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	<title>Kirche Alt Teterin - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T10:55:48Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Definitiv: /* Geschichte */ linkfix</title>
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		<updated>2025-08-23T08:06:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; linkfix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Kirche Alt Teterin Südostansicht.jpg|mini|hochkant=1.2|Kirche Alt Teterin]]&lt;br /&gt;
Die evangelische &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kirche Alt Teterin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein aus dem 15. Jahrhundert stammendes [[Kirche (Bauwerk)|Kirchengebäude]] im Ortsteil Alt Teterin der Gemeinde [[Butzow]]. Die Kirche ist eine der Kirchen der Evangelischen Kirchengemeinde Teterin-Lüskow, die vom Pfarramt Anklam I verwaltet wird und seit 2012 zur Propstei Pasewalk im [[Pommerscher Evangelischer Kirchenkreis|Pommerschen Evangelischen Kirchenkreis]] der [[Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland|Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland]] gehört. Vorher gehörte sie zum [[Kirchenkreis Greifswald]] der [[Pommersche Evangelische Kirche|Pommerschen Evangelischen Kirche]]. Die [[Kirchweihe]] fand zu Ehren des &amp;#039;&amp;#039;[[Nikolaus von Myra|St. Niclas]] und des [[Jesus Christus|Heiligen Leichnams]]&amp;#039;&amp;#039; statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Durch Alt Teterin führt die gleichnamige Straße, die von Süden kommend im Ort nach Osten abzweigt und auf den historischen [[Dorfanger]] führt. Von dort verläuft sie weiter in östlicher Richtung durch den Ort. Innerhalb des Dorfangers umspannt die Straße den Kirchhof mit dem Bauwerk, das durch eine Mauer aus ungeschichteten und unbehauenen [[Feldstein (Baumaterial)|Feldsteinen]] [[Einfriedung|eingefriedet]] ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der [[Sakralbau]] entstand im Kern aus [[Findling]]en, die im 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert mit einem rechteckigen Grundriss geschichtet wurden. Der Bau fällt in die Herrschaft derer [[Neuenkirchen (Adelsgeschlecht)|von Nienkerken]], die im benachbarten [[Neuenkirchen (bei Anklam)|Neuenkirchen]] ihren Stammsitz hatten und die [[Wasserburg Müggenburg]] besaßen. Sie dürften daher auch das [[Kirchenpatronat]] über das Bauwerk besessen haben. Im Jahr 1582 wurde das Bauwerk in einer Urkunde als St.-Niclas-Kirche in [[Teterin (Butzow)|Teterin]] erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.amt-anklam-land.de/cms/front_content.php?idcat=47 |wayback=20170814221556 |text=Die Gemeinde Butzow |archiv-bot=2022-03-09 06:58:04 InternetArchiveBot }}, Webseite des Amtes Anklam Land, abgerufen am 10. August 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert veränderte die [[Kirchengemeinde]] das Bauwerk und ließ dabei – für die Zeit eher ungewöhnlich – die Fenster verkleinern. 1778 erhielten die Außenwände einen hellen [[Putz (Baustoff)|Putz]]. Als 1820 zwei Glocken der ursprünglich drei (?) Glocken sprangen, ließ die Gemeinde hieraus eine große gießen, die im 21.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert wohl nicht mehr vorhanden ist. 1858 schaffte die Gemeinde eine [[Orgel]] von [[Wilhelm Sauer (Orgelbauer)|Wilhelm Sauer]] an und stellte sie auf der [[Empore|Westempore]] auf. 1863 errichteten Handwerker aus rötlichem [[Mauerstein]] auf einem Feldsteinsockel den [[Neugotik|neugotischen]] [[Kirchturm|Westturm]]. Es handelte sich dabei um eine Stiftung des damaligen Gutsbesitzers &amp;#039;&amp;#039;Carl Gless&amp;#039;&amp;#039;. 1950 erfolgte eine Restaurierung; 1970 eine Umgestaltung des Innenraums. Bei einer Begutachtung im Jahr 2004 am 1999 in einer Notaktion mit [[Zink]]blech gedeckten Turm wurden erhebliche Schäden an den Auflagern der Spitze festgestellt und die Kirche daraufhin gesperrt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.kirche-mv.de/Teterin.3283.0.html | archive-is=20120803012123 | text=„Einsturz verhindert: Turmhaube vom Kirchturm in Alt Teterin abgenommen“, Meldung vom 20. April 2004 auf www.kirche-mv.de, abgerufen am 26.&amp;amp;nbsp;Mai 2016.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Haube (Architektur)|Haube]] wurde nach einer Restaurierung wieder aufgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baubeschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche Alt Teterin Westportal.jpg|mini|Westportal]]&lt;br /&gt;
