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	<title>Kinsky - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kinsky&amp;diff=58522&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2025-11-29T13:36:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt das Adelsgeschlecht derer von &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kinsky&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Für weitere Namensträger siehe [[Kinsky (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Kinsky-Wappen.png|mini|hochkant=0.9|Stammwappen der Familie Kinsky]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kinsky von Wchinitz und Tettau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (ursprünglich &amp;#039;&amp;#039;Wchinsky&amp;#039;&amp;#039;, {{csS}} &amp;#039;&amp;#039;Kinští z Vchynic a Tetova&amp;#039;&amp;#039;) ist der Name eines [[Böhmen|böhmischen]] [[Uradel]]sgeschlechts, das urkundlich seit 1237 bekannt ist. Zweige wurden 1628 und 1687 in den [[Reichsgraf]]enstand und 1676 in den böhmischen Grafenstand, ein Zweig 1747 in den [[Reichsfürst]]enstand erhoben. Das Geschlecht erwarb bedeutenden Besitz in Böhmen und Mähren, den es großenteils bis zur Enteignung nach 1945 oder 1948 hielt. Einige gräfliche Zweige des Geschlechts bekamen nach 1990 ihren früheren Besitz in [[Tschechien]] zurückerstattet. Die Kinskys stellten zahlreiche bedeutende Staatsmänner im [[Königreich Böhmen]] und in der [[Habsburgermonarchie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus Kinsky ist gleichen Stammes und Wappens mit den erloschenen Rittern von [[Schloss Račice|Racicky]] und den Freiherren [[Tettau (Adelsgeschlecht)|von Tettau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Geschlecht erscheint erstmals urkundlich am 16. Mai 1237.&amp;lt;ref&amp;gt;Original im Haus-, Hof- und Staatsarchiv Wien.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der erste urkundlich bekannte Kinsky ist Heinrich von Vchynic 1239 in einer Schenkung an das [[Kloster Osek]]. Die Brüder &amp;#039;&amp;#039;Protivec und Vecemil&amp;#039;&amp;#039; nennen sich am 1. März 1307 nach der ehemaligen Burg [[Vchynice|Wchynic]] (Chynic) im Bezirk [[Leitmeritz]] &amp;#039;&amp;#039;von Wchynic&amp;#039;&amp;#039;. Seit dem 13. Jahrhundert war auch [[Teplice|Teplitz]] im Besitz der Familie (bis 1634) und seit 1344 die [[Burg Opárno]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 13. März 1596 erfolgte zu Prag die Böhmische Bestätigung des [[Herr]]enstandes und Vereinigung des Namens &amp;#039;&amp;#039;Wchynic und [[Tettau (Adelsgeschlecht)|Tettau]]&amp;#039;&amp;#039;. Der Kaiserliche Rat und Kämmerer [[Wilhelm Kinsky von Wchinitz und Tettau]] wurde am 2. Juli 1628 in Znaim in den [[Reichsgraf]]enstand erhoben; als Protestant musste er dann jedoch emigrieren, behielt aber seinen umfangreichen böhmischen Besitz und wurde in Dresden zu einem der Anführer der [[Exulanten]]. Er versuchte, [[Wallenstein]] auf die protestantische Seite zu ziehen und wurde zusammen mit diesem 1634 in Eger ermordet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Neffe Johann Oktavian (1604–1679) wurde 1676 in den böhmischen Grafenstand erhoben, der Reichsgrafenstand wurde dessen Söhnen [[Franz Ulrich Graf Kinsky|Franz Ulrich]] und [[Wenzel Norbert Octavian Graf Kinsky|Wenzel Norbert]], die beide als Oberkanzler von Böhmen amtierten, 1687 bestätigt. Das Geschlecht&amp;lt;ref&amp;gt;Adelslexikon Band VI, Band 91 der Gesamtreihe, S. 233.