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	<title>Kinzigheimer Hof - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Didionline: HC: Ergänze Kategorie:Unternehmen (Main-Kinzig-Kreis)</title>
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		<updated>2021-09-08T20:08:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Unternehmen_(Main-Kinzig-Kreis)&quot; title=&quot;Kategorie:Unternehmen (Main-Kinzig-Kreis)&quot;&gt;Kategorie:Unternehmen (Main-Kinzig-Kreis)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kinzigheimer Hof&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Hessen|hessische]] [[Staatsdomäne]], die aus einer [[mittelalter]]lichen Gehöftgruppe hervorgegangen ist. &lt;br /&gt;
[[Datei:Kinzigheimer Hof.jpg|miniatur|Staatsdomäne Kinzigheimer Hof von Osten 2010.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografische Lage ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Altenburg Hanau Wall1.jpg|miniatur|Die [[Altenburg (Hanau)|Altenburg]] nahe dem Kinzigheimer Hof.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kinzigheimer Hof liegt in der Gemarkung der Stadt [[Bruchköbel]], ca. 1,5&amp;amp;nbsp;km südwestlich des Stadtkerns, im [[Main-Kinzig-Kreis]] in Hessen, nördlich von [[Hanau]] auf einer Höhe von 110 m über [[Normalnull|NN]], am [[Krebsbach (Fallbach)|Krebsbach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort weist eine sehr lange Siedlungskontinuität auf, ohne dass bekannt ist, wie weit diese zurückreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Urgeschichte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Umfeld des Kinzigheimer Hofs sind zwei [[Villa rustica|Villae rusticae]] bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Georg Wolff (Archäologe)|Georg Wolff]]: &amp;#039;&amp;#039;Die südliche Wetterau in vor- und frühgeschichtlicher Zeit mit einer archäologischen Fundkarte.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt a. M. 1913, S.&amp;amp;nbsp;70f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühes und hohes Mittelalter ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahe dem [[Krebsbach (Fallbach)|Krebsbach]] wurden zu Beginn des 20. Jahrhunderts mehrere Bestattungen eines [[Franken (Volk)|fränkischen]] [[Reihengräberfeld]]es entdeckt.&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Wolff: &amp;#039;&amp;#039;Die südliche Wetterau in vor- und frühgeschichtlicher Zeit mit einer archäologischen Fundkarte.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt a. M. 1913, S.&amp;amp;nbsp;71; Publikation der Funde in [[Ferdinand Kutsch]]: &amp;#039;&amp;#039;Hanau.&amp;#039;&amp;#039; 1. Teil, Frankfurt a.&amp;amp;nbsp;M., 1923; 2. Teil, Frankfurt a.&amp;amp;nbsp;M. 1926 (Kataloge west- und süddeutscher Altertumssammlungen 5) S.&amp;amp;nbsp;9f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Funde aus dieser Zeit wurden allerdings im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] mit den Museumsbeständen des [[Hanauer Geschichtsverein]]s zerstört. 600&amp;amp;nbsp;m südwestlich des Hofes befindet sich die sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Altenburg&amp;#039;&amp;#039;, eine [[Wallburg]], die nach heutigem Kenntnisstand in das frühe [[Mittelalter]] zu datieren ist.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Fritz-Rudolf Herrmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Altenburg beim Kinzigheimer Hof. Führungsblatt zu der mittelalterlichen Wallanlage bei Hanau-Mittelbuchen, Main-Kinzig-Kreis.&amp;#039;&amp;#039; Archäologische Denkmäler in Hessen 114, Wiesbaden 1994. ISBN 3-89822-115-6, S.&amp;amp;nbsp;7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Altenburg (Hanau)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spätes Mittelalter ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im späten Mittelalter bestand eine Siedlung mit gleichem Namen, &amp;#039;&amp;#039;Kenesheim&amp;#039;&amp;#039;, deren frühest erhaltene Erwähnung aus dem Jahr 1235 stammt.