Der [[Chor (Architektur)|Chor]] ist gerade und nicht eingezogen. Die Ecken werden durch breite [[Lisene]]n betont, mittig sind zwei kleine segmentbogenförmige Sprossenfenster. Oberhalb eines umlaufenden [[Gesims]]es sind im ebenfalls verputzten [[Giebel]] zwei weitere, kleinere Fenster. Dazwischen ist eine quadratische [[Blende (Architektur)|Blende]], an der sich zu einer früheren Zeit ein Wappenschild befunden haben könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der südlichen Wand des [[Kirchenschiff]]s befinden sich lediglich zwei weitere, ebenfalls vergleichsweise kleine Fenster. Eines ist am westlichen Baukörper, das zweite im Chor. Links neben dem Chor ist ein kleiner, rechteckiger Anbau mit einer segmentbogenförmigen Öffnung, der zu einer Pforte am Bauwerk führt. Er trägt ein [[Satteldach]] sowie einen verputzten Giebel. An der Nordseite des Kirchenschiffs ist am Chor ebenfalls ein Fenster. In westlicher Richtung folgt ein zweifach getreppter [[Strebepfeiler]] sowie ein weiteres Fenster, das sich jedoch nicht in einer Achse zur südlichen Schiffswand befindet. Das Schiff ist ebenfalls mit einem schlichten Satteldach ausgestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Kirchturm|Westturm]] ist quadratisch und stark eingezogen. Sein unteres [[Geschoss (Architektur)|Geschoss]] wurde aus rötlichem Mauerstein errichtet, in das behauene Findlinge eingearbeitet wurden. Die Ecken des Bauwerks treten dadurch deutlich hervor. Der Zugang erfolgt über ein großes, rundbogenförmiges Portal mit einem zweifach getreppten [[Gewände]]. Darüber ist, wie auch an der Nord- und Südseite, ein schmales und ebenfalls rundbogenförmiges Fenster. Das mittlere Turmgeschoss wird durch ein Gesims vom Erdgeschoss getrennt und wurde gänzlich aus Mauerstein errichtet. An den drei zugänglichen Seiten ist je eine rundbogenförmige Blende, darüber an allen vier Seiten eine kreisförmige, die vermutlich als Vorbereitung für eine Turmuhr verbaut wurde. Das Glockengeschoss ist ebenfalls durch ein weiteres Gesims getrennt. Während an der West- und Ostseite je zwei [[Gekuppelt (Architektur)|gekuppelte]] [[Klangarkade]]n zu sehen sind, befinden sich an der Nord- und Südseite je zwei Blenden. Das Geläut der Kirche besteht aus einer mittelalterlichen Glocke und gemäß vorhandener Beschriftung aus der Werkstatt des Meisters Albertus. Außer dem Namen ist auch der folgende Spruch über den Randwulst umlaufend enthalten: &amp;#039;&amp;#039;O REX GLORIAE CHRISTE VENI CUM PACE&amp;#039;&amp;#039; (O König der Herrlichkeit, Christus,, kommt mit Frieden). Es folgen ein umlaufender [[Fries]] sowie der achtfach geknickte Turmhelm, der mit einem Kreuz abschließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstattung ==&lt;br /&gt;
An der Nordwand steht ein hölzernes [[Altarretabel]] aus der Zeit um 1720/1730 mit reich verzierten, geschnitzten Wangen und allegorischen Figuren als [[Karyatide]]n, welche die üblicherweise verwendeten Säulen ersetzen. Das schlichte Hauptfeld mit [[Alpha und Omega]] kam 1949 hinzu. An der Nordseite steht weiterhin ein [[Epitaph]] aus der Zeit um 1400 und erinnert mit Wappen und Inschrift an die derer von [[Lepel (Adelsgeschlecht)|Lepel]]. Die zweite Grabplatte stammt aus dem Jahr 1586 und ist mit zwei Doppelwappen verziert. Es erinnert an &amp;#039;&amp;#039;Alexander von [[Eickstedt (Adelsgeschlecht)|Eickstedt]]&amp;#039;&amp;#039;. In der