Kirchengemeinde gehört zum Kirchenbezirk Thun der [[Reformierte Kirchen Bern-Jura-Solothurn|Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn]]. Die Kirche ist Tag und Nacht geöffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die der [[Legende]] nach von [[Rudolf II. (Burgund)|Rudolf II. von Burgund]] und [[Berta von Alamannien]] gegründete dreischiffige [[Basilika (Bautyp)|Basilika]], die vor der [[Reformation und Gegenreformation in der Schweiz|Berner Reformation 1528]] dem [[Mauritius (Heiliger)|Heiligen Mauritius]] geweiht war, gehört zu einer wohl schon vor dem Jahr 1000 am [[Thunersee]] entstandenen Kirchengruppe, deren Baustil [[lombardischer Baustil|lombardische]] Einflüsse zeigt, und wurde anstelle eines um 700 entstandenen Vorgängerbaus errichtet. Die Errichtung fiel in eine Epoche, in der die westliche Hälfte der heutigen Schweiz noch nicht zum [[Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation|Heiligen Römischen Reich]] gehörte. Die Grenze zwischen Schwaben, das zum Reich gehörte, und [[Königreich Burgund|Hochburgund]] wurde durch die Linie Huttwil-Aarwangen-Basel definiert. Erst 1033 fiel Hochburgund und damit auch der westliche Teil der heutigen Schweiz im Erbgang an den fränkischen Kaiser [[Konrad II. (HRR)|Konrad II.]] aus dem Haus der [[Salier]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kirche war ein weltliches [[Chorherr]]enstift angeschlossen, das bei der Eroberung des [[Berner Oberland]]es durch die [[Zähringer]] im Jahre 1191 verwüstet und um 1200 wiederhergestellt wurde. Um 1400 wurde im [[Gotik|gotischen]] Stil der Kirchturm errichtet. 1484 wurde das Chorherrenstift aufgehoben und dem Chorherrenstift des neu gebauten [[Berner Münster]]s angegliedert, und 1501 wurde die Stiftskirche zur Pfarrkirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz vor der Einführung der [[Reformation]] im Jahre 1528 wirkte als Pfarrer in Amsoldingen Johannes Haller, ein Mitstreiter [[Ulrich Zwingli|Huldrych Zwingli]]s, musste aber 1525 wegen seiner Heirat Amsoldingen verlassen. Sein bekanntester Nachfolger war [[Samuel Lutz]], ein Freund [[Nikolaus Ludwig von Zinzendorf]]s, der von 1726 bis 1738 in Amsoldingen lebte und den Ort zu einem Zentrum des [[Pietismus]] machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1978 bis 1980 wurde die Kirche umfassend renoviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur ==&lt;br /&gt;
Die Zugehörigkeit zu Burgund erklärt wohl auch die signifikanten Unterschiede zu Kirchenbauten im Gebiet des Heiligen Römischen Reichs zur gleichen Zeit. Denn im Unterschied zu den meisten Kirchen im Reich fehlt bei Amsoldingen das [[Kirchenschiff|Querschiff]] sowie zu Beginn auch ein Turm in Form eines [[Westwerk]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die [[Schloss Spiez|Schlosskirche Spiez]] ist sie eine querschifflose [[Pfeilerbasilika]] mit ursprünglich drei [[Apsis|Apsiden]] und einem hochgelegenen [[Chor (Architektur)|Chor]]. Ursprünglich wurde sie ohne Turm erbaut. Der heutige Turm wurde erst später anstelle der südlichen Apsis errichtet, welche dafür abgebrochen wurde. Die Fundamente der ehemaligen Apsis sind allerdings teilweise noch heute zu sehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstattung ==&lt;br /&gt;
In der aus der Zeit um 1200 stammenden [[Krypta]] sind römische [[Spolien]] aus [[Aventicum]] und [[Allmendingen bei Thun|Allmendingen]] eingemauert. Sie diente bis 1876 u.&amp;amp;nbsp;a. als Pfarrhauskeller und Käselager. Die farbigen Chorfenster von Max Brunner (* 1910) symbolisieren [[Dreifaltigkeit|Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehenswert sind auch eine Darstellung des [[Christophorus|Heiligen Christophorus]] an der Nordwand (um 1300), der mit einem Kranz von Tiermedaillons verzierte [[Taufstein]] aus dem 14. Jahrhundert, die Holzdecke von 1666 (mit Ornamenten von 1908) und der [[Abendmahlstisch]] von 1668. Die Fassade der Apsis ist gegliedert durch [[Lisene]]n, [[Bogenfries|Rundbogenfries]] und Nischenkranz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Orgeln ===&lt;br /&gt;
