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	<title>Kinzig-Murg-Rinne - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-21T11:00:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kinzig-Murg-Rinne&amp;diff=111877&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;InternetArchiveBot: InternetArchiveBot hat 0 Archivlink(s) ergänzt und 1 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5</title>
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		<updated>2025-12-07T14:52:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:InternetArchiveBot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:InternetArchiveBot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;InternetArchiveBot&lt;/a&gt; hat 0 Archivlink(s) ergänzt und 1 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Weingartener Moor- Bruchwald Grötzingen NSG BW KA e.JPG|mini|Bruchwald im Naturschutzgebiet &amp;#039;&amp;#039;Weingartener Moor&amp;#039;&amp;#039;, eine naturnahe Restfläche der Kinzig-Murg-Rinne]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rüppurr, Battstrasse, Mäanderbogen der Kinzig-Murg-Rinne, Seegraben Flutrinne von der Alb zum Oberwald.jpg|mini|Karlsruhe-Rüppurr, Battstraße: Die Baumreihe markiert den Prallhang eines Mäanderbogens der Kinzig-Murg-Rinne. Die Rinne wird heute vom Seegraben durchflossen und bei Hochwasser als Flutrinne von der Alb zum Oberwald genutzt.]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kinzig-Murg-Rinne&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die Bezeichnung für eine feuchte [[Senke (Geographie)|Senke]] am Ostrand der [[Oberrheinische Tiefebene|Oberrheinebene]] entlang von [[Schwarzwald]], [[Kraichgau]] und [[Kleiner Odenwald|Kleinem Odenwald]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Senke lässt sich von der Stadt [[Bühl]] im Süden bis südlich von [[Heidelberg]] nachweisen. Südlich von Bühl ist die Randsenke kaum von der Rheinrinne trennbar. Besonders ausgeprägt ist sie im Bereich von [[Karlsruhe]];&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://karte.wanderwalter.de/karlsruhe/data/pdf/WW_00020.pdf |titel=Naturführer Karlsruhe. Oberwald |hrsg=Umweltamt Stadt Karlsruhe |seiten=2 |format=PDF, 3,4&amp;amp;nbsp;MB |offline=ja |abruf=2012-03-31 |kommentar=zum Verlauf in Karlsruhe }}&amp;lt;/ref&amp;gt; weiter nördlich folgt sie dem Rand des Kraichgaus bis zum [[Neckarschwemmkegel]]. Nördlich von Heidelberg sind ähnliche Senken nachweisbar, die früher von [[Neckar]]armen durchflossen wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Eisbacher&amp;quot; details=&amp;quot;S. 103 ff.&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gerhard H. Eisbacher |Titel=Karlsruhe und seine Region. Nordschwarzwald, Kraichgau, Neckartal, Oberrhein-Graben, Pfälzerwald und westliche Schwäbische Alb |Verlag=Borntraeger |Ort=Stuttgart |Datum=2010 |Reihe=Sammlung geologischer Führer |BandReihe=103 |ISBN=978-3-443-15089-1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Kinzig-Murg-Rinne&amp;#039;&amp;#039; geht auf den Geologen [[Hans Thürach]] zurück, der 1912 von einem &amp;#039;&amp;#039;Kinzig-Murg-Fluss&amp;#039;&amp;#039; sprach. Dieser Fluss habe nach dem Ende der [[Würm-Kaltzeit|Würmeiszeit]] bei [[Lahr/Schwarzwald|Lahr]] begonnen, die Schwarzwald-Flüsse [[Schutter (Kinzig)|Schutter]], [[Kinzig (Rhein)|Kinzig]] und [[Murg (Oberrhein)|Murg]] aufgenommen und sei bei [[Hockenheim]] in den [[Rhein]] gemündet. [[Johann Gottfried Tulla]] führte 1822 die Senke auf einen als &amp;#039;&amp;#039;Deutschen Rhein&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Ostrhein&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Bergrhein&amp;#039;&amp;#039; bezeichneten Fluss zurück, der südlich vom [[Kaiserstuhl (Baden)|Kaiserstuhl]] vom Hauptstrom abzweigte, die Zuflüsse aus den Randgebirgen aufnahm und sich oberhalb von [[Mainz]] wieder mit dem Rhein vereinigte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Metzger&amp;quot; details=&amp;quot;S. 98.