&amp;lt;/ref&amp;gt; teilte sich unter zwei von Wenzel Norberts Söhnen, beide ebenfalls böhmische Oberkanzler, in die I. (gräfliche) Linie, die von Franz Ferdinand (1678–1741) abstammt&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe [[Genealogisches Handbuch des Adels]], Gräfliche Häuser, Band VIII, 1976.&amp;lt;/ref&amp;gt; und die II. (fürstliche) Linie, die auf seinen Bruder Philipp Joseph (1700–1749) zurückgeht.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe [[Gothaisches Genealogisches Handbuch]], Fürstliche Häuser, Band 1, 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gräfliche Linie ===&lt;br /&gt;
Die I. Linie unterteilte sich wiederum in die drei Äste [[Chlumec nad Cidlinou|Chlumetz]] (seit 1626 im Besitz der Familie, wo 1721–1723 das [[Schloss Karlova Koruna]] (Karlskron) errichtet wurde), [[Sloup v Čechách|Bürgstein]] (1710 erworben) mit [[Schloss Lešná (Lešná)|Löschna]] (seit 1887) und [[Morkovice-Slížany|Morkowitz]] (seit 1911) sowie den von 1706 bis 1931 in Niederösterreich ansässigen Ast auf [[Schloss Matzen (Matzen-Raggendorf)|Matzen]] mit [[Angern an der March]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Burg Rychmburk]] (Richenburg/Reichenberg) gehörte von 1714 bis 1823 zum Familienbesitz. Durch die Ehe des Grafen Zdenko Radslav Kinsky (1896–1975) mit Eleonore Gräfin von [[Clam-Gallas]] im Jahre 1921 kam das [[Kloster Žďár]] in seinen Besitz, das 1991 restituiert wurde. Die bekannteste Vertreterin dieser Linie ist die Friedensnobelpreisträgerin [[Bertha von Suttner]], geb. Gräfin Kinsky (1843–1914). Eine Enkelin des Grafen Zdenko Radslav Kinsky ist die Kabarettistin [[Margie Kinsky]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Zámek Karlova koruna v Chlumci nad Cidlinou.jpg|[[Schloss Karlova Koruna]] (Karlskron)&lt;br /&gt;
 Sloup v Čechách zámek z parku2.JPG|Schloss [[Sloup v Čechách|Bürgstein]]&lt;br /&gt;
 Lešná zámek.jpg|[[Schloss Lešná (Lešná)|Schloss Löschna]]&lt;br /&gt;
 Morkovice-Slížany, Morkovice Castle.jpg|Schloss [[Morkovice-Slížany|Morkowitz]]&lt;br /&gt;
 Matzen Schloß 1.jpg|[[Schloss Matzen (Matzen-Raggendorf)|Schloss Matzen]]&lt;br /&gt;
 Rychmburk.JPG|[[Burg Rychmburk|Richenburg]]&lt;br /&gt;
 Žďár nad Sázavou - 05.jpg|[[Kloster Žďár]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fürstliche Linie ===&lt;br /&gt;
Der II. Linie wurde 1752 in Person des späteren Feldmarschalls Franz de Paula (1726–1792) der erbliche Fürstentitel zuerkannt, welcher 1746/47 bereits einem Bruder der beiden Linienstammväter, Stephan Wilhelm (1679–1749), verliehen worden war, dessen Sohn Franz-Joseph (1726–1752) aber ohne männlichen Erben verstorben war. Stephan Wilhelm war 1746 in den böhmischen und 1747 in den [[Reichsfürst]]enstand erhoben worden; da jedoch kein [[reichsunmittelbar]]es Territorium erworben wurde, hatten er und seine Nachfolger keinen Sitz im [[Reichsfürstenrat]] inne und wurden damit nicht [[Reichsstände|reichsständisch]]. Die