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Reimer: &amp;#039;&amp;#039;Hessisches Urkundenbuch. Abt. 2, Urkundenbuch zur Geschichte der Herren von Hanau und der ehemaligen Provinz Hanau. Bd. 1. 767-1300.&amp;#039;&amp;#039; Publikationen aus den königlich-preußischen Staatsarchiven, Hirzel, Leipzig 1891 Nr. 191.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Ort gehörte zum [[Amt Büchertal]] der [[Herrschaft Hanau]], später der [[Grafschaft Hanau]] und dann der [[Grafschaft Hanau-Münzenberg]]. Er befand sich im [[allod]]ialen Besitz der [[Hanau (Adelsgeschlecht)|Herren und Grafen von Hanau]]. Die Siedlung bestand zunächst im Wesentlichen aus einem Hof der &amp;#039;&amp;#039;Herren von Kensheim&amp;#039;&amp;#039;, Adelige aus dem Umfeld der [[Hanau (Adelsgeschlecht)|Herren von Hanau]].&amp;lt;ref&amp;gt;So etwa ein &amp;#039;&amp;#039;Wigand von Kinsheim&amp;#039;&amp;#039; 1237 als Burgmann zu Hanau, Zimmermann 1919 (siehe Literatur), S. 80.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Hof war vermutlich ein [[Lehnswesen|Lehen]] der Herren von Hanau. Als die &amp;#039;&amp;#039;Herren von Kensheim&amp;#039;&amp;#039; 1364 ausstarben, wurden daraus zwei Hanauer Lehnhöfe gebildet. Dazu trat später noch ein dritter Hof, der aus den bei [[Bruchköbel]] gelegenen Besitzungen des [[Kloster Limburg|Klosters Limburg an der Haardt]] gebildet wurde und nach der [[Reformation]] ein [[Kurpfalz|kurpfälzisches]] Lehen war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Löwenstein&amp;quot;&amp;gt;Löwenstein.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Namensformen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kenesheim (1235) &lt;br /&gt;
*Kainshem (1237) &lt;br /&gt;
*Keinsheim (1259) &lt;br /&gt;
*Kynsheim (1392) &lt;br /&gt;
*Kintzheimer Hof &lt;br /&gt;
*Kinsheimer Hof (1736) &lt;br /&gt;
*Kinzigheimer Hof (1781)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich diese drei Höfe zunächst in den Händen der [[Wasen (Adelsgeschlecht)|Herren von Wasen]] (älteste erhaltene Erwähnung: 1397), derer [[Heusenstamm (Adelsgeschlecht)|von Heusenstamm]] sowie der Familie [[Specht von Bubenheim]] befanden, wurden sie Ende des 16. Jahrhunderts in den Händen der Familie [[Lauter (Adelsgeschlecht)|von Lauter]] vereinigt. 1597 kaufte Graf [[Philipp Ludwig II. (Hanau-Münzenberg)|Philipp Ludwig II. von Hanau]] alle drei Höfe, die Zustimmung zum Kauf des kurpfälzischen Lehens lag aber erst 1612 vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Löwenstein&amp;quot;/&amp;gt; 1648 – es besteht nach dem [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] nur noch ein Hof – schenkte Graf [[Friedrich Casimir (Hanau)|Friedrich Casimir]] diesen seiner Frau, Gräfin [[Sibylle Christine von Anhalt-Dessau]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hessisches Staatsarchiv Marburg]], 1648.01.11., O.I.a.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1719 und 1736 wird der Ort nur noch als &amp;#039;&amp;#039;Kinsheimer&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Kintzheimer&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Kinzigheimer Hof&amp;#039;&amp;#039; genannt, die letztgenannte und heutige Namensform besteht durchgehend seit 1781.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod des letzten Hanauer Grafen, [[Johann Reinhard III. (Hanau)|Johann Reinhard III.]], 1736 erbte [[Landgraf]] [[Friedrich (Schweden)|Friedrich I.]] von [[Landgrafschaft Hessen-Kassel|Hessen-Kassel]] aufgrund eines Erbvertrages aus dem Jahr 1643 die Grafschaft Hanau-Münzenberg und damit auch das Amt Büchertal und den Kinzigheimer Hof. 1803 wurde die Landgrafschaft Hessen-Kassel zum [[Kurfürstentum Hessen]] erhoben. Während der [[napoleon]]ischen Zeit stand das Amt Büchertal ab 1806 unter französischer Militärverwaltung, gehörte 1807–1810 zum [[Fürstentum