&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Kurt Metzger |Titel=Geologie und Bodenkunde |Hrsg=Dieter Hassler |Sammelwerk=Wässerwiesen: Geschichte, Technik und Ökologie der bewässerten Wiesen, Bäche und Gräben in Kraichgau, Hardt und Bruhrain |Verlag=Verlag Regionalkultur |Ort=Ubstadt-Weiher |Datum=1995 |ISBN=3-929366-20-7 |Seiten=97–112}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach neueren Veröffentlichungen war die Randsenke nach der Würmeiszeit, wenn überhaupt, dann nur für kurze Zeit das Bett eines durchgängig verlaufenden Flusses. Dies betrifft insbesondere den Abschnitt zwischen [[Grötzingen (Karlsruhe)|Grötzingen]] und Heidelberg, in dem [[Sedimentation|Sedimente]] aus dem Schwarzwald nicht nachweisbar sind und Altersdatierungen von [[Moor]]en belegen, dass Verlandungsprozesse bereits späteiszeitlich einsetzten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Raab&amp;quot; details=&amp;quot;S. 23.&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Konrad Raab |Titel=Moore und Anmoore in der Oberrheinebene |Hrsg=Landesanstalt für Umweltschutz Baden-Württemberg |Ort=Mannheim |Datum=1997 |Reihe=Handbuch Boden – Materialien zum Bodenschutz |BandReihe=6 |ISBN=3-88251-253-9 |Online=https://pudi.lubw.de/detailseite/-/publication/63818}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Metzger&amp;quot; details=&amp;quot;S. 101.&amp;quot; /&amp;gt; Die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Kinzig-Murg-Rinne&amp;#039;&amp;#039; wird deshalb zum Teil verworfen, stattdessen wird das Gebiet als &amp;#039;&amp;#039;Talrandrinnensystem&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Randsenke&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Randniederung&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Randrinne&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Eisbacher&amp;quot; details=&amp;quot;S. 103.&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Raab&amp;quot; details=&amp;quot;S. 12.&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Metzger&amp;quot; details=&amp;quot;S. 97.&amp;quot; /&amp;gt; Die Entstehung der Randsenke wird zum Teil auf tektonische Ursachen zurückgeführt: Der Oberrheingraben entstand als [[Grabenbruch]], wobei seine östlichen Teile am tiefsten einsanken. Es wird angenommen, dass sich diese [[Hebung (Geologie)|Senkungen]] noch bis in die Gegenwart fortsetzen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Metzger&amp;quot; details=&amp;quot;S. 99 f.&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Eisbacher&amp;quot; details=&amp;quot;S. 103.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In historischer Zeit wurde das Sumpfgebiet, das sich in der Randsenke gebildet hatte, nach und nach trockengelegt. Noch heute finden sich aber entlang der Kinzig-Murg-Rinne einige Feuchtgebiete von hohem ökologischem Wert, wie beispielsweise das [[Weingartener Moor]] oder das [[Federbachbruch]] zwischen [[Muggensturm]] und [[Malsch (Landkreis Karlsruhe)|Malsch]]. Zudem kommen [[Erlenbruchwald|Erlenbruchwälder]] vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Randsenke war auch für die Anlage von Siedlungen bedeutsam. Siedlungen wurden insbesondere auf den [[Schwemmkegel]]n der Bäche aus den Randgebirgen oder auf sogenannten Hursten, linearen [[Kies]]rücken innerhalb der Senke, angelegt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Eisbacher&amp;quot; details=&amp;quot;S. 104 f.&amp;quot; /&amp;gt; So entstand der Ort [[Rüppurr]], heute ein Stadtteil von Karlsruhe, vor rund 900 Jahren auf noch erkennbaren Kiesablagerungen der Kinzig-Murg-Rinne. Inzwischen ist im Ortsbild das historische Gewässer nicht mehr erkennbar. Jedoch bilden sich bei Überflutungen der [[Alb (Oberrhein)|Alb]] auf den umliegenden Feldern wieder ausgedehnte Seen und Wasserläufe, die die Rinne erkennen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Baden-Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kinzig (Rhein)|~KinzigMurgRinne]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Murg (Oberrhein)|~KinzigMurgRinne]]&lt;/div&gt;</summary>
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