fürstliche Linie gehört damit dem [[Hochadel]] „dritter Abteilung“ an. Der Fürstentitel vererbt sich in [[Primogenitur]], die Nachgeborenen führen den Titel Graf/Gräfin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1709 war die Linie auf [[Schloss Choceň|Schloss Chotzen]] und Schloss Rositz ([[Rosice u Chrasti]] im Okres [[Chrudim]]) ansässig, die einen [[Fideikommiss]] bildeten. Ferner gehörte den Fürsten die seit 1614 im Familienbesitz befindliche Herrschaft [[Böhmisch Kamnitz]], seit 1721 auch [[Zlonice]], seit 1768 das [[Palais Goltz-Kinsky|Palais Kinsky]] in Prag (bis 1945) und ab 1828 [[Heřmanův Městec]] (Hermannstädtel). 1834 erwarb Fürst [[Rudolf Kinsky von Wchinitz und Tettau|Rudolf]] ferner die Herrschaft [[Horažďovice]], die bis 1945 im Besitz eines jüngeren Zweiges blieb, dem die Fürstin [[Marie Kinsky von Wchinitz und Tettau|Marie von Liechtenstein]] (1940–2021) entstammt. Sein Bruder Graf Joseph Erwin (1806–1862) ließ sich 1829–1835 das [[Schloss Kostelec nad Orlicí]] (Adlerkosteletz) im Empire-Stil erbauen; es wurde seinen Erben 1997 zurückübertragen. Ein weiterer jüngerer Zweig besaß [[Schloss Moravský Krumlov|Schloss Mährisch Kromau]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Choceň zámek 02.jpg|[[Schloss Choceň|Schloss Chotzen]] (Choceň)&lt;br /&gt;
 Zámek Rosice u Chrasti 02.jpg|Schloss Rositz&lt;br /&gt;
 Schloss-BöhmischKamnitz3.jpg|Schloss [[Böhmisch Kamnitz]]&lt;br /&gt;
 Zámek Zlonice, náměstí Pod Lipami 1, Zlonice, okres Kladno 01.JPG|Schloss [[Zlonice|Slonitz]]&lt;br /&gt;
 Haus zur steinernen Glocke UND Palais Kinsky.jpg|[[Palais Goltz-Kinsky|Palais Kinsky]] in Prag&lt;br /&gt;
 Zámek v Heřmanově Městci z parku.JPG|Schloss [[Heřmanův Městec|Hermann&amp;amp;shy;städtel]] (Heřmanův Městec)&lt;br /&gt;
 Horažďovice - okres Klatovy (28).jpg|Schloss [[Horažďovice|Horaschdowitz]] (Horažďovice)&lt;br /&gt;
 Kostelec n Orlicí1.jpg|[[Schloss Kostelec nad Orlicí|Schloss Adler&amp;amp;shy;kosteletz]] (Kostelec nad Orlicí)&lt;br /&gt;
 Moravský Krumlov - zámek, pohled z parku.jpg|[[Schloss Moravský Krumlov|Schloss Mährisch Kromau]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1790 erbte Fürstin Rosa, geb. Gräfin [[Harrach]], das 1713–16 von [[Johann Lucas von Hildebrandt]] erbaute [[Palais Daun-Kinsky]] in [[Wien]] (bis 1986 im Besitz der fürstlichen Hauptlinie) sowie das [[Schloss Rosenhof (Sandl)|Schloss Rosenhof]] im oberösterreichischen Mühlviertel, das ihr jüngerer Sohn Franz de Paula Josef erbte und welches 1973 im Erbgang an die Grafen [[Czernin von Chudenitz|Czernin]] fiel.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Palais Kinsky Vienna June 2006 103.jpg|[[Palais Daun-Kinsky]] in Wien&lt;br /&gt;
 Schloss Rosenhof.jpg|[[Schloss Rosenhof (Sandl)|Schloss Rosenhof]], Ober&amp;amp;shy;öster&amp;amp;shy;reich&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1929 wurden 50 % des umfangreichen böhmischen Besitzes des Fürsten Rudolf (1859–1930) enteignet. Seinem Neffen und Erben Fürst Ulrich (1893–1938) blieben noch ca. 12.000 Hektar, eine Zuckerfabrik sowie Brauereien. Nach dem Zweiten Weltkrieg gingen die restlichen tschechischen Besitzungen durch Verstaatlichung infolge der [[Beneš-Dekrete]] verloren. Das Palais Kinsky in Wien wurde nicht zerstört, seine Kunstschätze blieben aber in Böhmen, wohin sie ausgelagert waren; 1986 verkaufte es Fürst [[František Oldřich Kinský|Franz Ulrich]] (1936–2009), der mit seiner Mutter bereits während der [[Protektorat Böhmen und Mähren|deutschen Besetzung]] 1940 nach Argentinien ausgewandert war. Seit 2003 führte er 157 Prozesse um die Rückgabe enteigneten Besitzes im Wert von 1,3 Milliarden Euro. Heutiger Chef der fürstlichen Linie ist sein Sohn, Karl Maximilian (Carlos) (* Buenos Aires 1967), nach historischem [[Adelsrecht]] der 12. Fürst Kinsky von Wchinitz und Tettau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heutige Besitze ==&lt;br /&gt;
Nach der [[Februarumsturz|Machtübernahme der kommunistischen Partei der Tschechoslowakei]] 1948 wurden auch die anderen Zweige der Familie enteignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Samtene Revolution|Samtenen Revolution]] erhielten Giovanni und Pio Kinský dal Borgo aus der gräflichen Linie 1998–2002 in [[Restitution (Tschechien)|Restitution]] u. a. das [[Schloss Karlova Koruna]] (&amp;#039;&amp;#039;Karlskron&amp;#039;&amp;#039;) und den Wildtiergarten [[Kněžičky|Žehuňská obora]] in Kněžičky mit dem Jagdschlösschen Obora (heute Hotel Obora Kinský) zurück. Ferner die [[Burg Kost]], die zuvor den Grafen dal Borgo-Netolický gehört hatte. Ihr Vater, Graf Norbert Kinsky, hatte 1924 Anna-Maria dal Borgo-Netolický geheiratet, wodurch diese Güter sowie der &amp;#039;&amp;#039;Palazzo dal Borgo&amp;#039;&amp;#039; in Pisa, wo sie aufwuchsen, in die Familie kamen. Zur Verwaltung der Güter, Wälder und Teiche in den Bezirken Hradec Králové, Nymburk, Mladá Boleslav, Pardubice, Kolín und Jičín gründete dieser Familienzweig 2004 die &amp;#039;&amp;#039;Kinský dal Borgo a.s.&amp;#039;&amp;#039; mit Sitz in [[Chlumec nad Cidlinou]]. Auch das ehemalige [[Kloster Žďár]] wurde ihrem Onkel Graf Radslav Kinský 1991 restituiert. Das [[Schloss Kostelec nad Orlicí]] wurde 1997 einem jüngeren Zweig der fürstlichen Linie zurückerstattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die niederösterreichische [[Burg Heidenreichstein]] ist 1961 durch die Ehe von Christian Leopold (* 1924 † 2011) aus dem Hause Morkowitz mit Josephine Marie Gräfin [[Van der Straten-Ponthoz]] an die Familie Kinsky gekommen. [[Hans Kinsky]] aus dem Zweig Horažďovice erwarb 1966 durch Heirat das [[Schloss Stadl an der Raab]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Chlumec - Karlova koruna.jpg|[[Schloss Karlova Koruna|Schloss Karlskron]], Ostböhmen&lt;br /&gt;
 Kost02.jpg|[[Burg Kost]], Nordostböhmen&lt;br /&gt;
 Kloster bzw Schloss Zďár nad Sázavou (41437249231).jpg|[[Kloster Žďár|Kloster Saar]], Mähren&lt;br /&gt;
 Nový zámek - Kostelec nad Orlicí.JPG|[[Schloss Kostelec nad Orlicí|Schloss Adlerkosteletz]], Königgrätzer Region&lt;br /&gt;
 Wasserburg Heidenreichstein Sommer.JPG|[[Burg Heidenreichstein]], Niederösterreich&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
