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	<title>Kippe (Reck) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T16:17:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kippe_(Reck)&amp;diff=1875054&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;AV-Portal am 27. Juni 2017 um 11:59 Uhr</title>
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		<updated>2017-06-27T11:59:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-J0608-0303-006, Leipzig, DHfK, Turnhalle, Reck.jpg|mini|Übung zur Kippe (die Trainerin zeigt die Aufwärtsbewegung der geschlossenen Beine)]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kippe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Element im [[Gerätturnen]], bei dem der Körper in vertikaler Ebene um eine feste Drehachse [[Rotation (Physik)|rotiert]] und dabei von einer tieferen Ausgangslage in eine höhere Endlage gebracht wird. Die Kippe wird in der Regel an [[Reck]], [[Stufenbarren]] und [[Barren (Turngerät)|Barren]] geturnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bewegungsablauf ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausgangsposition bei der Schwebekippe ist der Stand vor einer kopfhohen Stange. Der Absprung zum Vorschweben erfolgt nach hinten-oben, die gestreckten Arme greifen im [[Ristgriff]] an die Reckstange. In diesem gewinkelten Hang werden die Füße mit einem Abstand von ca. 10 cm zum Boden nach vorn geschoben, bis der Körper annähernd gestreckt ist. Der Arm-Rumpf-Winkel bleibt währenddessen geöffnet. Im Umkehrpunkt wird schnellkräftig die Hüfte gewinkelt und der Fußrist an die Stange des Recks gebracht (&amp;#039;&amp;#039;„Klappmesserbewegung“&amp;#039;&amp;#039;). In der nun folgenden Hauptphase erfolgen eine kräftige Schubbewegung der Beine nach oben und ein Aufstemmen der Arme. Hierbei wird die Hüfte aktiv gestreckt, jedoch vor Erreichen eines Bein-Rumpf-Winkels von 180° abgebremst. Dabei wird der Körperschwerpunkt näher an die [[Drehachse]] gebracht und die Rotation durch die Pendelverkürzung somit erhöht. Durch den Beinschub und dessen Abbremsung erfolgt außerdem eine [[Impulsübertragung]] auf den Oberkörper. Dieser schwingt nach oben, die Hände greifen nach zur Stützaufnahme, sodass eine Beinschwungbewegung zum Rückschwung erfolgen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Typische Fehler und deren Korrektur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Turner beugt die Arme beim Vorschweben.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Korrekturansatz:&amp;#039;&amp;#039; Hinweis auf gestreckte Arme, Vorschweben isoliert üben, bspw. von einer Erhöhung (kleiner Kasten) das Einnehmen des Winkelhangs üben oder eine Langbank aus dem Winkelhang herunterrutschen bis zur Körperstreckung&lt;br /&gt;
* Der Turner streckt sich nicht ausreichend und beginnt das Hüftwinkeln zu früh – somit kann die Pendelverkürzung kaum ausgenutzt werden, da der Körperschwerpunkt nicht mehr an die Drehachse gebracht werden kann.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Korrekturansatz:&amp;#039;&amp;#039; Isoliertes Üben des Vorschwebens mit Anwinkeln der Hüfte im Umkehrpunkt, ggf. Markierung für die Füße setzen, sodass die Körperstreckung komplett erfolgt. &lt;br /&gt;
* Der Turner bringt statt des Fußrists die Knie/Oberschenkel an die Stange – auch hier kann die Pendelverkürzung nicht mehr optimal genutzt werden, da der Bein-Rumpf-Winkel schon zu offen ist und der Körperschwerpunkt näher an der Drehachse.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Korrekturansatz:&amp;#039;&amp;#039; Isoliertes Üben des Hüftwinkelns; Wiederholen der Vorübung an der [[Sprossenwand]]/am Bock, der hinter dem Reck aufgestellt wird.&lt;br /&gt;
* Der Turner schlägt die Beine nach unten, statt aktiv die Füße nach oben zu schieben – dadurch ist keine Impulsübertragung möglich; der Bein-Rumpf-Winkel wird zu früh geöffnet.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Korrekturansatz:&amp;#039;&amp;#039; Kippschub isoliert üben, Fallkippe mit Hilfestellung, auch aus dem Pendeln möglich. &lt;br /&gt;
* Der Turner beugt die Arme anstatt aufzustemmen – es findet keine Stemmbewegung statt; dadurch ergibt sich eine ungünstige Ausgangslage für die Stützaufnahme, denn der Körperschwerpunkt nähert sich der Drehachse nicht an.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Korrekturansatz:&amp;#039;&amp;#039; Fallkippe üben mit bewusstem Fokus auf gestreckte Arme, Aufstemmen mit Fußabdruck von Gerätehilfe (kleiner Kasten), Stand vor der Reckstange auf Sprungbrett, mehrmaliges Springen in den Stütz mit gestreckten Armen&lt;br /&gt;
* Der Turner kann aus der Kippbewegung keinen Rückschwung turnen.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Korrekturansatz:&amp;#039;&amp;#039; Hinweis auf das aktive Vorbringen des [[Schultergürtel]]s nach Stützaufnahme und bewusstes Abbremsen des Kippschubs, sodass der Turnende aus einer leicht gewinkelten Körperhaltung den Beinschwung nach hinten-oben ausführen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* I. Gerling: &amp;#039;&amp;#039;Gerätturnen für Fortgeschrittene. Sprung-, Hang- und Stützgeräte.&amp;#039;&amp;#039; Meyer und Meyer, Aachen 2008.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{TIBAV |14451 |Linktext=Kippen am Barren |Herausgeber=IWF |Jahr=1969 |DOI=10.3203/IWF/C-1001 }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Element (Gerätturnen)]]&lt;/div&gt;</summary>
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