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	<title>Kirche Alt Pillau - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T08:17:40Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kirche_Alt_Pillau&amp;diff=2840602&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Eriosw: archivlinks geprüft</title>
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		<updated>2026-04-05T16:26:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;archivlinks geprüft&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Bei der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kirche Alt Pillau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; handelte es sich um ein schlichtes in [[Fachwerk]] errichtetes Langhaus ohne Turm aus dem 17. Jahrhundert. Sie war [[evangelisch]]e Pfarrkirche eines kleinflächigen [[Kirchspiel]]s im Südwestzipfel des [[Samland]]es mit Sitz in der Landgemeinde [[Alt Pillau]]. Das Gotteshaus existiert heute nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirchengebäude ==&lt;br /&gt;
Die Gründung der Kirche Alt Pillau&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.plew.info/verteiler_regionen.htm#Pillau |wayback=20140927014703 |text=Patrick Plew, Die Kirchen im Samland: Pillau/Alt Pillau }}&amp;lt;/ref&amp;gt; erfolgte im Jahre 1598 durch den [[Georg Friedrich I. (Brandenburg-Ansbach-Kulmbach)|Markgrafen Georg Friedrich]] von [[Brandenburg]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Walther Hubatsch]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der evangelischen Kirche Ostpreußens&amp;#039;&amp;#039; I, Göttingen 1968, S. 121.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Im Jahre 1657 wurde das Gotteshaus durch Brand zerstört. 1674 wurde auf Befehl von [[Friedrich Wilhelm (Brandenburg)|Kurfürst Friedrich Wilhelm]] der Grundstein zu einem Neubau gelegt, der 1676 eingeweiht werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es handelte sich um ein breites, kurzes, in schlichtem [[Fachwerk]] errichtetes Langhaus ohne Turm&amp;lt;ref&amp;gt;Walther Hubatsch: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der evangelischen Kirche Ostpreußens&amp;#039;&amp;#039;, Band II: &amp;#039;&amp;#039;Bilder ostpreußischer Kirchen&amp;#039;&amp;#039;, Göttingen 1968, S. 32, Abb. 31 und 32.&amp;lt;/ref&amp;gt;, das von außen als Gotteshaus kaum erkennbar war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kircheninnere war auf den [[Altar]] von 1599 ausgerichtet. Er zeigte in seinem Mittelfeld eine Darstellung der göttlichen [[Dreieinigkeit]]. In den Feldern der geöffneten Flügel waren die vier [[Evangelist (Neues Testament)|Evangelisten]] abgebildet, bei geschlossenen Flügeln war eine Szene aus der [[Passion Jesu|Passion]]sgeschichte [[Jesus Christus|Jesu]] zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Kanzel]] entstand 1676. Sie stammte aus derselben Werkstatt (wohl des &amp;#039;&amp;#039;Johannes Pfeffer&amp;#039;&amp;#039;) wie das Wandgrab des &amp;#039;&amp;#039;Johannes Soher&amp;#039;&amp;#039; von 1677.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Orgel erhielt die Kirche im Jahre 1751 mit einem Werk des [[Königsberg (Preußen)|Königsbergers]] [[Adam Gottlob Casparini]]. Im Dachstuhl befanden sich zwei Glocken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1945 wurde die Alt Pillauer Kirche als Gotteshaus genutzt. Im selben Jahre wurde sie durch Kriegshandlungen zerstört. Später wurde das Gebäude ganz abgerissen, an seiner Stelle stehen heute Teile eines Fernmeldeamtes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirchengemeinde ==&lt;br /&gt;