Hanau]], und dann von 1810 bis 1813 zum [[Großherzogtum Frankfurt]], [[Departement Hanau]]. Anschließend fiel es wieder an das Kurfürstentum Hessen zurück. Nach der [[Kurfürstentum Hessen#Verwaltungsgliederung|Verwaltungsreform des Kurfürstentums Hessen]] von 1821, im Rahmen derer Kurhessen in vier Provinzen und 22 Kreise eingeteilt wurde, ging das Amt Büchertal im neu gebildeten [[Kreis Hanau]] auf. 1866 wurde das Kurfürstentum – und damit auch der Kinzigheimer Hof – nach dem [[Deutscher Krieg|Deutsch-Österreichischen Krieg]] von [[Preußen]] [[Annexion|annektiert]] und bildete nun einen [[Gutsbezirk]]. 1928 wurden die Gutsbezirke in Preußen aufgelöst und der Kinzigheimer Hof wurde Bruchköbel zugeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Staatsdomäne ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1736 befindet sich der Kinzigheimer Hof im Eigentum des Landes Hessen, unterbrochen von der Zeit preußischer Landesherrschaft von 1866-1945, als er aber auch Staatsdomäne war. Im 19. Jahrhundert gehörte zu der Anlage auch eine Mühle, die aber vor 1920 stillgelegt wurde. 1895 hatte die Domäne 29 Bewohner. Die &amp;#039;&amp;#039;Hessische Staatsdomäne Kinzigheimer Hof&amp;#039;&amp;#039; wird heute vorwiegend als Reiterhof genutzt, daneben werden Erdbeeren und Zuckermais angebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Regenerus Engelhard: &amp;#039;&amp;#039;Erdbeschreibung der Hessischen Lande Casselischen Antheiles mit Anmerkungen aus der Geschichte und aus Urkunden erläutert&amp;#039;&amp;#039;, Teil 2. Cassel 1778. ND 2004, S. 766.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gründliche Untersuchung der, von Seiten Hessencassel unnötigerweise formirten Frage...&amp;#039;&amp;#039; [Deduktionsschrift], S. 89. &lt;br /&gt;
* Willi Klein: &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte des Mühlenwesens im Main-Kinzig-Kreis&amp;#039;&amp;#039; = [[Hanauer Geschichtsverein|Hanauer Geschichtsblätter]] 40. Hanau 2003, S. 367. &lt;br /&gt;
* [[Georg Landau]]: &amp;#039;&amp;#039;Historisch-topographische Beschreibung der wüsten Ortschaften im Kurfürstentum Hessen...&amp;#039;&amp;#039; = Zeitschrift des Vereins für hessische Geschichte und Landeskunde, 7. Supplement. Kassel 1858, S. 377.&lt;br /&gt;
* Uta Löwenstein: &amp;#039;&amp;#039;Grafschaft Hanau&amp;#039;&amp;#039;. In: Ritter, Grafen und Fürsten – weltliche Herrschaften im hessischen Raum ca. 900-1806 = Handbuch der hessischen Geschichte 3 = Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen 63. Marburg 2014. ISBN 978-3-942225-17-5, S. 196–230 (204).&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Reimer (Archivar)|Heinrich Reimer]]: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Ortslexikon für Kurhessen.&amp;#039;&amp;#039; Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen 14, 1926 S.&amp;amp;nbsp;11 und 279.&lt;br /&gt;
* [[Ernst Julius Zimmermann]]: &amp;#039;&amp;#039;Hanau Stadt und Land&amp;#039;&amp;#039;. Hanau 1919. 3. Auflage, ND 1978. ISBN 3-87627-243-2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.kinzigheimerhof.de/ Kinzigheimerhof - Hessische Staatsdomäne]&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=43500601007|titel=„Kinzigheimerhof, Main-Kinzig-Kreis“}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=50.166893|EW=8.909655|type=landmark|region=DE-HE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk im Main-Kinzig-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bruchköbel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gehöft in Hessen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grafschaft Hanau-Münzenberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gutshof in Hessen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (Main-Kinzig-Kreis)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Didionline</name></author>
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