Turmhalle steht ein weiteres, hölzernes Wappenepitaph, dass an &amp;#039;&amp;#039;Philipp Bogislaw von Eickstedt&amp;#039;&amp;#039; erinnert, der 1719 verstarb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Kanzel]] war von 1778 bis 1949 Teil eines Kanzelaltars. Zur weiteren [[Kirchenausstattung]] gehören ein [[Taufbecken|Taufstein]] aus dem 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert sowie ein [[Gotik|spätgotisches]] [[Kruzifix]]. Das Gestühl stammt, wie auch die Westempore aus dem 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert. Die Bauteile wurden zur Zeit des [[Barock]] unter Verwendung vorhandener Bauteile neu getischlert. Im Kirchenschiff hängen weiterhin zwei Tafeln, die an die Gefallenen aus den [[Befreiungskriege]]n sowie an die Toten aus dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] erinnern. Der Innenraum weist eine flache Balkendecke auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Tramstow Gedenktafel.jpg|mini|Gedenktafel auf dem Alt Teteriner Friedhof]]&lt;br /&gt;
Auf dem Friedhof erinnert seit 2009 ein Granitkreuz mit einer Bronzetafel an einen Exzess, bei dem in den Tagen nach dem 29. April 1945 insgesamt 32 Kinder und Frauen ums Leben kamen.&amp;lt;ref&amp;gt;Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Ende des Schweigens&amp;#039;&amp;#039; veröffentlicht in &amp;#039;&amp;#039;Stimme und Weg&amp;#039;&amp;#039;, Ausgabe April 2010, 86. Jahrgang, ([https://www.volksbund.de/fileadmin/redaktion/BereichInfo/Zeitschrift_frieden/20102_SW.pdf PDF-Datei], abgerufen am 11. August 2017).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Huber2015&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Florian Huber |Titel=Kind, versprich mir, dass du dich erschießt: Der Untergang der kleinen Leute 1945 |Auflage= |Verlag=Berlin Verlag |Ort=Berlin |Datum=2015 |Online=https://books.google.com/books?id=RiqdBQAAQBAJ&amp;amp;pg=PT79 |ISBN=978-3-8270-7788-2 |Seiten=79f |Kommentar=E-Book}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Östlich der Kirche steht das um 1850 gebaute [[Mausoleum]] der Müggenburger Gutsbesitzerfamilie Gless. Das Bauwerk mit einem rechteckigen Grundriss wurde aus behauenen Findlingen errichtet. Die spitzbogenförmigen, neugotischen Öffnungen sind, wie auch die Ecken des Bauwerks, aus rotem Mauerstein. Im Bauwerk standen bis in die 1950er Jahre insgesamt sieben Särge, darunter auch der von Carl Gless, der die finanziellen Mittel für den Turmbau bereitstellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Georg Dehio]] (Bearb. Hans-Christian Feldmann u. a.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler – Mecklenburg-Vorpommern&amp;#039;&amp;#039;. Deutscher Kunstverlag, Berlin/München 2016, ISBN 978-3-422-03128-9.&lt;br /&gt;
* Eckhard Oberdörfer: &amp;#039;&amp;#039;Ostvorpommern&amp;#039;&amp;#039;. Edition Temmen, Bremen 2006, ISBN 3-86108-917-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Church in Alt Teterin|Kirche Alt Teterin}}&lt;br /&gt;
* {{LBMV PPN|317493736}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.kirche-mv.de/Anklam.29103.0.html | wayback=20130409234143 | text=Informationen zur Kirche auf der Webseite der Landeskirche}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=53.797501|EW=13.621141|type=landmark|region=DE-MV}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Alt Teterin, Kirche}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude im Landkreis Vorpommern-Greifswald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude der Propstei Pasewalk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude der Kirchenprovinz Pommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nikolaikirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Butzow]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut im 15. Jahrhundert]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Definitiv</name></author>
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