* Das [[Stammwappen]] zeigt in Rot drei vom linken Schildesrand ausgehende, abwärts gebogene silberne Wolfszähne. Auf dem Helm mit rot-silbernen Decken steht ein offener, rechts silberner und links roter Adlerflug.&amp;lt;ref&amp;gt;Genealogisches Handbuch des Adels, Adelslexikon Band VI, Band 91 der Gesamtreihe, S. 233.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Wappenfarbe rot-silber deutet möglicherweise auf einen [[Franken (Region)|fränkischen]] Ursprung der Familie hin.&lt;br /&gt;
* Das Wappen von 1746 und 1747 hat den Schild wie das Stammwappen, Fürstenhut und Fürstenmantel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensträger ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bertha-von-Suttner-1906.jpg|mini|[[Bertha von Suttner]], geb. Gräfin Kinsky von Wchinitz und Tettau (1843–1914), die erste [[Friedensnobelpreis]]trägerin (Fotografie von Carl Pietzner, 1906).]]&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Kinsky von Wchinitz und Tettau]] (1574–1634), böhmischer Staatsmann und Unterhändler&lt;br /&gt;
* [[Franz Ulrich Kinsky]] (1634–1699), böhmischer Diplomat und Staatsmann&lt;br /&gt;
* [[Wenzel Norbert Octavian Graf Kinsky]] (1642–1719), böhmischer Staatsmann&lt;br /&gt;
* [[Franz Ferdinand Kinsky|Franz Ferdinand Graf Kinsky]] (* 1. Januar 1678; † 12. September 1741), böhmischer Staatsmann, Stammvater der gräflichen Linie&lt;br /&gt;
* [[Stephan Wilhelm Kinsky|Stephan Wilhelm Fürst Kinsky]] (1679–1749), 1. Fürst Kinsky (1746 böhmischer und 1747 Reichsfürstenstand)&lt;br /&gt;
* [[Philipp Joseph Kinsky]] (1700–1749), böhmischer Staatsmann, Ratgeber der böhmischen Königin [[Maria Theresia]], Stammvater der fürstlichen Linie&lt;br /&gt;
* Johann &amp;#039;&amp;#039;Joseph&amp;#039;&amp;#039; Maximilian Graf Kinsky von Wchinitz und Tettau (1705–1780)&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe zu diesem {{NDB|11|628||Kinsky, Joseph Graf|Herman Freudenberger|137740557}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, Industriegründer auf seiner [[Grundherrschaft]] Bürgstein&lt;br /&gt;
* Maria Theresia Gräfin Kinsky von Wchinitz und Tettau (1740–1806), verehelicht mit Andreas Fürst [[Poniatowski]]&lt;br /&gt;
* [[Philipp Kinsky von Wchinitz und Tettau]] (1741–1827), österreichischer General und Kammerherr&lt;br /&gt;
* [[Franz de Paula III. Reichsfürst Kinsky|Franz de Paula Fürst Kinsky]] (1726–1792), 3. Fürst seit 1752, Feldmarschallleutnant&lt;br /&gt;
* [[Anton Kinsky|Anton Graf Kinsky von Wchinitz und Tettau]] (1774–1864), k. k. Feldmarschallleutnant, Stadt- und Festungskommandant von Salzburg, Ehrenbürger der Stadt Salzburg&lt;br /&gt;
* [[Joseph von Kinsky|Joseph Graf Kinsky von Wchinitz und Tettau]] (1731–1804), Feldmarschall&lt;br /&gt;
* [[Franz Joseph Kinsky|Franz Joseph Graf Kinsky von Wchinitz und Tettau]] (1739–1805), Kommandant der [[Theresianische Militärakademie|Theresianischen Militärakademie]] in Wiener Neustadt&lt;br /&gt;
* [[Ferdinand von Kinsky]] von Wchinitz und Tettau (1781–1812), 5. Fürst, böhmischer Offizier&lt;br /&gt;
* [[Franz Friedrich von Kinski und Tettau]] (1789–1845), preußischer Generalleutnant und Kommandant der Festung Jülich&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Kinsky von Wchinitz und Tettau]] von Wchinitz und Tettau (1802–1836), 6. Fürst&lt;br /&gt;
* [[Octavian Joseph Graf Kinsky]] (1813–1896), Begründer der [[Kinsky-Pferd]]ezucht (1838)&lt;br /&gt;