1812 baute Johann Jakob Weber die heutige [[Orgel]]. Während der folgenden hundert Jahre wurde das Instrument von verschiedener Seite gepflegt und umgebaut. Zuletzt restaurierte Hans J. Füglister (Grimisuat VS) im Jahr 1982 die Orgel und führte sie weitgehend wieder auf den Originalzustand zurück. 2008 schließlich wurde sie einer Reinigung und Revision durch [[Orgelbau Thomas Wälti]], Gümligen unterzogen. Das Instrument hat elf [[Register (Orgel)|Register]] auf einem [[Manual (Musik)|Manual]] (acht R.) und [[Pedal (Orgel)|Pedal]] (drei R).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://orgelverzeichnis.ch/BEProfile/amsoldingenref.htm Orgelverzeichnis Schweiz und Liechtenstein: Ref. Kirche Amsoldingen, Hauptorgel]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;[[Disposition (Orgel)|Disposition]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot; style=&amp;quot;border-spacing: 4px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Manual&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–c&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Prinzipal || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Coppel || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Oktave || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Dolcean || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Quinte || 3′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Superoktave{{0}} || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mixtur III || {{Bruch|1|1|3}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Cornett I–IV || 8′&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pedal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–d&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Subbass || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Oktavbass{{0}} || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trompete || 8′&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
– &amp;#039;&amp;#039;[[Koppel (Orgel)|Koppeln]], Spielhilfen: I/P, Tremulant&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1982 steht in der Kirche als [[Chororgel]] auch eine [[Truhenorgel]] von Orgelbauer H.J. Füglister, mit fünf Registern auf einem Manual: Bourdon 8′, Praestant 4′, Rohrflöte 4′, Superoktave 2′, Gemshorn 2′.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Glocken ===&lt;br /&gt;
Im [[Kirchturm]] hängt ein vierstimmiges [[Glockengeläut]], das aus zwei historischen und zwei neueren [[Kirchenglocke|Glocken]] besteht und auf das [[Läutemotiv]] «[[Wachet auf, ruft uns die Stimme]]» gestimmt ist.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=EwTz7LRiSN4 youtube.com: Amsoldingen BE, Reformierte Kirche, Vollgeläut]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:{|class=wikitable style=text-align:center&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Glocke || Gussjahr || Giesser || [[Schlagton]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 || 1931 || [[H. Rüetschi]], Aarau || e‘ &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2 || 1579 || Franz Sermund, Bern || gis‘&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 3 || 1836 || Kaiser, Solothurn || h‘&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 4 || 1931 || H. Rüetschi, Aarau || cis‘‘ &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Samuel Rutishauser: &amp;#039;&amp;#039;Kirche Amsoldingen.&amp;#039;&amp;#039; (Schweizerische Kunstführer, Nr. 296). Hrsg. Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte. Bern 1992, ISBN 3-85782-296-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Kulturgüter in Amsoldingen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Kirche Amsoldingen|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.kirche-amsoldingen.ch/ Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Amsoldingen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=46/43/37.9/N |EW=7/34/43.84/E |type=landmark|region=CH-BE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ottonische Architektur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude im Kanton Bern|Amsoldingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirche in der reformierten Landeskirche Bern-Jura-Solothurn|Amsoldingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mauritiuskirche|Amsoldingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Regularstiftskirche in der Schweiz|Amsoldingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Amsoldingen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;APPERbot</name></author>
	</entry>
</feed>