Bereits in vorreformatorischen Zeit war Alt Pillau ein Kirchort&amp;lt;ref&amp;gt;Walther Hubatsch: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der evangelischen Kirche Ostpreußens&amp;#039;&amp;#039;, Band III: &amp;#039;&amp;#039;Dokumente&amp;#039;&amp;#039;, Göttingen 1968, S. 453.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Nach der [[Reformation]] gehörte Alt Pillau  bis 1885 als Filialkirche der [[Burgkapelle Lochstädt|Pfarrgemeinde]] in [[Pawlowo (Kaliningrad, Baltijsk)|Lochstädt]] (russisch: Pawlowo, der Ort existiert nicht mehr), seither hatte das neue Kirchspiel auch einen eigenen Pfarrer, auch wenn erst zehn Jahre später eine eigene Pfarrstelle errichtet wurde&amp;lt;ref&amp;gt;Friedwald Moeller: &amp;#039;&amp;#039;Altpreußisches evangelisches Pfarrerbuch von der Reformation bis zur Vertreibung im Jahre 1945&amp;#039;&amp;#039;, Hamburg 1968, S. 15.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Bei der [[Volkszählung]] im Jahr 1925 gehörten 4000 Gemeindeglieder zum [[Kirchspiel]] Alt Pillau, in das auch der Nachbarort Kamstigall (nicht mehr existent) einbezogen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alt Pillau war bis 1945 eine Pfarrei innerhalb des [[Kirchenkreis]]es [[Primorsk (Kaliningrad)#Kirche|Fischhausen]] (heute russisch: Primorsk) in der [[Kirchenprovinz Ostpreußen]] der [[Kirche der Altpreußischen Union]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute gibt es in Baltijsk nur noch eine [[Russisch-orthodoxe Kirche]]ngemeinde. Hier lebende evangelische Kirchenglieder gehören zu der in den 1990er Jahren neu entstandenen evangelisch-lutherischen Gemeinde in [[Swetly (Kaliningrad)|Swetly]] &amp;#039;&amp;#039;(Zimmerbude)&amp;#039;&amp;#039;, eine Filialgemeinde der [[Auferstehungskirche (Kaliningrad)|Auferstehungskirche]] in [[Kaliningrad]] &amp;#039;&amp;#039;(Königsberg)&amp;#039;&amp;#039; innerhalb der [[Propstei Kaliningrad]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.propstei-kaliningrad.info/ |wayback=20110829063946 |text=Evangelisch-lutherische Propstei Kaliningrad }} (russisch/deutsch)&amp;lt;/ref&amp;gt; der [[Evangelisch-Lutherische Kirche Europäisches Russland|Evangelisch-lutherischen Kirche Europäisches Russland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pfarrer ===&lt;br /&gt;
Nach Bildung einer eigenen Kirchengemeinde im Jahre 1885 amtierten in Alt Pillau als evangelische Geistliche die Pfarrer&amp;lt;ref&amp;gt;Friedwald Moeller (wie oben)&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
* Oskar Waldemar Droste, 1885–1890&lt;br /&gt;
* Adolf Paul Rogowski, 1891–1894&lt;br /&gt;
* Heinrich Ernst Conrad Giere, 1894–1923&lt;br /&gt;
* Gerhard Badt, 1923–1940&lt;br /&gt;
* Ernst Daudert, 1940–1943&lt;br /&gt;
* Gerhard Lenkeit, 1943–1945&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirchenbücher ===&lt;br /&gt;
Von den [[Kirchenbuch|Kirchenbüchern]] der Kirchengemeinde Alt Pillau (Pillau II) haben den Krieg überdauert und werden heute im [[Evangelisches Zentralarchiv in Berlin|Evangelischen Zentralarchiv]] in [[Berlin-Kreuzberg]] aufbewahrt&amp;lt;ref&amp;gt;Christa Stache: &amp;#039;&amp;#039;Verzeichnis der Kirchenbücher im Evangelischen Zentralarchiv in Berlin&amp;#039;&amp;#039;, Teil I: &amp;#039;&amp;#039;Die östlichen Kirchenprovinzen der Evangelischen Kirche der altpreußischen Union&amp;#039;&amp;#039;, Berlin ³1992, S. 20f.&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
* Taufen: 1885 bis 1925&lt;br /&gt;
* Trauungen: 1885 bis 1933&lt;br /&gt;
* Beerdigungen: 1885 bis 1944&lt;br /&gt;
* Konfirmationen: 1892 bis 1942&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=54.65|EW=19.9333|type=landmark|region=RU-KGD}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fachwerkkirche|Pillau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude der Kirchenprovinz Ostpreußen|Alt Pillau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in der Oblast Kaliningrad|Pillau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgegangenes Bauwerk in Russland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut im 17. Jahrhundert|Pillau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zerstört in den 1940er Jahren|Pillau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zerstört im Zweiten Weltkrieg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Eriosw</name></author>
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