* [[Franziska Kinsky von Wchinitz und Tettau]] (1813–1881), Fürstin von und zu [[Liechtenstein]]&lt;br /&gt;
* [[Christian von Kinsky]] (1822–1894), Mitglied des Abgeordnetenhauses des österreichischen Reichsrates und Landmarschall von Niederösterreich.&lt;br /&gt;
* [[Ferdinand Bonaventura Kinsky von Wchinitz und Tettau]] (1834–1904), 7. Fürst&lt;br /&gt;
* [[Bertha von Suttner]] (1843–1914), geborene Gräfin Kinsky, Pazifistin, Friedensnobelpreisträgerin 1905&lt;br /&gt;
* Karl Fürst Kinsky von Wchinitz und Tettau (1858–1919), 8. Fürst&lt;br /&gt;
* Rudolf Fürst Kinsky von Wchinitz und Tettau (1859–1930), Bruder von Karl, 9. Fürst&lt;br /&gt;
* [[Ulrich Fürst Kinsky]] (1893–1938), Neffe von Karl und Rudolf, 10. Fürst&lt;br /&gt;
* [[Ferdinand Graf Kinsky]] (1934–2020), deutscher Politikwissenschaftler&lt;br /&gt;
* [[František Oldřich Kinský]] (Franz Ulrich, 1936–2009), Sohn von Ulrich, 11. Fürst, tschechisch-argentinischer Grundbesitzer&lt;br /&gt;
* [[Hans Kinsky]] (1937–2004), österreichischer Politiker, Dritter Präsident des [[Landtag Steiermark|Steiermärkischen Landtages]]&lt;br /&gt;
* [[Marie Kinsky von Wchinitz und Tettau]] (1940–2021), Fürstin von und zu [[Liechtenstein]]&lt;br /&gt;
* [[Karl-Maria Kinsky]] (1955–2021), österreichischer Schauspieler&lt;br /&gt;
* [[Margie Kinsky]] (* 1958), italienische Schauspielerin und Kabarettistin&lt;br /&gt;
* [[Andreas Kinsky]] (* 1967), österreichischer Politiker, Landtagsabgeordneter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Kinski]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Prague Palace Kinsky CoA.jpg|mini|Fürstliches Wappen am Palais Kinsky in Prag]]&lt;br /&gt;
;Deutsch&lt;br /&gt;
* [[Heribert Sturm]]: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon zur Geschichte der böhmischen Länder.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben im Auftrag des [[Collegium Carolinum (Institut)]], Band II, R.Oldenbourg Verlag München 1984, ISBN 3-486-52551-4, S. 142 bis 144, Namensträger Kinsky v. Wchinitz und Tetau, Grafen (seit 1628)&lt;br /&gt;
* Die Wappen des böhmischen Adels. J. Siebmacher’s großes Wappenbuch, Band 30, 1979, Neustadt an der Aisch, ISBN 3-87947-030-8, S. 130 Kinsky von Chynic und Tettau, Wappentafel 64&lt;br /&gt;
* {{NDB|11|627||Kinsky|Klaus Müller|122692403}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Im Land der künischen Freibauern. Heimatbuch für den mittleren Böhmerwald (Landkreis Bergreichenstein und angrenzende Gebiete).&amp;#039;&amp;#039; Herausgeber: Volkskundlicher Arbeitskreis für den mittleren Böhmerwald „Künische Freibauern“ e. V., Grafenau, {{Falsche ISBN|3-87533-101-9}}, S. 690 Gründung des Ortes Chinitz-Tettau mit einem Ortsplan und der Ortsgeschichte der Gemeinde Rehberg (S. 688 ff.)&lt;br /&gt;
* Otto Seger: &amp;#039;&amp;#039;Überblick über die Geschichte des Hauses Kinsky&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch des Historischen Vereins für das Fürstentum Liechtenstein&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 66, 1967, S. 15–35&lt;br /&gt;
* {{BLKÖ|Kinsky von Wchinitz und Tettau, die Fürsten und Grafen, Genealogie|11|276|278}}&lt;br /&gt;
