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	<title>Kipfel - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Freigut: WiLi</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;WiLi&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Redundanztext&lt;br /&gt;
|3=Kipfel&lt;br /&gt;
|4=Kipferl&lt;br /&gt;
|2=Dezember 2020|1=[[Benutzer:Babel fish|Babel fish]] ([[Benutzer Diskussion:Babel fish|Diskussion]]) 21:23, 28. Dez. 2020 (CET)}}&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen|2=Dieser Artikel}}&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kipfel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von [[althochdeutsch]] &amp;#039;&amp;#039;kipf, kipfa, kipfo&amp;#039;&amp;#039; „[[Runge (Fahrzeugtechnik)|Wagenrunge]], Wagenkipf“, dieses aus [[lateinisch]] &amp;#039;&amp;#039;cippus&amp;#039;&amp;#039; „Pfahl“ entlehnt&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache|Kluge. Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache]].&amp;#039;&amp;#039; 25.&amp;amp;nbsp;Auflage. Bearbeitet von [[Elmar Seebold]]. Berlin/Boston 202011, S.&amp;amp;nbsp;492.&amp;lt;/ref&amp;gt;), in [[Südtirol]] &amp;#039;&amp;#039;Gipfele,&amp;#039;&amp;#039; in der [[Deutschschweiz]] einerseits &amp;#039;&amp;#039;Gipfel&amp;#039;&amp;#039; (mit Nuss- oder Mandelfüllung), anderseits &amp;#039;&amp;#039;Gipfeli&amp;#039;&amp;#039; (als Croissant),&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans Bickel (Linguist)|Hans Bickel]], [[Christoph Landolt]]: &amp;#039;&amp;#039;Schweizerhochdeutsch. Wörterbuch der Standardsprache in der deutschen Schweiz.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom [[Schweizerischer Verein für die deutsche Sprache|Schweizerischen Verein für die deutsche Sprache]]. 2.&amp;amp;nbsp;Auflage. Dudenverlag, Berlin 2018, S.&amp;amp;nbsp;41.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Ungarische Sprache|ungarisch]] &amp;#039;&amp;#039;kifli,&amp;#039;&amp;#039; in Deutschland auch &amp;#039;&amp;#039;Hörnchen,&amp;#039;&amp;#039; ist ein gewöhnlich aus [[Hefeteig]] (beziehungsweise aus [[Blätterteig]], wenn dem Croissant entsprechend) bereitetes [[Gebäck]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Legenden ==&lt;br /&gt;
Die „Erfindung“ des Kipfels wird gerne Wiener Bäckermeistern zugeschrieben. Demnach hätte ein Wiener Bäckermeister namens Peter Wendler während der Belagerung der Stadt durch die Türken im Jahr 1683 erstmals ein sichelförmiges Gebäck kreiert, um den türkischen Halbmond, den diese auf dem Stephansdom aufgepflanzt hatten, zu verspotten. Tatsächlich wurde Wien weder&lt;br /&gt;
bei der [[Erste Wiener Türkenbelagerung|Ersten Wiener Türkenbelagerung]] ([[1529]]) noch bei der [[Zweite Wiener Türkenbelagerung|Zweiten Wiener Türkenbelagerung]] ([[1683]]) von den Türken eingenommen, also wehte das [[Mondsichel|Symbol der Mondsichel]] nie als [[Flagge]] des [[Osmanisches Reich|Osmanischen Reichs]] am Stephansdom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere Legende besagt, die Wiener Bäcker hätten, weil sie so früh aufstehen mussten, als erste bemerkt, wie sich die Türken mit Tunnelbauarbeiten Zutritt zur Stadt verschaffen wollten. Sie hätten Alarm geschlagen und damit maßgeblich zur Rettung Wiens beigetragen. Eine fast gleichlautende Geschichte gibt es für die Stadt Budapest, bei deren Belagerung durch die Türken die Budapester Bäckermeister dies bemerkt hätten. Weiterhin wird einem badischen Bäckermeister der Ruhm dieser Erfindung zugeschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Historiker konnten nachweisen, dass es das Kipfel schon lange vor 1683 in Wien gegeben hat (übrigens ist Peter Wendler bereits am 6. Dezember 1680 gestorben). Nachgewiesen wurde ein auch als &amp;#039;&amp;#039;Hörnchen&amp;#039;&amp;#039; bezeichnetes Gebäck ab dem Jahr 1000. 1227 überreichten Wiener Bäcker dem Babenberger Herzog [[Leopold VI. (Österreich)|Leopold dem Glorreichen]] bei seinem Einzug in Wien zu Weihnachten eine Tracht „Chipfen“. Weiterhin wurden „kipfen“ 1630 in Akten der Wiener Medizinischen Fakultät, 1652 in Schutzpatenten und 1670 in einem kaiserlichen Privileg erwähnt, das den Wiener Bäcker Adam Spiel „ayren khüpfelgebächt“ feilzubieten erlaubte. [[Abraham a Santa Clara]] erwähnt in seinen Schriften „vil lange, kurze, krumpe und gerade küpfel“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kipfel gehen vermutlich auf ein Klostergebäck zurück – die ersten Bäckereien waren Klosterbäckereien. Wahrscheinlich handelt es sich um ein altes Ostergebäck, das Ziegenhörner nachahmt (daher auch der Name „Hörnchen“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angeblich stand das Kipfel Pate für das [[Croissant]], das jedoch aus einem anderen Teig hergestellt wird. Demzufolge machte die Tochter der österreichischen Erzherzogin [[Maria Theresia]], [[Marie-Antoinette]], nach ihrer Heirat mit [[Ludwig XVI.|Ludwig XVI. von Frankreich]] das Kipfel als „Croissant“ in ihrer neuen Heimat populär.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Franz Maier-Bruck]]: &amp;#039;&amp;#039;Das große Sacher-Kochbuch. Die österreichische Küche.&amp;#039;&amp;#039; Herrsching 1975, S. 515&amp;amp;nbsp;f.&lt;br /&gt;
* Rudolf Till: &amp;#039;&amp;#039;Woher und wie die Kipfel nach Wien kamen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Wiener Geschichtsblätter]].&amp;#039;&amp;#039; Band 25, 1970, S. 66&amp;amp;nbsp;ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* {{TradLebensmittel|speisen/kipfel|Kipfel|174}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kleingebäck]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichische Küche]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Freigut</name></author>
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