* {{BLKÖ|Kinsky von Wchinitz und Tettau, die Fürsten und Grafen, Wappen|11|286|286|}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Genealogisches Handbuch des Adels]]. Adelslexikon&amp;#039;&amp;#039; Band VI (Band 91 der Gesamtreihe). C. A. Starke Verlag, Limburg (Lahn) 1987, {{ISSN|0435-2408}}, S. 233 f.&lt;br /&gt;
* Gothaisches genealogisches Taschenbuch der freiherrlichen Häuser auf das Jahr 1870. Zwanzigster Jahrgang, [http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/periodical/pageview/8344786 S.&amp;amp;nbsp;932ff]&lt;br /&gt;
* Gothaisches genealogisches Taschenbuch der gräflichen Häuser auf das Jahr [https://books.google.de/books?id=WMxSAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA145 1872, S.&amp;amp;nbsp;145f]; [https://books.google.de/books?id=I3xpAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA438 1876 S.&amp;amp;nbsp;438f]&lt;br /&gt;
* Urkundliche Geschichte der Tettauschen Familie in den Zweigen Tettau und Kinsky, [https://archive.org/stream/bub_gb_g6E3AAAAYAAJ Digitalisat]&lt;br /&gt;
* Jahrbuch des Heraldisch-Genealogischen Vereines „Adler“, Band 2, Die Freiherren von Kinksi in den Niederlanden, Nieder-Rhein und Schlesien, [https://books.google.de/books?id=nU1iAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA241 S.&amp;amp;nbsp;241] Stammbaum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Tschechisch&lt;br /&gt;
* Jan Halada: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon české šlechty&amp;#039;&amp;#039;. Akropolis, Praha 1999, ISBN 80-85770-79-2. Heslo Kinští, S. 265–267.&lt;br /&gt;
* Petr Mašek: &amp;#039;&amp;#039;Modrá krev&amp;#039;&amp;#039;. Mladá fronta, Praha 1999. ISBN 80-204-0760-X. Heslo Kinští, S. 129–133.&lt;br /&gt;
* Karel Richter: &amp;#039;&amp;#039;Sága rodu Kinských&amp;#039;&amp;#039;. Ohne Ort und Jahr. (54 S.) Pravděpodobně vydáno nákladem chlumecké větve Kinských.&lt;br /&gt;
* Aleš Valenta: &amp;#039;&amp;#039;Dějiny rodu Kinských&amp;#039;&amp;#039;. Veduta, České Budějovice 2004, ISBN 80-86829-05-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|House of Kinsky|Kinsky}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.kinsky-dal-borgo.cz/jazyk-de.htm |text=Kinský dal Borgo a. s. |wayback=20120403171805}}&lt;br /&gt;
* [http://www.kinskycastles.com/ Kinsky Schlösser]&lt;br /&gt;
* [http://genealogy.euweb.cz/bohemia/kinski1.html Genealogie]&lt;br /&gt;
* Ahnentafeln von [http://images.monasterium.net/pics/AT-DOZA/Ahnentafeln/DOZA-Ahnenproben_Ri-0216-905b_r.jpg Carl Rudolf Christian Graf von Kinsky] und [http://images.monasterium.net/pics/AT-DOZA/Ahnentafeln/DOZA-Ahnenproben_Ri-0215-905a_r.jpg Christian Joseph Graf von Kinsky] in {{Monasterium |pfad=AT-DOZA/Ahnenproben/images?_lang=deu&amp;amp;block=1 |titel=Collection: Wien, Deutschordenszentralarchiv (DOZA) - Ahnentafeln (1365-1937)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=122692403|VIAF=64895455}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kinsky| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Böhmisches Adelsgeschlecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichisches Adelsgeschlecht (Hochadel)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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